Beiträge von petrolhead

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    Man bekommt einen Zug auf einer grossen Map auf die Höchstgeschwindigkeit. :D Man muss "nur" einen Ring über die ganze Karte bauen und bei 3/4 rum ist es dann soweit:


    103 222 bei einer Testfahrt auf dem ersten Gleis der erweiterten Renn Messtrecke des "Train Fever Racing Science Magazine"


    Nach dem Vergleich moderner E-Loks sowie Triebwagen u. a. mit Verbrennungsmotor erhielten wir Zuschriften, dass die Vanilla-103 der Deutschen Bundesbahn unrealistische Leistungswerte hätte. Um jeglichen Verdacht der Unseriosität von uns zu weisen und um die Auflage zu steigern baten wir die Deutsche Bahn um die Überlassung einer anderen 103. So erreichte uns die 103 222 gerade noch rechtzeitig, bevor wir die anderen Loks an die jeweiligen Eigentümer zurückgeben mussten. Die Dieseltriebwagen werden hier nichtmehr betrachtet, neue Erkenntnisse sind nicht zu erwarten.


    An der Startaufstellung hat sich nichts geändert, wie gehabt
    - Gleis 10: 103 222
    - Gleis 9: ÖBB 1116 "Rindvieh Taurus" :D
    - Gleis 8: DB BR 193
    - Gleis 7: DB BR 120
    - Gleis 6: SBB Re460
    - Gleis 3: TGdingensundsoweiter.


    Auf Gleis 1 und 2 die Eisenbahnfreunde Witzmannsberg mit ihren frisch restaurierten historischen Elektrolokomotiven Testfahrten durch. Dies nur zur Information, falls auf den kommenden Bildern auf diesen Gleisen rollendes Material zu sehen sein sollte.


    Um auch den letzten Meter befahrbares Gleis nutzen zu können, wurde der Start in den Bhf Bad Eilsen Ost verlegt.



    Wie gehabt zieht die bärenstarke 120 anfangs dem Feld davon (lassen wir den Tdingens mal aussen vor), die 103 222 ist aber deutlich weiter vorne dabei als die Maschine des letzten Renn Vergleichs.


    Bei Halfway Bridge sehen wir ganz deutlich, dass die 103 222 einen deutlichen Vorsprung herausgefahren hat. Die ÖBB 1116 liegt ganz hinten, was sich aber noch ändern wird.


    Hier die gefahrenen Geschwindigkeiten am genannten Ort:


    Zieleinlauf. Die 103 222 hat deutlich die Nase vorn, Re460 und ÖBB 1116 mit Abstand dahinter, danach die beiden deutschen Loks. Auf Gleis 1 wie erwähnt die 44 046 der Witzmannsberger Eisenbahnfreunde.


    Momentan laufen Planungen für einen Vergleich früher Elektrolokomotiven, auch ein Ausbau der Messtrecke ist angedacht.
    Fraglich ist, ob ein so ausführlicher Bericht wie in der Ausgabe vom 9. August d. J. möglich sein wird, weil der Herausgeber nach Veröffentlichung des Berichts Kritik ob des Umfangs geäussert hat.


    Mit deutlichem Vorsprung geht der Zug, der nicht so heisst, wie er heisst, durchs Ziel. Unbestätigten Gerüchten zufolge wurde der Triebwagenführer mit einem Champagnerglas in der Hand gesichtet.



    Die Taurus und die Re460 folgen in kurzem Abstand. Bei der Bahnhofseinfahrt nehmen die Schweizer ihren Nachbarn die paar Waggonlängen wieder ab, sie haben ihren Fahrzeugen wohl bessere Bremsen gegönnt.



    Am Ende vom Feld hat the fastest...etc. deutlich gegenüber dem 60 Jahre älterem Gerät aufgeholt. Er wird ihn aber bis zur Ziellinie nicht überholen können.


    Als Fazit können wir festhalten, dass der Vergleich TGdingens gegenüber lokbespannten Zügen unfair ist. Die Triebwagengarnitur ist als Ganzes für die Hochgeschwindigkeit ausgelegt, während die Loks die "Mädchen für alles" sind. Interessant auch die Leistungsdichte bei den modernen E-Loks. Alle vier liegen dichtauf, der Vergleich würde noch interessanter, wenn die Deutschen auf die unsinnige 200km/h Drosselung verzichten würden.
    Der britische Dieselzug enttäuscht etwas. Dass er gegen die Elektrischen keinen Stich machen würde, war jedem klar, der technische Daten lesen kann (kann aber Prakikant Meyer nicht, da muss ich gleich meinen Gewinn eintreiben). Aber dass er auch gegen ein Fahrzeug aus den 50er Jahren keinen Stich macht war nicht zu erwarten. Anders sähe das aus, wenn wir unsere Renn Messtrecke länger machen könnten. Aber auch hier stellen wir, wie schon beim Dampflokvergleich, fest, dass die TF-Karten zu klein sind.



    In diesem Sinne wünscht die Redaktion vom TF Racing Magazine ein schönes Restwochenende. Ihr habt noch acht Minuten, nutzt sie aus :D

    Wie in der Ausgabe des "TF Racing Magazine" vom 26. Juli d. J. versprochen, haben wir diesmal schnelleres Material zum Rennen Vergleich herangezogen


    v. l. n. r
    - auf Gleis 3 der TGV (der hier TFV heissen muss) aus Frankreich. Für diese Vergleichsfahrt wurde Gleis 3 extra elektrifiziert.
    - auf Gleis 4 der VT 11.5 der Deutschen Bundesbahn
    - auf Gleis 5 die britische Class 43 ("the fastest Diesel train on earth" - we will see...)
    - auf Gleis 6 die Re460 aus der Schweiz
    - auf Gleis 7 die Baureihe 120
    - auf Gleis 8 die Baureihe 193
    - auf Gleis 9 die ÖBB Baureihe 1116 "Taurus" (man fragt sich, warum man eine Lok nach einem Rindvieh nennt)
    - auf Gleis 10 die DB Baureihe 103


    Die Loks ziehen alle 10 identische "Alex"-Waggons a 42 Tonnen. Die Triebwagen fahren die grösste übliche Garnitur. Die Waggons wurden auf eine Vmax von 300km/h ertüchtigt, um Fehler von dieser Seite auszuschliessen.




    Der Blick aus dem Hubschrauber zeigt, dass die Zuglängen trotz kleiner Abweichungen durchaus vergleichbar sind. Die britischen Waggons sind ein gutes Stück kürzer als auf dem Kontinent üblich. Die Anzahl der angehängten Waggons ist identisch.



    Völlig unvermutet übernimmt das älteste Fahrzeug im Rennen Vergleich vom Start weg die Führung (und Bildredakteur Häberle gewinnt 20 Euro, der Sack!)




    Beim Ersten Messweg ist der TGV (der nicht TGV heissen darf klar in Führung, was von der Redaktion auch schon vermutet wurde. Nicht zuletzt, weil der französische Lokführer dabei beobachtet wurde, wie er einen Karton Champagner in die Lok schmuggelte.



    Dahinter ein Kopf-an-Kopf....ähh...Rennen, wobei die BR 120 die Nase vorn hat. Die 103 ist etwas ins Hintertreffen gekommen, ist aber trotz ihres hohen Alters noch gut dabei.



    Der Hubschrauber hat uns ein Bild übermittelt, das das ganze Feld bei der Halfway Bridge bei Launersheim zeigt. Klar in Führung sind die Franzosen, dahinter balgen sich die vier modernen E-Loks, gefolgt von der 103. Dicht dran der Vt 11.5 und das Logo ganz hinten zeigt keine Dampflok, die sich ins Renn...in die Vergleichsfahrt geschmuggelt hat, sondern the fastest diesel train on earth...



    Nein, das ist nicht gescriptet. Die Taurus hat die Nase vorn, wir sind in den Geschwindigkeitsbereich vorgedrungen, wo die deutschen Loks abgeregelt sind. Bei 200 km/h ist Feierabend. Nicht so bei unseren südlichen Nachbarn in Österreich und der Schweiz.



    Ja, da war doch noch was. Nach über der Hälfte der Strecke hat the fastest..undsoweiter 150km/h erreicht. Das älteste Fahrzeug im Feld ist bei 154 km/h und damit kurz vor dem Erreichen der technischen vmax. Zum Vergleich noch die Geschwindigkeiten der beiden führenden Fahrzeuge.



    Auf den Plätzen haben die Österreicher einen Vorsprung herausgearbeitet, die Schweizer legen sich mächtig ins Zeug, um dranzubleiben. Die Deutschen sind deutlich abgeschlagen, was müssen die auch die Loks bei 200km/h abregeln?
    Das ist ein spannendes Rennen, sowas will man bei der Formel eins sehen!
    (Rennen? Hat hier wer "Rennen" gesagt...?)