Der Transport und dessen Organisation ist deine Aufgabe. Also kontrollieren, wo welche Güter hinwandern.
Frachtzentren sind durchaus möglich!
Natürlich, die Organisation ist ja das wesentliche Spielelement, aber ich habe ja in meinem Beitrag weiter oben genau beschrieben, dass das nicht praktikabel ist wegen der mangelhaften Programmierung (u.a. nicht nachvollziehbare Güterverteilung).
Das liegt daran dass die Simulation in deinem Savegame überlastet ist, einfach zuviele Personen, Güter usw. vorhanden sind. [...]
Ab jetzt weißt du, dass man die Simulationsdiagramme regelmäßig im Blick haben sollte, um zu checken, wieviel "Puffer" man nocht hat. [...]
Da bei dir die Erhöhung von Kapazitäten ja eindeutig dazu geführt hat, würde ich das mal rückgängig machen. [...]
Na ja, ich wusste vorher eigentlich schon, dass es laggen wird. Ist ja aktuell mein fünftes Savegame – und alle vorherigen haben irgendwann angefangen zu laggen.
Es war halt eine Challenge von mir und einem Steamfreund. Wir sind beide mit identischer Map und mit exakt den gleichen Einstellungen im Jahr 1850 gestartet. Gewinner wäre gewesen, wer im In-game-Jahr 2024 die meisten Einwohner und das meiste Geld gehabt hätte (mit den Lags habe ich natürlich jetzt keine Lust mehr weiterzuspielen).
Deswegen hatte ich eine Strategie gewählt, die eben keine so große Rücksicht auf die Perfomance nimmt, weil mir eh klar war, dass das Spiel spätestens in den 2000er-Jahren anfangen wird zu laggen. Dass ich nun schon im Jahr 1923 diese massiven Lags habe, hat mich aber schon überrascht. So unglaublich schlecht und resourcenfressend programmiert hätte ich das Spiel nicht eingeschätzt. Ich hätte ebenfalls nicht erwartet, dass ohne Cargofilter meine Güter dort abgeliefert (bzw. zwischengelagert) werden, wo überhaupt keine Nachfrage bestehen dürfte (z. B. Öl an Wald und ähnlicher Schwachsinn).
Das mit dem "Puffer im Blick haben" hat leider auch bei den vorherigen Savegames nichts genützt. Obwohl das Schönbaugames waren, bei denen ich auf die Stadtversorgung komplett verzichtet habe, hat es irgendwann angefangen zu laggen. Und wenn es einmal lagt, dann bekommt man diese Lags meiner Erfahrung nach nicht mehr in den Griff, egal was man alles zurückbaut oder löscht. Einmal Lags immer Lags.
Ich würde auch regelmäßig die Bewohnerkapazitäten (via Editor/Sandbox) runterdrehen soweit sinnvoll. So erreicht man auch irgendwann 100%.
Habe ich bei den vorherigen Savegames so gemacht (mit einem Mod). Und - wie gesagt - wegen der Gefahr von Lags die Städte gar nicht erst versorgt. Hat mittelfristig auch nix geholfen.
Und genau das ist ja der Grund dafür, dass ich von einer "schlechten Programmierung" spreche. Das Ziel (die Grundidee) des Spiels ist es ja eigentlich, die Städte so gut wie möglich zu versorgen damit sie möglichst stark wachsen. Aber genau das führt dann ziemlich schnell zu den besagten Lags.
Wenn man ein Spiel so programmiert, dass das Verfolgen des eigentlichen Ziels dazu führt, dass das Spiel selbst mit einem relativ leistungsstarken PC sehr schnell an seine Grenzen stößt und unspielbar wird, dann würde ich das als "katastrophal" bezeichnen. Die Programmierer sollten sich dafür eigentlich schämen und jedem, der das Spiel gekauft hat, 50 Prozent des Kaufpreises zurückerstatten. Das wäre meiner Meinung nach mehr als angemessen, denn um das eigentliche Spielziel zu erreichen, würde man wohl einen NASA-Supercomputer benötigen (aber vermutlich wäre der auch noch zu langsam). 
Die Parameter (Personenanzahl, Gütereinheiten usw.) Deines Savegames habe ich in meine ganz ähnlich. Für mich sieht das zunächst mal "vernünftig" aus (also keine Mods die alles mal x multiplieren oder 100000 Einwohner Städte).
Trifft auf meine Savegames definitiv nicht zu – außer bei meinem allerersten. Wer kann denn schon ahnen, dass man bei einer Aufbausimulation darauf achten muss, dass man seine Einwohner möglichst schlecht versorgt, damit die Städte nich allzusehr wachsen.
Wieviele Linien hast Du denn? Bei mir sind es knapp 200.
Beim letzen Savegame hatte ich 192 Linien und 1390 Fahrzeuge.
Wenn Du den Warenstrom nicht dediziert steuern kannst (weil alles überall hin transportiert und zwischengeparkt wird) ist das ja auch kaum zu optimieren. Ich plane die Rohstoff - Zwischenprodukt - Endprodukt Kette mit dedizierten Linien durch und verwende nur selten Mischlinien. Warenumschlagplätze sind kein Problem. Und damit...
...habe ich keine Stadt, die bei mir nicht 100% Versorgung erreicht (schwankt natürlich immer je nach Linienfrequenz aber bei 20% ist irgendwas grundlegend falsch).
Na ja, das ist mir zu langweilig und unrealistisch. Ich wollte ein realistisches Verteilsystem mit zwei oder drei Umschlagbahnhöfen aufbauen, von wo aus dann geliefert wird. Aber das scheint das Spiel nicht herzugeben. Schade.
Außerdem hat man bei Direktlieferung relativ kurze Wege und damit relativ wenig Gewinn und auch viele Leerfahrten. Da es eine Challenge war, wollte ich natürlich Gewinnmaximierung betreiben (mit möglichst langen Frachtwegen). Aber ich konnte natürlich nicht ahnen, dass das Spiel meine Güter dahin liefert, wo überhaupt keine Nachfrage bestehen dürfte und dann auch noch 80 Prozent der Güter vernichtet wegen Überfüllung der Stationen (wobei die Überfüllung ja auch vom Spiel verursacht wurde). Dadurch muss viel mehr produziert werden als in den Städten verbraucht wird, was dann natürlich letztendlich zu einer zusätzlichen Belastung führt.
Nach dem, was Du schreibst, scheint das Spiel wohl nichts für Dich zu sein...
Also eigentlich ist TPF2 mein Lieblingsspiel. Ansonsten würde ich mich ja nicht so bemühen, herauszufinden was bei meinem Savegame falsch läuft.
Und gerade deswegen ärgere ich mich ja so über die grottenschlechte Programmierung des Spiels. Hier wird eine tolle Spielidee, die wirklich Spaß macht, ruiniert und man ärgert sich nach einer gewissen Zeit einfach nur noch über das Spiel.
Nicht mal der Schönbau ist wirklich schön wenn man zu genau hinsieht. Das ist alles mehr oder weniger Murks (die Brückenanbindungen, wie sich die Fußgänger auf der Straße und in öffentlichen Verkehrsmitteln bewegen [als hätten sie einen ganz schlimmen Rückenschaden bzw. einen epileptischen Anfall], wie die Fahrzeuge sich auf den Staßen verhalten [Spurwechsel, kein Überholen] und und und ...). Einfach alles grottenschlecht programmiert im Vergleich zu anderen Aufbausimulationen. Und man braucht tonnenweise Mods, weil das Basisspiel so gut wie gar keine Auswahl bietet. Aber die Spielidee ist halt gut und deswegen spiele ich das Spiel nach wie vor.
Außerdem mag ich aus irgendeinem Grund Cities Skylines nicht, obwohl dort inzwischen eigentlich alles besser ist als in TPF2. Aber irgendwie spricht mich das Spiel nicht so an. Keine Ahnung warum.
Demnächst aber wohl eher weniger TPF2. Zumal ja – soweit mir bekannt ist – nicht einmal ein neues Update auch nur angekündigt ist. Einfach enttäuschend.