Hallo zusammen, habe nur 41 % Liniennutzung in Dortmund. Was mir komisch vorkommt, dass nur sehr vereinzelt Fussgänger und keine Privat Autos zu sehen sind. Habe dort 3 Buslinien und eine Tram eingerichtet. Wie bekomme ich die Liniennutzung hochgeschraubt ? Vielleicht hat jemand hier eine Idee. Danke schonmal im Voraus !
Liniennutzung nur 41 %
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41% Liniennutzung innerhalb der Stadt ist gar nicht mal schlecht. Generell gilt, dass die Attraktivität der Linien von Bedeutung ist. Das ist kein mathematischer Wert, sondern ergibt sich aus den Umständen. Der Weg zur nächsten Haltestelle sollte nicht zu weit sein, zu Fuß gehen ist langsam. Der Haltestellenabstand sollte aber auch nicht zu klein sein, sonst vergeht zu viel Zeit mit der Haltestellenabfertigung. Gute Linienführung, mit der die Leute schnell zum Ziel kommen ist auch wichtig. Wenn du beispielsweise nur eine einzelne Ringline im Uhrzeigersinn in der Stadt hättest, wären die Leute aus dem "1-Uhr-Viertel" zwar recht schnell im "4-Uhr-Viertel", der Weg zurück über das "7-Uhr-Viertel" und das "11-Uhr-Viertel" ist aber länger und braucht mehr Zeit. Kürzere Intervalle durch mehr Fahrzeuge auf der Linie verringern auch die Wartezeiten.
Mit Optimierung wirst du noch mehr Prozentpunkte rausholen können, aber 100% sind wohl nicht zu erreichen. Wenn ich 50% erreiche bin ich schon mehr als zufrieden. In der Stadt wird es immer Leute geben, die zu Fuß unterwegs sind, besonders wenn der Bahnhof fußläufig besser zu erreichen ist als mit Bus und Bahn.
Bei wirtschaftlicher Spielweise wird man bei allen Maßnahmen auch darauf achten wollen, dass Geld reinkommt. Es nützt nicht viel, durch eine höhere ÖPNV-Dichte in den Randgebieten die Liniennutzung zu erhöhen, wenn die dort fahrenden Linien defizitär sind.
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Hallo Flachdachs, danke für die ausführliche Antwort. Aber ich verstehe noch nicht so ganz, wie du das meinst mit der Ringlinie 1 Uhr Viertel 4 Uhr Viertel. Meinst du den Kreis aufgeteilt auf 4 Viertel, d.h. Rechte obere Viertel ist das 1 Uhr Viertel usw. ? Verstehe auch dann nicht, warum der Weg zurück über 7 Uhr/ 11 Uhr Viertel länger ist und unbedingt mehr Zeit benötigt.
Sind denn bei dir bei 50 % Liniennutzung, dass auch kaum Autos oder Fussgänger auf den Strassen zu sehen Sind.
Ich verstehe das doch so, wenn 50 % der Bevölkerung den ÖVP nutzen, so bleiben doch 50 % übrig , die per Privat Auto oder zu Fuss unterwegs sein müssten.
Ich lege immer eine Ringlinie folgendermassen an. Station A,B,C,D und dann umgekert D,C,B,A als eine Linie.
Was meinst du dazu ?
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Wenn du nur eine Ringlinie in nur einer Richtung hättest, und wir der Einfachheit halber annehmen, sie wäre ein Kreis, müsste man bei einem Hinweg von einem viertel Kreis den restlichen dreiviertel Kreis weiterfahren, um wieder zum Ausgangsort zu kommen. Ergänzt man sie durch eine gegenläufige Linie, können die Fahrgäste auch wieder auf kurzem Weg zurückfahren. Also ABCD + DCBA sind schonmal nicht verkehrt. Andererseits wäre zu hinterfragen, ob eine Ringlinie (oder zwei) überhaupt so gut ist und sich nicht noch was besseres findet. Die Leute wollen ja keine Stadtrundfahrt machen, sondern sie pendeln zwischen Wohnung und Arbeit oder Einkaufen und zusätzlich von und zum Bahnhof, wenn ihre Ziele in anderen Orten sind. Es wäre also sinnvoll, diese Verkehrsströme bei der Linienerstellung zu berücksichtigen.
ZitatSind denn bei dir bei 50 % Liniennutzung, dass auch kaum Autos oder Fussgänger auf den Strassen zu sehen Sind.
Ich verstehe das doch so, wenn 50 % der Bevölkerung den ÖVP nutzen, so bleiben doch 50 % übrig , die per Privat Auto oder zu Fuss unterwegs sein müssten.
Erstens ja, und zweitens auch ja. Im Prinzip müsste man die anderen 50% sehen. Ich weiß nicht, was der Hersteller da genau für Daten heranzieht, um diese Zahl zu berechnen. Vielleicht sollte man auch nicht zu sehr auf diesen Liniennutzungswert innerorts achten. Eigentlich ist nur wichtig, dass die Linien Geld einbringen und der Individualverkehr so niedrig wie möglichst ist.
Meine Strategie, die ich normalerweise verfolge: Wenn die KI auf ebener Fläche bauen kann, kommen meist parallel und rechtwinklig angeordnete Straßen zustande. Eine davon geht oftmals auf gradem Weg durch die Stadt und durch deren Zentrum mit der größten Wohndichte. An ein Ende (wegen Emission möglichst an das Ende ohne Wohngebiet) und mit Abstand für Stadtwachstum baue ich meinen Bahnhof. Eine Line kommt schnurgerade auf diese Straße bis ans andere Ende der Stadt und dann wieder zurück. Damit entfallen Abbiegungen, an denen zusätzlich zu den sowieso nötigen Haltestellen die Fahrt abgebremst werden müsste. Eine zweite Hauptlinie kann üblicherweise auf der Querstraße fahren, die ebenfalls durchs Zentrum geht. Das sind die Hauptlinien, die den größten Teil des Verkehrs schultern. Dazu kommen zwei Zubringer, die quasi im Halbkreis und wieder zurück durch jeweils eine Hälfte der Stadt fahren. Natürlich muss man bei weiterem Wachstum entsprechend reagieren und neben dem Verländern der Hauptlinien die Halbkreislinien überarbeiten und gegebenenfalls um mehr Linien erweitern, um die hinzugekommenen Gebiete abzudenken. Der Haltestellenabstand beträgt bei mir in der Regel um die 180m. Das ist die lange Seite von den Rechtecken, die die KI gern baut.
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Wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Spielmechanik so, dass die Bewohner immer nur 1 Strecke direkt zurücklegen. Also von der Wohnung zur Arbeit, oder von der Wohnung zum Einkauf. Ausgangspunkt ist also immer die Wohnung.
Von daher sind Ringlinien die von der Wohnung über das Industriegebiet weiter zum Einkaufen führen nur bedingt sinnvoll, weil die Bewohner eben nur zum Einkauf und zurück fahren, oder nur direkt zur Arbeit und wieder zurück zur Wohnung. Eine Kombination, erst zur Arbeit, danach einkaufen und dann zurück findet nicht statt.
Besser ist wohl daher ein sternförmiges Netz, mit zentraler Umsteigemöglichkeit in der Mitte der Stadt.
Also eher:
Linie A: Wohnung - Zentrum
Linie B: Industrie - Zentrum
Linie C: Gewerbe - Zentrum
Das hat auch den Vorteil, dass man die Linien kurz und übersichtlich halten kann. Wichtig ist nur die Zeit die die Bewohner zwischen zwei Punkten benötigen, ob sie dabei umsteigen spielt keine Rolle.
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Ist dann der Wert auch höher bei der Liniennutzung ? Also über 40 % ?
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Da fehlen mir noch die Erfahrungswerte. Habe erst wenige Stunden in dem Spiel verbracht und mich bisher auf das Frachtgeschäft konzentriert.
Ich versuche mich nur vorab immer in die Materie einzulesen um mir die besten Strategien vorab zu überlegen. Und das war ein Punkt, den ich häufiger gelesen hatte. Keine Ringlinien, oder nur zur Ergänzung. Besser ein sternförmiges Netz.
Entscheidend ist die Zeit, die der Bewohner zwischen den zwei Punkten benötigt. Wohnung – Arbeit, oder Wohnung – Einkauf.
Ist die Strecke mit deinem ÖPNV Netz schneller zu bewältigen als zu Fuß oder mit eigenem Fahrzeug wird der Bewohner dein ÖPNV Netz nutzen.
Wenn der Bewohner zur Arbeit möchte, du durch die Ringlinie aber erst noch den Einkaufsbereich vorher abklapperst, dauert das unter Umständen zu lange, dann wird er es nicht nutzen.
Mit 2 kurzen Linien Wohnen – Zentrum und eine vom Zentrum zur Arbeit die jeweils nur zwischen diesen beiden Punkten pendeln kannst du eine hohe Taktung fahren und die Zeiten kurz halten. Das sollte in den meisten Fällen schneller sein als die Alternativen die der Bewohner selbst hat.
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Also ich habe gerade in alle Windrichtungen 3-4 Bus Haltestellen gebaut und diese mit einer Zentralstation verbunden. Zusätzlich eine Linie zum Zug Bahnhof. Die Liniennutzung ist leider total eingebrochen (13%). Weitere Effekte konnte ich leider nicht feststellen. Vorher mit den Ringlinien 40 %. Jetzt nur 13 %. Muss mal weiter experimentieren. Aber wie kann man denn messen oder sehen, ob dem Bürger zum ÖVPN der Weg zu weit ist, zumal man keine Bürger zu Fuss oder per Auto auf den Strassen sieht.
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Du kannst einzelne Bewohner anklicken und auf Details gehen. Dort siehst du, wo sie wohnen, einkaufen und arbeiten und wie sie dort hinkommen.
Außerdem wird angegeben, ob sie ein eigenes Auto besitzen.
Hier ein Auszug aus dem Wiki. Demnach spielt es auch eine Rolle, in welcher Epoche man sich befindet, weil die eigenen Fahrzeuge der Bewohner mit der Zeit immer besser und schenller werden. Da wird es schwieriger sie von den öffentlichen Verkehrsmitteln zu überzeugen.
Residents
Select a person in the game world or in a residential building's detail window to open the person window. On the second tab you can see where that specific person lives, works and goes shopping. Further you can see the move mode for each destination.
Below it is indicated whether the person owns a car or not. If a person owns a car, the time and cost of using public transportation is also compared to that of the car. The behavior of the cars on the road is influenced by the availability of lanes, speed of other vehicles as well as general traffic. The movement preference determines the maximum amount of time and money a person is willing to spend when using public transport. When the player offers more or better connections, people might also change from car to public transport.
The era has some influence too. Before 1900, there are almost no private vehicles available that can compete with public transport. As time progresses, private cars will become faster, and it is likely that they will beat public transport connections in terms of average speed. The faster cars become, the greater the distances people consider acceptable when choosing where to work or shop.