Wie schon von den Vorrednern erwähnt, nur noch mal zusammengefasst (und minimal erweitert):
- Es gibt nur einen Typ von Signal, alles andere (von Moddern erstellte Signale) habe nur optische Abweichungen.
- Jeder Zug in TF reserviert immer den vor sich liegenden Pfad bis zum nächsten Bahnhof oder Signal auf seiner Strecke.
- Dabei bestimmt die aktuelle Geschwindigkeit, wie weit im Voraus bereits die Reservierung "beantragt" wird. Ein Zug "schiebt" einen "Bremsweg" vor sich her - die Strecke, die der Zug bei der aktuellen Geschwindigkeit zum Anhalten bräuichte. Sobald das Ende eines aktuell bereits reservierten Gleises (zb das nächste Signal) an die Grenze des Bremswegs stößt, wird versucht den dahinter liegenden Teil zu reservieren.
- Es gibt keine dynamischen Pfadfindungen, der Pfad ist auf den eingezeichneten Pfad der Linie festgelegt.
- Ist in dem zu reservierenden Abschnitt entweder ein anderer Zug, oder eine andere Reservierung aktiv, so kann der Abschnitt nicht reserviert werden - der Zug wird nicht fahren (falls im Bahnhof) oder Bremsen (falls in Fahrt auf ein Signal) und durchgehend weiterhin versuchen, den Teil zu reservieren, bis dies schlussendlich gelingt und der Zug dann beschleunigen kann.
Auf Gleisen, die nur in eine Richtung befahren werden, kann man so viele Signale setzen wie man lustig ist, direkte Probleme werden da nicht verursacht. Bei in beide Richtung befahrenen Gleisen sollte man darauf aufpassen, dass man keine Deadlocks verursacht. Ein Zug reserviert immer bis zu seinem nächsten Signal oder Bahnhof auf der eingezeichneten Linie. Wenn durch falsche Signalplatzierung zwei entgegenkommende Züge bereits auf einer Eingleisigen Strecke aufeinander zu fahren ist der Spaß schnell vorbei, weil sich dann nichts mehr bewegen wird. Der Spieler bekommt auch keine Benachrichtigung über den Stau. Das heißt, man muss so etwas selbst erkennen und auflösen, oder direkt im voraus verhindern.
Ansonsten sehe ich das wie @Argument: Die Züge bekommen bei zu kurzen Signalabständen natürlich die Möglichkeit, "aufeinander auf zu fahren", sprich die Abstände zwischen den Zügen können kurz werden. Während das auf von mehreren Linien befahrenen Strecken natürlich durchaus gewollt ist, sollte (meiner Meinung nach) jede Linie mindestens einen Abschnitt haben, indem die Züge auf einen bestimmten Abstand zwischen einander gezwungen werden. Ansonsten wird der Takt innerhalb der Linie nicht gehalten, die Züge einer Linie reihen sich mit der Zeit auf, und da der "erste" Zug der Kette immer die meisten Passagiere mitnehmen muss, wird sich dieser Effekt mit der Zeit immer weiter verstärken.
Daher sind meine Leitmotive:
- Jede Linie hat mindestens ein alleinig genutzten Gleisabschnitt, in dem so wenig Signale wie möglich stehen um den Takt zu erzwingen.
- Von beiden Seiten befahrene Eingleisige Abschnitte haben entweder keine Signal, nur Einfahrtsignale an 2-gleisigen Bahnhöfen oder aber nur Signale, die in sonstigen Konstellationen keine Deadlocks verursachen können (ein bisschen Logik ist ihre natürlich gefragt
). - Ansonsten (freie, 2-gleisige Abschnitte) kann man mit Signalen um sich werfen, ohne größere Probleme erwarten zu müssen