DH-106s Mods mit Flügeln dran

Willkommen in der Transport Fever Community

Welcome to the fan community of Transport Fever and Train Fever, the economic simulators of Urban Games. The community is free for you to share and inform yourself about the game. We cultivate a friendly and objective interaction with each other and our team will be happy to answer any questions you may have.

 

Registration and use is of course free for you.

 

We wish you a lot of fun and hope for active participation.

The Team of the Transport-Fever Community

  • ...bei den Testläufen der Il-12 ist sie im Spiel beinahe sofort zu klein gewesen. Hier war also die Lösung angezeigt, die auch in der Realität beim selben Problem gewählt wurde: ein verbessertes, größeres Modell mußte her.


    Hier ist also jetzt auch der etwas größere Bruder der Il-12, die Iljuschin 14 zum Herunterladen, wenn ihr wollt :)




    14 Modelle sind mit dabei, die auch alle als Asset hingestellt werden können. Viel Spaß damit!

  • Ich muss dir hier jetzt allgemein ein großes Kompliment machen, für deine ausführlichen Webdisk-Beschreibungen, aber natürlich auch für deine Modelle.

    Für mich gehört das Anlegen eines Eintrages zu den nervigsten Dingen überhaupt, das Zusammensuchen der historischen Information, das Zusammenkürzen dieser, Dinge, die ich schon in der Schule gehasst habe ;(.

    Sehr, sehr vorbildlich, gelungen, bravo und vielen Dank!

  • Für mich gehört das Anlegen eines Eintrages zu den nervigsten Dingen überhaupt, das Zusammensuchen der historischen Information, das Zusammenkürzen dieser, Dinge, die ich schon in der Schule gehasst habe ;( .

    Du brauchst einfach nen Ghostwriter ;)

    Prominente Beispiele dafür gibt es wie Sand am mehr und hier im Forum hast du den Vorteil, dass dir kein akademischer Grad dafür aberkannt wird :D

  • Markus1014, danke :)


    Die ganzen Informationen sammeln sich quasi von selbst: wenn man für das Modell ein wenig recherchiert und die Literatur durchsieht, dann sammelt sich gleichzeitig mit Fotos und Bildern auch ein wenig Text mit an. Für die beiden Iljuschins habe ich zwei Produktionslisten gefunden: eine des Dresdner Flugzeugwerks in einem Buch in meinem Regal und eine andere, die sich auf Iljuschin im allgemeinen bezieht, hier. Die Anstriche sind aus zahlreichen Fotos entstanden, die Beschreibungen dazu hauptsächlich aus diesen beiden Listen, und wenn eine Maschine einen Unfall hatte, dann gibt es hier fast immer eine kurze Zusammenfassung dazu. Einen vollständigen förmlichen Untersuchungsbericht gibt es allerdings bei östlichen Mustern praktisch nie, und selbst wenn es für YR-ILB einen geben würde, würde mein Rumänisch dazu nicht ausreichen :) Sehr interessant finde ich auch diese Sammlung historischer Flugpläne: darin ist einiges über den Einsatz der Muster enthalten, und gelegentlich ist sogar ein Plan der Passagierkabine mit dabei, der sonst bei weniger gängigen Mustern schwer zu bekommen ist.


    Es ist eine gewisse Tipperei, das stimmt. Aber ich finde, daß eine kurze Zusammenfassung seiner Geschichte zu einem historischen, heute nicht mehr allgemein bekannten Modell einfach mit dazugehört - ich lese die Beschreibungen, ob hier in der Webdisk, in Museen oder woanders, auch immer gerne.

  • Hier ist gerade der Frühling ausgebrochen, und das beschränkt gerade die Zeit, die ich am Computer verbringen möchte, ein wenig. Aber auch wenn der Fortschritt langsam ist, etwas geht hier schon noch weiter.


    Die letzte Fabrik für das Industrieset, die Kokerei, nähert sich langsam einem herzeigbaren Zustand. Die große Ofenbatterie, zwei Schornsteine und ein Hochbunker sind schon einigermaßen fertig:





    Im Moment entstehen im Blender gerade ein paar Details außenherum: ein Sammelrohr für das Koksgas und eine Reinigungseinheit dafür, Schienen für die Drückmaschine und den Auffangwagen und auch ein Löschturm. Irgendwas, um den Kohlenbunker zu befüllen, wird auch dazu kommen, und die Schienen unter dem Bunker müssen auch noch einen Unterbau haben. Ich orientiere mich dabei ein wenig an diesem Video, das zeigt die Abläufe recht schön. Der Löschturm erinnert mich in diesem Video sehr stark an eine Klospülung: die Tanks werden offensichtlich kontinuierlich und wahrscheinlich schwimmergesteuert gefüllt, und wenn unten Koks gelöscht werden muß, wird einfach an der Kette gezogen und der Schwall kommt runter. Einfach, aber sehr funktional...


    Allerdings ist bei so einem alten, offenen Kokereibau das Problem, daß viel an der frischen Luft stattfindet und auch animiert werden muß. Ein Trichterwagen muß also auf der Ofendecke zwischen Hochbunker und den einzelnen Öfen hin und her fahren, die Drückmaschine muß genauso arbeiten wie der Auffangwagen auf der anderen Seite, der den glühenden Koks zum Löschturm bringt. Und in dem muß dann immer mal wieder eine große Dampfwolke aufsteigen. Zu animieren gibt es hier also mehr als genug, es wird also noch ein wenig dauern, bis das alles fertig ist.


    Aber dann ist das DDR-Set fertig und kann hochgeladen werden :)

  • Die Kokerei ist im Spiel angekommen und qualmt schon ein wenig vor sich hin (und das heißt, es gibt Flugasche, damit paßt es auch in den Thread hier :) ).




    Animiert ist aber noch nichts. Als nächstes kommen also noch:

    - ein wenig Wasser im Vorratstank des Löschturms, dessen Pegel beim Löschen schnell abfällt und dazwischen langsam wieder angefüllt wird,

    - die charakteristische weiße Dampfwolke, die gleichzeitig oben aus dem Löschturm rauskommt,

    - ein Trichterwagen, der auf der Ofendecke zwischen Hochbunker und einzelnen Ofenzellen hin und her tuckert,

    - die Drückmaschine auf der einen Seite und der Auffangwagen auf der anderen, die den fertigen Koks aus den Öfen wieder rausholen.


    Und selbstverständlich wird auch der Boden und das ganze Drumherum noch detailliert; das ist im Moment nur eine Blankofläche, um erstmal die Gebäude fertigzubekommen...

  • Hallo DH-106. Das sieht richtig nach Ruhrgebiet aus;) Ich war zwar schon ein paar mal dort, aber immer nur ein paar Stunden. Vielleicht sollte ich dort mal eine Reha machen.... Dann höre ich endlich auf, zu rauchen. Asche auf die Lunge gibt es dort mehr als genug:)8o8o

  • ...na ich hoffe doch, daß du die Vitaminstäbchen in die Tonne gibst, bevor du eine Reha brauchst... :)


    Die Kokereigebäude sind jetzt fürs erste fertig. Leider erlaubt das Spiel nur vielleicht 90% von dem, was ich eigentlich bauen wollte - aber ich denke, es wird auch so genügen.


    Auf dem Ofendach fährt der Füllwagen zwischen Hochbunker und verschiedenen Ofenzellen hin und her; die Kohle in den Trichtern ist entsprechend animiert. Auf der einen Seite des Ofens ist die Drückmaschine unterwegs, die mit dem langen Arm den fertigen Koks auf der anderen Seite rausdrückt, und auf der anderen Seite gibt es einen kleinen Wagen, der den Koks auffängt und zum Löschturm schleppt. In dem bekommt der noch glühende Koks eine Dusche, um ihn zu löschen, und dann muß er nur noch verschickt werden.




    Zwei Dinge funktionieren leider nicht so gut: erstens sind meine Versuche, die Dampfwolke vom Löschturm an- und abschaltbar zu machen, gescheitert: die Position der Rauchgeneratoren ist scheinbar nur relativ zur Ursprungsposition eines Teils; man kann die Teile zwar animieren, aber die Rauchquelle kommt leider nicht mit. Deswegen dampft der Löschturm jetzt halt kontinuierlich. Und zweitens gibt es leider kein Material "EMISSIVE_NORMAL_MAP" oder sowas, so daß der glühende Kokshaufen auch eher einem Lavablob als einem Kohleberg ähnelt - das wäre unter immensem Teileaufwand lösbar, aber das habe ich aus Performancegründen gelassen...


    Als nächstes werden dann die Gebäude etwas ansprechender angeordnet und eine Bodentextur kommt auch dazu.

  • ...aber erstmal kommt was zwischendurch zur Entspannung :) Diese Bodentexturen und das manuelle Hin- und Herschieben von kleinen Dekorationsstücken nur anhand ihrer Koordinaten in der .con werden auf die Dauer etwas mühsam.


    Im Spiel gibt es zwar schon eine Super-Constellation in einem generischen Anstrich, aber die genügt mir irgendwie noch nicht so recht. Mir persönlich gefallen die früheren, kürzeren Serien der Constellation etwas besser, weil bei denen die fischförmige Rumpfform viel besser zur Geltung kommt als bei den späteren gestreckten Varianten. Also ist als nächstes eine L.749 an der Reihe: das war die erste Version der Constellation, die weltweit und nicht nur auf Transkontinentalstrecken im Einsatz war. Hier gibt es auch wieder ein paar schicke Anstriche, die in Frage kommen würden.




    Lockheeds Nomenklatur war damals ein wenig ungewöhnlich: die letzten Stellen gaben den Entwurf an, die Nummern der Unterserien wurden nicht wie heute angeschlossen, sondern vorgestellt. Die 749 war also die siebte Variante des 49. Musters; die bekannteren 1049 und 1649 dementsprechend die zehnte und 16. Version.


    Die Dreiseitenansicht ist bei diesem Modell leider ziemlich schwach, es gibt zwischen den drei Ansichten teilweise drastische Unterschiede. Also basiert hier vieles auch auf Fotos, anders geht es leider nicht. Morgen geht es dann an die Motoren, und vielleicht kommt auch schon das Fahrwerk drunter.