? Gemischte Güterzüge: Wagenanzahl „berechnen“

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  • Hallo Forengemeinde,


    ich nutze gern für verschiedene Güter die entlang einer Strecke liegen eine Linie anstatt mehrerer und damit gemischte Güterzüge. Damit lassen sich die Einnahmen beträchtlich steigern weil es weniger Leerfahrten gibt. Bei wenigen Industrien ist es dabei noch recht übersichtlich möglich die richtige Menge der verschiedenen Güterwagen zusammenzustellen.


    Allerdings wird es bei steigender Anzahl der Industrien zunehmend unübersichtlich und für mich mehr zur Schätzung als zur bewussten Entscheidung von welchem Wagentyp ich wie viele in einen Zug einreihe, vor allem wenn mehrere Züge gebraucht werden.


    Habt ihr da ein Möglichkeit gefunden anhand der vorhandenen Informationen (Rate, Zugkapazität, Produktion, Nachfrage, etc.) eine Berechnung/Ableitung anzustellen?


    Wie geht ihr damit um oder verteilt ihr das „sortenrein“ auf mehrere Züge/Linien?


    Bei LKW, Schiff und Flugzeug ist das alles einfacher, weil die meist eine große Auswahl an Gütern transportieren können.


    VG Stromer

  • Die Nachfrage kannst du ja mit den Industrien vorhersagen. Für 2x Holz kommt 1 Brett zurück.

    Und die benötigten Kapazitäten kann man sich dann ausrechnen oder mit der Linienrate vergleichen (die kann etwas schwanken).

  • Die Nachfrage kannst du ja mit den Industrien vorhersagen. Für 2x Holz kommt 1 Brett zurück.

    Und die benötigten Kapazitäten kann man sich dann ausrechnen oder mit der Linienrate vergleichen (die kann etwas schwanken).

    So weit so klar. Bei so einfachen Konstellationen wie in deinem Beispiel ist das auch alles nachvollziehbar. Überlagern sich allerdings entlang der Strecke 4 Industrien mit verschiedenen Gütern, dann wird es undurchsichtig.

  • Denke das geht nur über ausprobieren. Die Menge der Güter die Transportiert werden sollen hängt ja auch von der Nachfrage ab. Wenn Fracht liegenbleibt sind es zu wenig Wagen. Wenn es zu viele Wagen sind fahren da ewig leer Wagen mit. Muss allerdings zugeben das ich nur einen Zug habe der Gemischt Transportiert. Der fährt Getreide vom Güterbahnhof zur Lebensmittel Fabrik und nimmt auf dem Rückweg Brot wieder mit. Das geht aber nur weil die Frachtmenge so gering ist das die Güterwagen die Benötigt werden auch alle an die Laderampe passen.

  • Das wird ganz schnell zu einer klassischen Optimierungsaufgabe mit n Variablen, wobei n die Zahl der zu beliefernden Industrien ist.


    Wenn die Höchstmenge der pro Zug zu transportierenden Waren G ist, dann muß die Kapazität K je Ware so adaptiert werden, daß der Profit P maximiert wird. Für einen Zug gilt also G = K1 + K2 + K3 +... + Kn mit PK1 + PK2 + PK3 + ... + PKn = max.


    Und dann bestückt man den Zug entsprechend mit Waggons, um die für das Optimum nötigen Waren mitnehmen zu können.