Dörfergemeinschaftsschule

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1911: Durch eine grosszügige Gabe des hiesigen Molkereibesitzers, Dipl. Ing. Hermann Walle konnte der weitsichtige Gemeinderat eine Dörfergemeinschaftsschule, die ausser sechs grosszügigen Klassenräumen auch einen Raum für Musik und einen Raum für die Naturwissenschaften, in dem sich ausgestopfte Exemplare mehrerer Tierarten befinden. Selbstverständlich wurden auch Lehrerwohnungen eingerichtet.
Es war 1911 allerdings ein Problem, die neue Schule zu platzieren. Jedes der drei Dörfer der Gemeinde wollte die Schule im eigenen Dorf. Die Scharmützel darüber im Gemeinderat veranlassten den hier praktizierenden Tierarzt, Dr. med. vet. Ingolf Sutur (Fortschhrittliche Volkspartei) zur säuerlichen Bemerkung, man könne die Schule an der Kreuzung, wo ein Weg in jedes Dorf führe, platzieren, dann würden nämlich alle Schüler bei Regen gleich nass.
Zum Entsetzen des Tierarztes wurde der Vorschlag sehr positiv aufgenommen und mit nur einer Gegenstimme (Dr. Ingolf Sutur) angenommen.
1922 gelang es, Mittel für die Erichtung des Kultur- und Turnsaales zu finden, der über viele Jahre hinweg kulturelles und sportliches Zentrum der Gemeinde war.
1951 erweiterte man die Schule mit drei zweckmässig eingerichteten Klassenzimmern in einem Anbau.


1960: Die Bahn hält schon einige Jahhre nicht mehr hier. Da die Anforderungen an den Unterrricht stetig steigend sind, ist das Ende des Schulbetriebs an der Dörfergemeinschaftsschule auch in Sicht. Das Kultusministerium erwartet, dass die Schüler der Gemeinde in der vanDalen-Schule in der Kreisstadt unterrichtet werden, sobald diese fertiggestellt ist.