Servus alle beieinander,
als Ex-Pendler auf der Residenzbahn klinke ich mich hier mal ein. Zuletzt bin ich Anfang Februar 2019 dort noch fast täglich mit der DB gefahren. Meine persönliche Bilanz in den letzten Monaten:
jeder 3te IRE ist ausgefallen (besonders der um 06:42 ab Pforzheim Hbf, die Probleme mit der 147er hat scheinbar niemand in den Griff bekommen), zusätzlich reihenweise verspätete Bereitstellungen und technische Störungen, dadurch eine durchschnittliche Verspätung von ca. 15min bei Abfahrt und 25min bei Ankunft (Quelle: meine persönliche Pünktlichkeitsstatistik), das Extrem war 84min Verspätung.
Obwohl ich beim öffentlichen Verkehr ein großer Freund von einem integrierten Unternehmen in Staatshand, welches dem Gemeinwohl verpflichtet ist, bin, war ich anfangs dennoch froh, dass der Saftladen ( BlanKi vergib mir, aber anders sind diese Zustände nicht zu bezeichnen, unter uns Pendlern hat sich "Doofe Bescheuerte" als ausgeschriebene Version von DB etabliert) von jemand anderem übernommen wird, wobei ich erstmal gründlich enttäuscht von GA bin. Die DB hat es geschafft, innerhalb eines halben Jahres aus einem rappelvollen Zug einen halbleeren Zug zu machen (die Züge wurden nicht größer), und es scheint so als ob GA die Fahrgastflucht nicht stoppen wird.
Momentan fahre ich aus "beruflichen" Gründen nur noch selten (1-2x die Woche), und wenn, dann mit dem Auto (schneller, zuverlässiger, komfortabler, sogar in Stuttgart).
Morgen werde ich zum ersten Mal mit GA fahren, mal schauen wie es wird. 