Schlechte Performance, trotz ausreichend guter Hardware

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    • Zootier schrieb:

      wurstbrot schrieb:

      Das heisst nicht dass man mit 4 Kernen jetzt im Abseits ist, aber ich denke in 2 Jahren wird's ganz anders ausschauen.
      Das hat man vor 2 Jahren auch schon gesagt und noch immer unterstützt kaum ein Titel wirklich mehr als 4 Kerne. Und noch immer bringt bei den meisten Spielen ein hoher Single Core Takt mehr als viele Kerne. Ich sehe zur Zeit keinen Grund sich keine i5 CPU zu kaufen, außer man möchte nicht so viel Kohle ausgeben und kauft sich ne AMD CPU, aber dann darf man sich eben auch nicht über fehlende (Spiele-) Performance beschweren!
      Was Du schreibst kann man so in keiner Weise stehen lassen. Es gibt bereits Spiele die 4 Kerne als Minimum vorraussetzen und teilweise mit weniger gar nicht starten. Spieletests z.b auf Computerbase mit aktuellen Spielen zeigt das immer mehr Spiele von mehr als 4 Kerne profitieren. Es sind bereits über 60-70% der neuen Spiele die auf einem 6-8 Kerner flüssiger laufen als mit 4 Kernen. Z.b in Battlefield 1 kommt ein hochtaktender i7 7700k an eine Grenze wo Framedrops usw. auftreten wo hingegen bei 6-8 Kernern (R5,R7 I7 68xx, i7 69xx) zwar die Maximal FPS niedriger sind aber keine Framedrops oder Ruckler auftreten. Es läuft einfach flüssiger.
      Natürlich gibt es auch Spiele wie TPF die mit einem i7 7700k besser laufen weil sie schlecht auf Mehrkerne optimiert sind, aber die Spiele die von mehr als 4 Kernen profitiert nimmt immer mehr zu.
      i5 6600k 3,5 GHz, RX-480 Red Devil 8GB, 16 GB RAM
    • Nordwestexpress schrieb:

      Und nun dürfen wir das grosse Performance-Wunder vom TPF-Nachfolger erwarten... :whistling:
      Hoffen wir mal das Beste ob Urban Games beim Nachfolger mehr in eine Mehrkernoptimierung investiert. Zu wünschen wäre es und würde dem Spiel sehr gut tun. Wenn ich mir vorstelle was mit einer optimalen Ausnutzung von bis zu 8 Kernen möglich wäre, ein Träumchen. ;)
      i5 6600k 3,5 GHz, RX-480 Red Devil 8GB, 16 GB RAM
    • @DarmMo: Das liegt vor allem daran dass die aktuellen Konsolen schon seit 2013 achtkernig laufen. Zwar wesentlich niedriger getaktet als in üblichen Spiele-PCs, aber da setzt man halt voll und ganz auf Multithreading. Und da AAA Titel meist für beide Konsolen und PC umgesetzt werden ist die Sache ziemlich klar. Und meiner Meinung nach auch der richtige Weg. Denn so wenig wie sich in in den letzten 10 Jahren in Sachen Single Core Performance getan hat zeigt dass es in Zukunft noch mehr auf Parallelisierung hinauslaufen wird, da man offenbar schon längst an physikalische Grenzen gestoßen ist. Einerseits kann man die CPUs nicht mehr bis zum Himmel hochtakten, andererseits ist auch bei der Anzahl von Befehlen pro Takt nur noch mit Mühe eine Optimierung möglich. Vorbei die Zeiten wo sich die IPC auf einem Kern alle 2 Jahre verdoppelt haben. Mein vorheriges System (i7-920 bei 3,4 GHz) von etwa 2009 hatte in Sachen IPC vielleicht 60% der jetzigen Leistung beim Ryzen, der mit 3,9 GHz auch nicht wesentlich höher getaktet ist. Man überlege wie viele Jahre das her ist. Rechne ich jetzt 8 Jahre drauf und blicke in die Glaskugel ins Jahr 2025, sehe ich weder von Intel noch von AMD ein System dass mir pro Takt pro Core eine Mehrleistung von über 50% liefert. Eher weniger. Und selbst bei den nicht x86-kompatiblen ARM-Derivaten sieht es nicht besser aus, sodass man sogar im Embedded-Bereich auf Multicore setzt. Die liebe Physik... Und wie hoch takten wir so im Jahr 2025? Im Schnitt wahrscheinlich zwischen 4,5 und 5 GHz wenn wir Glück haben. Seit wann dümpeln wir bei allen Architekturen um die 4 GHz herum? Seit dem ollen Netburst-Pentium 4.

      Was die Pro-Kern-Leistung des Ryzen betrifft: die liegt eh schon im guten Bereich und ist bei ähnlichen Taktungen auch nicht arg schlechter als beim 7700K. Der Vorteil vom 7700K ist meiner Meinung nach dass der sich mühelos auf ca. 5 GHz übertakten kann. Bei den 8-Kern-Ryzens ist da schon eher bei 4 GHz Schluss, bei den 4 und 6 Kernern sieht das wohl etwas besser aus. Es ist aber zur Zeit so dass die Ryzen unheimlich stark von schnellem RAM profitieren. Kriegt man seinen Speicher hoch über die DDR4-3000 Marke hat man Steigerungen in der Pro-Kern-Leistung welche die oft beschriebene Lücke zum 7700K nivellieren. Allerdings sind die BIOSe noch nicht ausgereift, sodass bei vielen der Speicher nur mit DDR4-2400 läuft, oder gar noch niedriger. Mein 3000er RAM läuft mit 2666, und da hatte ich echt Glück. Hab aber auch noch ein altes BIOS drauf, da ich nicht jede Woche flashen möchte. Hier tut sich aber im Moment was, sodass der einzige Vorteil des 7700K seine unglaublich gute Übertaktbarkeit sein wird.

      Na hoffentlich wird TPF in Zukunft weiter parallelisert. Mit der aktuellen Engine sehe ich da aber schwarz, denn die scheint auch schon einige Jahre auf dem Buckel zu haben und noch aus Pre-TrainFever-Zeit zu sein. Daher denke ich dass ausser ein Bißchen Optimierung nicht mehr viel drin ist. An und für sich dürfte aber das Konzept gut parallelisierbar sein, gerade wenn jeder Einwohner simuliert wird. Verteilt man diese gebündelt auf die Threads und es dürfte viel runter laufen. Da wir aber keinen Einblick in den Code haben ist es schwer darüber was zu sagen. Aber bei einem Neuschreiben der Engine würde das sicher gut funktionieren.

      System:
      MB: Asus Prime X370 Pro, CPU: AMD Ryzen R7-1700X @3,8 GHz, RAM: 32 GB @ DDR4-2666, Grafik: PNY Geforce GTX 1080 XLR8-OC 8 GB, Sound: Asus Xonar Essence STX-II, SSD 1: Samsung 960 Evo 500 GB M.2, SSD 2: Crucial CT512MX100 512 GB SATA, OS: Windows 10 Pro 64 Bit

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