Beiträge von constantinr72

Willkommen in der Transport Fever Community

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    Bei einigen VT95 und VBs wurden die Leitungen später nachgerüstet, aber ich vermag nicht zu sagen, wie hoch deren Anteil insgesamt war... wenn es nur zwanzig von hunderten Einheiten betraf, dann wäre es legitim das nicht hier abzubilden.


    edit:

    Google sagt, dass rund 200 von 500 VT95 wendezugfähig waren durch Nachrüstung. Ich würde annehmen, dass die Zahl der mit den dafür notwendigen Leitungen ausgestatteten Beiwagen ähnlich hoch ist.

    Es gibt viele Ansatzpunkte, wie man "irgendwie" Ansagen ins Spiel bringen könnte. Aber alle wären nicht wirklich gut und es hängt auch immer an genau festgelegten Wegen oder Punkten. Das simpelste wären ja noch Aktionspunkte am Gleis, wie z.B. die Pfeiftafeln. Aber dann lösen die natürlich immer aus, auch bei Zügen, die gar nicht halten.

    Die "Distanzlösung" wie in TSW 6 hängt dann wiederum an einem anderen System der Weg-Findung und setzt genaue alternativlose Wege voraus. Das gibt es in TF aber nicht mehr, seit Züge in der Lage sind freie Plattformen selber auszuwählen aus einer vorgegebenen Auswahl, womit sich natürlich auch die Distanzen ändern können...


    Machbar wäre das sicherlich, aber würde viele PCs in die Knie zwingen und absurd viele Querverbindungen zwischen den Stationen und den Zügen die dort halten sollen voraussetzen, die dann wiederum alle einzeln berechnet werden müssten... Bislang gibt es ja noch nicht mal Ansagen an den Bahnhöfen für individuelle Züge. Das wäre dann wohl erstmal ein wichtiger Zwischenschritt, um individuelle Ansagen "mobil" zu bekommen.


    Ich bin echt gespannt, ob das jemand mal gemoddet bekommt, aber ich halte das für nahezu ausgeschlossen auch bei TF3... Das ist dann eher was für TF4+, aber dann wird das wirklich ein Spiel für den Schönbau und Simulatorbetrieb und da muss man dann auch die Hardware für haben oder die Software deutlich "schlanker" arbeiten.

    Technisch möglich, ja, aber nie so bestellt oder Stand heute eingesetzt. Könnte mir nur vorstellen, dass man das mal getestet hat.

    Auf der S-Bahn Dresden gab es wohl mal konkrete Überlegungen 15 Twindexx Triebköpfe zu bestellen und mit den jetzigen Wagen einzusetzen, aber das hat man wohl sehr schnell verworfen.

    Bekannt sind mir nur klassische Wendezuggarnituren (IC2+Metronom) und die bekannten Twindexx Regionalzüge, die wie Triebwagen daherkommen. Ansonsten gibt es in Deutschland soweit ich weiß nur Einzelwagen, die noch eingereiht wurden, zum Beispiel rund um Berlin kommt ein Mittelwagen gerne mal in normalen Wendezügen vor, seitdem einzelne Triebköpfe aus Rostock nach Kiel ausgeliehen wurden, oder im Expresskreuz Bremen die Fahrradwagen.


    Aber prinzipiell sollte man vom Konzept her "alte" Dosto 06, Twindexx Wagen und Triebköpfe, sowie Traxx Loks frei zusammenstellen können. Da die aber nicht so eine große Verbreitung fanden und Alstom das Produkt nicht wirklich weiterentwickelt kam es nie dazu.

    Die einzige "echt lokbespannte" Relation, wo man WTB in Deutschland in vollem Ausmaß regulär nutzt müsste die Marschbahn sein mit den NAH.SH 245 und den Married-Pair Wagen. Da verkehren täglich auch gekoppelte Züge mit zwei 245 im Zug die auch vom Steuerwagen beide erreicht werden.


    Hätte fast die IC2 vergessen... Die nutzen das natürlich prinzipiell auch, aber nicht annähernd das ganze Potenzial. Das hat man wohl nur mal getestet, um auch die Möglichkeit auszuloten zwei IC2 Garnituren zusammenfahren zu lassen und irgendwo zu flügeln.

    Die Railjets zähle ich hier mal nicht mit, als eigentlich österreichisches Produkt, aber das dürften in Europa die ersten gewesen sein. Da kommen 3 Loks gesteuert von einem Steuerwagen auch mal vor, wenn auch nur wenn eine Lok als Überführung beigegeben wird. Das habe ich auf der Marschbahn in Husum auch schonmal beobachtet.

    Ist das denn auch wirklich noch so? Zumindest scheint man ja bei KWS und ZWS nur zwei "aktive" Teilnehmer haben zu können also Steuerwagen steuert eine Lok oder zwei Loks arbeiten gemeinsam, wobei eine Lok ziehen muss. Deswegen werden die IC auf der Marschbahn ja auch immer von 2 218 gezogen und nicht geschoben, weil dann nur eine Lok Traktion liefern würde.

    Auf der Strecke Hamburg-Lübeck hat man das wohl über eine Heizsteuerleitung oder so umgangen, so konnte man wohl vom Karlsruher auch zwei arbeitende 218 ansteuern, aber das war wohl auch nur eine kurze Episode, bis die Anschlüsse an beiden Enden wieder mit einer Lok sichergestellt werden konnten...

    Aber ansonsten kenne ich das nur von Triebwagen und WTB, das mehr aktive möglich sind...


    Oder sind die Doppeltraktionssteuerungen noch einmal anders, wenn nur Loks untereinander kommunizieren müssen?

    Wenn ich mich nicht irre gibt/gab es (noch vor kurzem) einen IC-Umlauf der über die SFS Hannover-Würzburg fährt

    Da müsste man dann schauen, wie das gelöst wurde.

    So wie ich das gerade rausfinden konnte gilt auf der Strecke 280 nur außerhalb von Tunneln (da dann 250) sofern nicht technisch ausgeschlossen ist, dass Züge begegnen, die dem dann herrschenden Druck nicht standhalten.

    Das wäre dann ja für ICs kein Problem.


    Allerdings versucht man aktuell wohl die Höchstgeschwindigkeit insgesamt auf 300 zu erhöhen. In den letzten Monaten gab es dafür wohl entsprechende Versuchfahrten.

    Was daraus wird berichtet bestimmt der EK.

    Die sind aber wohl schon seit 2022 dabei das zu untersuchen...

    Also soweit ich weiß müssten alle IC1-Wagen die fahren druckertüchtigt sein.

    Dafür braucht es wohl noch nicht die SIGII-Übergänge.

    Die braucht man vermutlich nur auf NBS bei Begegnungen mit Zügen mit mehr als 250 km/h.


    Die IC-Wagen die sie mal hatten haben die Wagenübergänge wohl verloren, weil sie deutlich teurer in der Beschaffung und Wartung waren. Aber die waren ja auch wirklich nur für die IC-Linien gedacht, die über NBS führten. Davon sind ja aber immer mehr auf ICE umgestellt worden. Mir fällt aus dem Stand keine Strecke mit Vmax >250 ein, wo ICs die letzten 10 Jahre unterwegs gewesen sind...


    Der MüNEx bzw IRE 200 brauchen die wohl nur, weil denen in Tunnels ICE mit mehr als 250 begegnen könnten.

    Aber das dürften ja die einzigen IC1-Wagen sein, die das betrifft...


    Man kann natürlich auch auf anderem Wege sicherstellen, dass da nichts passiert. So passiert das ja auch bei Güterzügen, wenn die auf NBS unterwegs sind. Da wird ja auch die Streckenhöchstgeschwindigkeit gedrosselt, damit in einem Tunnel nicht der entgegenkommende ICE einen Container vom Güterzug abreißen kann. Deshalb fahren die da wohl nur nachts.

    Der Vertrag läuft noch bis 2028.

    Einen Zuschlag wird es also wahrscheinlich erst 2026 geben.

    Vorher wird nichts bestellt werden, egal von welchem Unternehmen.


    Welche Züge ab 2028 zum Einsatz kommen ist große Spekulation.

    Alle Plattformen hätten ihre Vor- und Nachteile.

    Die DB kann natürlich grundsätzlich bei der Wartung mit Desiro HC Geld sparen, allerdings müsste sie das gerade erst ausgebaute Werk in Nürnberg noch weiter ausbauen. Das könnte den Ausschlag dazu geben, dass man das Thema Wartung dem Hersteller selbst überlässt oder die Wartung der Züge doch nach München zu geben. Damit wäre die Frage der Fahrzeugplattform wieder offen.

    Ähnlich ist das ja auch bei Arverio.


    Wenn man sich die Produktplattformen ansieht, die klassischerweise dafür in Betracht kämen muss man aber feststellen, dass sie doch gut ausgelastet sind...

    Stadler baut Kiss ohne Ende, Siemens ist auch gut beschäftigt, Alstom ist auch bis mindestens 2027 ausgelastet...

    Das vor 2028 wirklich neue Züge da sind ist also extrem unwahrscheinlich...


    Einen kleinen "Hoffnungsschimmer" gibt es trotzdem.

    Sobald Stuttgart 21 in Betrieb genommen wurde mit den damit verbundenen Linienänderungen, unter anderem Streichung des IRE 200, stünden weitere druckdichte Wagen zur Verfügung.

    Das dann vielleicht die Ausfallquote besser werden könnte sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Kapazitäten der alten Garnituren mehr als unausreichend sind.

    Ich weiß auch nicht, wie das bei den Wagen mit Fristabläufen aussieht... Große Instandhaltungen werden an den Wagen ja nicht mehr gemacht. Es geht wirklich nur darum Zeit zu überbrücken. Nicht um großen Komfort oder ausreichende Kapazität.


    Edit:

    Der Zuschlag soll laut der Vergabeseite der BEG schon im 1. Quartal 2025 erfolgen.


    https://beg.bahnland-bayern.de…ungen/Isar-Noris-Altmuehl

    Das ist nicht ganz richtig.

    Es soll lediglich eine "klassische" MNE-Garnitur ab Dezember als Reserve bereitgestellt werden aus 6 Wagen (an beiden Enden Steuerwagen) und einer 101


    Edit:

    Allerdings ist der Titel im EK "Ab Dezember 2024 wieder alter Wagenpark" leicht irreführend.


    Nichtsdestotrotz werden die Skoda-Züge mit Beginn des nächsten Verkehrsvertrages wohl aus dem deutschen Verkehr wieder verschwinden.

    Also definitiv vor Erreichen ihrer geplanten Nutzungsdauer

    Bis dahin muss man sie leider mangels Alternativen noch ein paar Jahre weiter einsetzen...


    IC1 können nicht genutzt werden, weil sie nicht druckdicht sind, sondern lediglich "druckertüchtigt". Das lässt sich sehr gut an den SiG-Wagenübergängen erkennen.

    Wagen dafür zu ertüchtigen ist finanziell sehr aufwendig und umfasst weit mehr als nur neue Wagenübergänge.


    Neubeschaffungen wird die DB wohl nicht tätigen.

    Sollte die DB frühzeitig als auch künftiger Betreiber feststehen, so könnten die neuen Züge natürlich auch deutlich früher eingesetzt werden, aber das hängt sehr stark von den Produktionskapazitäten der Hersteller ab.

    Gewinnt ein anderes Unternehmen die Ausschreibung wird das wohl erst zum nächsten Vertragswechsel etwas.

    Die länge eines Zuges ist nur begrenzt Ausschlaggebend ob ein Zug den Berg hoch kommt oder nicht.

    Das eine ist die Masse des Zuges, das andere ist die Zughakengrenzlast.

    Wenn die Leistung der Lok oder den Loks zu klein ist kommt der Zug den Berg nicht hoch.

    Wenn die Zughakengrenzlast in der Steigung überschritten wird, dann reist der Zug ab.

    Grundsätzlich ja. Aber sie wird auch streckenseitig begrenzt.

    In Europa sind 740 Meter der Mindest-Standard, der zugelassen ist/sein sollte.

    Daran gekoppelt sind dann sowohl die Länge von Ausweich-/Überholgleisen, als auch Achszähler an beispielsweise Bahnübergängen.

    Die sehen deutschlandweit technisch nicht mehr als eine Zuglänge von 740 Metern vor (Quelle DB Netz).


    In Schweden und Dänemark sind 835 Meter aber wohl üblich. Entsprechend hatte man die Strecke Padborg-Maschen bis 2012 entsprechend ausgerüstet. Dafür mussten Überholgleise verlängert werden, Achszähler getauscht und teilweise Signalblöcke verschoben werden. Den Grund für letzteres kenne ich nicht. Meine Vermutung ist der Durchrutschweg, der ja auch hinter einem roten Signal frei bleiben muss.

    In Maschen werden die Züge eh wieder umrangiert, sofern sie weiter nach Deutschland fahren und nicht in den Hafen "abbiegen".

    Seit 2015 dürfen die Züge auch nach Hohe Schaar gleich in den Hafen fahren.


    Padborg-Maschen über die Güterumgehungsbahn ist Stand jetzt auch die einzige von der InfraGo betriebene Strecke, die 835 Meter erlaubt. Dafür habe ich mir sogar die entsprechende Passage in den Technischen Netzzugangsbedingungen (TNB) der InfraGo durchgelesen.

    Selbst da aber mit Einschränkungen, z.B.:

    Max. 82 Wagen + maximal 2 Loks

    planmäßig kein nachschieben

    LZB muss durch den Störschalter ausgeschaltet werden (sonst dreht wohl die Streckensicherungstechnik am Rad)



    Natürlich geht mehr, aber nicht in Deutschland.

    In Deutschland gibt es bislang nur Machbarkeitsstudien für noch längere Züge. In Frankreich sollen teilweise 1000 Meter möglich sein, aber das auch für andere Länder aufzuschlüsseln, da könnte man eine Doktorarbeit zu schreiben.




    Edit:

    da hat wohl jemand parallel recherchiert :D

    glaube das stärkste, was über deutsche Schienen rollt ist immer noch die sechsachsige "152"/EG31 die aber nur in Hamburg und Schleswig-Holstein zu sehen ist mit 400 kn und 6500 kw Dauerleistung. Kennt nur kaum einer. Die bekommt ihre Leistung gut auf die Schiene und die braucht sie auch. Aber halt auch 6 Achsen.

    Stellt auch die mir bekannten Vectron-Varianten alle noch in den Schatten.

    Aber was 4 Achsen angeht müsste mehr als bei den Vectrons oder Traxx 3 vermutlich auch in Zukunft nicht drin sein. Schon bei den Taurus hatte man ja das Problem, dass man die Leistung nicht mehr auf die Gleise bekam, dass dürfte (von verbessertem Schleuderschutz mal abgesehen) für Vectrons und neue Traxx wohl auch gelten.

    Da hat man vermutlich wieder eine physikalische Grenze erreicht, wo etwas revolutionäres kommen müsste, damit wieder mehr geht. Aber die aktuellen Zuglängen passen ja auch dazu. Die wenigsten Loks ziehen voll beladene 840-Meter Güterzüge alleine über Steigungen.

    zum Thema "wie lange kann ein Spielkonzept erfolgreich fortgeführt werden": Die ANNO-Reihe oder SimCity/Skylines?

    Mir ging es gar nicht darum, dass die Spielidee irgendwann ausgelutscht wäre, sondern das das Potenzial eines Spiels durch den Entwicklungsstand zur Erst-Veröffentlichung begrenzt wird.

    Es macht einen Unterschied, ob ich alle paar Jahre ein Spiel neu entwickel bei gleicher Spielidee (Anno ist da ein passendes Beispiel) oder (und den Vorschlag habe ich hier in vielen verschiedenen Formen gesehen) das Spiel so lasse wie es ist und nur immer wieder Updates bringe, ohne das Spiel von Grund auf zu überarbeiten.

    Daher wäre ich pro TpF 3, 4, 5... etc. pp.


    Die Spielidee bleibt natürlich die gleiche, nur die Überarbeitung des Spiels in Form einer Neuentwicklung bietet die Möglichkeit komplett neue Features einzubringen und gleichzeitig die Basis-Programmierung des Spiels möglichst schlank zu halten (macht es Moddern auch einfacher) und nicht irgendwann ins unendliche zu verlängern, wo sich niemand inklusive der Entwickler selbst wirklich zurechtfindet.

    Ein Feature im Spielcode selber ist auch im Regelfall unendlich viel kleiner und ressourcenschonender als ein Feature in einem Mod.

    Vieles, was heute ein komplizierter riesiger Mod ist könnte, bei entsprechender Nachfrage irgendwann Teil einer neuen Basisversion sein.

    Das das Spiel (wenn die Entwickler richtig arbeiten) von Version zu Version "besser" werden sollte mal vorausgesetzt.


    TF war damals revolutionär in der Form. Heutzutage ist es fast lächerlich wie beschränkt man wird, was Grafik und so angeht. Alles, weil man von TF zu TpF zu TpF2 eben diese großen Entwicklungsschritte gemacht hat, und man eben nicht nur geupdatet hat. Mit Updates wäre man von der Basis TF niemals auf den heutigen Stand TpF2 gekommen, insbesondere nicht, wenn man alle Mods kompatibel halten möchte.

    Und, es wurde mehrfach gesagt, es steckt immer noch viel Potenzial für Optimierungen oder Erweiterungen in der Reihe.

    Glaube da muss man auch ein bisschen zwischen hauen und nochmal an die Basis von Transport Fever erinnern.


    In erster Linie ist das eine Wirtschaftssimulation, auch ich habe wohl nie das Spiel in seiner ursprünglich gedachten Variante gespielt und baue lieber an Bahnstrecken andeutungsweise herum die ich kenne und schön finde ohne begrenztes Geld.

    Wer das gesamte öffentliche Leben beeinflussen möchte hat sich mit Transport Fever grundsätzlich erstmal das falsche Spiel ausgesucht. Diejenigen mögen bitte Cities Skylines spielen.


    Punkte, an denen man grundsätzlich arbeiten sollte gibt es definitv, beispielhaft wurden da ja die Bahnübergänge genannt oder die automatische Gleisverlegung. Die gibt es aber bei jedem Spiel.


    Unterstützung für Modder scheint es den Moddern nach ja zu geben.


    Das nicht sofort alle Mods in einem neuen Spiel übernommen werden können ist nicht schön, aber das gehört halt dazu (man kann ja das alte Spiel weiterspielen).

    Gerade Modder wie Maverick sind ja (so mein Eindruck) permanent dabei alte Mods 1. zu konvertieren (Aufwand, keine Ahnung) und 2. aktuell dabei sie auch komplett zu überarbeiten oder neu zu bauen, weil sie selber mit der Basis nicht mehr zufrieden sind und das Spiel halt mehr her gibt.

    Das ist also denk ich eher ein Problem der Ungeduld.

    Arbeit damit Mods zu konvertieren hat hier jeder. Manchmal bin ich natürlich auch traurig darüber, was es mal gab und jetzt eben nicht mehr.


    Train Simulator zum Beispiel zeigt, dass ein "Basis bleibt um jeden Preis gleich" und man baut immer wieder darauf auf funktionieren kann, allerdings stößt man an Grenzen. Was kam in den letzten Jahren revolutionär neues in das Spiel? Strecken haben nur 10 Fahrten, danach ist man (ohne Workshop) am Ende. Grafisch stechen ja mehr und mehr nur die externen Entwickler heraus, die aber auch ähnlich wie Modder hier, gerne mal die eigentlichen Grenzen des Spiels verschieben oder komplett ausreizen.

    Gerade neue Spieler entscheiden sich wohl eher für Spiele die eher auf aktuellem Stand sind und ganze Fahrpläne mitliefern (SimRail, TSW).

    Bei TSW sind ja (bis auf eine Ausnahme) sogar alle Strecken spielbar seit Beginn und (ähnlich wie sich hier die Modder immer wieder an die Aktualisierung ihrer Produkte setzen) werden ältere Strecken auch immer wieder mal überarbeitet.

    SimRail ist zu neu, vielleicht bleibt dort die Basis gleich, aber da liegt der Wert ja auch mehr auf dem Multiplayer.

    Das können die natürlich aber auch, weil deren Basis halt fast 20 Jahre jünger ist.

    Mit einer "Basis bleibt gleich" Strategie würde man die aktuelle Community natürlich halten können, aber man friert auch den Stand ein. Große Sprünge bleiben dann aus.

    Wendezugfähigkeit, Zugzielanzeigen in der heutigen Form, Performanceverbesserungen, Kartenvergrößerungen, Grafikverbesserungen, dass sind alles Dinge die man nur erreicht hat und erreichen kann, indem man an der Substanz des Spiels rumgespielt hat und weiter optimiert. Und das kann man eben nicht, wenn man bei einer Version stehenbleibt und nur daran arbeitet. Viel haben da auch Modder an Vorarbeit geleistet, was dann dauerhaft durch die Entwickler in das Spiel aufgenommen wurde, sobald eine neue Version erschien.

    Ansonsten müsste man den Code so schreiben, dass sich das Spiel je nach Alter eines Mod anders verhält... mit anderen Worten man müllt das Spiel mit Prozessen für "alte Modelle" unnötig zu (was dann übrigens mehr auf die Performance einschlägt, als wenn man das Modell überarbeitet und neu veröffentlicht).


    Der feuchte Traum vieler Leute ist ja das Rangieren oder Lok umsetzen oder gar austauschen. Ähnliches mit Trailern und LKWs. So etwas wird irgendwann möglich sein... wenn man eben doch immer wieder die Basisfunktionen anfässt und neu ordnet und ein Zug irgendwann mehr kann als von Wegpunkt zu Wegpunkt zu fahren und dort umzudrehen/zu wenden/laden/entladen.

    Etwas was wohl vermutlich irgendein Modder erstmalig basteln wird und die Entwickler dann in die folgende Version fest einbauen werden.


    Mir ist dann lieber, wenn auf TpF 2, TpF 3 folgt, welches dann 5-10 Jahre später durch TpF 4 abgelöst wird und immer wieder grundlegende Änderungen stattfinden, als wenn man hier dann "einfriert".

    Ob das konvertieren einfacher wird oder nicht, das können und werden dann gerne die Modder berichten, wenn es soweit ist.

    Ja das Spiel wird wohl zum Großteil von Moddern leben. Aber die wird es solange es einen Workshop und dieses Forum oder auch die Modwerkstatt gibt auch immer geben und durch die wachsende Erfahrung der Modder-Community auch in immer höherer Qualität.


    Das TpF oft nicht als Wirtschaftssimulation gespielt wird sondern auch der Schönbau (für den Mods unverzichtbar sind) in irgendeiner Form einen Großteil der Spielzeit ausmacht, dass werden die Entwickler wissen und beachten.

    Wenn sie das nicht wollten hätten Sie das längst unterbunden.


    Viele der gewünschten Optionen bedingen halt eine grundlegende Überarbeitung, da ist die Last-Mile-Funktion/Akku-Funktion noch das allerbeste Beispiel für, was eher ein Argument für eine Neuentwicklung ist, als eine stete Weiterentwicklung. Aktuell bedingen E-Loks halt elektrische Gleise und haben den Stromabnehmer oben. Das müsste man anpassen. Aber dafür bräucht man neue Prozesse und eine neue Fahrzeugklasse