Von 1912 bis 1978 fuhr das Dietschiebergbähnli Einheimische und Touristen auf den Luzerner Ausflugshügel, genannt «Kleine Rigi». Später wurde die denkmalgeschützte Talstation als Schreinerei und Blumenladen genutzt – und kürzlich nun zum wohl aussergewöhnlichsten Wohnhaus der Stadt umgebaut.
Speziell ist auch, dass inmitten des Gebäudes ein stilisierter Bahnwaggon steht – fast wie zur Abfahrt bereit mit der gleichen silbernen Aussenfläche wie einst das echte Bähnli. Darin finden sich zwei Schlafzimmer, Küche, Büro, Bäder und Haustechnik. «Im Gebäude war früher ein Waggon stationiert, da lag die Idee nahe, einen solchen Wagen nachzubauen», sagt der zuständige Luzerner Architekt Marc Syfrig.
Ein Haus im Haus
Rund um den Wagen befindet sich der Wohnraum. Er sei nach dem Konzept «Haus im Haus» vorgegangen, wobei auch denkmalschützerische Kriterien eine zentrale Rolle gespielt hätten, erklärt Syfrig. Das Haus bietet fünf Zimmer auf zwei Etagen mit 140 m2 Wohnfläche, weitere 55 m2 gibts auf der Dachterrasse. Zudem verfügt das Haus über einen Garten. Die Bruttomiete beträgt 5500 Fr. DIETSCHI1.jpgtransportfever.net/wsc/attachment/55464/DIETSCHI3.jpgEs ist schon traurig was mit der Kulturgeschichte der Schweiz passiert. Zum Glück konnte die alte Gütschbahn in Luzern gerettet werden und darf nun mit neuster Technick aber dem alten Charme weiterfahren.
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