Effiziente Güterlinien

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    • Effiziente Güterlinien

      Hallo zusammen. :)

      Dieser Tip wendet sich an all die User, welche
      1.) gerne lange Züge zum Transport von Gütern verwenden möchten
      2.) mit Güterzügen reichlich Geld verdienen möchten
      3.) eine gute (oder auch noch bessere) Versorgung von Städten mit Gütern anstreben.
      4.) sich nicht permanent einen Kopf über Schwankungen beim Güteroutput machen möchten.

      Zu diesem Zweck habe ich auf einer kleinen, flachen Karte (kann auch eine grössere, hüglige sein) im Schwierigkeitsgrad einfach (funktioniert möglicherweise auch für höhere Grade) eine Karte erstellt, bei der nur Vanilla-Fahrzeuge zum Einsatz kommen (einzige Modifikation bei der BR 185 liegt darin, sie 10 Jahre früher erscheinen zu lassen, da sie optimal zum Güterzug passt). Spielstart 1990.

      Anvisiertes Ziel ist es nun, den Güterzug mit weitesgehender Vollauslastung auf die Strecke zu schicken. Der Güterzug beinhaltet folgende Zusammenstellung:
      - BR 185 (passt gut zur Höchstgeschwindigkeit der Güterwagons von 160 Km/h und hat ausreichend Zugkraft auch für einen langen Zug.)
      - 5x offene Güterwagen, u.a für Stein und Getreide, 65 Güter
      - 4x Kesselwagen, u.a. für Rohöl und Treibstoff, 60 Güter
      - 5x Güterwagen HBI, u.a. für Vieh und Lebensmittel, 65 Güter
      - 5x Rungenwagen, u.a. für Baumstämme und Bretter, 65 Güter

      Die Länge des Zuges beträgt somit 322m (ist also 2m zu lang für den 320er-Güterbahnhof, daher Weichen nicht zu nahe an den Bahnhof setzen).

      Nun kommen die dazugehörigen Industrien ins Spiel, und diese werden (von Hand) gezielt um den jeweiligen Güterbahnhof platziert (dazu muss jedoch vor Spielstart in der base_config.lua der Eintrag "game.config.industryButton = false" in "game.config.industryButton = true" geändert werden, um den Industriebutton im Spiel verfügbar zu machen).

      Beim Startbahnhof (welcher in der Nähe der zu versorgenden Stadt liegt) werden folgende Gebäude um einen voll ausgebauten 4-gleisigen 320m-Güterbahnhof platziert:
      - Ölquelle - liefert Rohöl - benutzt Kesselwagen
      - Wald - liefert Baumstämme - benutzt Rungenwagen
      - Bauernhof - liefert Getreide - benutzt offenen Güterwagen bzw. liefert Vieh - benutzt Güterwgen HBI
      - Maschinenfabrik - benötigt Bretter für Werkzeuge
      - Baumaterialfabrik - benötigt Stein für Baumaterial

      Das Ganze sieht dann folgendermassen aus:

      Zu beachten ist, dass die Baumaterial- und die Maschinenfabrik ihre Güter von der LKW-Ladestelle direkt in die Stadt liefern lassen und daher diese Ladestelle zwischen den beiden Fabriken liegen muss, um den korrekten Einzugsbereich zu gewährleisten (zwar geht der Einzugsbereich der Ladestelle auch hinter den Bahnhof, aber ich wollte lieber auf Nummer sicher gehen :) ). Eine Linie aus MAN-Transportern verteilt die Endwaren in die Stadt.

      Das Zugdepot oben links verteilt die Züge auf die jeweiligen Bahnsteige, in dem die Ausfahrtsignale des Bahnhofs entweder auf Einbahnverkehr gestellt werden (und damit nicht zugänglich sind) oder auf Nicht-Einbahnverkehr (und damit rückwärts überfahren werden können - in dem Fall gilt dies für das oberste Gleis, welches im Moment Züge aufnehmen soll, die anderen Gleise sind noch nicht mit dem Gegenbahnhof verbunden, können aber bei Bedarf auch genutzt werden zur Kapazitätserweiterung).

      Vom obersten Gleis wird für den Anfang auf eine zweigleisige Strecke verzweigt, welche zum Gegenbahnhof und dem dazugehörigen Gegengleis führt. Das Fassungsvermögen beträgt damit 2 Züge pro Bahnsteig im Gegenverkehr (theoretisch auch mehr, jedoch werden dann wahrscheinlich Wartezeiten erzeugt, wenn die Strecke zwischen den Bahnhöfen nicht lang genug ist).

      Die von mir erzeugt Strecke zum Gegenbahnhof beträgt in etwa die halbe Länge einer kleinen Karte. Am Gegenbahnhof finden sich folgende Industrien:

      - Ölraffinerie, benötigt Rohöl, liefert Treibstoff, benutzt Kesselwagen
      - Sägewerk, benötigt Baumstämme, liefert Bretter, benutzt Rungenwagen
      - Lebensmittelfabrik, benötigt Getreide und Vieh, liefert Lebensmittel, benutzt Güterwagen HBI
      - Steinbruch, liefert Stein, benutzt offenen Güterwagen

      Dazu folgendes Bild vom Gegenbahnhof:



      Das Ergebnis nach ca. 3 Jahren Spielzeit gestaltet sich folgendermassen:




      Man sieht: Zug 1 läuft vollbeladen in den Startbahnhof ein (Einnahmen etwa 7 Mio. pro Fahrt). Zug 2 verkehrt auf einer anderen, vergleichbaren Linie und weist gute Gewinne aus. Die Stadt ist gut mit Endwaren versorgt. Ziel erreicht. :)


      Wenn noch Fragen sind - stellt sie mir - ich tue mein Bestes, um sie zu beantworten...

      Edüt: Die Maschinenfabrik sollte am Besten von vorne herein auf einen hohen Produktionslevel ausgebaut werden - sonst dümpelt sie bei 50 Einheiten vor sich hin (möglicherweise hat dies mit der Nachfrage von 2 Brettern pro Werkzeug zu tun), obwohl die Nachfrage in der Stadt deutlich höher ist und auch die Zulieferer erst bei höherem Produktionslevel der Maschinenfabrik richtig in die Pötte kommen...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nordwestexpress ()

    • Danke für die Tips. Nur leider scheint da TpF nicht immer mitspielen zu wollen.
      Habe so gebaut, wie du geschrieben hast. Das Stahlwerk und das Sägewerk liegen direkt
      am Güterbahnhof und werden mit ausreichend Materialien beliefert. Es werden auch jede Menge Stahl und Bretter
      produziert, aber nichts zum Bahnhof gebracht. Es kommt die Meldung das mehr abtransporttiert werden soll.
      Die 6 Güterzüge bestehen aus 6xBretter, 4xStahl und 4xSchlacke.
      Wie gesagt: das Stalwerk und das Sägewerk liegen direkt am Güterbahnhof. Und ja, es ist ein Güterbahnhof. :D
      Habe auch schon mehrmals umgebaut, immer das selbe Ergebniss.
      Am Ende der Strecke stehen ein Chemiewerk und eine Lebensmittelfabrik. Da funktioniert alles.
      Ich hab keine Ahnung, wo das Problem ist?
    • Didi04 schrieb:

      das Stalwerk und das Sägewerk liegen direkt am Güterbahnhof.
      Muss da was vom Einen zum Anderen transportiert werden oder? Hab die Warenketten noch ned so im Kopf >< Jedenfalls wirst du da (wenns so is) selber ran müssen denk ich mal. Von sich aus wird da keine Lieferung erfolgen.
      Büffeln is nich so meins, ich bin da eher der Ornithologe...
    • Didi04 schrieb:

      Das Stahlwerk und das Sägewerk liegen direkt
      am Güterbahnhof und werden mit ausreichend Materialien beliefert.
      Das ist der Grund, warum ich das Stahlwerk aussen vor gelassen habe und lieber die "einfacheren" Industriezweige verwende. Soweit ich mitbekommen habe, entstehen mit der Schlacke Probleme, wenn sie nicht ausreichend abtronsportiert wird.

      Und wie oben im Edit nachzulesen ist, macht ja auch die Maschinenfabrik bei ausschliesslicher Belieferung mit Brettern für Werkzeuge Probleme, da sie sich nicht weiterentwickelt und man deshalb beim Bau direkt auf eine grössere Variante wechseln sollte.

      Alles etwas konfus beim Gütersystem in TPF... ;)
    • Nordwestexpress schrieb:

      Soweit ich mitbekommen habe, entstehen mit der Schlacke Probleme, wenn sie nicht ausreichend abtronsportiert wird.
      Na ja. Bei mir wird aber gar nichts abgeholt. Auch keine Bretter oder Stahl.
      Ich wollte eine komplette Warenkette für eine Stadt, damit alles abgedeckt ist. Ist gar nicht so einfach.
      Ich übe noch. Vieleicht find ich irgendwann heraus, wie die ganze Güterkette funktioniert. Braucht halt seine Zeit. ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Didi04 ()

    • Wenn Du die von mir vorgeschlagenen Güterketten verwendest, klappts garantiert. ;)

      Ich persönlich habe nämlich keine Lust rätselzuraten, warum bei vernünftigem Takt und entsprechender Kapazitätsmenge der Transportfahrzeuge sich nichts tut, obwohl alles richtig miteinander vernetzt sein müsste (sag ich mal so vorsichtig, weil mir die Gedanken von UG hierzu nicht immer ganz klar sind)...
    • Ich belieferte mein Stahlwerk mit Kohle und Erz und transportiere den Stahl zur Werkzeugfabrik. Die belieferte ich mit Brettern aus dem Sägewerk, wobei der Zug auf dem Rückweg das Stammholz mitnimmt. Außerdem nimmt der Zug, der die Maschinen und Werkzeuge zur Stadt bringt auf dem Rückweg Kunststoff mit. Dazu belieferte ich die Chemiefabrik mit Öl aus der Raffinerie und mit Getreide. Die Raffinerie wird mit Rohöl versorgt.
      Die ganze Güterkette funktioniert, auch wenn manchmal die Produktion runter geht, wenn längere Zeit kein Güterzug angekommen ist.
      Vom Güterbahnhof der Stadt geht eine LKW-Linie direkt zu den blauen und gelben Stadtviertel, wo die Lieferung verbraucht wird. Achtung: Werkzeuge müssen, ebenso wie die Lebensmittel ins Einkaufszentrum, Maschinen und Sprit dagegen ins Industriegebiet. Wenn man die Sachen im falschen Stadtgebiet abliefert funktioniert es nicht, d.h. es wird erst gar nichts abgeholt. Liegt da vielleicht der Fehler? Meine LKW-Entladestation liegt genau zwischen einem gelben und einem blauen Viertel, deshalb komme ich mit einem einzigen LKW-Zubringer, vom Güterbahnhof kommend, aus. Ansonsten bräuchte man 2.
    • Das Prinzip ist hübsch. Alternativ, und auch das funktioniert und ist eine sinnlose Geldmaschinerie:
      1) Suche dir "irgendwo" auf der Karte ein relativ gut bebaubares Gebiet.
      2) Bau eine Kombination von Güterbahnhöfen, zB einen DurchgangsBhf mit max Gleisen und 2 Zugängen. An den Zugängen jeweils ne Strasse entlang legen.
      3) Benutz Kopfbahnhöfe an den neuen Strassen um unpraktische Verbindungen zu vermeiden. (Achte darauf, dass sich die beiden Kopfbahnhöfe gegenseitig im Einzugsbereich haben!)

      4) Bau Bahnhöfe bei den Industrien und verbinde es mit deinem Güterterminal.
      5) Bau Bahnhöfe bei deinen Städten mit unterirdischer Zugang mit je einer separaten LKW-Linie und separatem Ladeplatz, versuche dabei die Linien komplett zu trennen - Verkehrschaos...
      6) Setz Züge drauf und schau zu, wie du Millionen scheffelst.

      Vorteil dieses Ansatzes: Zentrales Warenlager, Grundgüter werden schnell hochgehen, verarbeitete Güter mit der Zeit, Verteilung ohne Taktung, alle 10-15 Jahre im frühen Stadium, später alle 30-50 Jahre, allfällige Unterkapazitäten beseitigen. Güter wollen vorallem transportiert werden, weniger zeitkritisch wie Passagiere und vorallem stört es Güter nicht, wenn sie anstatt 5km weit direkt verschoben zu werden, einen 300km weiten Umweg machen...

      Mache im Jahr 2050 damit massiv Gewinn, hab praktisch alles unter die Erde gelegt, um überirdisch Platz für die Passagierlinien zu haben. 3 Städte werden versorgt, hoffe die wachsen mal noch zusammen, durch Industrie ein Jahresplus von über 1000m$.
    • dampf19 schrieb:

      Bis zum Jahr 2050 Spiele ich eh nicht. Lieber fange ich ab 2000 ne neue Karte an.
      Warum das denn?
      Wenn du die alten Fahrzeuge lieber hast, dann mach doch den endless vehicles rein.. warum sollte man so früh eine neue Karte anfangen? Nur weil das Jahr 2000 erreicht wurde? Naja muss wohl jeder selbst wissen
    • BlueHell schrieb:

      Hi,
      @below0 ...inwiefern fungiert jetzt ein Teil Deines Kontrukts als "Warenlager", ist das jetzt ein Name, den du selber vergibst oder hab ich was übersehen, denn echte Warenlager -mit Ausnahme des Güterhafens, hier aber auch eingeschränkt- gibt es doch nicht, oder :?:
      Ein echtes Warenlager ist es nicht, korrekt, eher ein Umschlagplatz für alle möglichen Waren. Was sich da aber alles ansammelt... Kann schon Angst machen, wenn man einige tausend Waren rumliegen hat die auf Abholung warten ;)
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