Heightmaps erhalten

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  • Ohne Anmeldung kan man zip-Dateien von http://dds.cr.usgs.gov/srtm/version2_1/ herunterladen. Für Europa gibt es nur die geringere Auflösung (SRTM3 - 3 arcsec), aber ich denke, dass das für TF ausreicht. Das Format .hgt lässt sich in QGIS (free download) bearbeiten und als .png exportieren. Die Dateien sind nach Lat-Long-Koordinaten geordnet und umfassen jeweils 1 Längengrad mal 1 Breitengrad. Skåne (Schonen), zusammengeschneidert aus sechs Dateien, würde dann so aussehen:



    Johanna

  • @Johanna
    Prinzipiell ist Dein Tipp Gold Wert, leider in der Form für die meisten Zwecke (Wenns Maßstabgerecht sein soll) unbrauchbar, da die Auflösung in der Tat zu gering ist. :/
    Auch die Helligkeiten der Hightmaps sind an den "Kontaktstellen" mitunter unterschiedlich.


    Siehe Beispiel Hamburg:

    Der größere Weise Punkt (Stör-Artefakte?) in der Mitte ist/wäre die Binnenalster.


    Lohnt es sich, ggf. auf der Seite zu registrieren um höher Aufgelöste Hightmaps (Ohne Störungen/Artefakte) zu bekommen?

    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich schreibe, nicht was andere verstehen "wollen"!


    System: Windows 7 Ultimate 64bit ; AMD Phenom II X4 965 @ 3,4 GHz ; 8 GB DDR3 Ram ; GeForce GTX 660 @ 3 GB GDDR5 Ram (Treiber: 431.36)

  • Zugegeben, für maßstabsgerecht ist die Auflösung nicht die beste. Dafür ist terrain.party sicher besser, ich habe es noch nicht getestet. Die Begrenzung bei terrain.party liegt aber bei max 60 km und gerade beim Beispiel Schonen braucht man um die 100 km um es ganz auf die Karte zu bringen. Also geringere Auflösung, aber dafür größere Gebiete.


    Um die Grauskaladifferenzen an den Nahtstellen zu beseitigen, kann man sich entweder auf einen Sektor beschränken (1 Breitengrad entspricht ca. 110 km, 1 Längengrad in Südschweden etwas über 60 km), oder den Umfang der Grauskala für die einzelnen Kartenstücke selber definieren. Das lässt sich in QGIS machen, einfach dieselben Werte für Min und Max eingeben. Da kann man sogar das norddeutsche Flachland mit etwas mehr Relief verschönern ;) .





    Die Artefakte sind natürlich störend, oft handelt es sich hierbei um Bauwerke (warum baut ihr auch so hohe Schornsteine? :P ), aber sie lassen sich vergleichsweise leicht beseitigen. Da reicht schon Paint oder etwas ähnliches.


    Zur Auflösung: Soweit ich weiß, sind die Daten für 1 arcsec nur für Nordamerika freigegeben. Gerüchten zufolge soll aber auch 1 arcsec bald für den Rest der Welt erhältlich sein. Keine Ahnung, wann. Persönlich finde ich diesen Auflösungsgrad von 3 arcsec völlig ausreichend, sofern man nicht nur seinen eigenen Garten modellieren will. Eine Bogensekunde (1 arcsec) entspricht auf meinen Breiten zwischen 10 und 15 m, in Deutschland müssten das ungefähr 20 m sein. Bei 3 arcsec beträgt die Auflösung also 60 m, also bei 60x60 km 1 Mio pixel. Ob das ausreicht, lasse ich jeden selber entscheiden.


    Johanna

  • Terrain.party nutzt scheinbar verschiedene Highmap-quellen/Standards je nach Verfügbarkeit.
    Aber auch hier scheint es einige Interpretierungs-Schwierigkeiten zu geben.
    So werden auf dem Portal die Flüsse und Seen (Hamburger Elbe und Alster) teilweise "höher" angegeben als die umliegenden Landmassen.
    Auch hier ist die Auflösung (für meine Zwecke) ungenügend. :/
    selbst bei maximalen Zoom und niedrigster Rastergröße bekommt man gerade für 8 km, 1081 Pixel. Also ca. 7,4 Meter/Pixel.


    Immerhin stehen in TF für eine große Karte von 16,4 km, 4097 Pixel zur Verfügung. Also ca. 4 Meter/Pixel.
    Terrain.party schafft als knapp über die Hälfte der benötigten Auflösung.
    Das alleine wäre nicht weiter schlimm, und wäre für kleine Karten von 8,2 km bei 2049 Pixeln ausreichend, da man durch die Vergrößerung die Graustufen noch gut glätten könnte. Bei größeren Karten wäre dann stückeln angesagt. da die Ausgabe von Terrain.party immer 1081x1081 Pixel beträgt... selbst beim max. 60 km Raster.


    All das ist aber hinfällig, wenn die Qualität/Interpretation der Heighmap nicht ausreicht.
    Generell ist das Thema Auflösung mit Abstand das größte Problem bei der Erstellung von realen Umgebungen.
    Zwar sind reine Satelliten-Ansichten schon SEHR hoch aufgelöst, Topografische oder Höhen Karten jedoch nicht. (Jedenfalls nicht für die Öffentlichkeit, oder von allen Regionen)


    Finde das Thema insgesamt aber recht spannend. ;)

    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich schreibe, nicht was andere verstehen "wollen"!


    System: Windows 7 Ultimate 64bit ; AMD Phenom II X4 965 @ 3,4 GHz ; 8 GB DDR3 Ram ; GeForce GTX 660 @ 3 GB GDDR5 Ram (Treiber: 431.36)

  • @Jay_Bee Wenn du eine bessere Auflösung brauchst, würde ich an Deiner Stelle vielleicht eher nach LiDAR-Daten Auschau halten. Für Schweden beispielsweise gibt es bei Lantmäteriet 2m und 0.5m (horizontale Auflösung), allerdings kostet es dann. Gratis gibt es nur 50m, aber ich hoffe, dass die bessere Auflösung bald publik wird. Was das entspechende deutsche geodätische Amt (Institut?) anbietet, weiß ich nicht. Jedoch sind für Großbritannien hochaufgelöste Daten (1m und 2m) erhältlich.
    https://environmentagency.blog…rveys-light-up-open-data/
    Die Dateien kommen als .asc, müssen aber selbst zusammengesetzt werden, die einzelnen tiles sind 1x1km. Ein Nachteil hier ist auch, dass es sich um unbehandelte Rohdaten handelt, die Vegetation und Gebäude sind also nicht entfernt worden, wie das bei dem schwedischen Datenset der Fall ist. Man kann das natürlich mit QGIS, ArcGIS oder MapInfo selber machen, das kostet aber etwas mehr Arbeit. Ich bin mir sicher, dass es dafür die entsprechenden Algorythmen gibt, selbst habe ich es noch nicht machen müssen.


    Nachtrag: Terrain.party nutzt, wie Jay_Bee schon vermutete, verschiedene Quellen, nämlich SRTM30 (900 m Auflösung), SRTM3 (dieselbe Quelle wie die von mir genannte), USGS NED (10 m, nur für USA) und ASTER 30 (30 m Auflösung). Der Vorteil von Terrain.party ist also die Kombination von verschiedenen Quellen, der Nachteil die 60-km-Begrenzung.
    ASTER als Datenquelle hat eine höhere Auflösung als SRTM3, allerdings produziert ASTER mehr Artefakte, die manuell beseitigt werden müssen. Wer die reinen ASTER-daten herunterladen möchte, kann das hier tun (gratis nach Anmeldung):
    http://gdem.ersdac.jspacesystems.or.jp/index.jsp
    Das sind sicher dieselben Daten, die man von der von paule89 angegebenen Quelle bekommt.


    Die beste Auflösung, die man mit Satellitendaten erreichen kann, liegt meines Wissens bei den 10m, die nur für die USA erhältlich sind. Für maßstabsgerechte große Karten in TF muss man also auf LiDAR zurückgreifen.
    Ende des Nachtrages.


    Johanna

  • ich finde das bisher noch sehr unbefriedigend wie man an die Karten kommt. Zum einen gibts bei dem einen Artefeakte und die Auflösung ist schwach. Der nächste gibt nur 1081x1081 aus und das zusammensetzen sowie das erstellen der einzelnen Karten sowie dann so wieder zusammensetzen dass sie auch passen, nicht besonderns prickelnd. Und der Tipp von ganz oben hat sich bis jetzt auch zu einem Reinfall entwickelt. Anmelden kann man sich, ja, nur der Aktivierungslink läßt sein Wochen auf sich warten. Auch eine nochmalige Registrierung brachte das gleiche. Jedes Mal wenn man die Lust bekommt, doch ne Karte zu erstellen, ist man ganz schnell wieder dabei sich aufs Neue zu erinnern was es für Probleme gibt...Schlussendlich werde ich also doch wieder auf Karten von anderen warten die sich dann doch die Arbeit machen und irgendwas besser machen als ich das versuche hinzubekommen.

    AMD Ryzen 9 3900x, Noctua nh-d15 chromax.black, Gigabyte X570 Aorus Ultra, 32GB G.Skill RipJaws V DDR4-3200 CL16, Powercolor Red Devil X5700XT, 2x Corsair MP510 1TB, Aerocool DS200 Orange Edition, Win 10

  • @CupraDas Erstellen einer Karte ist eben nicht ganz einfach. Der Eintrag von DarkMo (https://www.train-fever.net/le…arte-f%C3%BCr-TrainFever/) erklärt aber sehr anschaulich (und nachvollziehbar), wie man eine Karte erstellt. Es ist ziemlich deutlich, dass das nicht in einer Viertelstunde erledigt ist. Diejenigen, die hier ihre Karten zum Herunterladen anbieten, haben wirklich gute Arbeit geleistet.


    Die frei verfügbaren Daten sind eben nur Rohdaten, die man selber bearbeiten muss. Außer den Datensets, die hier angegeben sind, habe ich selber keine weiteren finden können. Das sind, um nochmal zusammenzufassen (Satellitendaten):


    • SRTM30
    • SRTM3
    • Aster 30
    • USGS NED


    Wer andere Quellen hat, darf die Liste gern ergänzen. Diese Datensets werden von unterschiedlichen Websites zum Herunterladen angeboten, in der Regel ändert sich an den Daten aber nichts. Die Ausnahme bildet terrain.party, wo die Daten auch als Merge (keine Ahnung wie das auf Deutsch heißt) angeboten werden und was als relativ benutzerfreundlich erscheint. Diese Daten haben ihre Begrenzungen in der Auflösung (obwohl ich meine, dass 30m durchaus akzeptabel ist), und eben darin, dass man eventuelle Artefakte manuell beseitigen muss.


    Im Gegensatz zu diesen Satellitendaten gibt es besser aufgelöste LiDAR-Datensets, aber diese sind unter anderem für Schweden und Deutschland nicht freigegeben. Die Horizontalauflösung beträgt bis zu 0,5m, die Vertikalauflösung liegt im cm-Bereich. Als DEM (Digital Elevation Model) sehen die so aus (Quelle: Lantmäteriet, Ivösjön, Skåne, SWEREF99TM):



    Das ist sicher die Auflösung, die einige von Euch interessiert, aber wie gesag, gibt es diese nicht umsonst.


    Solange man also gratis Daten will, ist man auf Satellitendaten angewiesen.


    Johanna


    PS: Bevor jemand fragt: Ja, ich arbeite beruflich mit solchen Daten und nein, die sind nicht zugänglich.

  • @Johanna
    Die von dir angesprochenen LIDAR-Daten für Großbritannien gibt es auch ohne Vegetation und Gebäuden.


    Wenn man auf http://environment.data.gov.uk/ds/survey/index.jsp#/survey "LIDAR Composite Digital Terrain Model (DTM)" auswählt,
    sind im Gegensatz zum "Digital Surface Model (DSM)" Vegetation und Gebäude schon heraus gerechnet.
    Leider sind nur 72% von England abgedeckt. Weiß jemand, wie man diese Lücken z.B. in QGIS mit SRTM Daten füllen kann?


    @Jey_Bee
    Hast du wegen den Kontaktstellen zwischen den Kacheln überprüft, ob beide Kacheln die gleiche Graustufen-Skala verwenden.
    QGIS z.B. passt die Graustufen-Skala z.B. standardmäßig pro Kachel separat an.
    Falls du QGIS verwendest, müssen bei den Layer-Eigenschaften unter Stil -> Kanaldarstellung bei allen Kacheln der gleiche Min- und Max- Wert stehen.