Seamons ÖNV-Mod (viele, viele Busse)

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  • dir ist schon aufgefallen, dass auf dem einzigen der vier Bild-Vorlagen, auf der man den Bus von der rechten Seite sieht (Lübeck), dieser eben KEINE zwei Türen im hinteren Teil hat, oder?

    Die ist aber schon aufgefallen das Seamon den Bus der DVB gebaut hat? Und der hat nun mal hinten 4 Türen (bzw 2 Doppeltüren) es ist also eine korrekte Umsetzung des Originals.


    Ausser dem zu dunklen Faltenbalg :D

  • Mal davon abgesehen, dass ich noch nie verstanden habe, warum manche Gelenkbusse im hinteren Teil tatsächlich 2(!) Türen haben

    genauso wie es bei Solobussen welche mit 2 Türen und mit 3 gibt


    tatsächlich sieht man es bei denen mit weniger Türen, dass es da oft zu Gedränge bei der hintersten Tür kommt, weil da gefühlt der 3/4 Bus aussteigt

  • Die ist aber schon aufgefallen das Seamon den Bus der DVB gebaut hat?

    Ja, ist es. Und mir ist auch aufgefallen, dass auf dem Dresdener Bild nicht erkennbar ist, wieviele Türen der Bus tatsächlich hat (und andere Bilder kenne ich nicht).

    Die 4. Türe beschleunigt den Fahrgastwechsel erheblich und ist daher eher bei Stadtbussen anzutreffen als bei Überlandbussen.

    Die 4. Tür reduziert die verfügbaren Sitzplätze erheblich und konterkariert insbesondere die Idee hinter der Verlängerung des Busses mithilfe eines Gelenks. Was bringt eine deutlich teurere (Gelenk-)Variante eines Busses, wenn dadurch nur 3 Sitzplätze gewonnen werden und der restliche gewonnene Platz den Ein- und Ausstiegsbereichen der Türen zum Opfer fallen? Oder um es maximal zuzuspitzen: Warum nicht gleich eine einzige große Tür über die komplette rechte Seite, dann hat man maximal beschleunigte Fahrgastwechsel.


    (Naja, bringt hier ja eh nix, Seamon kann ja nix dafür, dass manche Verkehrsbetriebe der Meinung sind, ein Bus müsste alle 2 Meter eine weitere Tür haben...)


    Nix für ungut ;-)

  • @Arby
    In der Stadt zählt aber nicht der Sitzplatzanzahl, sondern die Kapazität insgesamt, auch Stehpläzte. Wenn man nur 5 Minuten fährt, muss sich nicht unbedingt hinsetzen.
    Und der Fahrgastwechsel wird erheblich schneller mit 4 Türen statt 3, was bei einem durchschnittlichen Haltestellenabstand von 1-2 Minuten schon sehr viel ausmacht.

  • dass auf dem Dresdener Bild nicht erkennbar ist, wieviele Türen der Bus tatsächlich hat

    Also da die Türen schwarz sind und der Bus gelb kann man ziemlich deutlich sehen das es 2 sind.


    https://www.zukunft-mobilitaet…ercedes-man-hess-solaris/
    https://nahundfernverkehr.star…61-004-0-steht-438487.jpg
    https://encrypted-tbn0.gstatic…P6ZIumFpNSeinIBatrsvM_Vbw

  • Brauchst du von der Lübecker Lackierung noch Fotos?

    So weit bin ich noch nicht. Meist findet man Fotos von Vorne und den Seiten ganz viele, von hinten, oben und innen keine. Ich würde mich bei dir melden, falls die Datenlage zu schlecht ist.

    Mal davon abgesehen, dass ich noch nie verstanden habe, warum manche Gelenkbusse im hinteren Teil tatsächlich 2(!) Türen haben - dir ist schon aufgefallen, dass auf dem einzigen der vier Bild-Vorlagen, auf der man den Bus von der rechten Seite sieht (Lübeck), dieser eben KEINE zwei Türen im hinteren Teil hat, oder?

    Selbstverständlich werden alle viertürigen Busse bei mir auch viertürig sind und die dreitürigen Busse auch dreitürig.
    Ich werde sogar das mit den Sitzplätzen und dem Fahrgastwechsel berücksichtigen, die dreitürigen werden wohl 22 Passagiere und 4,5 Ladegeschwindigkeit haben, die viertürigen 21 Passagiere und 6 Ladegeschwindigkeit.

    Fährt nicht der Busbetrieb Solothurn und Umgebung (BSU) auch HESS SwissHybrid?

    Meines Wissens war das lediglich ein Werbebus, das an ganz vielen Orten unterwegs war aber am Ende doch keine Gesellschaft dazu bewog, den zu kaufen. Ist auch schwach, wenn ein Hybridbus mehr Sprit braucht als ein gewöhnlicher, und bei diesem Bus soll das laut den Tests aus Dresden so sein. Allgemein habe ich Einzelstücke nicht geplant, sondern nur Betriebe, die 5 oder mehr gekauft haben, das sind die genannten vier.

  • Ich werde sogar das mit den Sitzplätzen und dem Fahrgastwechsel berücksichtigen, die dreitürigen werden wohl 22 Passagiere und 4,5 Ladegeschwindigkeit haben, die viertürigen 21 Passagiere und 6 Ladegeschwindigkeit.

    Sorry, dass ich hier als Verkehrsplaner doch noch einmal eingreife, um auch die Kapazitätsfrage (in der Realität) richtig zu stellen.


    Im Bereich der 4. Türe ist eine zusätzliche Stehfläche von rund 1.25 m x 1.00 m vorhanden, an welcher ansonsten maximal eine 4er-Sitzgruppe (auf dem Plan von Licaon ist die kleinste derartige Gruppe 1.70 mx1.00 m). Selbst bei einer Personen-Dichte von 2 Personen/qm finden auf der Stehfläche also 2.5 Personen Platz. Die Gesamtkapazität des Fahrzeugs beträgt in diesem Fall aber auch nur rund 70 Personen (bzw. 17.5 in Transport Fever). Nimmt man eine Personendichte von 3 Personen/qm an, finden 3.75 Personen im Türbereich Platz. Dies entspricht dann bei einem Citaro G einer Gesamtkapazität von 97 Personen (bzw. 24 in Transport Fever).



    Da die Türbereiche im Gegensatz zu Gängen eher besser belegt werden, da niemand fürchtet, nicht mehr rechtzeitig aussteigen zu können, ist die Gesamkapazität des 4-Türers dem 3-Türer mindestens ebenbürtig. Stehplatzoptimierungen z.B. beim Kinderwagenplatz führen sogar zu einer Kapazitätssteigerung. In wie fern sämtliche Sitzplätze einer 4er-Sitzgruppe regelmässig belegt werden, ist dann noch ein anderes Thema



    Gegen vier Türen spricht zum einen die Sitzplatzzahl, die nur bei Überlandbussen relevant ist, und zum anderen natürlich dass die vierte Türe eine potenzielle Störungsquelle und die Wartungskosten ebenfalls erhöht.



    Selbstverständlich baut Seamon hier für ein Spiel und es ist ihm überlassen, ob er gewisse Parameter anpassen will, um im Spiel für beide Fahrzeugtypen eine Berechtigung zu haben.

  • Die effektive Stehfläche bei der Tür ist auch 25% kleiner als die Grundfläche einer 4er-Sitzgruppe (1.25 qm statt 1.7 qm) und die Stehplatzdichte von 2Personen/qm ist ziemlich tief angenommen, technisch zugelassen sind meist 6 Personen/qm, ältere Planungen gingen immer von 4 Pers/qm aus, wobei das praktisch nur im Shuttleverkehr zu Fussballspielen und ähnlichem erreicht wird. Das liegt zum einen daran, ein Durchschnittswert über sämtliche Fläche gebildet wird, also auch über die relativ schmalen Gänge, zum anderen ist das Mitführen von Gepäck (vom Rucksack bis zum Kinderwagen) ebenfalls nicht so selten.


    Wenn du das ganze in einer ebenen Fläche ohne Hindernisse Podeste machst Kriegst du statt einer 4er-Sitzgruppe 1.7 qm Stehfläche mit Platz für 3.4 Personen (2 Pax/qm) bis 6.8 Pax/qm (4 Pax/qm). In regulären Spitzenzeit wirst du gemäss meinen Quellen / Planungserfahrungen mit 3 Pax/qm nicht so falsch liegen, dann bekommst du statt 4 sitzenden 5 stehende Personen unter.

  • die Gänge musst ja auch mitrechnen da die Gänge Stehfläche sind und zumindest bei uns in der HVZ auch so genutzt werden. Bei unseren Citaros und CapaCitys sind Außenschwenkschiebetüren, wodurch man den kompletten Türauffangbereich bis zur Tür als Stehfläche nutzen kann. Das Einzige, was das einschränkt, sind die Lichtsensoren und die Türfühlerkanten.

  • Die Gänge sind ja unabhängig der Tür- und Sitzanordnung vorhanden und werden auch entsprechend gerechnet. Nur wird da in der Realität weniger dicht gestanden, wenn beidseitig (besetzte) Sitze sind, als wenn es sich um eine freie Fläche handelt. Dies ist aber bereits in den oben aufgezeigten Stehdichten mitberücksichtigt.

  • Ausser dem zu dunklen Faltenbalg :D

    Wird wohl auch bei der nächsten Version ein Kritikpunkt sein:
    Es ist diejenige aus Leipzig, übrigens auch viertürig.


    Ich muss ohnehin noch einige Dinge anpassen bei den Fahrzeugen. Momentan sind auch alles noch Schiebetüren (ausser ganz vorne), glaube aber gelesen zu haben, dass es sich bei allen Bussen um Innenschwenktüren handelt.
    Gibt es Personen aus den genannten Städten, die das bestätigen / dementieren können, gerne auch mit Bild.