"Hauptwerkmeisters Tagebuch"

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    • "Hauptwerkmeisters Tagebuch"

      Guten Tag miteinander,
      >Hiermit mache ich nun meinen eigenes Thema auf. (Ich habe es mal unter Tipps und Tricks einkategorisiert, bei Bedarf bitte sonst verschieben). Da einige ja Fragen hatten, wie ich baue, soll hier nun...ja eine Art "Tagebuch" entstehen. Ich fange eine ganz neue Anlage an und erkläre Schritt für Schritt, wie ich baue, womit ich baue und worauf ich baue, lasse mir über die Schulter schauen. Sicherlich wäre vielleicht ein Youtube-Kanal, wie die anderen User es gestalten, wie zum Beispiel der gute @GamingPotatoes besser, doch habe ich dafür leider zu wenig Zeit. Ich werde die Fortschritte auch immer mal wieder sporadisch aktualisieren, da wie jeder kennt Arbeit und Privatleben vorgehen tut.
      Habt ihr Fragen? Zum Beispiel welches Modell ich verwendet habe? Wie ich es gebaut habe? Warum ich es so gemacht habe? Dann schreibt mir gerne ein Kommentar. Oder auch, wenn ihr Anregungen habt, Kritik, was man besser machen kann, immer gerne melden.
      (Vorweg: Ich baue nur Schönbau-Anlagen. Mir ist es egal, ob meine Eisenbahn, welche in jeder Anlage im Vordergrund stehen, Passagiere oder Güter befördern!)
      Ohne weiter um das eigentliche Thema herumzureden, fange ich nun auch mal an. Zunächst einmal in diesem Beitrag mit der Planung und der Erstellung einer neuen Anlage.<


      Die Planung:
      Zunächst einmal suche ich mir eine Zeit und ein Gebiet aus. Ich gehe da nicht nach Epoche, sondern nach Jahr. (Hab das mit den Epochen nie so richtig begriffen hehe) Meistens hole ich mir Inspirationen entweder durch die Arbeit als Lokführer, oder durch das Internet und Büchern. Ich hänge euch mal drei Bespiel-Links ran, die vielleicht der ein oder andere kennt, wo ich gerne drauf rumstöbere:
      -> doku-des-alltags.de
      -> drehscheibe-online.de
      -> youtube.com (Ananas 747 oder Pin Nuckel Führerstandsmitfahrten)

      Dieses mal möchte ich eine Anlage im Jahre 1978-1980 bauen, natürlich mit der Bahngesellschaft der deutschen Bundesbahn. Ist dieses erledigt, komme ich zu meinem nächsten Schritt. Die Anlage konstruieren. Ich habe bisweilen noch keine erstellen Karten jemals ausprobiert, sodass ich diese ganz 'Old School' per Zufallsgenerator erstellen lasse. Um nicht Jahrzehnte an der Anlage zu basteln, nehme ich die Größe: Groß im Verhältnis 1:3, Flach. Flach ist dabei ja relativ, da trotzdem Berge entstehen, was mich aber nicht stört.
      Von den Mods her benutze ich sowohl die von Train Fever, als auch von Transport Fever, sowohl durch den Workshop, als auch die Downloads in der Community.
      Bei Interesse, hier ist meine eigne Kollektion mit joa..den meines Erachtens wichtigsten Mods:
      steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=1507735158
      Für die Texturen der Anlage sind zwei Mods für mich sehr ausschlaggebend, welche wären: "Enhanced Euro Terrain Textures Only" sowie "Enhanced Track Textures-Brown", diese sind ebenfalls in meiner Kollektion drinne.

      So, die Anlage ist erstellt und sieht wie folgt aus, ganz normal wie man es eigentlich kennt:



      (Ein Ausschnitt der der erstellten Anlage)
      Wie man sieht, ist alles normal. Doch bevor ich einfach drauf los baue, schaue ich mir die Karte erst einmal genau an, besonders die Städte. Es geht nämlich darum, die Trassen und Bahnhöfe zu planen. Ich zeichne mir dazu mit einem Bildbearbeitungspogramm sozusagen 'fiktive Linien' ein,wo die Eisenbahnlinien ungefähr lang laufen sollen, wo die Knotenbahnhöfe entstehen sollen,was dann so aussieht:



      Zur Erklärung: Die schwarzen dünnen Linien, sollen nicht elektrifizierte Nebenbahnen werden, die dicken schwarzen Linien nicht elektrifizierte, zweigleisige Hauptbahnen und die roten dicken Linien zweigleisige elektifizierte Hauptbahnen. Manchmal schwankt die Linienführung auch ein wenig, aber dieses soll den groben Plan darstellen.

      Ist dieses fertig, so suche ich mir einen Punkt der Anlage aus, wo ich anfangen möchte zu bauen. Meistens geschieht dieses in einer Stadt am Anlagenrand.. Doch auch dieses geht nicht ohne Vorplanung. Was genau für einen Bahnhof brauche ich? Ich denke mal es liegt auf der Hand, dass man für einen kleinen Nebenbahnbahnhof kein Knotenpunkt wie Frankfurt am Main platziert. Auch hier denke ich mir schon mal aus, wo beginnen die Züge? Wo enden sie? Wie sind die topografischen Verhältnisse? Was für Züge halten dort?
      Sind alle diese Kriterien erfüllt, baue ich nicht alles frei Hand. Es wird meistens nach Gleisplänen gearbeitet, welche entsprechend der Kriterien vorher ausgesucht worden sind.
      Für entsprechende Gleispläne schaue ich mir auf folgender Website welche an:
      sporenplan.nl/html_de/index.html
      Hier findet man wirklich eine Menge. Das ein oder andere Gleis wandert dann noch fiktiv hinzu oder wird auch weggelassen, auch hier wieder: Grobheit kommt vor Feinheit. Alle Punkte sind erfüllt? Dann geht es ab ans bauen. Das werde ich dann im nächsten Beitrag 'step by step' präsentieren.

      Ich hoffe es hilft euch ein wenig und damit würde ich sagen, ran an die Baumaschine.
      Bis demnächst,
      Simon

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Hauptwerkmeister ()

    • @Hauptwerkmeister: Vielleicht ein kleiner Tipp. Ich würde den "Brush Ground" (Französischer Text) Mod rausnehmen und durch die "Ground Texture" Mod von EAT1963 ersetzen. Die ist schlicht einfacher in der bedienung und bietet auch mehr Optionen.

      Frage: Wenn du "Schön oder Selbstbau" betreibst und dir die Waren bzw. Personenketten weniger wichtig sind, warum dann keine leere Karte bzw. eine Karte ohne Städte? Das würde für die Planung doch eher von Vorteil sein, oder?

      Sonst natürlich eine gute Idee.

      Gruß
    • Guten Abend,
      Ja Freunde es wird Zeit für einen erneuten Eintrag. Doch erst beantworte ich ein bisschen.

      @qwert
      Ich habe beide eingebaut, sowohl den "Brush Ground", wie auf die "platzierbaren Bodentexturen". Auch die andere Frage möchte ich beantworten. Ich bin kein Fan von leeren Karten, da der Zeitaufwand bezüglich Platzierungen von Fabriken, Häusern und Vegetationen einfach zu groß ist. Zudem brauche ich die Städte als kleine Orientierungshilfe. Ich bin aber oft am Überlegen, ob ich deine Variante nicht einmal anwenden werde.

      @Arby
      Verstehe mich bitte nicht falsch, aber ich möchte hier lediglich Tipps und Tricks geben und kein Baukastenprinzip. Aber ja, ich hätte mir die Zahl einmal merken sollen. Beim nächsten mal berücksichtige ich sie gerne.



      Heute geht es darum, einen Haltepunkt zu bauen. (Stand der heutigen Zeit).Ich dachte mir eigentlich das ist ein gutes Thema. Ich versuche alle Modelle und Schritte aufzuzählen, die relevant sind. Zunächst muss ich nochmal erwähnen, dass meine Haltepunkt keinerlei Funktionen als Bahnhof verfügen, sondern mir lediglich als Schönbau dienen.



      Zunächst müssen wir uns eine Ortschaft aussuchen, welche einen Haltepunkt haben soll. Ich habe hier mal meinen neuen Haltepunkt Buchet, welches auch gleichzeitig eine Endstation darstellt, ausgewählt. Ich lege keinen all zu großen Wert auf detailreiche Gebäudeausgestaltung was daher resultiert, dass bei mir die Eisenbahn im Vordergrund liegt.



      Der Haltepunkt sieht so derzeitig aus. Für die Bahnsteige habe ich den Mod von: ReCoKo benutzt und schimpft sich: "Bahnhofstools". Sie erleichtern das Leben der Bahnsteige um Längen. Die Bank ist von den Assets des Spieles und der digitale Anzeiger, sowie die Bushaltestelle kommen vom Paket: BVG-Bushaltestelle. Gleis-technisch, damit der Zug dort anhalten kann, habe ich die Spitzkehre benutzt. Zu den Signalen, sprich wie Ne5, Ne6, Lf7 usw. sage ich jetzt nix, denn dazu gibt es bei Youtube genügend Videos, wofür diese genau verwendet werden. Ein paar platzierte Personen und ein hiesiger Fahrkartenautomat im Unterstand runden die Szenerie ab.



      Ich habe versucht durch Bodentexturen und einer einzelnen Gleisfeldlampe zu deuten, dass es hier mal einen Bahnhof gab. Das diese Wunden des zurückbauen nicht überall sofort verschwunden sind, habe ich ebenfalls versucht darszustellen. Im Ort selbst habe ich noch eine beliebige Kirche platziert. Die Gleisanlagen habe ich in einem modernen Baustiel entsprechend hergerichtet, da heutzutage viele Nebenbahnen saniert sind. (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel). Sie sind mit einer typischen Nebenbahngeschwindkeit von 80kmh hergerichtet.



      Neben dem Bahnsteig habe ich gleich die Parkplätze für die Autos platziert, ebenso die Bushaltestelle. Weiter hinten, vor dem neuen Gewerbegebäuden, habe ich versucht noch einen Art "Buswendekreis" zu gestalten. Diese wurden mit kleinen Plakaten, sowie Müllcontainern ausgestattet, um die Szenerie ein wenig zu beleben. Für die ehemaligen Gleisanlagengebiete, habe ich nicht gescheut eine Mischung aus den BLC Decos Gräsern, sowie den normalen Büschen und Bäumen zu platzieren. In der heutigen Zeit sind zugewachsene Gleisanlagen, Schotterwüsten etc. ein typisches Markenzeichen.Auch viele Flächen sind heutzutage eingezäunt. Denkt daran, dass die Bahnsteige nicht mehr allzu lang platziert werden dürfen, da heute der Sparzwang herrscht.



      Da mich das Gleisende sehr störte, da das Schotter so abrupt endete, habe ich ein INDUPA3 Erdhaufen, in Form der Gleistextur dahinter platziert. Diese eignen sich auch hervorragend dafür Schotterberge in abgerissenen Gleisanlagen, Unebenheiten im Gleisbett oder das Bremssand in Abstellanlagen darzustellen.

      So, bei Fragen immer gerne schreiben. Soweit von einem Haltepunkt. Ich melde mich dann mal die Tage zurück mit einem normalen Bahnhof der heutigen Zeit. Ich füge jetzt noch ein paar weitere Bilder an, ohne Erklärung.









      Liebe Grüße
      Simon
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