Baureihe 5081 der Österreichischen Bundesbahnen

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    • Baureihe 5081 der Österreichischen Bundesbahnen

      Hiermit möchte ich fragen, ob jemand bei Interesse die Baureihe 5081 der Österreichischen Bundesbahnen (OBB) für Transport Fever oder, falls es bis dahin dauert, für Transport Fever 2, erstellen könnte.
      Die Geschichte der Triebwagen begann schon in den 1950ern, als Simmering-Graz-Pauker (SGP) einen Dieseltriebwagen entwickelte, um ein Konkurrenzprodukt zu den seinerzeit von der Waggonfabrik Uerdingen gebauten Schienenbussen anbieten zu können. Die einzigen beiden Fahrzeuge wurden 1954–1955gebaut und zuerst bei der Graz-Köflacher Bahn eingesetzt, aber schon 1956 an die ÖBB abgegeben, welche die Fahrzeuge als Baureihe 5080 bezeichnete, da sie nicht den Anforderungen der GKB erfüllten. Aufgrund von verschiedenen Problemen entschieden sich die ÖBB zwar gegen eine Serienbeschaffung der Baureihe, welche am 22. Mai 1973 aufgrund der Reparaturanfälligkeit sowie der Probleme in der Ersatzteilbeschaffung ausgemustert wurden, beschlossen aber 1964, stattessen bei der Waggonfabrik Uerdingen Dieseltriebwagen mit ähnlichen Parametern zu beschaffen. Zuerst wurden 1964 testweise drei Fahrzeuge geliefert, wobei die gelieferte Version sich vorher schon bei der DB, wo sie als VT 98 liefen, und der GKB bewährt haben und an den rautenförmigen Fabrikschildern bei den Fronten erkennbar waren. Die Serienfahrzeuge wurden hingegen nach den Beschluss zur Serienbeschaffung zur Stützung der Österreichischen Wirtschaft in Lizenz von den Jenbacher Werken und von SGP Wien gebaut, wobei auch dazu passende Steuer- und Beiwagen beschafft wurden. Die Fahrzeuge unterschieden sich von den deutschen Fahrzeugen in mehreren Details, unter anderem durch den Einbau von Übersetzfenstern, eine niedrigere Einstiegskante oder optimierte Scheinwerfer und Scheibenwischer. Da die Fahrzeuge ein ungewöhnlichen Antriebskonzept hatten, welches aus zwei liegenden Reihensechsyzlinder-Büssing-Dieselmotoren mit je 150 PS bestand, konnte aufgrund des gleichzeitig geringen Fahrzeuggewichtes eine bessere Beschleunigung im Vergleich zu den Dampflokomotiven, die sie ersetzt haben, erzielt werden und bis zu zwei Anhängern oder ein Güterwagen mitgenommen werden. Ursprünglich wurden sie zur Rationalisierung des Betriebes auf Nebenbahnen vorgesehen, allerdings wurden die Triebwagen, nachdem sich die Personalvertretung weigerte, einem vorgesehenen und kostengünstigen Einmannbetrieb zuzustimmen, mit Zugführer und teils mehreren Schaffnern auf Hauptstrecken eingesetzt, wobei sie z.B. als Triebwagenschnellzug zwischen Linz und Selzthal und im Bereich der Zugförderungen Wels, Knittelfeld, Villach, Lienz (hier als anspruchsvoller Korridorzug Innsbruck – Lienz), Vordernberg, Mürzzuschlag und Wiener Neustadt eingesetzt wurden, wobei sechs Triebwagen für den Einsatz auf der Erzbergbahn nachträglich mit zusätzlichen Magnetschienenbremsen und Außenspiegeln ausgestattet wurden, wobei dafür ein Batterieraum eingebaut wurde. Die Triebwagen waren aufgrund der guten Aussichtsmöglichkeiten, der Möglichkeit, den Lokführer über den Schultern zu schauen und der Möglichkeit, die Sitze in Fahrtrichtung zu drehen, bei den Fahrgästen beliebt, allerdings waren das im Vergleich zu anderen Triebwagenbaureihen schlechtere Laufverhalten und die geringe passive Sicherheit nachteilig. Die Fahrzeuge wurden bis 1994 ausgemustert und durch die Baureihen 5047 und 5017 ersetzt, wobei 1997 vier Triebwagen als Baureihe 8081 wieder im Dienst gestellt wurden und bis 2010 aufgrund der guten Aussicht für Schulungsfahrten zur Erlangung von Streckenkenntnissen bei Auszubildenden verwendet wurden. Außerdem wurden einige Wagen als Fahrradtransportwagen eingesetzt. Heute sind vier Triebwagen bei der als Museumsbahn verwendeten Erzbergbahn im Einsatz, es sind einige Fahrzeuge beim Eisenbahnmuseum Strasshof beheimatet, während der Triebwagen 5081 051, Steuerwagen 6581 055 und Beiwagen 7081 023 1991 nach Deutschland verkauft wurden. Da Eine Aufarbeitung aber nicht stattfand, kam die Garnitur wieder nach Österreich zurück, wo die NÖVOG die Fahrzeuge aufarbeitete und im goldenen NÖVOG-Design lackierte. Ursprünglich war geplant, dass die Garnitur ab 2014 auf der Wachaubahn gesetzt wird, wobei der Einsatz nicht zustande gekommen ist, sodass die Garnitur stattessen jedes Jahr im April auf der Lokalbahn Retz–Drosendorf mit jeweils 2 Zugpaaren verkehrt. Einige Fahrzeuge wurden nach Deutschland verkauft, unter anderem mit 5081.003 einer der drei Probefahrzeuge, und dort optisch an die baugleichen VT 98 angepasst. Ursprünglich wurden drei Fahrzeuge an den Verein "Westfälische Localbahn e.V." verkauft, welcher die Fahrzeuge 2015 an den Förderverein Schienenbus e.V. In Kornwestheim verkaufte. Dort wurde 5081.003 betriebsfähig aufbereitet und ist seit dem 1. Mai 2016 in der Lackierung der Baureihe VT 98 für Ausflugsfahrten auf der Krebsbachtalbahn im Einsatz.

      Technische Daten:

      Hersteller:Uerdingen, SGP, Jenbacher
      Baujahr(e):1964–1967
      Ausmusterung:1994
      Achsformel:AA
      Länge über Puffer:13.950 mm
      Dienstmasse:20,7 t
      Höchstgeschwindigkeit:90 km/h
      Dauerleistung:222 kW (300 PS)
      Anfahrzugkraft:36 kN
      Antrieb:Büssing U10
      Zugheizung:Webasto
      Sitzplätze:56



      Technische Zeichnungen (vom VT 98, da ich zum 5081 keine Zeichnung finden konnte, wobei sie fast identisch sind):

      woernitz-franken.de/agvtwi4.htm
      schiltach.de/de/Unser-Staedtle…chts-Halt/Der-Schienenbus

      Bilder:

      commons.wikimedia.org/wiki/Category:ÖBB_5081?uselang=de
      bahntechnisches-bildarchiv.at/br5081.htm

      Quellen:

      blog.oebb.at/das-ende-einer-epoche/
      de.wikipedia.org/wiki/ÖBB_5081
      de.wikipedia.org/wiki/ÖBB_5080

      Man könnte die Fahrzeuge auch als Repaint des bereits vorhandenen VT98 Uerdinger Schienenbus erstellen.

      Hiermit bedanke ich mich in Voraus.

      Mit freundlichen Grüßen

      lange
    • Modelle die möglich wären
      5081 - 7081 - 6581 (Triebwagen - Beiwagen - Steuerwagen) - ident mit VT98-VB-VS

      5081.5 (Erzbergbahn-Bus mit verstärkter Bremse und Langsamfahreinrichtung) - erkennbar am zusätzlichen Geräteschrank neben dem WC, dementsprechend anderer Inneneinrichtung, weniger Sitzplätzen und äußerlich einem Lüftergitter anstelle eines Fensters.
      eisenbahn.gerhard-obermayr.com…s/50815000_583735b972.jpg

      aber auch 7047 (Personenbeiwagen zu 5047) und 7147 (Fahrradtransportwagen ohne Sitze zu 5047)
      spielwaren.freepage.de/blieb/7047_002.JPG
      tramways.at/pictures/OeBB/7147_01.jpg


      wer besonders motiviert ist, kann auch den Privatsektor repainten, etwa den 5081.19 des Club Pandora (Vöest Erlebniswelt Linz)
      railfaneurope.net/pix/at/priva…081_19_klangwolke2010.jpg

      5081+6581 der NÖVOG für den Reblausexpress
      i.ytimg.com/vi/L8Vy8KSxhcw/maxresdefault.jpg
      live.staticflickr.com/871/27260020858_67f2f5f916_b.jpg

      und die StLB-Busse für die Strecke Gleisdorf-Weiz
      666kb.com/i/cvy5zh92iyitlpo9v.jpg
      666kb.com/i/cvy608vf46a37lelf.jpg
      MfG, die Licaon