Posts by Flachdachs

Willkommen in der Transport Fever Community

Welcome to the fan community of Transport Fever and Train Fever, the economic simulators of Urban Games. The community is free for you to share and inform yourself about the game. We cultivate a friendly and objective interaction with each other and our team will be happy to answer any questions you may have.

 

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The Team of the Transport-Fever Community

    Wie gesagt, das Ziel der Waren wird vom Versender vorbestimmt. Wenn mehr Waren daliegen als aufgenommen werden, sind die für ein anderes Ziel bestimmt. Man sieht das, wenn man die Station anwählt, wieviel für welche Linie bestimmt ist. Am besten nimmt man für jede Linie ein separates Terminal. Dann kann es z.B. auch nicht passieren, dass das Terminal mit Waren der anderen Linie(n) voll ist.


    Normalerweise ist es nicht nötig, an den Stationen konkret einzustellen, was geladen und entladen wird. Dieses Mikromanagement braucht man nur, wenn die Wege nicht eindeutig sind, also Waren über mehrere Linien zum (nächsten) Ziel gelangen können, und man unerwünschte Wege verhindern möchte.

    Du kannst in Vanilla nicht festlegen, welcher Verkehr bestimmte Strecken nutzen darf oder auch nicht. Es gibt nur die Busspuren, die den Privatverkehr fernhalten, so gut es geht. Wenn du aber ein generelles Problem mit zu viel Privatverkehr hast, solltest du deinen öffentlichen Verkehr verbessern. Im Gegensatz zur Realität sind die Bewohner deutlich williger, das Angebot an Bus und Bahn zu nutzen. Mit einem gutem Netz ist der Privatverkehr kaum noch ein Problem.


    KI-Verkehr taucht nicht aus dem Nichts auf. Jede Person hat einen Wohnort und je ein Ziel für Gewerbe und Industrie. Das sieht man, wenn man die Person oder das Fahrzeug anklickt. Wenn die irgendwo fahren, ist es eine Notwendigkeit aufgrund des Spielprinzips.

    Eine Busspur hält den Individualverkehr fern, solange die Fahrzeuge einen alternativen Weg finden. Aber Gewerbe- und Industriegebäude müssen mit dem Auto erreicht werden können. Solcher Anliegerverkehr muss natürlich die Busspur nehmen, zumindest auf dem letzten Abschnitt der Fahrt.

    Du kannst im Spiel die Waren nicht selbst verteilen. Der Absender legt fest, zu welchem Ziel seine Waren gehen. Sie springen nicht während des Transports auf ein anderes Ziel. Wir sind hier nur der Transporteur und keine Wirtschaftssteuerung. Du must lediglich dafür sorgen, dass eine Verbindung durchgängig vom Start bis zum Ziel mit passenden Fahrzeugen existiert. Danach pendelt es sich nach einer kurzen Zeit von selbst ein.


    In den verschiedenen Dialogen sieht man immer eine Angabe zu einer Rate. Hersteller, Linien und Verbraucher haben eine. Diese müssen zueinander passen, wenn der Transport optimal funktionieren soll.

    Eine Fabrik nimmt die Produktion erst dann auf, wenn der Transportweg zum Ziel besteht und nutzbar ist. Das ist dann der Fall, wenn die Fabrik mit einem Güterbahnhof oder einer LKW-Station verbunden ist, die Strecke zum Ziel direkt oder über mehrere Etappen existiert und mit Linie(n) sowie passenden Fahrzeugen bestückt ist. Eine zeitliche Einschränkung gibt es nicht. Es gibt gelegentlich Quests mit Zeit, die sieht man dann aber auch irgendwo am Bildschirmrand ablaufen.


    Achte darauf, dass eine Verbindung zwischen den Dingen im Einzugsbereich besteht. Beim Setzen von Bahnhöfen, LKW-Stationen und Straßen sieht man kleine "Tentakeln", die einen Weg anzeigen. Außerdem muss beim Anklicken des einen Dinges das andere weiß markiert sein.

    Ich gehe bei der Frage davon aus, dass du mehrere Gütertypen auf der Linie transportierst. Wenn diese Güter alle unterschiedliche Wagentypen benötigen, kannst du die Kapazitäten der einzelnen Typen ermitteln und ihr Verhältnis zur Gesamtkapazität. Diese Prozentwerte auf die Rate der Linien angewendet hast du deine Ergebnisse. Das Spiel zeigt das nicht aufgedröselt an.

    Das sehe ich nicht so, die Situation ist hier anders. Die vorübergehende "Irritiation" bei Fahrzeugen, wenn man deren Linie geändert hat, ist zwar ein Thema, besonders wenn man bei den Umbaumaßnahmen nicht die Pause aktiviert hat. Die Fahrzeuge fahren dann oftmals alternative Wege, um wieder auf ihre Linie zurückzukommen. Beim Fragesteller hingeben ist die Linienführung selbst eigenartig und dauerhaft, solange man nicht die Ursache dafür kennt. Das ist kein Fehler sondern bedingt durch die Art und Weise, wie die Spuren bei mehrspurigen Straßen aufgeteilt werden.

    Wenn du nur eine Ringlinie in nur einer Richtung hättest, und wir der Einfachheit halber annehmen, sie wäre ein Kreis, müsste man bei einem Hinweg von einem viertel Kreis den restlichen dreiviertel Kreis weiterfahren, um wieder zum Ausgangsort zu kommen. Ergänzt man sie durch eine gegenläufige Linie, können die Fahrgäste auch wieder auf kurzem Weg zurückfahren. Also ABCD + DCBA sind schonmal nicht verkehrt. Andererseits wäre zu hinterfragen, ob eine Ringlinie (oder zwei) überhaupt so gut ist und sich nicht noch was besseres findet. Die Leute wollen ja keine Stadtrundfahrt machen, sondern sie pendeln zwischen Wohnung und Arbeit oder Einkaufen und zusätzlich von und zum Bahnhof, wenn ihre Ziele in anderen Orten sind. Es wäre also sinnvoll, diese Verkehrsströme bei der Linienerstellung zu berücksichtigen.

    Quote

    Sind denn bei dir bei 50 % Liniennutzung, dass auch kaum Autos oder Fussgänger auf den Strassen zu sehen Sind.

    Ich verstehe das doch so, wenn 50 % der Bevölkerung den ÖVP nutzen, so bleiben doch 50 % übrig , die per Privat Auto oder zu Fuss unterwegs sein müssten.

    Erstens ja, und zweitens auch ja. Im Prinzip müsste man die anderen 50% sehen. Ich weiß nicht, was der Hersteller da genau für Daten heranzieht, um diese Zahl zu berechnen. Vielleicht sollte man auch nicht zu sehr auf diesen Liniennutzungswert innerorts achten. Eigentlich ist nur wichtig, dass die Linien Geld einbringen und der Individualverkehr so niedrig wie möglichst ist.


    Meine Strategie, die ich normalerweise verfolge: Wenn die KI auf ebener Fläche bauen kann, kommen meist parallel und rechtwinklig angeordnete Straßen zustande. Eine davon geht oftmals auf gradem Weg durch die Stadt und durch deren Zentrum mit der größten Wohndichte. An ein Ende (wegen Emission möglichst an das Ende ohne Wohngebiet) und mit Abstand für Stadtwachstum baue ich meinen Bahnhof. Eine Line kommt schnurgerade auf diese Straße bis ans andere Ende der Stadt und dann wieder zurück. Damit entfallen Abbiegungen, an denen zusätzlich zu den sowieso nötigen Haltestellen die Fahrt abgebremst werden müsste. Eine zweite Hauptlinie kann üblicherweise auf der Querstraße fahren, die ebenfalls durchs Zentrum geht. Das sind die Hauptlinien, die den größten Teil des Verkehrs schultern. Dazu kommen zwei Zubringer, die quasi im Halbkreis und wieder zurück durch jeweils eine Hälfte der Stadt fahren. Natürlich muss man bei weiterem Wachstum entsprechend reagieren und neben dem Verländern der Hauptlinien die Halbkreislinien überarbeiten und gegebenenfalls um mehr Linien erweitern, um die hinzugekommenen Gebiete abzudenken. Der Haltestellenabstand beträgt bei mir in der Regel um die 180m. Das ist die lange Seite von den Rechtecken, die die KI gern baut.

    Man kann auch auf die Straße selbst schauen. Die Richtungspfeile geben an, wie die Spuren genutzt werden können. Zudem können Fahrzeuge nur an den so genannten Brechpunkten die Fahrspur wechseln. Wenn der Bus sich links einsortieren muss, um abbiegen zu können, kommt er danach nicht mehr rechtzeitig in die rechte Spur, um die Haltestelle zu erreichen. Und ja, Busspuren helfen in dem Fall. Die Pfeile zeigen dann an, dass er auch links abbiegen darf und kommt damit in die rechte Spur, die er für die Haltestelle braucht. Busspuren verhelfen auch zu einer zügigeren Fahrt. Gerade bei vierspurigen Straßen sollte man damit nicht geizen. Andererseits kann man meist auf den vierspurigen Ausbau verzichten. Wenn der Nahverkehr in der Stadt einigermaßen attraktiv ist, hält sich der Individualverkehr soweit in Grenzen, dass man die breiten Straßen kaum noch braucht (wenn man nur auf die ökonomischen Aspekte des Spiels schaut).

    41% Liniennutzung innerhalb der Stadt ist gar nicht mal schlecht. Generell gilt, dass die Attraktivität der Linien von Bedeutung ist. Das ist kein mathematischer Wert, sondern ergibt sich aus den Umständen. Der Weg zur nächsten Haltestelle sollte nicht zu weit sein, zu Fuß gehen ist langsam. Der Haltestellenabstand sollte aber auch nicht zu klein sein, sonst vergeht zu viel Zeit mit der Haltestellenabfertigung. Gute Linienführung, mit der die Leute schnell zum Ziel kommen ist auch wichtig. Wenn du beispielsweise nur eine einzelne Ringline im Uhrzeigersinn in der Stadt hättest, wären die Leute aus dem "1-Uhr-Viertel" zwar recht schnell im "4-Uhr-Viertel", der Weg zurück über das "7-Uhr-Viertel" und das "11-Uhr-Viertel" ist aber länger und braucht mehr Zeit. Kürzere Intervalle durch mehr Fahrzeuge auf der Linie verringern auch die Wartezeiten.


    Mit Optimierung wirst du noch mehr Prozentpunkte rausholen können, aber 100% sind wohl nicht zu erreichen. Wenn ich 50% erreiche bin ich schon mehr als zufrieden. In der Stadt wird es immer Leute geben, die zu Fuß unterwegs sind, besonders wenn der Bahnhof fußläufig besser zu erreichen ist als mit Bus und Bahn.


    Bei wirtschaftlicher Spielweise wird man bei allen Maßnahmen auch darauf achten wollen, dass Geld reinkommt. Es nützt nicht viel, durch eine höhere ÖPNV-Dichte in den Randgebieten die Liniennutzung zu erhöhen, wenn die dort fahrenden Linien defizitär sind.