Beiträge von Miniadler

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Das Team der Transport-Fever Community


    Die UG-Vanillaindustrien sind alle relativ klein, auch das Stahlwerk ist eher so eine Hinterhofküche aus Maos Großem Sprung vorwärts als ein ernstzunehmendes Industriewerk. Vermutlich werde ich hier es nicht immer schaffen, mit so wenig Platz auszukommen.

    Wer meinen Schönbauthread kennt sollte wissen dass ich ein Faible für vernünftig große Industrie habe :D

    Anfang des 20.Jahrhunderts konzentrierte die Bergverwaltung die Aufbereitung der gewonnenen Erze, um nicht auf jeder Grube aufwändige Sortierarbeiten ausführen und Anlagen unterhalten zu müssen:


    Auf dem Herrnberg ist die Bergmannschule eingerichtet:


    Die Schlämmteiche der Erzwäsche. Diese werden in gewissen Zeiträumen abgepumpt und ausgebaggert. So kann das Wasser wieder der Wäsche zugeführt werden:


    Das taube Gestein wird über ein Gerüst entsorgt:


    Da die Errichtung einer Seilbahn zum Hüttenwerk in Grafenbergen zu teuer geworden wäre erfolgt der Abtransport klassisch per Bahn:


    Um von eventuellen Wasserstandsschwankungen unabhängig zu sein wurde wenige Kilometer entfernt der Marbach aufgestaut um dort eine Pumpstation zu errichten, welche die Erzwäsche über Rohrleitung stetig mit Frischwasser versorgen kann:


    Bevor die Seilbahnen den Transport der Erze vereinfachten, musste alles mit Fuhrwerken zur nächsten Bahnstation verbracht werden. An der Kreuzung mehrerer Transportwege hat sich seit Jahrzehnten die Gastwirtschaft "Zur Lore" angesiedelt. Noch ist Kundschaft vorhanden....:


    Irgendwo tief im Wald werkelt noch einer der letzten Köhler der Region:


    Es grüßt

    Der Miniadler

    Heute dreht sich alles um den Bergbau!

    Südöstlich von Grafenbergen erstreckt sich die "Eiserne Hand", ein Gebiet mit hohen Eisenerzaufkommen.

    Koordiniert und überwacht wird der Bergbau in der Region vom Bergamt in Grafenbergen:

    Eine der kleineren Gruben die hier abbauen ist "Margarethe":


    Während auf "Margarethe" nur durch Stollenvortrieb Erz gewonnen wird, betreibt Grube "Anna" zusätzlich noch Tiefbau:


    Einer der Stollen ist neben Förder- auch Abstransportstollen und endet an einem Ladegleis an der Staatsbahn:


    Hier stehen auch noch die alten Benzollampen aus der Zeit der Jahrhundertwende:


    Grube "Neue Lust" fördert ausschließlich im Tiefbau. Im Vordergrund das Wohnhaus des Obersteigers:


    Das Sägewerk und der Holzplatz der Grube für den Stollenausbau unter Tage:


    Schichtbeginn am Fritz-Guth Schacht:


    Grube "Maximus" liegt östlich von "Neue Lust":


    Am Maschinenhaus trifft eine neue Lieferung Kohle ein:


    Auch auf großen Grubenbetrieben war der Einsatz von Pferden unter Tage lange gang und gäbe:


    Der Bewetterungsschacht des Bergwerkes:


    Grube "Kaiserzug":


    Blick von der Pferdekoppel auf den neuen Erzbunker und die Verladestation der Seilbahn:


    Die alte Aufbereitungsanlage auf dem Zechengelände:


    Im Vordergrund der zentrale Förderschacht. Hier laufen unter Tage alle Sohlen zusammen um dann von hier nach über Tage gebracht zu werden:


    Das Schlafhaus für Bergleute mit langem Arbeitsweg, dahinter die Schmiede, rechts im Anschnitt das Maschinenhaus:


    Weiter gehts im 2ten Teil.


    Es grüßt

    Der Miniadler

    Es ist wieder Sonntag, also einsteigen bitte. Nächster Halt: Bergenhain:


    Direkt am Bahnhof liegt die örtliche Kohlenhandlung:


    Gegenüber findet sich die Bergenhainer Glashütte:


    Den für die Glasherstellung nötigen Quarzsand bezieht die Hütte aus dem Steinbruch Ludwig Berkenheimer. Der Sand wird direkt aus den Waggons in verschließbare unterirdische Bunker geschaufelt:


    Mit dem Bau des Gleisanschlusses für die Glashütte entstand gegen die Jahrhundertwende auch das damals bei Lokpersonal berüchtigte Bergenhainer Ausziehgleis. Ohne Feingefühl an der Bremshand gehts hier nur noch abwärts:


    Ausgehend von Bergenhain erschließen zwei Nebenbahnen das weitere Hinterland, hier trennen sie sich:


    Eine der Strecken hat erst in den letzten Jahren ihre Zahnstange verloren, aufgrund der Steigung kommen hier die starken 95er zum Einsatz:


    Oberhalb von Bergenhain wurde der "Turm des deutschen Bergmanns" errichtet, der einen grandiosen Ausblick bietet:

    Das Vorbild ist hier zu finden: http://www.rotorman.de/sturm-a…chenburgs-wahrzeichen-ab/


    Rund um Bergenhain finden sich einige mittlere und größere landwirtschaftliche Betriebe:


    Zum Abschluss noch einmal ein Vorher-Nachher Vergleich:


    Da der Ort an sich noch nicht fertig ist (nach duzenden Feldern war die Luft für Gartengestaltung raus :D ) werden wir sicher noch einmal zurückkommen.


    Es grüßt

    Der Miniadler