Da kennst du aber Transport T. nicht oder?
Drückst du dort wie ein Wilder auf den Bully ist bald Schluss mit lustig. Train Fever ist auf Wirtschaft ausgelegt nach dem Vorbild von Transport T. Diese Spiel habe ich auf Windows 95 wochenlang gespielt und Train Fever hat es bei mir bis 1960 durchgehalten und dann bin ich auf Alt/F4 gestoßen. Einfach nur genervt gewesen wie wenig Möglichkeiten es im Spiel gab. Und mir ist es scheiß egal gewesen ob die Tram eine Stromleitung oben hatte ... toller Grafikspaß aber hat nicht viel gebracht. Kreuz-Weichen ok super aber sehr spät für solch ein Spiel eingebaut. Bahnhöfe die viel zu lang sind um einen kleinen Bahnhof für ein Dorf niedlich darzustellen sind nie raus gekommen. Schmalspurbahn mit Zahnradantrieb um Kohle aus den Bergen zu holen gab es auch nicht.
Es fehlt dem Spiel einfach die Herausforderung! Ich brauch ein Ziel und dies muss die KI heute doch einen schon vorgeben können. Subvention Aufträge gab es schon bei TT also dies sind keine Dinge die nicht bekannt sind und den Ansatz für Auftragsarbeit vorgegeben haben. Es gibt in der Wirtschaft Regeln und diese sollte eine Simulation schon erfüllen. Eine Alt-Stadt für einen Bahnhof platt zu machen kann nicht der Sin sein solch eines Spieles. Im Gegenteil. Wie schaff ich es mit wenig Mitteln ein gutes Transportsystem aufzubauen. Dadurch verstehen wir auch warum Dinge in der realen Welt so sind wie sie sind. Dies nennt man im Spielen lernen. Das ist der Ansatz von guten Spielen. Wir Spielen etwas nach und erkennen immer mehr warum Dinge so sind wie sie sind.
Dies verlange ich von heutigen Spielen. A-Train geht dort schon in die Nähe. Ist aber mir zu sehr auf die Neuzeit. In Train Fever ist der Start 1850 gut gewählt. Am Anfang gute Strecken raussuchen und dann folgt erst mal Stillstand. Etwas optimieren aber an sich geht es darum in den folgenden Jahren seinen Kredit zu bedienen und sich auf den Austausch von Zügen vorzubereiten. Träge sehr langweilig zieht sich dass Spiel hin. Ab einen gewissen Punkt ist die gesamte Karte schon gut vollgeklopft und in jeder guten Stadt fahren schon Fahrzeuge rum. Ab 1900 ist man nur noch dabei auszubauen. Es passiert aber nichts mehr. Ich hab schon alles was gut ist verbunden und was soll ich nun machen?
Es ist zwar schön zuzusehen aber selbst die große Karte ist immer kleiner. Im laufe des Spieles stellte ich mir die Frage ob ich hier eine Stadt mit vielen Bezirken zusammenschließe. Es ging nur darum schneller von Punkt a nach punkt b zu kommen. Was soll dies sein? Warum fahren Menschen mit der Bahn? Wegen der Zeit? Eine Simulation die diese Regeln hat schränkt total ein 20Minuten & schneller als die Straße. Nein dies macht einfach keinen Spaß. Selbst wenn ich ein Werk nehme was Waren herstellt aber dies keine Straße zur Stadt hat, dauerte es ewig bis das System diesen Weg dann doch mit Zugverbindung angenommen hat. Hauptstraße umbauen mit Tunnel und dann konnte man immer noch nicht abreißen einfach nervig... . Nein sorry Mod musste her und schon benutzte man etwas, um etwas zu umgehen, was im Kern des Spieles aber wichtig ist um zu funktionieren.
Ich überlegte immer mehr ob es eigentlich einen Sin macht Städte auf der Hauptkarte darzustellen. In SimCity sah die Sache von der Idee nicht schlecht aus. Was ist wenn man die Städte extra Simuliert. Dann könnte man Städte ausbauen und später andere Städte anschließen. Ein ganz neues Konzept entsteht dadurch. Waren auf der großen Karte heranschaffen für die Städte, die Städte entwickeln sich und brauchen neue Waren. Schnell ist man beim Anno Prinzip. Vielleicht sind wir echt noch nicht an diesen Zeitpunkt ran gekommen wo ein Spiel so komplex werden kann. Vielleicht ist sowas nur Online möglich. Wo jeder Spieler in einer Stadt beginnt und man um die Wette baut und später auf Angriff geht. Oder zusammen Europa / USA erschließt. Ich stehe nicht auf Modelleisenbahnbau. Und Train Fever ist keine Modelleisenbahn. Da gibt es ein anderes Spiel mit einen gewissen Preis und ich denke, dass ist dann genau das richtige für den Plattenbau.