Beiträge von Qwurdi

Willkommen in der Transport Fever Community

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    Zu der Industrie bzw. dem Industrie-Tycoon-Mod hätt ich aber noch eine Frage: Wann fängst du an die Industrien zu setzen ? Weil trotz Mod wird mir bei jedem plazieren einer Industrie Geld abgezogen. Also gerade am Anfang eher ungünstig zu plazieren. War das dann so gedacht im laufenden Spiel immer mal wieder eine Industrie zu "kaufen" ?

    Die einfachen Industrien (Bauernhof/lebensmittel) gleich zu beginn, den rest nach und nach. Muss aber auch zugeben dass ich mir am anfang per cheat engine immer eine ordentliche Finanzspritze verpasse damit ich nicht lange warten muss bis sich alles amortisiert :)

    Und was macht es, wenn man nicht in einem Jahr von A nach B kommt? Ist doch irrelevant oder nicht? Hat man doch auch so häufiger in Game (siehe Schiffslinien)

    Es gibt ein Oberlimit wie lange Waren unterwegs sein dürfen, wenn man das überschreitet dann spinnt die Potentialberechnung weil das irgendwie immer nach dem jahresbedarf errechnet wird.

    Ich würde mir einen Mod wünschen, der jeden Fortschritt ab einem bestimmten Datum einfach deaktiviert.
    Wer z.B. gerne in der Dampflok-Ära spielt, kann meinetwegen festlegen, dass im Spiel nur Dinge bis 1950 zur Verfügung stehen.
    Dazu sollten dann aber auch KI-Autos, Häuser, Straßen und Kleidung der Leute gehören. Dann kann man sozusagen für immer in seiner Lieblingsepoche bleiben, auch wenn unten rechts schon 2016 steht ^^


    Das ist leider nicht das selbe wie die Mods, welche alle Fahrzeuge für immer Verfügbar machen. Mir machts keinen Spaß mit Dampfloks neben Hochhäusern und neben modernen Autos herzufahren. Vielleicht ist ja so ein Mod jetzt möglich ^^


    Das gabs auf jedenfall als mod im Vorgänger (timelessmod) da konnte man ewig in den schönen dampfigen 30ern bleiben. Die uhr unten lief weiter aber autos und gebäude waren immer aus der ausgewählten Epoche. Ich hoffe den Mod wirds bald auch wieder hier geben! Aber erstmal brauchen wir die ganzen schönen moddampfer <3

    Wenn man in der Base-config.lua nachschaut dann steht da auch dabei dass nur werte zwischen 1000-8000 akzeptiert werden, liegt also wohl am originalgame. Wäre trotzdem fantastisch wenn hier jemand eine möglichkeit findet das zu umgehen, auf einer großen map schafft mans einfach nicht in einem Jahr von a nach b^^

    Wonach genau werden denn die Städte platziert?

    Das platzieren der städte ist zufällig, ich muss jedes mal 3-4 mal neu starten bis ich mit der map zufrieden bin :)
    Soweit ich weiß ist es auch möglich eigene Karten anzulegen wo die städte genau da sind wo man das möchte, aber damit kenne ich mich nicht aus, ich starte einfach so oft neu bis cih zufrieden bin.

    Verstehe ich das richtig, denn mein Kaffee wirkt noch nicht richtig ... ;) , hier werden die Tage "verlängert" um die längeren Strecken zu relativieren ?!



    Das ist doch mal was ! :thumbsup:

    Genau richtig verstanden :)


    Leider scheint momentan 4x die höchstmögliche verlangsamung zu sein, aber das ist ja schonmal ein guter anfang :)

    Vorwort:


    Mein erster Eindruck von TpF war richtig toll, Trassen lassen sich viel geschmeidiger anlegen als im Vorgänger, komplexe Gleisbilder sind möglich. Allgemein wurde an vielen stellen geschraubt, das game hat sich deutlich vom Vorgänger weiterentwickelt.
    Für mich einer der größten Kritikpunkte bleibt aber im vanilla game bestehen: Durch die Dimensionen der Karte, die abstände zwischen den Städten und der Geschwindigkeit der Zeit sind kaum realistische Traktionen sinnvoll auszuführen. 400m lange ganzzüge? So lang sind ja nichtmal die Bahnsteige, und wenn man die Bahnhöfe trotzdem so groß ausbaut, dann landet man mit Gleisvorfeld schon in der nächsten Stadt. Schnellzüge lohnen sich kaum da sie selten die höchstgeschwindigkeit erreichen. Und von der Betriebszeit wird mehr Zeit im/vor dem Bahnhof verbracht als auf der eigentlichen Strecke. Das alles vermiest einem etwas die laune und lässt einen eher an eine kleine 2m² modelbahn denken als an echten Eisenbahnbetrieb.
    Aber nicht verzagen, das alles kann man mit Settings zurechtrücken!


    Karte:
    Nach meiner Erfahrung sinkt die performance wirklich nur durch die Anzahl der städte, die größe der Map macht an der performance nicht viel aus. Sprich, wenn man 10 städte auf der map hat, ist es (fast) egal wie groß die map ist. Also machen wir eine möglichst große map mit einer moderaten anzahl an städten.
    Dazu aktivieren wir alle Kartengrößen in der Settings.lua (Die settings.lua findet Ihr in eurem Steam-Ordner unter: \Steam\userdata\userid\446800\local\) Um alle Kartenoptionen (Rot) nutzen zu können, muss in der settings.lua* der Parameter experimentalMapSizes = false, auf true gesetzt werden
    Um auch wirklich größere abstände zwischen den Städten zu bekommen und eine performance die dem originalspiel entspricht müssen wir die städteanzahl noch verringern. Dies machen wir in der base-config.lua zu finden ist sie unter: .../Train Fever/res/config/



    Dort folgende Werte verändern:
    areaPerTown = xxx - Regelt die Fläche, die einer Stadt zur Verfügung steht und damit auch die Anzahl der Städte
    areaPerIndustry = xxx - Regelt die Fläche, die einer Industrie zur Verfügung steht und damit auch die Anzahl der Industrien
    (je kleiner die Werte desto höher die Anzahl - Abhängig von der Geologie)


    ich habe bei beiden werten 47 eingetragen, damit kommt man im game auf einer "größenwahnsinnigen map" auf etwa 11 städte und industrien. Das sind natürlich zu wenig industrien, die fehlenden ergänze ich aber per industry mod (http://steamcommunity.com/shar…filedetails/?id=796227914)


    Als nächstes brauchen wir noch folgende mods:
    Longer trainstations: http://steamcommunity.com/shar…filedetails/?id=799390578 Für langere Bahnsteige um auch Güterzüge jenseits der 320m abzubilden, stichwort ganzzüge
    Time Progression 4x Slower: http://steamcommunity.com/shar…filedetails/?id=794240646 Da Züge deutlich größere Distanzen zurücklegen müssen als im vanilla game ist dieser mod fast schon zwingend notwendig um die Jahresfristen halbwegs einzuhalten.




    Mit diesen Settings kann man also viel viel größere maps haben bei gleichbleibender Anzahl von städten (=gleiche performance) und kann den Eisenbahnbetrieb besser abbilden. Durch die deutlich längeren Reisezeiten staut sich auch bei mehreren Linien nicht mehr alles in den Bahnhöfen da die züge die meiste zeit auf der strecke verbringen und nicht im bahnhofsbereich. Dazu macht es sinn längere Güterzüge einzusetzen mit doppeltraktion :love:


    Kurz um, mit diesen Settings habe ich deutlich mehr spaß am game und kann die eisenbahn viel viel realistischer einsetzen. Für mich bleibt die Frage warum das nicht schon im Vanillagame so abgebildet wurde? ?(

    Was unbedingt kommen muss ist eine übersicht in der man seine kompletten warenketten samt kapazitäten einsehen kann damit man "bottlenecks" schnell findet. Momentan ist es einfach nur frustrierend wenn dir zwei verbundene industrien "versuche mehr anzuliefern" & "versuche mehr abzutransportieren" anzeigen, das problem aber gar nicht an der linie liegt sondern in der Warenkette dahinter!

    Great guide so far!


    What really boggles my mind is why "The game calculates the capacity of your transport network, and is comparing it to its current usage.
    If your trucks at the rear end of your transport network i.e. can't hold up to the previous transport lines then wares are piling up until those trucks are considered "in use" and the "Line usage" flips to "No".
    This leads to the fact that your ship at the very front of your transportation network doesn't get any ressources any more even though the economy shows a "Potential" and tells you to "carry more" - and it is right!"


    This calculation is made by the game, but we dont have that as a player avaible on some kind of chart. I really hope Urban games works on this because i dont really like to sit there with a calculator searching for the bottlenecks. I agree things shouldnt be too easy, but at least the game should display the real bottlenecks, instead of saying "carry more" when in reality the bottleneck is on another line!

    Die Takte spielen dabei im Grunde kaum eine Rolle.

    Eine schöne Vorstellung in der Theorie, in der Praxis leider nachweislich falsch.
    Wie auch viele andere Nutzer die Waren über sehr weite distanzen transportieren wollen läuft die produktion schlecht oder gar nicht.


    Ich habe eine ölquelle quer über fast die ganze große 1:2 map mit einer raffinerie verbunden. Diese hat allein 1600 potential für treibstoff, nochmal 500 für öl. Komischerweise beträgt aber das potential für rohöl nur 400-800. Das potential für Rohöl an der quelle selbst überstieg aber nie 200-400. Nur warum? Sowohl raffinierie als auch quelle haben direkten anschluss an einen bahnhof. Die linie wird mit 4 zügen betrieben die jeweils 375 fassen, also 1500 gesamtkapazität. Ein Zug benötigt für die hinfahrt etwa ein halbes jahr. Pro jahr könnte diese Linie also etwa 1500 anliefern. Es gibt im gesamten Netz keine andere raffinerie und auch keine andere quelle.


    Was ich also nicht verstehe:
    Warum weicht das potential in der raffinerie vom potential von der quelle ab obwohl es die einzig möglichen partner sind?
    Warum steigt das jeweilige potential wenn ich die taktrate halbiere, obwohl die Züge niemals mehr als 70/375 ausgelastet sind?
    Warum gleicht sich das potential für rohöl nicht dem potential für treibstoff und Öl an?
    Warum fällt das potential auf 0 wenn ich nur noch einen zug verkehren lasse, obwohl ein züg für die momentane produktion locker reichen würde?


    Fazit:
    Das neue system ist sicherlich etwas besser als die 20minuten regel, extra lange Güterzüge die lange unterwegs sind und selten verkehren machen aber wirklich kaum sinn da die produktion das einfach nicht checkt. Finde ich persönlich wirklich sehr, sehr, sehr schade da genau das das war worauf cih mich bei TpF am meisten gefreut hatte. Lange güterzüge in doppeltraktion über die halbe map. Ist doppelt schade dass das selten funktioniert vor dem hintergrund dass die Trassen aufgrund der dimensionen der maps sowieso schon heillos überlastet sind, da ist es einfach nur ärgerlich dass man nicht mit langen ganzzügen fahren kann sondern gleich 4-6 Züge braucht um eine produktion am laufen zu halten.

    Wie kann es sein dass das Potenzial beim Bedarf geringer ist als beim Produkt?


    Die Fabrik hier könnte massig produzieren aber will partou kein RohÖl anfordern. Irgendwelche vorschläge?

    Positiv:
    +Das allerbeste ist sicherlich der wegfall der 20min regel und alles was damit zusammen hängt. Lange güterzüge, regionale und IC auf dem selben Gleis die unterschiedliche klientel bedienen, so kommt atmosphäre auf!
    +bauen geht deutlich einfacher von der hand und macht jetzt spaß da man nicht dauernd von lästigen geht nicht meldungen geplagt wird
    +tolle details fürs ambiente wie z.b. quitschende bremsen beim anhalten



    negativ:
    -Vorallem störend für mich ist dass Resourcen und weiterverarbeitende industrien in keiner form mit städten interagieren. Ich würds besser finden wenn z.B. ein stahlwerk auch eine "gelbe" industrie in einer stadt wäre die arbeitsplätze schafft. Ich finde diese trennung zwischen "gelben" industrien und arbeitsplätzen und den tatsächlich produzierendem Gewerbe irgendwie blöd. Auch dass man nicht selber fabriken platzieren kann stört mich sehr.
    Das ist irgendwie befremdlcih, man kann den städtebau und alles was damit zu tun hat wunderschön "steuern", nur diese komischen Fabriken sind einfach "da" und das meistens an den unmöglichsten Stellen.
    Ich habe da zum beispiel eine Rießenindustriekette mit einer rießigen stahlfabrik, werkzeugfabrik, erz und kohlebergwerk, aber zu keinem will auch nur ein einziger arbeiter fahren. Stattdessen arbeiten alle in "gelben" fabriken die anscheinend massig produzieren, aber die produkte transporten sich anscheinend von selbst?


    Mein Vorschlag hier wäre dass man diese Fabriken wie städte behandelt und industrie zentren nennt. Je nachdem wie gut man sie anbindet entwickeln sie sich weiter und wachsen, benötigen arbeiter und resourcen, und wenn man beides beliefert siedeln sich immer mehr industrien dort an und es gibt dann neue Produkte, sodass man im späteren spielverlauf dann nur noch industriezentren miteinander verbindet so wie man es mit städten macht.


    -Kartengröße, Maßstab, zeit: Der zweite für mich etwas störende punkt ist, dass es aufgrund der genannten faktoren schwer ist eine realistische Trasse nachzubilden. Wenn man z.B. einen großen Bahnhof anlegt und diesen mit einem halbwegs realistichen gleisvorfeld versorgt ist man schon in der nächsten stadt. Durch die genannten Faktoren reichen auch meist zweigleisige Trassen nicht aus um mehrere Linien zu beherbergen. Größere Städte zwischen denen mehrere personen und güterlinien verkehren auf einer zweigleisigen trasse nachzubilden kann man komplett vergessen.






    Unterm strich für mich aber eine sehr, sehr, sehr überragende weiterentwicklung des vorgängers die sich fast allen kritikpunkten des Vorgängers.


    Für mich ist das jetzt schon eine Legendäre Spielereihe und das beste ist dass urban games wirklich auf die gamer eingeht. Einfach nur toll, für mich als eisenbahnfan das bisher beste Simgame ever. Danke urban games!

    Nach fast 48h powerplay muss ich sagen: WOW!!!! Fast alle Kritikpunkte des vorgängers wurden ausgemerzt. Es wurde auf so viele Wünsche der community eingegangen, wirklich klasse Arbeit. Ich mache jetzt kein Hehl daraus, ich bin absoluter Fan.


    Was ich allderings (noch) schmerzlich vermisse sind die ganzen Fahrzeug mods. Dazu jetzt meine Frage: Für mich sieht es jetzt so aus als ob neuinstallierte mods aus dem steamworkshop erst aktiv sind wenn ich ein neues Szenario starte. Ist das wirklich so?
    Muss ich jetzt jedes mal wenn ein neues Fahrzeug/gebäude erscheint ein komplett neues spiel beginnen? Das wäre sehr schade.