wenn eine Industrie plötzlich pleite ist
Eine solche Spielmechanik ist mir nicht bekannt. Fabriken werden immer produzieren, solange es einen Abnehmer und einen Weg dahin gibt, und anderseits die Versorgung steht. Wenn du das (abschaltbare) Verschwinden von Fabriken meinst, das passiert nur, solange noch keine Abnehmer angeschlossen sind. Wenn sie regelmäßig bedient werden, bleiben sie erhalten. Da die Fabriken im Spiel nicht bezahlt werden, ist deren Wirtschaftlichkeit für das Spiel kein Kriterium.
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und nichts mehr dort hin oder von dort zu transportieren ist. Dann verstopfen plötzlich die FZ dieser einen Fabrik die Zufahrt zur Station auch für andere Linien.
Pleite ist wegen Nichtexistenz kein Grund für einen Produktionsstillstand, aber eine unterbrochene Linie wäre einer. Aber selbst dann bleiben die Fahrzeuge einer Linie nicht einfach an der Station stehen. Es sei denn, man hat "Warten bis Vollladen" eingestellt. Dann kann es zu Verzögerungen kommen. Diese Einstellung ist aber für den Dauerbetrieb nicht sinnvoll. Wenn Fahrzeuge warten müssen, bis sie voll sind, hat man zu wenig Produktion oder zuviele Fahrzeuge. Man sollte dann lieber dieses Manko beheben. Wenn Produktionsrate und Linienrate (rückwärts vom Verbraucher aus betrachtet) aufeinander abgestimmt sind, steht für jedes Fahrzeug genau die benötigte Lademenge bereit, und sie haben keinen Grund, länger als nötig zu warten.
der Bau einer separaten Plattform für jede Linie in einer Station
Das sollte man sowieso erwägen. Aber nicht aus Fahrzeugstaugründen, sondern damit die Waren der einen Linie im Problemfall nicht das Terminal verstopfen und Waren der andere(n) Linie(n) keinen Platz mehr haben.
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Wie löst Ihr dieses oder ein ähnliches Problem?
Optimale Linienraten abgestimmt auf den Verbrauch, und das gelegentlich aber regelmäßig kontrollieren. Das sorgt in aller Regel für einen problemarmen Betrieb. Und man kann sich dann auch das Mikromanagement an den Stationen sparen und sie im Grundzustand belassen.
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Die beste Lösung wäre m.M.n. ein großer LKW-Parkplatz vor der eigentlichen Ladestation, auf den viele FZ parken können, ohne sich gegenseitig zu behindern, und eine Ampel, die anzeigt, welche Ladestelle frei ist. Also so, wie es in vielen Betrieben in der Realität läuft.
Das sehe ich nicht so. Für wartende Fahrzeuge fallen Betriebskosten an, ohne dass sie einen Gewinn erzielen. Ein Transportunternehmen, das auf Wirtschaftlichkeit Wert legt, sollte Wartezeiten gegen Null zu bringen versuchen. Die Realität ist auch kein Kriterium, an dem man das Spiel messen sollte. Ein sehr kleiner Teil der Realität diente den Mechanismen dieses Spiels als Vorbild, aber sehr viele Probleme der Realität existieren in diesem Spiel nicht. Andererseits kann man Probleme des Spiel nur sehr bedingt mit Lösungen der Realität angehen.
Zum Beispiel sorgen Kreisverkehr in der Realität durch die Senkung der Geschwindigkeit für weniger Unfälle und einen besseren Durchsatz des Verkehrs von den Nebenstraßen. Unfälle haben wir im Spiel nicht, Straßen haben auch keine Rangordnung. Fahrzeuge warten einfach bei Bedarf aufeinander. Ein Kreisverkehr löst im Spiel keine Problem, da wir die Probleme nicht haben, für deren Lösung er erfunden wurde. Wir haben nur den Nachteil der durch die Kurvenfahrten verringerten Geschwindigkeit für alle, selbst wenn freie Fahrt wäre. Kreisverkehre lösen auch keinen Stau auf. Das erreicht man viel besser, indem man den Anreiz für den Individualverkehr durch besseren ÖPNV verringert. Die Realität ist in der Regel kein guter Ratgeber.