Posts by WernerK

Willkommen in der Transport Fever Community

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The Team of the Transport-Fever Community

    Wären Zeitschaltsignale denkbar?

    Also dass der Spieler dem Signal eine Mindestzeit geben kann die es minimal auf HALT stehen bleiben muss nachdem der letzte Zug Fahrt bekommen hat.

    Kann man sowas moden?

    Du hast mit deinem Endbahnhof einen Sonderfall gewählt. Im Übrigen geht es da auch ohne Abhilfe, da zwischen Endbahnhof und Kreuzungsbahnhof nur ein Haltepunkt liegt. Das Problem tritt ja nur bei zwei Kreuzungsbahnhöfen mit mehr als einem dazwischenliegenden Haltepunkt auf. Da brächte ein Zeitschalter aber nichts, denn du wüsstest ja nicht, wann dir ein Zug entgegenkommt. Es sei denn, ein ganz großer globaler Zeitschalter namens Fahrplan, aber der dürfte erst recht nicht modbar sein, sonst gäb's den längst. 😉

    Ja ich hatte das eingangs wohl falsch verstanden. Ich musste paar seiner Beitraege mehrfach lesen und die Antworten um zu verstehen worauf er hinaus will.


    Aber wie gesagt das geht ja auch in echt, denke ich, nicht. Jedenfalls schaue ich mir die Beispiele an und denke, egal was es an Signalen gibt - wohing sollen die Zuege ausweichen?

    Ich hätte wohl besser die beiden angesprochenen Probleme in zwei getrennten Threads behandelt. Beiden gemeinsam ist aber die Eingleisigkeit:


    1.) Wenn mehr als 3 Züge auf einer eingleisigen Strecke unterwegs sind und echte Einfahrsignale mit Zughalt aufgestellt sind, kommt es vor, dass Kreuzungsbahnhöfe "zugefahren" werden. Um diesen Fall zu verhindern, muss man nachrückende Züge in benachbarten Kreuzungsbahnhöfen zurückhalten. Das geschieht durch das Setzen von Dummys als Einfahrsignale, welche die zu prüfende Fahrstraße bis in den nächsten Bahnhof verlängern. Es gibt also eine provisorische Lösung, die aber nachteilig für die Streckenkapazität ist. Das Problem ließe sich durch eine Art Reißverschlussverfahren lösen. Oder aber durch Fahrpläne. Die technischen Vorkehrungen hierfür existieren momentan leider nicht.


    2.) Wenn sich zwischen zwei Kreuzungsbahnhöfen auf eingleisigen Strecken zwei oder mehr Haltepunkte befinden, besteht ebenfalls Deadlockgefahr. Hier gibt es mit den gegenwärtigen Möglichkeiten überhaupt keine Lösung (außer Dummy-Haltepunkten ohne Halt, aber wer will das? 😁). Technisch wäre aber im Gegensatz zu 1.) relativ einfach Abhilfe zu schaffen.


    Es gibt natürlich auch die Kombination aus 1.) und 2.)

    Die Liste von UG ist lang. Daher müssen wir uns gedulden und bei solchen Wünschen kommt es, wie der neue Community Manager schon gesagt hat, immer auf das Verhältnis (Nutzen und für wieviele Spieler?) / (Programmier- und Testaufwand) an. In diesem Fall ist eben der Aufwand Hoch, wobei es nur für wenige Spieler ein essentieller Vorteil wäre.

    Einigen wir uns darauf, dass jeder letztendlich Wünsche und Anregungen äußern kann, im Endeffekt entscheidet der Hersteller. Ob verbessertes Management für eingleisige Strecken jetzt wirklich nur ein Minderheitenwunsch ist - ich weiß es nicht. Es ist eine philosophische Frage, wo bei Weiterentwicklungen die Prioriäten gesetzt werden sollten. Natürlich auch eine wirtschaftliche. Ich persönlich bin der Meinung, dass in Sachen Grafik bis auf einige kleine Unschönheiten das Spiel perfekt ist. Jetzt wäre es sinnvoll, im Rahmen freier Ressourcen technische Unausgegorenheiten anzugehen oder zumindest mehr Schnittstellen für Mods zu schaffen. [OT] Und vielleicht auch die Möglichkeiten mit neuen Transportmitteln und -wegen zu erweitern - ich wage schon gar nicht zu erwähnen, dass es in TPF keine Bergbahnen und keine Kombination von Straßen- und Eisenbahnen gibt, obwohl UG als Schweizer sowas quasi vor der Haustür haben, und ich scheinbar nicht der Einzige bin, der sich das wünscht.


    Natürlich kann man auch anderer Meinung sein und den Aufwand in Gag-Animationen stecken - wir haben bereits Tiere, die über die Gleise laufen. Wäre aber nicht so mein Ding.

    Wenn ein Bahnhof jetzt plötzlich nicht mehr als das Ende eines Pfades angesehen werden sollte, so müsste im Signalsystem selbst etwas verändert werden. Ob man dann die Pfadberechnung ändert, oder ob man schlicht ein anderes Signalssystem verwenden möchte, beides ist ein tiefer Eingriff in die Grundfunktion des Spiels.

    Die Welt ginge bestimmt nicht unter, wenn man nur ein Häkchen in einem Dialog machen würde, dass der Bahnhof bzw. Bahnsteig nicht mehr Pfadende (Bezeichnungen sind Schall und Rauch ;)) wäre und trotzdem ein Zug dort hielte. Das wäre alles. Es könnte vielleicht sein, dass ein erweiterter Bahnhofscode eingeführt werden müsste. Müsste aber wahrscheinlich sowieso gemacht werden, falls es irgendwann wieder gebogene Bahnsteige geben sollte. Ein Abwasch! ;)

    Ich glaube nicht, dass sie da etwas tun werden. Sie haben besseres zu tun, als ihre Spielmechanik komplett zu überarbeiten. Hiermit muss man einfach leben, es ist schliesslich keine Eisenbahnsimulation.;)

    Die Frage nach Kompatibilität und Realisierbarkeit möchte ich den Programmierern überlassen. Was die Eisenbahnsimulation betrifft, hieß das Ganze ursprünglich mal Train Fever. Warum wohl? Ich bin der Meinung, es ist Eisenbahn- und Wirtschaftssimulation. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass es für viele Käufer vor allem eine Eisenbahnsimulation ist, denn sonst gäbe es sicher nicht eine relativ große Eisenbahn-affine Schönbauer- und Modder-Szene und entsprechend viele Eisenbahnmodelle.

    Ich könnte mir sogar vorstellen, dass eine Änderung das komplette Spiel verhunzen könnte.

    Warum sollte die Beseitigung nicht nachvollziehbarer Einschränkungen das Spiel verhunzen? Verhunzt wird es, wenn ich in Unkenntnis der Problematik irgendein relativ "harmloses" Gleisbild aufbaue, und ich muss erst einmal lange grübeln, warum es nicht klappt. Dann lege ich es ganz schnell wieder beiseite. ;) (Na gut, ich übertreibe, wäre auch schade drum, zumal es ansonsten toll ist)

    Ich habe in Locomotion und Factorio genügend mit Blocksignalen handtiert, sodass ich mehr als froh bin in TF, TPF und TPF2 nicht diese Probleme zu haben. Würde man diese aber wollen, so wäre dies vermutlich ein tiefer Eingriff in die Spielmechanik.

    Überhaupt nicht, wenn man es zusätzlich ein- und ausschaltbar machen würde. Am bisherigen Prinzip müsste nicht allzuviel, wenn überhaupt irgendwas, geändert werden, es käme nur was hinzu. Wer's nicht möchte, schaltet es eben ab.


    - Der eingleisge Haltepunkt wäre ganz simpel zu realisieren. Signalfunktion der Bahnhöfe/Bahnsteige optional abschaltbar machen und gut is. 8)

    - Funktionstüchtige Einfahrsignale mit Deadlockschutz für Kreuzungsbahnhöfe wären etwas komplizierter, aber durchaus kein Hexenwerk. Es gilt die Regel: Entgegenkommende Züge haben bei gleichzeitiger Einfahrtanforderung in eingleisige Abschnitte stets Vorrang vor nachfolgenden. Als entgegenkommend gilt ein Zug spätestens, sobald er den Block hinter sich freigegeben hat. Es gäbe mehrere Ansätze, das zu realisieren. Entweder über eine spezielle "Black-Box"-Option für Einfahrsignale. Oder eine für Ausfahrsignale. Oder, sofern man den Normalzocker (und die KI-Entwickler 😉) nicht überfordern möchte, über individuell programmierbare Besetztmeldungen, entweder über Dialoge oder Skripte, womit man dann sogar noch komplexere Streckensicherungen realisieren könnte. Für den Normalzocker würde alles wie gehabt funktionieren. Er würde zu nichts gezwungen, könnte er aber immer noch seine Möglichkeiten erweitern, falls er an Grenzen stößt.

    - Es wäre auch eine Zusatzoption denkbar, mit der Signale ohne Umweg über Mods mit einem Klick in Wegpunkte verwandelt werden können. Es würden nur die Einstellungen geändert, die auch in den Mods geändert werden - nur komfortabler.

    2. auch mit Rillenschienen gibts Rasengleise, nämlich dort, wo man echte Rasengleise mit Erde zwischen den Schienen verwendet, und nicht diese hässlichen Fakerasengleise wo die Schienen rausstehen

    Es gibt beides. Einige Straßenbahnbetriebe verzichten komplett auf Vignolschienen. Warum weiß ich nicht, vielleicht aus Kostengründen. Auf modernen Stadtbahnstrecken, wo schnell gefahren wird, sind Rillenschienen eher selten, höchstens in engen Kurven. Es gibt auch eigene Bahnkörper mit Schotter oder Splitt, wo die Schienenoberkanten gerade so eben herausgucken. Das geht dann aber logischerweise nur mit Rillenschienen.

    dt8_fan

    Nein brauchen wir nicht, da solche Aufgaben Teil des Fdl sind und sowas simuliert das Spiel nicht.

    Auch die Entscheidungen des Fdl beruhen auf Logik und lassen sich somit auch durch eine Software simulieren. In besagtem Fall sogar supereinfach. Die Spielidee wird dadurch nicht kaputtgemacht. Ganz im Gegenteil: Zunächst baue ich mal eine eingleisige Strecke ohne Ausweichen für einen einzigen Zug, weil mir das Geld fehlt. Wenn sich die Strecke rentiert, kaufe ich noch einen Zug - und schon muss ich Ausweichen bauen. Möglicherweise reicht schon eine einzige. Ansonsten existieren mehrere eingleisige Haltepunkte weiter. Und schon bin ich an dem Punkt, wo ich fluche, weil es nicht geht.


    Ihr solltet mal bedenken, dass eine Umänderung der Stationscodes teilweise auch andere Modifikationen unmöglich machen kann.

    Kann es. Aber ich vermute mal, dass es zumindest bei einer wählbaren Zusatzoption da kaum riskante Änderungen geben müsste. Sollte es dann doch inkompatibel werden - dann ist es halt der technische Fortschritt, ohne den wir immer noch bei Train Fever wären.

    Ich glaube aber sein Hauptanliegen sind ,,Straßen" mit dreidimensional modellierten Gleisen und evt. ohne Asphalt sondern Schwellen oder Rasen.

    So ist es. ;) Straßenbahnstrecken mit richtig plastischem Bahnkörper, die aussehen wie Eisenbahnstrecken, natürlich auf Basis der schmalen zweispurigen Straßen, anders geht es ja leider nicht. Muss dann als Busspur definiert werden, um Pkws fernzuhalten.


    Also sowas wie hier (Bild stammt aus einer anderen Sim, aber ich denke mal, es ist klar, was ich meine)



    Oder ein vereinfachter Splitt-Unterbau wie bei meinem Privat-Mod ;), jedoch nicht mit Rillenschienen, sondern ebenfalls mit normalen Eisenbahnschienen und dreidimensional herausstehend und nicht nur so flach draufgelegt (das kriegte ich ja noch selber hin ;) )



    Rasen wäre hier allerdings fehl am Platze, zusätzlich könnte ich mir aber auch Rasengleise mit Vignolschienen für den innerstädtischen Raum vorstellen. Oder eben "inoffizielle" ^^ Wildnis-Rasengleise, wie man sie häufig bei etwas heruntergekommenen osteuropäischen Betrieben findet.

    Ich wünsche mir einen eigenen Bahnkörper für Stadtbahnen oder Überlandstraßenbahnen, und zwar mit Vignolschienen, also praktisch dem normalen Eisenbahnprofil, evtl. mit Schotterbett, notfalls ginge aber auch ein Feinsplittplanum wie bei den alten Landstraßen, nur nicht so sandgelb.


    Ich habe bei den vorhandenen Mods gesucht und bin nur teilweise fündig geworden. Es gibt Rasengleise - für Außenstrecken eher unbrauchbar - und Splitttrassen mit angedeuteten Vignolschienen. Letztere sehen aber nicht wirklich gut aus. Die Schienen sind kaum erkennbar, verschwimmen im Hintergrund, sind nicht plastisch und liegen viel zu tief, was an Übergängen zu Brücken auffällt. Ich habe ich versuchsweise das Ganze mal für rein persönliche Zwecke umgefrickelt und wieder die alten Rillenschienen draufgelegt und das Pflaster weggelassen. Sieht besser aus und man kann damit leben, zumal bei einigen Überlandstraßenbahnen auch mit Splitt aufgefüllte Rillengleise verlegt wurden. Da stört die fehlende Plastizität nicht allzusehr. Aber gerade für moderne Strecken wären erhabene Vignolschienen notwendig, evtl. auch mit Schwellen etc. wie bei Eisenbahngleisen. Dass das Ganze wie gehabt nur als Busspur funktioniert, wäre mir egal. Wäre sowas überhaupt als Mod realisierbar oder gibt es das günstigstenfalls schon irgendwo?


    [OT] Ansonsten hoffe ich, dass eines schönen Tages das Hauptprogramm die Möglichkeit bietet, Straßenbahn und Eisenbahn zu kombinieren bzw. vernünftige eigene Bahnkörper für Trams zu bauen.

    Wäre evtl. ein eingleisiger Haltepunkt ohne Signalwirkung, aber mit der üblichen Haltefunktion (alternativ für Güter oder Personen) modbar? Hintergrund ist, dass auf einer eingleisigen Strecke zwischen zwei Kreuzungsbahnhöfen nicht mehr als ein eingleisiger Haltepunkt liegen darf, ohne dass es zu einem Deadlock kommt. Was daran liegt, dass normalerweise die Fahrwegprüfung nicht nur an Signalen, sondern auch an Bahnhöfen endet (siehe auch mein Thread "Einfahrsignale und Ausweichbahnhöfe" im Allgemeinteil)? Das finde ich unbefriedigend. Vielleicht gibt es irgendwann eine "offizielle" Lösung, bis dahin könnte ein Mod Abhilfe schaffen, sofern das geht und Interesse besteht.

    Die Prüfung geht bis zum nächsten Signal, die Signale stehen an der Ausfahrt des Bahnhofes. Ein Zug prüft dementsprechend bis auf die Endlänge des Bahnhofes. Dadurch funktioniert das Beispiel, ich hab es auch eine Weile laufen lassen.

    Hast Recht, ich hab da einen Denkfehler gemacht. :rolleyes: Es wird ja die komplette Fahrstraße des Gegenzuges berücksichtigt. Wenn sich beide Fahrstraßen im Haltepunkt überschneiden, reicht das aus. Ich hab da eine Teststrecke gebaut, und es hat funktioniert. Trotzdem ist mir bei der Gelegenheit noch eine Merkwürdigkeit aufgefallen: Halte ich einen der Züge vor Einfahrt in den Haltepunkt manuell an, wird dessen Fahrstraße offenbar nicht mehr besetzt gemeldet, und ich habe auch wieder mein Deadlock. Ist jetzt nicht ganz so wild, aber doch irgendwie irritierend ;).


    Aber immerhin haben wir jetzt die Regel: Zwischen zwei Kreuzungsbahnhöfen darf maximal ein eingleisiger Haltepunkt liegen, und es dürfen maximal 3 Züge verkehren. Ansonsten bleibt die Hoffnung, dass irgendwann doch noch seitens der Entwickler an dieser Beeinträchtigung geschraubt wird. BTW Frage an die Experten: Wäre bis dahin ein eingleisiger Haltepunkt ohne Signalwirkung evtl. modbar?

    Ich habe mich nochmal mit dem Beispielbild von Volvo EG befasst, und bin jetzt doch wieder skeptisch geworden. Ich hab es nicht ausgetestet, doch gehe ich inzwischen davon aus, dass es mit dem eingleisigen Haltepunkt Harbin Transfer selbst bei weniger als vier Zügen nicht klappt. :( Der Fahrweg aus den benachbarten Bahnhöfen würde ohne die beiden dort befindlichen Asigs nur bis zum jeweiligen Bahnsteig in Harbin Transfer geprüft. Wenn aber dahinter ein Zug aus der Gegenrichtung (der ja auch nur bis Harbin Transfer prüft) die eingleisige Strecke befährt, haben wir auf jeden Fall ein Deadlock. Was aber ändert sich durch das Setzen der beiden Asigs bei Harbin Transfer daran? Die würden doch die Prüfung nicht über den Bahnsteig hinaus verlängern, sondern - im Gegenteil - noch eine weitere Prüfgrenze hinzufügen? :/


    Auf mein Beispiel lässt sich die Situation ohnehin nicht übertragen - dort habe ich sogar zwei eingleisige Haltepunkte, und da funktionierte es - getestet - gar nicht.

    Ähm es sind keine Einfahrtssignale. Alle hier zu sehenden Signale sind Ausfahrsignale.

    Du hast mich falsch verstanden. Ich schrieb, sie sind "nichts anderes als funktionale Einfahrsignale zu den nachfolgenden Bahnhöfen". Neiiin, nicht zu Harbin Transfer! :S Damit meine ich Folgendes: Wenn du die beiden Signale von Harbin Transfer aus bis an die Einfahrten von Harbin West bzw. Harbin Haltepunkt gedanklich verschiebst, hätten sie exakt dieselbe logische Funktionalität wie dort installierte echte Einfahrsignale, die ja ab vier Züge tabu sind.

    Ein Bahnhof sollte nicht als mit einem Signal ausgestattet sein, es sollte als freies Stück Strecke betrachtet werden. Damit könnte durchgehend bis zum Ende geschaut werden, ob die Strecke frei ist und es würden NIEMALS zwei Züge gleichzeitig in einen eingleisigen Bereich einfahren. Dies ist dann ähnlich, wie es im normalen Leben auch geschieht und würde den Prozess wunderbar vereinfachen.

    Wenn ich es richtig verstehe, ist das doch annähernd dasselbe, was ich wünsche - nämlich, dass Bahnsteige ihrer Pseudo-Signalfunktion beraubt werden. Die Bahnsteige wären dann quasi nur noch Wegpunkte mit Zusteige- und Ladefunktion. Nur dass du Bahnhof statt Bahnsteig schreibst, es nicht individuell wählbar machen möchtest und das Thema Einfahrsignale aussparst. Mit deinem Vorschlag könnte ich notfalls auch leben, nur wären dann auch Gelegenheitsgamer ohne eisenbahntechnisches Hintergrundwissen gezwungen, zwingend überall Signale aufzustellen, selbst dort, wo es beim Vorbild keine gibt. Was vermutlich die Motivation der Entwickler war, es nicht so zu realisieren. Wir müssten dann über unsichtbare Signale zum Simulieren von Zugleitbetrieb oder Gleissperren bei Industrieanschlüssen reden. Auch die Depot-Ausfahrten müssten irgendwie gesichert werden. Alles machbar, aber eben für den Spieler mehr Arbeit. Deshalb sowie aus Gründen der Abwärtskompatibilität wollte ich es wählbar machen.


    [OT] Es wäre auch schön, wenn der Zughalt immer am Bahnsteigende erfolgen würde, auch wenn ein Signal wie i.d.R. üblich ein Stück hinter dem Bahnsteigende steht. Sieht irgendwie doof aus :S, wenn bei der Ausfahrt ein Zug zum Einen bis exakt vors Signal vorrückt und zum Anderen dort ein zweites Mal hält. Gibt es glaub ich auch ein Workaround für, sollte aber von vorne herein schon so sein.

    Solltest du nicht wissen bis wohin die "Fahrtprüfung" stattfindet, dann downloade dir irgendwelche Signale, welche als Wegpunkt funktionieren und ein Signalbild anzeigen. Die Wegpunkte werden, im Gegensatz zu den normalen Signalen, soweit auf Fahrt umgestellt, wie der Zug "freigeschaltet" ist. In TpF1 habe ich beispielsweise eine ewig lange eingleisige Strecke, welche ich allerdings trotzdem mit Signalen versehen wollte. Fährt der Zug auf der einen Seite in die Strecke ein schaltet das letzte (Wegpunkt-)Signal 20 km weiter auch schon auf Fahrt um. Mit diesen kannst du dir eigentlich sehr gut anschauen, welchen Bereich ein Zug markiert.

    Das ist ein guter Tipp. :thumbup: Übrigens wäre so eine sichtbare Besetztmeldung auch noch eine schöne Idee fürs Hauptprogramm, sprich TPF3. ;)

    Et voilà, siehe Anhang funktioniert auch in TpF2. Maximum auf dem unten zu sehenden Kurs sind selbstverständlich nur 3 Züge, da sonst ein Deadlock in einer der beiden "Schleifen" auf der Seite des eingleisigen Bahnhofes entsteht.

    Wobei die beiden Signale bei Harbin Transfer dann auch wieder nichts anderes als funktionale Einfahrsignale - also keine Dummys - zu den nachfolgenden Bahnhöfen wären. Praktisch wieder die Anfangsthematik. Mit maximal drei Zügen dürfte es bei Verwendung echter Einfahrsignale theoretisch niemals Probleme geben, weil einer der vier möglichen Fluchtwege (die beiden Bahnhofsgleise + die beiden Einfahrten) stets offen bliebe. Stimmt's oder hab ich Recht? 8)


    Und jetzt wieder meine Frage in der Hoffnung, dass vielleicht doch irgendwann mal ein Entwickler hier reinschaut: Wäre es nicht möglich, in einem Dialog zu den Stationen (pro Bahnsteig) oder den Linien eine JA/NEIN-Schaltfläche einzubauen, mit der sich die Eigenschaft "eingleisiger Haltepunkt" aktivieren ließe? Das würde programmtechnisch bewirken, dass dieser Bahnsteig seine Eigenschaft sowohl als Endpunkt der Fahrwegprüfung als auch als Blocksignal verlieren würde. Dasselbe könnte man auch bei den Signalen im Signaldialog mit "Einfahrt Kreuzungsbahnhof: JA/NEIN" machen. Nicht der Königsweg mit der von mir eingangs vorgeschlagenen Gegenrichtungsabfrage, aber immerhin würde es das Umskripten von Signalen zu Wegpunkten überflüssig machen und das Problem eingleisiger Haltepunkte allgemeinverständlich lösen. Ich möchte eigentlich weder als Einsteiger noch als Schönbauer über solch banale Handicaps stolpern, auch nicht bei einer Wirtschaftssimulation. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das ein riesiger Programmieraufwand wäre, zumal keine neue Eigenschaft hinzugefügt, sondern eine alte optional entfernt würde. Keine Ahnung, ob sowas nicht sogar modbar wäre.

    Bitte bedenken, dass alle Bahnhöfe bei der Ausfahrt ein Signal haben (was man nicht sieht). Gegenläufiger Verkehr ohne Ausweichstellen zwischen den Bahnhöfen oder an den Bahnhöfen funktionieren daher nicht.

    Bingo! Lag ich mit meiner Vermutung doch richtig! ;) Sind hier eigentlich auch die Entwickler präsent? Volvo EG? ;)

    Lass es mal lieber noch eine Weile laufen, manchmal passieren so Sachen auch nur unmittelbar nach dem Ändern von etwas.

    Stimmt. ;) Beim nächsten Durchlauf gab es statt der Kehrtwende wieder ein Deadlock - wie gehabt! :) BTW Ich weiß leider nicht, ob Einbahnsignale irgendwelche speziellen Algorithmen für die Fahrwegprüfung beinhalten oder allein die Aufgabe haben, bei der Linieneinrichtung den Fahrweg durch die KI etwas eindeutiger zu bestimmen. Muss man sie hier überhaupt zwingend verwenden?

    Ich hab in meinem jugendlichen Leichtsinn geschrieben, dass die Signale auf der zweigleisigen Strecke links raus wohl keine Auswirkungen haben. Dann habe ich aber doch mal das erste Blocksignal an dieser Strecke, dass ja quasi wie ein Ausfahrsignal aus einem Kreuzungsbahnhof funktioniert, auf Einbahnverkehr umgestellt. Jetzt wird es ganz verrückt: Zug 2 fährt in den linken Bahnhof ein und wendet, obwohl die Linie dort gar nicht endet. Ist zwar auch eine Lösung, aber nicht ganz im Sinne des Erfinders ;).

    die signale sind Richtig wegen Einbahnverkehr ?

    Alle Signale A, B und C sind Einbahnsignale, Durchfahrtrichtung wie gelbe Pfeile. Auf der nicht abgebildeten zweigleisigen Strecke, die sich links anschließen würde, stehen im weiteren Verlauf normale Signale als Blocksignale, aber das dürfte nicht mehr entscheidend sein.