Konkurenz durch Individualverkehr

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  • Ein frisches Hallo in die Runde!


    Im späteren Verlauf des Spieles kommen mehr und mehr Sims in den Genuss eines eigenen Autos. Ich habe zwischen 2 kleineren Städten (habe 1950 begonnen) eine Regionalverbindung (Metroliner) eingerichtet und aus Gründen des Güterverkehrs habe ich neben der Strecke eine vierspurige Schnellstraße gebaut. Leider ist die Strecke auch nicht so wahnsinnig lang, dass der Metroliner wahnsinnig viel schneller ist, was leider dazu führt, dass ich einen ziemlichen Verkehr auf der Straße habe und ich demzufolge eine weniger gute Auslastung meiner Strecke. Das hatte ich mir beim Ausbau der Straße aber so nicht vorgestellt...


    Ich habe schon meine Buslinien versucht etwas besser anzubinden, was aber eh etwas tricky ist, weil die Stadt direkt vor dem Bahnhof Wohn- und Fabrikbezirke neu entwickelt hat. Die Sims fallen also stellenweise schon fast auf die Gleise, wenn sie das Haus verlassen. Ich hab auch schon versucht den Takt so zu verbessern, in dem ich mehr Metroliner eingesetzt habe, so dass einen Takt von um die 2 Minuten hatte. Das Ergebnis war jedoch eher verhalten...


    Kann man irgendwas dagegen machen oder muss man einfach hinnehmen, dass sich kurze Verbindungen im Laufe der Zeit einfach nicht mehr rechnen? Es kann ja auch nicht die Lösung sein, den Sims jetzt die Straßen zu blockieren, damit sie keine andere Wahl haben, als meine Verbindungen zu nutzen.


    ps.: Da ich gerade nicht daheim bin, kann ich atm auch keine Screens zur Verfügung stellen.

  • Also zunächst einmal sind beim USA-DLC die Züge wohl eher auf lange Strecken ausgelegt, wenn man sich die Parameter anschaut. Da ist es dann schon klar, dass das auf kurzen Strecken nicht klappen kann - zumal wenn du die Verbindungsstraßen vierspurig ausbaust. Die Maßstäbe sind ja realistisch und eben auch nicht allzu groß (wenn ich mich nicht irre, ist eine große Karte 16*16 km groß). Du solltest entweder deine Schnellstraße abreißen / verkleinern oder du musst die Reiseentfernung vergrößern. Wenn man Güterverkehr mit Lkws betreibt, muss man darauf achten, dass man sich nicht später mit dem Individualverkehr selbst in die Finger schneidet. Also das Straßensystem so auslegen, dass es für den MIV keine Alternative darstellt.

  • Danke für die Antwort.


    Ich muss zugeben, dass mir die Auswahl des passenden Rollmaterials recht schwer fällt bzw. ich das mehr aus dem Bauchgefühl mache. Ich hatte den Metroliner der Geschwindigkeit wegen gewählt. Habe leider dann auch feststellen müssen, dass er diese auf der Strecke nicht erreicht. Ich habe aber auch keinen rechten Dunst, wie ich zielsicher erkennen kann, welche Lok sich für welche Einsatzgebiete eignet. Ich mag das Spielkonzept, habe aber mit Eisenbahntechnik nix am Hut. Ich habe den Metroliner gewählt, weil ich gehofft hatte, dass die Sims sich für die schnellere Verbindung (Zug vs PKW) entscheiden.

  • Die Sims wählen einfach die schnellste Verbindung - da muss man sich schon ganzschön anstrengen, um den PKWs Konkurenz machen zu können.
    In meinem aktuellen Spiel hab ich ab 1960 den Takt der wichtigsten Linien schrittweise reduziert. Im Jahre 2050 liegt der bei allen wichtigen Eisenbahnlinien zwischen 1,5 und maximal 3 Minuten. Es empfiehlt sich da auch immer spurtstarke Züge (oder Triebwagen) zu nehmen - ich weiß jetzt aber nicht wie da die Auswahl im USA DLC ist. Bei Linien setze ich immer auf Verbindungen über mehrere Städte. Also nicht nur reine Pendellinien zwischen 2 Städten. Dann suchen sich die Einwohner nämlich auch entferntere Ziele und plötzlich ist der Zug attraktiver.
    Auch die Busse/Trams brauchen einen guten Takt (unbedingt unter 60s, gerne auch noch kürzer - da dann auch gerne eine negative Bilanz in Kauf nehmen, hauptsache die Leute kommen zum Bahnhof.
    Mit diesem Vorgehen erwirtschafte ich pro Linie zwischen 5 und 25 Millionen im Jahr (bis zu 10 Züge pro Linie). Das ganze wohlgemerkt auf einfach, weil ich Geld zum "Schönbauen" brauche.


    Eine vierspurige Straße ist natürlich unnötige Konkurenz, selbst bei kleineren Straßen wird es immer Leute geben, die das Auto nehmen. Aber es sollten genug Fahrgäste übrig bleiben.


    Fred