Alles was hier geschrieben wird, erlebe ich auch gerade in meinem laufenden Spiel. Die Produktion schnellt in die Höhe, Verbrauchsgut und Endprodukt stapelt sich an den Bahnhöfen/LKW-Terminals. Und sobald man mehr Transportkapazität hinzugibt, fällt alles in ein Fass ohne Boden. Die Logik dahinter verstehe ich auch nicht. Und eine Lösung habe ich erst recht nicht. Es liegt die Vermutung nahe, daß wir
a) zu blöde sind, die Produktionsverfahren zu verstehen
oder
b) das sich in das ganze Gütersystem ein Bug eingenistet hat.
Da ich an a) nicht wirklich glaube, wird wohl b) zutreffen.
Ich habe es mit einer großen Warenkette versucht. Baumstämme -> Bretter -> Maschinenfabrik und Kohle -> Eisenerz -> Stahl -> Maschinenfabrik. Zuerst ging alles sehr gut. Alle Produktionen gingen auf 800 rauf. Aber dann, ohne ersichtlichen Grund, fällt alles auf 100 ab. Die Maschinenfabrik sogar auf 0. Ich habe an den Linien nichts verändert und auch den Takt nicht verringert oder erhöht. Das einzige, was konstant blieb, waren die Baumstämme zum Sägewerk. Da ich nach wenigen Jahren mit dieser Kette mehrere Millionen Verlust gefahren bin, habe ich diese Kette wieder aufgegeben.
Derzeit beschränke ich mich auf die einfachen Warenketten Rohöl -> Treibstoff und Getreide -> Lebensmittel. Auch da sind immer Schwankungen drin, aber zumindest bleiben diese beiden Ketten stabil bei etwa 400 Produktion. Alle Linien (LKW und Zug), die mit dieser Kette arbeiten, bringen Gewinn mit.
Ich hoffe, daß es wirklich nur ein Bug im Gütersystem ist und UG hier bald nachbessert.