1 Terminal. 2 Abnehmer. Wie funktioniert es richtig.?

Willkommen in der Transport Fever Community

Welcome to the fan community of Transport Fever and Train Fever, the economic simulators of Urban Games. The community is free for you to share and inform yourself about the game. We cultivate a friendly and objective interaction with each other and our team will be happy to answer any questions you may have.

 

Registration and use is of course free for you.

 

We wish you a lot of fun and hope for active participation.

The Team of the Transport-Fever Community

  • Grüße ,

    Mein erster Post hier daher verzeiht, wenn ich was überlesen habe oder falsche mache.

    So jetzt zu meinem vermeintlichen Problem. Ich bin ein kompletter Neusteiger und habe mir das Spiel digital über steam
    gekauft :( Daher kein Handbuch.

    Ich möchte von einer Brotfabrik zwei Zuglinien bedienen. Beispiel Zug1 soll Brot nach Zürich bringen und Zug 2 Brot nach Schaffenshaussen. Leider produziert die Fabrik überwiegend Brot für Zürich und nur selten mal ein Brot für Schaffenshaussen. Daher meine Frage gibt es eine Möglichkeit die Produktion auf eine Linie umzustellen oder bestimmte mengen zuzuweisen? Ich hoffe mein Problem wird deutlich und bedanke mich schon mal für eure Mühe und Zeit.

  • "Handbuch" gibts hier: https://www.transportfever2.com/wiki/doku.php


    Du musst verstehen, dass die Produktion und die Zuweisung von Güter auf Linien nachfrage-bezogen ist.

    Heißt: Entweder ist Schaffenshaussen einfach nicht so groß wie Zürich und braucht nicht soviel oder die weitere Anbindung ins Gewerbegebiet ist nicht so gut und es werden nicht so viele Abnehmer erreicht.

  • Meines Wissens geht das nur über die Lieferzeit. Die Fracht nimmt, wie die Paxe, immer den schnellsten Weg.

    Sprich: Du kannst das m.E. nur über die Frequenz lösen. Also: die längere Strecke braucht eine niedrigere Frequenz.

  • Die Strecke wird doch dadurch nicht kürzer. Eine Gütereinheit braucht trotzdem dieselbe Zeit für die Fahrt

    Das ist richtig.

    Ich sprach aber bewusst von Liefer- und nicht Fahrtzeit. Denn:

    Wartezeit ausgenommen.

    Die ist eben nicht ausgenommen bei der Wegfindung einer Ware/eines Paxes. Deswegen ist ja die Frequenz einer Linie so wichtig. Wenn eine Ware ewig braucht, um das Ziel zu erreichen, weil nur alle Jubeljahre mal ein Zug fährt, dann wird sie eben auf einen anderen Zug einer anderen Linie gepackt, der häufiger fährt und deswegen das Gut früher beim Abnehmer ankommt.

  • Du überschätzt die Komplexität des Spiels bei der Wegfindung... ^^ Dazu gabs ja auch eig schon genug Diskussionen.


    Woher soll denn der Algorithmus im Vorhinein für die Verteilung der Güter wissen, wie lange die Ware tatsächlich braucht?

    Mit den Fahrzeuggeschwindigkeiten kann anfangs die Frequenz geschätzt werden. Später fließen die tatsächlichen Fahrzeiten der Fahrzeuge (nicht der Gütereinheiten!) in die Berechnung der Linienfrequenz/Fahrtdauer ein. Daraus ergibt sich ein Graph mit der Fahrtdauer an den Kanten und Passagiere/Güter wählen den (voraussichtlich) schnellsten Weg. Die Wartezeit ist darin nicht enthalten, denn diese ist 1. für jede Einheit anders und 2. schwankt stark. Es wäre viel zu komplex, diese für jede einzelne Einheit zu berechnen und wieder für die Wegentscheidung zurückzuführen.


    Was du beschreibst klingt zwar logisch, aber wird im Spiel nicht abgebildet.

    Nimm doch mal bei einer Linie alle Fahrzeuge außer eins weg. Die Güter werden sich trotzdem stapeln.

    Das sieht man auch daran, dass Güter/Passagiere eben nicht schlau genug sind, Wege mit höheren Kapazitäten zu erkennen. Bei mir war das Problem in der Stadt, dass die Leute lieber zu selten befahrenen Bushaltestelle gegangen sind, weil angeblich der Weg kürzer ist. Die attraktive Tramhaltestelle in der Nähe, wo noch genügend Platz vorhanden war, wurde von vielen nicht erkannt. Die Tram fuhr somit Minus während sich die Leute an der Bushaltestelle stapeln.

  • Nimm doch mal bei einer Linie alle Fahrzeuge außer eins weg. Die Güter werden sich trotzdem stapeln.

    Das ist doch komplett aussagelos, solange nur eine Linie angeschlossen ist, da in TPF 2 ja in den Mülleimer produziert wird, Hauptsache, jemand holt den Müll ab. Egal, wo er ihn hinbringt, egal, wie oft er ihn abholt. Aber schließ eine zweite Linie mit ähnlicher Streckenlänge an und setze da ein Mehrfaches an Zügen ein. Dann wirst Du sehen, wem der Produzent seinen Müll mitgibt.



    Woher soll denn der Algorithmus im Vorhinein für die Verteilung der Güter wissen, wie lange die Ware tatsächlich braucht?

    Naja, das ist Mathematik 3. Schuljahr. Vmax des Zuges, Streckenlänge, Frequenz. Ich finde den Thread nicht mehr, aber vor ein paar Wochen gab es doch diese Diskussion um diese ewig lange Frachtstrecke, die erst dann anlief, als moderneres (=schnelleres) Zugmaterial eingesetzt und die Frequenz der Linie erhöht wurde. Heißt: das Spiel berechnet sehr wohl für jeden Güterproduzenten jede angeschlossene Linie. Übrigens funktioniert das mit 2 Pax-Linien auf den Halbstrecken (s. der aktuelle Thread) exakt nach dem geichen Prinzip. Einfach eine Linie mit höherer Frequenz u/o schnelleren Fahrzeugen u/o weniger Haltepunkten, dann wird die für die Fernstrecke auch prioritär benutzt.

  • vor ein paar Wochen gab es doch diese Diskussion um diese ewig lange Frachtstrecke, die erst dann anlief, als moderneres (=schnelleres) Zugmaterial eingesetzt

    das lag an einer spielinternen Begrenzung


    Aber schließ eine zweite Linie mit ähnlicher Streckenlänge an und setze da ein Mehrfaches an Zügen ein. Dann wirst Du sehen, wem der Produzent seinen Müll mitgibt.

    Für Güterverkehr sollte das selten zutreffen, da man effizienterweise keine Konkurenzverbindungen bauen sollte.

    Beim Personenverkehr gibt es schon eher mal mehrere mögliche Verbindungen, vor allem wenn in Städten mehrere Haltestellen im Einzugsgebiet liegen (siehe mein beschriebenes Szenario)


    Naja, das ist Mathematik 3. Schuljahr. Vmax des Zuges, Streckenlänge, Frequenz.

    Genau diese Informationen, die vorher bekannt sind, werden ja auch für die Frequenzberechnung genutzt. Aber ich habe gesagt: wie lange die Ware tatsächlich braucht. Wie willst du die Wartezeit berechnen?


    Einfach eine Linie mit höherer Frequenz u/o schnelleren Fahrzeugen u/o weniger Haltepunkten, dann wird die für die Fernstrecke auch prioritär benutzt.

    Okay wie erklärst du dann folgendes Szenario:

    Wenn ich eine Schnellzugstrecke einrichte und zunächst nur einen Zug draufsetze, steigen die Fahrgastzahlen trotzdem rasant, obwohl sie lange warten müssen, und das ändert sich auch nicht nach längerer Zeit. Nur noch wenige nehmen den Regionalzug mit längerer Fahrtzeit (obwohl sie vlt im Endeffekt schneller da wären, weil der öfter fährt und noch Platz hat). Das ist anders als in TPF1 und liegt auch daran, dass es keine billig/schnellen Fahrer und keinen Ticketpreis mehr gibt.


    Eine Busstrecke erstellen

  • das lag an einer spielinternen Begrenzung

    Die aber nur funktioniert, wenn immer die Lieferzeit berechnet wird. ;)


    Für Güterverkehr sollte das selten zutreffen, da man effizienterweise keine Konkurenzverbindungen bauen sollte.

    Grundsätzlich richtig, kommt bei der Versorgung zweier Städte mit dem gleichen Endprodukt aus der gleichen Fabrik aber durchaus vor. Aber wir diskutieren hier ja nicht eine sinnvolle Spielweise, sondern die Spielmechanik.


    Wie willst du die Wartezeit berechnen?

    So, wie es jeder Verkehrsplaner macht: halbe Taktfrequenz


    Wenn ich eine Schnellzugstrecke einrichte und zunächst nur einen Zug draufsetze, steigen die Fahrgastzahlen trotzdem rasant, obwohl sie lange warten müssen, und das ändert sich auch nicht nach längerer Zeit. Nur noch wenige nehmen den Regionalzug mit längerer Fahrtzeit (obwohl sie vlt im Endeffekt schneller da wären, weil der öfter fährt und noch Platz hat).

    Das kommt schlicht darauf an, wie lange im rechnerischen(!) Durchschnitt ein Reisender brauchen würde, um von A nach B zu gelangen. Evtl. ist der Schnellzug ja soviel schneller als der Bummelzug, dass die schlechtere Taktfrequenz dadurch ausgeglichen wird.


    Vorschlag: es interessiert mich, wie es wirklich ist. Ich will ja auch überhaupt nicht ausschließen, dass ich eventuell völlig falsch liege. Dienstag oder Mittwoch müsste ich Zeit haben, mal die beiden Modelle aufzubauen und laufen zu lassen. Ich kann dann gerne das Ergebnis berichten.