Beiträge von Haegar65

Willkommen in der Transport Fever Community

Wir begrüßen euch in der Fan-Community zu den Spielen Transport Fever und Train Fever, den Wirtschaftssimulatoren von Urban Games. Die Community steht euch kostenlos zur Verfügung damit ihr euch über das Spiel austauschen und informieren könnt. Wir pflegen hier einen freundlichen und sachlichen Umgang untereinander und unser Team steht euch in allen Fragen gerne beiseite.

 

Die Registrierung und Nutzung ist selbstverständlich kostenlos.

 

Wir wünschen euch viel Spaß und hoffen auf rege Beteiligung.

Das Team der Transport-Fever Community


    Wie bist du zu Train Fever oder Transport Fever gekommen?

    Ich habe auch mit Sid Meyers Railroad Tycoon auf dem PC angefangen. Der zweite und die folgenden Teile interessierten mich weniger. So blieb das Genre dann liegen, da ich diverse andere Spiele wie z.B. Patrizier gespielt habe (und nebenbei auch noch andere Hobbys ;) )

    Irgendwann bin ich über Train Fever gestolpert und seitdem dabei.


    Wie und wann bist du auf die Transport-Fever-Community gestoßen?

    Durch die Suche nach Mods. Da gab es dann in Transport Fever 1 einige die man sich runterladen und installieren konnte.


    Was ist deine schönste Erinnerung oder Erfahrung mit der Community?

    Das es so viele Begeisterte gibt, die Mods anbieten und sich nicht davon abbringen lassen auch wenn es mal nicht so klappt.


    Was ist deine schönste Spielerinnerung aus Train Fever oder Transport Fever 1+2?

    Die Karte von Lübeck in TPF2, das ist meine schönste Spielerinnerung. Da habe ich dann tatsächlich angefangen Teile der Karte auszugestalten. Leider scheiterte es dann recht schnell daran, das die Karte nicht mehr spielbar war.


    Mein Lübecker HBF im Jahr 1964


    Was war dein größtes oder liebstes Bauprojekt?

    Die Karte von Lübeck, weil es meine Heimatstadt ist.


    Was möchtest du in Transport Fever 3 als Erstes bauen oder ausprobieren?

    Ich habe mit der Kampagne angefangen, die spricht mich aber nicht so an.
    Dann habe ich selbstverständlich sehr viele Mods runtergeladen, damit habe ich dann selbstverständlich auch sehr viele Abstürze. Also alle wie bei TPF2, ich liebe Kontinuität. ;)
    Ich habe mich gerade an einer der mitglieferten Karten versucht, leider lässt sich nicht festmachen warum das Spiel abstürzt, aber immerhin zum selben Zeitpunkt im Spiel. :D

    CommonAPI2 kann sich die strings nicht aus den Fingern saugen.... (Mod muss nicht aktiviert sein, das einlesen reicht)

    Moin,

    es war wohl irgendwas noch in den Modverzeichnissen vorhanden.


    Problem ist gelöst. Ich habe nochmals alle Grafikkartentreiber deinstalliert, dann TPF2 komplett neuinstalliert, Windows repariert, Grafikkartentreiber wieder installiert. Nun läuft auch TPF2 wieder.

    Nun werde ich mal die ganzen Mods wieder Stück für Stück einbinden.

    Danke für die Hilfestellung.

    Im Gegensatz zur NVIDIA Karte hat sich nichts geändert. Wie gesagt, es ist egal ob ich eine Karte mit Mods oder ohne starte. in beiden Fällen derselbe Fehler. Bei der NVIDIA kam es beim Versuch mit Vulkan zu einer ähnlichen Fehlermeldung.

    Zitat

    4. CommonAPI2 meldet doppelte Parameter → doppelte Mods aktiv

    Beispiel:


    ERROR: Reading params for mod: "Sgjs 716", duplicate key "soundCheck" found!

    Den Mod habe ich schon gar nicht installiert, auch nicht zweimal, das habe ich schon abgeprüft ;)

    Moin,

    ich bin von einer NVIDIA-Graka auf eine Radeon umgestiegen. Seitdem startet TPF 2 keine Karte mehr, egal ob mit oder ohne Mods. Immer kurz vor Anzeigen der Karte kommt: An Error occured. Das passiert auch bei vom Spiel generierten Karten.

    Was habe ich bisher versucht:


    - Von OpenGL auf Vulkan umgestellt. Dann startet das Spiel gar nicht mehr (findet die Vulkan.DLL nicht)
    - Die Settings.lua gelöscht

    - Shader-cache und texture-cache gelöscht

    - Von Steam die Installation prüfen lassen.

    - Der NVIDIA-Treiber wurde komplett deinstalliert, per DDU


    Die Grafikkarte ist ein ASUS RADEON RX 9070, die Treiberversion ist Adrenalin 26.5.1


    In der stdout.txt kann ich keinen Fehler finden der zum Crash führt.

    Dateien

    • stdout.txt

      (41,2 kB, 81 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Ich finde es lustig wie hier einige ohne richtige Ahnung den Weltuntergang heraufbeschwören.
    Grundsätzlich ist der Publisher einfach nur der Vertreiber des Produktes, bekommt seinen Anteil an jedem über ihn vertriebenen Produkt. Wenn ein Produkt sich gut verkaufen lässt, wird der Publisher sich sicherlich mit dem entsprechenden Entwickler zusammensetzen und ausloten, ob es die Möglichkeit gibt mit DLC oder ähnlichen mehr Umsatz zu generieren. Sowohl UG als auch Paradox sind Unternehmen die Gewinne erzielen wollen und keine Sozialprojekte für Gamer.

    Wenn dann Name wie EA oder UBISoft fallen, die sind meistens gleichzeitig Eigentümer der Entwicklerstudios oder maßgeblich an diesen beteiligt, so dass sie erheblichen Einfluss auf die Entwicklung nehmen können.


    Es sollte auch bedacht werden, das die Entwicklung eines Titels wie TPF3 sich bestimmt mindestens im einstelligen Millionenbereich bewegt. Geld was von UG vorgeschossen werden muss. Da ist es in der Spielebranche nicht unüblich frühzeitig Verträge mit einem Publisher abzuschließen um im Rahmen von Abschlagszahlungen schon mal wieder Einnahmen zu generieren. In der Schweiz könnten die Uhren ja vielleicht anders ticken und die Entwickler leben da von Luft und Liebe.


    Zudem, das scheinen einige zu vergessen, gab es ja auch für TPF2 ein kostenpflichtigen DLC von UG.


    Ich finde es gut das sich UG einen größeren Publisher gesucht hat, das zeigt nämlich das sie nicht mit der finalen Veröffentlichungsversion aufhören wollen daran zu arbeiten. Da macht es das Leben leichter wenn man einen verlässlichen Partner in der Hinterhand hat. Und ob kostenpflichtige DLC kommen und wie viele, das ist eine Entscheidung die UG selber trifft.

    Just my two cents

    Zwischen Kaufhof und was genau? Da fehlt noch was. Aber der Kaufhof könnte eines dieser Ziele für den Einkauf des täglichen Bedarfs sein, wo bei ich mich in den Gegenden östlich der Altstadt eher wenig auskenne und auch all diese Verkehrsberechnungen nicht kenne.

    Sorry, es fehlt die Universität, ist irgendwie untergegangen. Also Busverbindung Kaufhof-Universität, Gelenkbus im 10 Minuten Takt.



    Zitat
    Arbeitsplätze finden sich gehäuft in Gewerbegebieten oder an Standorten großer Firmen, wie meinetwegen Dräger. Dafür sollte es Linien geben, die diese Hotspots möglichst gut abdecken.

    Gab es alles schon. Die Linien von Flender bzw. Villeroy&Boch zum Zob bzw. dann weiter zu in die Vororte. Wenn man sich z.B. Dräger anguckt, die haben rund um die Moislinger Allee alles an Leerflächen angepachtet was geht um diese in Parkplätze umzuwandeln.


    Insbesondere für dieses Unternehmen würde es Sinn machen einen Haltepunkt in Genin zu bauen, bei gleichzeitigem Parkverbot in der Malmöstraße und Umgebung.

    Zitat
    Für alle anderen Außenbezirke wäre das wahrscheinlich unwirtschaftlich die Leute meinetwegen in Moisling per Bus einzusammeln, sie zum Haltepunkt zu bringen und sie dann mit der Bahn fahren zu lassen.

    Man müsste einmal gründlich die Pendlerströme ermitteln und erfassen. Dann könnte man über Maßnahmen nachdenken, was sinnvoll ist oder nicht. Interessant sind jedenfalls die Zahlen der Ein- und Auspendler, da bekommt man einen gewissen Überblick wieviel sich dort wohin bewegt.



    Zitat
    Als Verkehrsplaner für das echte Lübeck hätte ich versucht die Buslinien zu optimieren und die Sache mit den Haltepunkten für Regionalbahnen aus der weiteren Umgebung gelassen, um eben auch die gegenseitige Kannibalisierung der Verkehrsträger zu vermeiden.

    Es ist da ein Gutachten für in Auftrag gegeben worden. Das Ergebnis ist aber damals nicht politisch gewollt gewesen. Ok, in meinen Augen war das Ergebnis nicht so wie ich mir vernünftigen ÖPNV in Lübeck vorstelle, aber es war besser als alles andere was diskutiert wurde in letzter Zeit.

    Warum möchte Lübeck unbedingt eine Regio S-Bahn haben anstatt einen vernünftigen und leistungsfähigen Busverkehr? Antwort ist ganz Einfach: Bau und Unterhalt der Regio S-Bahn bezahlt das Land. Ausbau und Betrieb des Busnetzes die Stadt.

    Definiere Kern-Lübeck. Für mich ist das am Kohlmarkt und wo bitte soll da eine S-Bahn-Haltestelle hin?

    Selbst wenn man einen Haltepunkt auf der Wallhalbinsel hätte, müsste man immer noch Beckergrube oder Holstenstraße hochwackeln, um ins Zentrum zu den Geschäften zu kommen.

    Ich definiere lieber nicht Kern-Lübeck, dann kann man sich besser ungefähr ein Bild machen: Travemünde, Kücknitz/Herrenwyk, Siems, Moisling, die Lübecker Dörfer im Süden, Eichholz

    Das ist nicht abschließend und soll auch nicht abwertend sein. Aber ich habe in Moisling einen Bahnhof auf den alle Buslinien zugeschnitten sind. Eine Parallelfahrt zweier Linien zwischen Moisling und Hauptbahnhof ist nicht zielführend. Travemünde/Kücknitz hatte ich schon als Beispiel genannt.


    Ich bin an der Falkenwiese groß geworden, bei uns fuhr die 6 alle 20 Minuten. Zu Fuß waren wir fast genauso schnell wie der Bus von der Sandstraße bzw. bis zum Kohlmarkt.


    Laut Berechnungen sind aber die wenigsten Leute daran interessiert in die Altstadt zu fahren. So hat man berechnet, das es Bedarf zwischen Kaufhof für einen Gelenkbus im 10 Minuten Takt gibt.


    Ich spiele derzeit die Karte modifiziert auch und meine Verkehrsgestaltung hat natürlich wenig mit der tatsächlichen Situation zu tun. Schon alleine weil die Wirtschaftsparameter nicht richtig wiedergegeben werden.

    Zitat
    Gefühlt waren die Busse damals auch nicht so voll wie heute, aber das kann verklärende Erinnerung sein.

    Die Busse waren früher genauso voll wie heute, nur fuhren Sie auch öfter. Z.b. die 5 im 6 Minuten Takt im Berufsverkehr mit Gelenkbus. Die waren teilweise so voll das an Haltestellen zum Zusteigen nicht mehr gehalten wurde.

    Ich würde auf der Karte wohl auch eine S-Bahn bauen wollen, aber das echte Lübeck scheint mir etwas zu klein für so ein Projekt

    Moin,

    das was als Regio S-Bahn diskutiert wird, hat mit einer richtigen S-Bahn auch wenig zu tun. Das sind einfach dicht getaktete (30 Minuten Takte) RB Verbindungen ins Umland. Die machen schon Sinn. Ich wohne am Bahnhaltepunkt St. Jürgen und sehe das Aufkommen da, auch wenn ein Umsteigen dort schwierig ist. Das könnte man noch mehr steigern durch Verlegen von Bushaltestellen.


    Auch ein Teil der zusätzlich geplanten Haltepunkte machen Sinn, ein Teil halte ich für zweifelhaft weil das Einzugsgebiet fehlt.



    Zitat
    Ich hatte ja schon kurz erwähnt, dass ich in den 1970er Jahren bei einer Veranstaltung mit einem Sonderzug rund um Lübeck gefahren bin. Dabei ging es sicher auch in Wesloe durch den Wald. Es hieß jedenfalls, man würde auf Güter- und Personengleisen fahren. Also es sollten wohl Gleise für eine Ringstrecke vorhanden sein.

    Das ist die KBS 1131. Der Personenverkehr dort wurde 1916 eingestellt, da die ausgebaute Straßenbahn erheblich besser die Bedürfnisse der Bevölkerung abbilden konnte. Es ist heute mit dem Bus ähnlich. Ein Einbeziehen von Schlutup in einen SPNV scheitert an der Wirtschaftlichkeit. Es gibt dort nicht genügend Anlieger und somit potentielle Fahrgäste,die einen Neubau der Strecke ab Abzw. Brandenbaum rechtfertigen würden. Derzeit ist Tempo 10 auf der Strecke dort.



    Zitat
    Busse als Zubringer zur S-Bahn sind schon sinnvoll, solange die Anbindung der Vororte dadurch nicht zu umständlich wird. Nicht, dass man mit dem Bus zur S-Bahn fährt, dann umsteigen muss für zwei Sationen bis Hauptbahnhof und dann wieder Bus fährt oder meinetwegen Tram um in die Innenstadt zu kommen. Dann werden sich die Leute die gute alte Zeit zurückwünschen, als sie aus der Peripherie ohne Umsteigen mit dem Bus ins Zentrum kamen.

    Die Firma die die Ausarbeitung der Tramkosten gemacht hat, die fährt ja mehrgleisig. Sie auch am neuen RNVP mitgearbeitet und nach Ihrer Aussage ist Umsteigen einfach das Mittel schlechthin. Während alle Fachleute davon sprechen das jeder Umstieg ca. 10% Fahrgäste kostet, sind die der Meinung, Umsteigen bringt Fahrgastzuwachs.


    Auf der anderen Seite muss ich aber realistisch auch gucken, was bringen mir Parallelverbindungen? Diese haben wir ja heute schon und beide Verkehrsträger kannibalisieren sich gegenseitig. Einen reinen Zubringer zu einer S-Bahn, die in adäquater Zeit dann Kern-Lübeck erreicht, ist sinnvoller als mit dem Bus nebenher zu fahren.


    Ein Beispiel: Zwischen Lübeck Travemünde und Kücknitz fahren derzeit mehrere Buslinien parallel zur Bahn. Zudem noch eine RB und ein RE. Ich bin mit dem Zug schneller zwischen den beiden Orten unterwegs als mit dem Bus. Abgesehen von derzeit baulichen Umständen und einer schlechten Linienführung, warum lässt man diesen Parallelverkehr nicht sein und die Fahrgäste fahren zwischen Kücknitz und Lübeck HBF bzw. Travemünde ausschließlich Zug? Dann würde sogar eine Reaktivierung des Haltepunktes Waldhusen wieder Sinn machen, der sonst auch kein großes Einzugsgebiet hat.


    Von daher, Busverkehr ausrichten auf die Bahnhaltepunkte und keine Parallelverkehre mehr. (Gilt auch für die glücklicherweise beerdigte Tram).



    Zitat
    Zu den Streams: Nimms mir nicht übel, aber gefühlte 10 Minuten zuzusehen, wie eine Gleisverbindung 27mal probiert und wieder abgerissen wird ist nicht spannend.

    Ich habe beim Bau des Haltepunktes Karlstraße abgebrochen.

    Moin PXL,

    ich finde Dein Experiment gut. Es gibt Ideen was alles Möglich wäre oder eben auch nicht. Leider ist im Straßenverkehr in TPF2, das man die tatsächlichen Gegebenheiten nicht darstellen kann. Ganz lange bevor das Thema Straßenbahn in den politischen Gremien diskutiert wurde, gab es schon Arbeitskreise wo Voruntersuchungen vorgestellt wurden. Da wollte der Projektnehmer z.B. unterschlagen, das in Lübeck alle Brücken erneuert werden müssen für eine Tram, inkl. Bahnhofsbrücke z.B.


    Bei der Vorstellung eines integralen Taktfahrplanes gab es Linienführungen von Bussen in einer Dichte, die das Einzugsgebiet nicht hergibt, usw.


    Zum Thema Fähren nochmal, Schlutup-Herrenwyk gab es, der Anleger in Schlutup ist immer noch vorhanden. Die Fähre wurde Anfang der 70er eingestellt, es gab keinen Bedarf mehr. Genaueres müsste ich heute Abend mal raussuchen.


    Die Geschwindigkeitsbeschränkungen beruhen wohl auf beidem. Die Gleise führen ja parallel zur Wesloer Straße lang und werden immer wieder von Waldwegen und somit Arbeitswegen unterbrochen. Da seit 1916 dort nur noch Güterverkehr verkehrt, sah man sich wohl bisher nicht genötigt, daran etwas zu ändern.


    Bei Wideraufnahme von Personenverkehr müsste die Strecke von der Kirschenallee, Höhe Heiweg, an wohl komplett neu trassiert und gebaut werden. Bei der geringen Einwohnerzahl Schlutups und dem auch kleinen Einzugsgebiet bezweifel ich ob sich das rechnen würde.


    Ich hatte schon sowas im Hinterkopf mit Fortführung Richtung Neumünster. Da würde ich aber lieber für den Wideraufbau der Strecke Malente-Ascheberg-Neumünster plädieren. Dort habe ich einen größeren Einzugsbereich an Fahrgästen. Durchgehende Verbindungen nach Neumünster - Flensburg würden dann eben über Malente verkehren. Es ist ja angedacht die Strecke Kiel-Lübeck auszubauen, wohl u.a. mit Tempo 160.


    Gegen den Pendlerindividualverkehr bedarf es politischer Mittel, an die wagt sich aber keiner ran. Interessant sind in diesem Zusammenhang die Zahlen der Arbeitsagentur über die Ein- und Auspendler. Die sind öffentlich abrufbar.

    Moin PXL,

    danke für die Klarstellung bzgl. des Namens. Ich werde mir die Videos dann am Wochenende angucken. Das Theme Straßenbahn in Lübeck ist einfach nur nervig.


    Zum Thema Güterverkehr. Lehmann plant ja einen neuen Containerterminal ggü. Gothmund. Zu verhindern gilt es das dort alles mit LKW abgefahren wird. Die Frage die sich stellt ist, ob die Strecken Richtung Süden, selbst bei Viergleisigkeit zusätzlichen Verkehr aufnehmen können. Zu dem Thema mit den vier Gleisen gab es passend gestern einen Artikel auf ln-online.de


    Zu dem Thema Strecke nach Segeberg. Da sehe ich den Nutzen noch nicht. Die alte Strecke ist überbaut, eine neue könnte nur an der A20 entlangführen. Der Fahrtzeitgewinn gegenüber dem heutigen Schnellbus wird somit irgendwo im Minusbereich sein, zumal auch der derzeitige Segeberger Bahnhof kein drittes Gleis ermöglicht aufgrund der Bebauung. Einer Rückverlegung an den alten Bahnhof wird Bad Segeberg nicht zustimmen.


    Die Strecke zum Priwall interessiert mich. Welcher Ansatz steckt dahinter? Das Verkehrsaufkommen und die Landschaftsschutzgebiete dort werden denke ich, eine Realisierung entgegenstehen.


    Nochmals zum Thema Fähre. Bei Eröffnung von IKEA in Dänischburg waren drei Verkehrsträger zum Erreichen geplant: Schnellbus vom Lübecker Zob, Erschaffung eines Haltepunktes Dänischburg mit direktem Zugang zum Möbelhaus und eine Fährverbindung aus dem Bereich der Lübecker Altstadt.


    Der Haltepunkt ist unter finanzieller Beteiligung von IKEA gebaut worden. Anstatt des Schnellbusses halten dort nun zwei Stadtbuslinien. Für diese Halte bezahlt IKEA. Die Fähre wurde ersatzlos gestrichen, da bei einer Fahrtzeit von +-60 Minuten das nur eine touristische Maßnahme gewesen wäre. Aus demselben Grund wurden die Fährverbindungen nach dem zweiten Weltkrieg auch wieder eingestellt, zu lange Fahrtzeiten ggü. anderen Verkehrsmitteln.

    Ich hatte beim ersten Video weggeschaltet als gesagt wurde, für die Tram in Lübeck gibt es eine Machbarkeitsstudie. Das ist so nicht richtig, es gibt ein schriftliche Ausarbeitung einer Firma die dieses Projekt gerne durchführen würde. Glücklicherweise ist die Tram in Lübeck in der Realität Geschichte.


    Kommen wir mal zu den Fakten zum Verkehrsgeschehen wenn es sich um eine Simulation handeln soll.

    1. Eisenbahn

    Die Regio S-Bahn ist ein Traum den Lübeck schon länger hat. Sie macht mittlerweile viel Sinn weil das Land S-H erheblich Vorarbeit geleistet hat. Allerdings sind einige wesentliche Aspekte zu beachten, u.a. die Hinterlandanbindung der FFBQ. Fangen wir mal im Norden von Lübeck an:

    - Die Strecke von Travemünde nach Bad Schwartau Waldhalle muss komplett zweigleisig werden. Sie ist derzeit schon erheblich ausgelastet, ein Halbstundentakt zwischen Travemünde und Lübeck ist derzeit nur mit viel Schwierigkeiten im Sommer durchführbar zu Lasten des Güterverkehrs.

    - Die Strecke zwischen Bad Schwartau Waldhalle und Lübeck Hbf muss viergleisig ausgebaut werden um weitere Züge aufzunehmen. Insbesondere nach Fertigstellung der FFBQ kommt hier noch erheblicher Güterverkehr hinzu. Ein zusätzlicher Haltepunkt zwischen Bad Schwartau Waldhalle und Lübeck Hbf ist dabei noch gar nicht angedacht.

    - Die sogenannte Bäderbahn, eine der tragenden Säulen des Konzeptes Regio S-Bahn, wird mit Fertigstellung der FFBQ stillgelegt. Eine Bestellung von Verkehr auf dieser Strecke wird es nicht geben.

    Im Süden von Lübeck würde sich eine Einbindung von Reinfeld in die S-Bahn anbieten. Weitere Unterwegshalte zwischen Lübeck und Reinfeld sind nicht möglich. Ein zusätzlicher Halt in Buntekuh, Höhe Kamelbrücke, wäre nicht schlecht.

    - Im Osten der Stadt kommt immer wieder die Forderung auf, die Strecke nach Schlutup zu reaktivieren. Das bringt zahlreiche Probleme mit sich, zumal die Fahrtzeit attraktiv sein muss. Oberhalb von Eichholz sind teilweise nur Geschwindigkeiten von 10 Km/H erlaubt. Eichholz als Endpunkt wäre aber eine attraktive Möglichkeit, zumal in Höhe des Bahnübergangs dort auch der Platz für einen Bahnsteig wäre.

    - Ausbau der Streck nach Bad Kleinen auf Lübecker Gebiet zweigleisig ist schwierig aber machbar. Dafür müsste nur irgendjemand Geld in die Hand nehmen und die benötigten Flächen erwerben. Wichtig wäre in diesem Zusammenhang ein Haltepunkt in Genin. Auf alle Fälle sollte eine bessere Verbindung nach Herrnburg eingerichtet werden.

    Damit wären die 4 S-Bahn Linien dann folgende:

    S1 Lübeck - Travemünde Strand

    S2 Lübeck - Neustadt/Holst über die Bäderbahn

    S3 Lübeck - Reinfeld

    S4 Lübeck - Eichholz/Herrnburg


    Eine Tram wird in Lübeck überhaupt nichts bringen, es gibt an den angedachten Streckenabschnitten kein großes Einzugsgebiet das eine Tram rechtfertigen würde, bzw. dort wo sie sich rentieren würde sind die baulichen Voraussetzungen nicht gegeben.


    Der Busverkehr muss grundsätzlich umgestaltet werden. Anstatt parallel zur Bahn zu fahren, müssen die Busse als Zubringer zu der Regio S-Bahn dienen. Die Linien müssen also so abgebildet werden, das sie die Fahrgästen aus dem Umkreis der Bahnhaltepunkte zu eben diesen oder von diesen weg bringt. Der neue RNVP geht schon dort in die richtige Richtung. Aber auch hier sind erhebliche Investitionen zu treffen.


    Fährlinien.

    Nun ja, alles schon dagewesen. Bringt aufgrund der Fahrtzeiten überhaupt nichts, da nur für touristische Zwecke attraktiv.