Betreiberwechsel in BW (u.a. Stuttgarter Netze)

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    • @lange wenn man zu Schnell durch einen Weichenbereich fährt oder schon mehr mals Gegen Haltzeigende Signale anfährt, hat dass nix mit Einarbeiten zu tun, sondern lediglich an eine Mangelnde Ausbildung.
      Fahrzeugstörungen evtl. schon. Wenn aber die Werkstattleute von denen schon Sagen, dass die MA den ganzen Computer keine Zeit geben zum Hochfahren naja, dann Verursachen sie diese Störungen doch auch selber.
      Naja auf jedenfall hat Ho Ahead in den 3 Tagen mehr Beschwerden bekommen wie wir in 1 Monat.
      Thänk you for Träveling this Deutsche Bahn :saint:
    • Also dann hatte ich richtig Glück, dass ich nicht die Probleme hatte. Bei der Türstörung, denke ich, liegt es an den 4-Teiler und den 6-Teiler, die erst vor kurzem geliefert wurden, da es in Schwäbisch Gmünd vor 2 Wochen die Rede war, dass nur 3-Teiler und 5-Teiler in den ersten Wochen zum Einsatz kommen. Wahrscheinlich wurden die 4-Teiler und 6-Teiler ohne richtige Test in den Betrieb genommen, weil am Sonntag gab es auf den RB13 keine Probleme und da war ein 5-Teiler unterwegs und beim IRE1 war dann ein 4-Teiler unterwegs und dieser hat Probleme gemacht.
      Zum Thema Lokführer: Laut GA sind viele Lokführer aus dem Güterverkehr zu ihnen gekommen. Also an mangelnde Erfahrung kann es nicht liegen, weil jeder die Geschwindigkeitstafeln lesen.
      #Wulli

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    • lange wrote:

      Ich glaube, dass sich das Unternehmen erst einarbeiten werden muss.

      Das ist einfach so wenn man private Billigbieter nimmt, da bleibt die Qualität der erbrachten Leistung eben auf der Strecke.

      Cosmic wrote:

      Wahrscheinlich wurden die 4-Teiler und 6-Teiler ohne richtige Test in den Betrieb genommen,
      Auch das darf eigentlich nicht vorkommen. Bevor ich Fahrzeuge auf die Allgemeinheit loslasse, muss ich die ja ausprobieren. Vor allem, und speziell dann, wenn es sich um brandneue Fahrzeuge handelt die Kinderkrankheiten haben (können).

      Ich erinnere an dem Punkt an die 200-KISS der AT-Westbahn, bei denen sich anfangs in den Schnellfahrtunnel die Türen entriegelt haben und teilweise sogar während der Fahrt aufgingen, weil der Druckausgleich mangelhaft war. - sowas darf ganz einfach nicht passieren.
      Dass es dennoch passiert, weiß ich. Allerdings wirft es kein gutes Bild auf sämtliche Privat-as-billig-as-possible-Betreiber.

      Cosmic wrote:

      Zum Thema Lokführer: Laut GA sind viele Lokführer aus dem Güterverkehr zu ihnen gekommen. Also an mangelnde Erfahrung kann es nicht liegen, weil jeder die Geschwindigkeitstafeln lesen.
      Allerdings unterscheidet sich das Fahren eines Kistenzuges wesentlich vom Fahren eines Personentriebwagens. Die Beschleunigung ist ganz anders, das Fahrverhalten ganz anders, die Bremsen wirken anders. Wenn man also das eher träge Verhalten eines Güterzuges gewohnt ist und dann plötzlich mit einem schnell beschleunigenden Triebwagen fährt, kanns schon sein, dass man das unterschätzt und man dann zu schnell ist. Oder dass man sich auf die gut und schnell wirkenden Bremsen verlässt und viel zu schnell reinkommt.
      Auch hier wieder: soll nicht passieren, ist aber so.
      MfG, die Licaon
    • Ich vermute, dass dies noch einige Monate bis Jahre dauern wird, da ich mir vorstellen kann, dass Go-Ahead die DB für ihre Probleme verantwortlich macht.
      Die Situation erinnert mich an National Express, welches in NRW 2015 den Betrieb auf zwei Linien aufgenommen hat und seitdem genauso wie Go-Ahead arbeitet (Verspätungen und Zugausfälle sind häufig, Ich spreche aus eigener Erfahrung, da ich für einige Zeit mit denen fahren musste). Obwohl die Linien die unpünktlichsten Linien des Bundeslandes sind, gab es trotz Drohung des zuständigen Verkehrsministeriums (welche ins Leere gelaufen ist) keine Verbesserungsmaßnahmen und National Express hat seitdem sogar Linien hinzubekommen. Ich persönlich denke deswegen, dass man sich als Fahrgast leider wohl an den schlechten Service eingewöhnen muss, aber ich frage mich auch, ob man bei den Ausschreibungen überhaupt auf die vorherigen Erfahrungen oder nur auf den Preis achtet. Falls dies der Fall sein sollte, kann ich als BWLer sagen, dass wohl zumindest einige, die dafür verantwortlich sind, das Studium entweder nur rein theoretisch, nicht ganz sauber absolviert und/oder im Studium nicht komplett aufgepasst haben.
    • Licaon wrote:

      Bevor ich Fahrzeuge auf die Allgemeinheit loslasse, muss ich die ja ausprobieren. Vor allem, und speziell dann, wenn es sich um brandneue Fahrzeuge handelt die Kinderkrankheiten haben (können).
      Es gab schon mehrere Fälle wo die Züge anfänglich sehr gut getestet wurden, aber trotzdem bei Betriebsaufnahme Störungen aufweisen. Das Problem ist halt, dass viele EVUs keinen Probebetrieb machen. Zum Beispiel bei der HLB in Frankfurt haben sie auf einer Linie letztes Jahr so um September einen 1440er in Probebetrieb fahren lassen und bei Betriebaufnahme in Dezember lief es problemlos.

      Licaon wrote:

      Die Beschleunigung ist ganz anders, das Fahrverhalten ganz anders, die Bremsen wirken anders.
      An sowas können sich die Lokführer gewöhnen. Deshalb bin ich auch der Meinung, dass man ihnen noch eine Woche Zeit gibt um Einzuarbeiten. Wenn es danach nicht besser wird...
      Dann haben wir in BW ein Problem.
      Natürlich kann die DB die Züge von GA notfalls übernehmen, weil die Züge gehören den Staat, aber wie lange dauert es bis die DB wieder ausreichend Lokführer haben.



      BlanKi wrote:

      15 Jahre
      Genauer gesagt 13 1/2 Jahre ;)

      Was mir eigentlich mehr Sorgen macht ist die Einführung der Mireos nächstes Jahr, da die DB das erste EVU ist, welches den Mireo bekommt. Werden dann auch solche Ausfälle entstehen? Weil man weißt nicht ob die DB jetzt auch wegen dem Staat an den Löhnen der Lokführer und die Weiterbildung spart.
      #Wulli
    • Cosmic wrote:

      Bei der Türstörung, denke ich, liegt es an den 4-Teiler und den 6-Teiler,
      Naja, mit Türsteuerungen bei bei brandneuen Zügen hatten schon renomierte Bahnen ihre Probleme. Ich erinnere mich an die Einführung der ersten Generation DoStos der SBB, welche vorallem in einem Geleise in Örlikon an heissen Tagen die Türen nicht schliessen konnten. Bis ein findiger Lokführer auf die Idee kam, erst die Lüftung (gab keine Klima) auszuschalten und dann die Türen zu schliessen. Worauf die Ingenieure fanden, der Schliessantrieb sei zu schwach um die in die Innenseite einer scharfen Kurve hängenden Türe aufwärts gegen den Lüftungsdruck zu schliessen.

      Und der Kommentar eines mir persönlich bekannten Mittarbeiters der externen Beratungsfirma, die den Bau und die Eröffnung der Zürcher S-Bahn begleitete: "Wir haben denen immer gesagt, dass die Fahrzeuge zu knapp vor der Eröffnung ausgeliefert werden und gar nicht richtig getestet werden können."

      Gibt also wenig neues unter der Sonne.

      LG Kaffeezug
    • lange wrote:


      aber ich frage mich auch, ob man bei den Ausschreibungen überhaupt auf die vorherigen Erfahrungen oder nur auf den Preis achtet.

      Tatsächlich ist es nicht zulässig, ei Unternehmen wegen schlechter Erfahrungen auf anderen Strecken aus der Ausschreibung zu nehmen (und schon mal gar nicht, wenn die Erfahrungen woanders gemacht wurden). Wenn deren Angebot zur Ausschreibung passt und sie sind die günstigsten -tadah....
      i7-5820 K | 32 GB | GTX 1070 8 GB | Win 7 64bit | 10 TB HDDs
      i7-3770 K | 16 GB | GTX 770 Ti 4 GB | Win 7 64bit | 4 TB HDDs
    • Auch die Mireo's werden Ihre Kinderkranheiten haben, gar keine Frage, unsere 3442 "bwegt Hamster", fahren auch erst seit knapp ein Jahr relativ Stabil. Nur die DB hat große Vorteile gegenüber komplett neue EVU's, wir haben Reverse Züge, wenn ein Mireo als Beispiel aus fällt, wegen einer Technischen Störung, "kann" Relativ schnell eine Ersatzgarnituren fahren oder ein RE als Beispiel, kurzfristig den Auftrag bekommen als RB zu halten.
      Ich Rede ja auch nicht von den Flirt 3 als Fahrzeug ansich (dass sind nur Kinderkrankheiten am Anfang), sonder von der Fachlichen Kompetenz dess Zugpersonal's und daraus auch nicht an die Kollegen die seit Jahren GZ gefahren sind, sondern von denen die seit "2Tagen" Tf's sind, keinen Personenzug bewegt haben und uns DB'ler teilweiße 40 Dienstjahre auf den Bugel haben, zu Beleidigen.
      So nach dem Motto, wir sind das bessere EVU und machen es besser wie die DB, das Kotzt mich so an, deswegen bin ich grade Schaden froh, dass die so Abkacken mit Ihren großen Mundwerk ......
      Thänk you for Träveling this Deutsche Bahn :saint:
    • Ich hoffe wirklich, dass sie bis Dezember alles im Griff kriegen, bevor sie die Filstalbahn, die Murrbahn und die Frankenbahn übernehmen. Weil auf den Strecken können sie die Fahrgäste an die DB bzw. an Abellio verlieren. Gerade aktuell haben sie nach Karlsruhe und Aalen das Monopol im Nahverkehr. Aber im Fernverkehr sieht es zwischen Aalen und Karlsruhe auch nicht besser aus mit den 147er. Zumindest habe ich es von Bekannten gehört. Also in Endeffekt sieht es gerade rosig aus zwischen Aalen und Karlsruhe.

      Aber ein GoAhead Flirt 3 wird störungsfrei fahren. Der von @Yoshi , wenn er ihn veröffentlicht hat. :P
      (Soll nicht als Aufruf fürs schneller machen angesehen werden)

      Und @BlanKi ich muss ehrlich sagen manche DB-Mitarbeiter übertreiben es.
      Hier ein Beispiel:

      Das erste und vierte hab ich gepostet, aber mal ehrlich wie armselig muss man sein um auf einen rumzuhacken, weil er nicht der Beste in Deutsch ist. Manche DB-Arbeiter sehen alles als böse, wenn sie ein bisschen Sympathie für die Privaten haben. Manche bleiben sachlich, aber diese Person geht gleich auf einen los. Schadenfreude ist schön, aber das geht schon zu weit. Und dann einfach selber einen Tippfehler zu überlesen...

      Kurze Info: Die Namen und deren Profilbilder wurden zensiert. Der Chat ist auf Facebook unter einen Beitrag von GoAhead Baden-Württemberg nachzulesen. Falls ein Name zu erkennen ist im Bild, bitte informiert mich und ich tu das Bild nachbessern.
      #Wulli

      The post was edited 1 time, last by Cosmic ().

    • Normalerweise verliert ein Tf bei solchen Verstößen erst einmal das sogenannte "Beiblatt". Das ist die Erlaubnis, bei einem bestimmten EVU Züge fahren zu dürfen. Dem folgt dann meistens ein Gespräch und eine Nachschulung, je nach Schwere des Falles unter Umständen auch eine Prüfung auf dem Simulator oder eine überwachte Zugfahrt.
      Den eigentlichen Führerschein verliert man erst, wenn bei einem Bahnbetriebsunfall nachgewiesen wird, dass der Tf fahrlässig, grob fahrlässig oder gar aus Vorsatz gehandelt und somit den Unfall verursacht hat. Auch hier hängt das Ganze wieder von der Schwere des Unfalls ab. Ist der Führerschein erst einmal weg, ist es sehr schwierig, ihn wiederzubekommen. Außerdem kann der Tf hierbei (zumindest zu Teilen) auch finanziell für den entstandenen Schaden belangt werden.
      System: Intel i5 4570 @3,4GHz, Asus Strix Geforce GTX1070 OC 8GB, 16 GB G.Skill 1600MHz RAM, 850W XFX NT, 4,5 TB HDD, 240 GB Crucial BX200 SSD;
    • @BlanKi
      Ist ja mal geil xD
      GoAhead gehört auch nicht ins Schwabenland!
      Lieber noch die DB mit „altem“ Rollmaterial...
      Da brennt dann aber gerade die Hütte bei GoAhead...
      Kann das Land eigentlich auch sagen: Wegen zu schlechter Leistung schmeißen sie GoAhead raus und geben es z.B an die DB? Oder muss der jetzige Betreiber schauen, wie er es geregelt bekommt?
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