Beiträge von fido

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Das Team der Transport-Fever Community


    Heute zeige ich einen Film unter dem Titel Eisenbahn-Romantik und die Burg Katzenstein.


    Die Strecke verläuft von Bad Wörishofen Hbf über den Haltepunkt VW-Werk, den Bedarfshalt Burg Katzenstein bis nach Neustadt bei Coburg. Dabei wird das Mittelgebirge mit einer kühnen Streckenführung überquert. Die Strecke steigt nach dem Haltepunkt VW-Werk mit maximaler Steigung stetig bis zum höchsten Punkt der Strecke an, um nach der Überquerung des Jochs mit zwei kurzen Tunneln wieder hinab zur Burg Katzenstein zu fallen. Die Strecke führt weiter um den Berg herum und fällt mit hoher Steigung in das Tal zum Endpunkt hinab.


    In diesem Film fährt der Schienenbus Vt98 im Berufsverkehr von Bad Reichenhall Hbf zum neuen Haltepunkt VW-Automobilwerk. Da Montags der Zug nicht für Touristen hält, passiert der Schienenbus den Haltepunkt Burg Katzenstein und fährt hinab zu Bahnhof Bad Neustadt bei Coburg.


    Der Höhepunkt dieses Films ist die Burg Katzenstein, die hoch oben über dem kleinen Ort Neustadt thront, ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt. Vor dem Film möchte ich dazu eine kleine Geschichte erzählen:


    An einem Samstag sind viele Besucher mit der Eisenbahn angereist und der kleine Max steht staunend im Burghof und bewundert die Architektur aus einer längst vergangenen Zeit. Besonders der majestätische Bergfried hat es dem Jungen angetan.


    "Waren in diesem Turm denn auch einmal Gefangene eingesperrt? Und gibt es auch ein Schloßgespenst?" fragt er mit großen Augen Burgverwalter Gruber, der die Ausflügler durch die Burg geleitet.


    Gruber legt nachdenklich den Kopf zur Seite. "Viel weiss man ja nicht mehr über die einstigen Herren von Katzenstein. Aber einen Burggeist gibt es schon seit langer Zeit. So ist die Burg auch zu ihrem heutigen Namen gekommen."


    Mäxchens Augen werden noch größer. "Ui," ruft er aufgeregt, "ein echter Geist? Was ist es denn? Ein schwarzer Ritter? Eine weisse Frau?"


    Gruber schmunzelt. "Es ist eine Katze. Mathilde, die Geisterkatze."


    "Eine Katze?" fragt Max ein wenig enttäuscht. So richtig gruselig hört sich das ja nicht gerade an. "Kann eine Katze denn überhaupt ein Gespenst werden?"


    "Nun", meint Gruber mit einem verschwörerischen Zwinkern, "Mathilde war eben eine ganz besondere Katze.


    Vor langer Zeit, so erzählt man sich, lebte hier ein junger Burgherr namens Friedhelm von Neustadt.


    Wie auf jeder Burg, gab es auch hier viele Katzen, deren Aufgabe es war,die Lagerräume und Ställe von Mäusen und Ratten freizuhalten.


    Eines Nachts im Winter entzündete ein Funke aus Friedhelms Kaminfeuer sein Schlafgemach. Betäubt vom Rauch wäre er sicherlich jämmerlich erstickt, wenn nicht Mathilde, die gerade vor dem Fenster auf Mäusejagd war, beherzt in die Kammer gesprungen wäre. Sie setzte sich auf die Brust des Burgherren und maunzte und leckte ihn so lange, bis er aus seiner Ohnmacht erwachte und sich und Mathilde in letzter Sekunde in Sicherheit bringen konnte."


    "Oh," nun ist Mäxchen doch beeindruckt. "Die Katze hat ihm also das Leben gerettet?"


    "Genau", meint Gruber. "Aber die Geschichte geht noch weiter.


    Zum Dank für die Rettung durfte Mathilde fortan mit dem Burgherren in den Gemächern wohnen. Die beiden wurden gute Freunde und oft sah man Mathilde zufrieden schnurrend auf seinem Schoß ruhen während er ihr glänzendes getigertes Fell streichelte.


    Doch das Glück währte nicht ewig.


    Eines Tages verliebte sich Friedhelm in ein wunderschönes Edelfräulein und bat sie, seine Frau zu werden. Doch die neue Herrin hatte ein Herz aus Stein und wollte die einzige Herrscherin der Burg sein. Die innige Freundschaft zwischen Friedhelm und Mathilde war ihr ein Dorn im Auge.


    Und so gab sie ihm ihr Ja-Wort unter der Bedingung, dass Mathilde aus der Burg verbannt wurde.


    So verblendet war Friedhelm von der Schönheit seiner Braut, dass er zustimmte. Fortan war Mathilde der Zutritt zu dem Gemächern strengstens untersagt.


    Egal wie kläglich sie unter dem Fenster maunzte und miaute, das steinerne Herz der neuen Burgherrin liess sich nicht erweichen.


    So wollte Mathilde bald keine Mäuse mehr jagen, nicht mehr fressen. Wenn Katzen aus gebrochenem Herzen sterben können, so ist dies Mathilde geschehen. Eines Morgens fand man sie leblos im Burggraben."


    "Das ist aber eine traurige Geschichte!" meint Max und wischt sich eine Träne aus dem Augenwinkel. "Und seitdem spukt Mathilde durch die Burg?"


    "So sagen es die Leute," bestätigt Gruber. "Auch wenn sie im Leben ihre geliebte Burg nicht mehr betreten durfte, als Geist konnte ihr keiner mehr den Zutritt verwehren.


    Seit diesem Tage berichten viele Besucher der Burg von dem seltsamen Gefühl, als ob ihnen eine unsichtbare Katze an den Beinen entlangstreicht.


    Oder wenn sie im Sessel vor dem offenen Kamin eingenickt waren, war es ihnen oft so, als ob eine warme, weiche Katze auf dem Schoß säße und mit sanftem Atem leise schnurrte.


    Manchmal, wenn man nur aus dem Augenwinkel einen schnellen Blick in ein Zimmer wirft, kann man sie sogar sehen. Und wenn sie Dir zublinzelt, so sagt man, dann bringt das Glück."


    "Und so kam es," fragt Max "dass die Burg heute Katzenstein heisst? Wegen der Katze und dem Herz aus Stein der adeligen Damen?"


    "Kluger Junge!", lobt Gruber. "Genauso ist es."


    Den Rest der Führung durch die Burg ist Max sehr nachdenklich. Die Geschichte von Mathilde hat ihn berührt.


    Und dann, in der ehemaligen Schlafkammer des Burgherren, spürt er plötzlich etwas Weiches, Pelziges, das um seine Beine streicht.


    Ganz still steht er da und schaut nach unten. Nichts ist zu sehen. Aber er spürt ganz deutlich, wie Mathilde ihr Köpfchen an seine Wade drückt und er hört ein leises Schnurren.


    "Mathilde!" flüstert er und lächelt.


    Und damit Film ab:


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    Die Bilder von Burg Katzenstein und dem Schienenbus stehen im Thema für die Screenshots.

    Danke für eure lieben Worte :-)


    Eisenbahn-Romantik auf der Gebirgsbahn



    Die Strecke verläuft von Bad Wörishofen Hbf über den Haltepunkt VW-Werk, den Bedarfshalt Burg Katzenstein bis nach Neustadt bei Coburg. Dabei
    wird das Mittelgebirge mit einer kühnen Streckenführung überquert.


    Die Strecke steigt nach dem Haltepunkt VW-Werk mit maximaler Steigung stetig bis zum höchsten Punkt der Strecke an, um nach der Überquerung
    des Jochs mit zwei kurzen Tunneln wieder hinab zur Burg Katzenstein zu fallen. Die Strecke führt weiter um den Berg herum und fällt mit hoher
    Steigung in das Tal zum Endpunkt hinab.


    In dieser Bilderserie startet der Triebwagen Vt98 mit einem Güterwagenin Neustadt und fährt in der Gegenrichtung nach Bad Wörishofen.





    Der PmG (Personenzug mit Güterbeförderung) hat mit wenigen Fahrgästen und einem beigestellten Güterwagen den Bahnhof Neustadt bei Coburg verlassen und fährt zum Bedarfshalt Burg Katzenstein.





    Der Zug hat den Bedarfshalt Burg Katzenstein erreicht. Es ist Montag und daher sind keinerlei Touristen zu sehen. Es halten nur einige PKW auf dem Parkplatz der Burg. Am Wochenende wird schönes Wetter erwartet und daher ist mit einem Besucheransturm zu rechnen.






    Ein letzter Blick über die Burg auf Neustadt bei Coburg






    Auf dem Haltepunkt der Burg Katzenstein werden am Wochenende Erfrischungen angeboten. Es soll echt was los sein, aber heute ist total tote Hose.


    Im Hintergrund steigt die Strecke wieder stetig an und führt Richtung des höchsten Punkts der Strecke. Das geübte Auge des Eisenbahnfreunds erkennt in Bildmitte einen Schienenbus mit Beiwagen.







    Im Gebirge





    Im Gebirge






    Das Gebirge liegt hinter uns. Der Zug fährt weiter bergab und wird nach einigen Kurven den Haltepunkt VW-Werk erreichen.







    Der Haltepunkt VW-Werk ist erreicht. Hier hält der Zug nur Werktags und wird von den Arbeitern im Werk gut genutzt, die zum Hbf Bad Wörishofen und Zurück pendeln.


    Weitere Bilder der umfangreichen Gleisanlagen in Bad Wörishofen findet ihr in meiner Bilder-Galerie Bundesbahn 1955-57.


    Ein Video wird es auch noch dazu geben. Aber nicht in diesem Beitrag :whistling:

    Japp, mich nerven die immer gleichen ach so tollen Videos auch, nur hüte ich mich davor meine Meinung publik zu machen.
    Ist doch einfach: ich seh ein Dreieck auf nem Screenshot; heisst: "nicht klicken, sonst Frust"


    Super --> Problem gelöst!


    PS: (nach Niederschrift) natürlich schaue ich mir mit Begeisterung TF Videos an (gibt nur nicht viele --- gute),
    Aber da ist eben die Bundesbahn in 5min Abschnitten irgendwie unpassend im ACHTUNG "Screenshots-von-euren-Welten" Thread.

    Also wenn meine Videos so Scheiße ankommen, spare ich mir doch den Aufwand.

    @Jey_Bee


    einen Beitrag nur für Videos ist schon Ok. Ich fürchte aber, die Regel in dem Video-Thread passt nicht für die zahlreichen Videos von meiner Karte:

    Zitat von MisterCookie1234

    - Bitte keine 10 Videos von einem Jahr, wenn die Ausblicke wirklich Schön &' sehenswert sind hab ich da allerdings absolut NICHTS gegen!

    "Schön" liegt im Auge der Betrachters. Daher ist das wohl nix für mich.


    Ich hatte auch noch vor, Bilder zusammen mit einem Video einzustellen.

    Weiter geht es in unserer Reihe Bundesbahn 1957:



    Stahl für Volkswagen


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    In unserem heutigen Film fährt der Güterzug mit der Br 44 voll beladen vom Stahlwerk über Bad Reichenhall zum VW-Automobilwerk in Bad Wörishofen

    Vom ICE3 zurück in das Jahr 1957:


    Bayreuth-Kaufbeuren


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    Mit der V200 und einem Eilzug geht es von Bayreuth über Nördlingen nach Kaufbeuren


    PS: Die Brücken sind alle topologisch bedingt 8)

    Heute gibts wieder einen kurzen Film aus meinem Eisenbahnarchiv:


    Bad Wörishofen im Jahr 1925


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    Die Kamera steht links neben dem Empfangsgebäude. Die Gleise nach links führen in Richtung München, Bad Reichenhall und zum VW-Automobilwerk.

    @Angry_CJ Meinst Du den Personenzug in der Minute 1? Der Zug besteht einer V80, einem Paar dreiachsiger Umbauwagen und vier Donnerbüchsen.


    Als Mods zum Download gibt es noch sehr schöne bayerische zweiachsige Personenwagen, drei- und vierachsige Preussen in verschiedenen Klassen und den Fakultativwagen.

    @fantomas741 Hast Du Dir denn schon die 78 Bilder meiner aktuellen Karte angesehen, die ich in den letzten Wochen in meine Galerie geladen habe?


    Irgendwie ist es sehr ruhig hier. Ich stelle daher mal das nächste Video ein:


    Mit Herrn Dr. Müller unterwegs


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    Im Film begleiten wir Herrn Dr. Manfred Müller bei seinen Reisen. Wir starten die Reise am kleinen Bahnhof Passau. Weiter geht es mit Umsteigen in Bad Reichenhall und Umsteigen in Bad Wörishofen bis nach Neumarkt.

    @dampf19 gut das Du es sagst, damit es nicht jemand in meinen Filmen falsch abguckt :-)


    Die Bundesbahn hatte es im Vergleich zu mir aber einfach. Da gab es z.B. keine 1-Jahres-Regel, nach der Güter innerhalb von einem Jahr zugestellt sein müssen und sich bei Verstoß alle betroffenen Industrien abschalten. Da gab es auch nicht das Problem, dass anschließend die Industrien um die 40 Jahre Zeit brauchen, um wieder auf die ursprüngliche Produktion von 400 Einheiten zu kommen.


    Ich verwende die große Karte mit wenig Städten, wenig Industrie und AIM. Dabei ist es eine große Herausforderung, vielfältige Güter zu produzieren und damit alle Städte zu versorgen, weil die Linien sehr lang werden.


    Auf der Linie mit Getreide für die Brauerei funktioniert die 44er in den Güterzügen nicht, weil sie nur 80km/h läuft. Die 45er schaffen knapp die Industrie am Laufen zu halten, aber das Risiko für die Abschaltung war mir zu groß. Daher läuft dort jetzt die V200 Vorserie.


    Wegen des Umbaus der Strecke Bayreuth-München-Bad Reichenhall für den FD fielen wieder drei Industrien von 230 auf 50 Einheiten im Monat. Das ist sehr frustrierend.


    PS: In zwei Eilgüterzügen läuft die V200 einfach mit, weil sie die schönste Lok ist :thumbsup:

    Bundesbahn 1957: Bayreuth-Ansbach


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    Der Film zeigt die Fahrt des FDs der Deutschen Bundesbahn (Blauer Zug) im Jahr 1957 von Bayreuth nach Ansbach.


    Dies ist jetzt der richtige Film, nachdem vor einen Tagen ein Kunstfilm von Tati aus ungeklärten Gründen statt des korrekten Films veröffentlicht wurde. Der Kunstfilm zeigt eine mit Spezialeffekten erstellte riesige Brücke, über die der Zug mit einer abwitzigen Geschwindigkeit braust.



    Tatsächlich hat es diesen Streckenabschnitt und diese Brücke nie gegeben. Tati wollte mit diesem filmischen Experiment aus den 50er Jahren aufzeigen, wie moderne Verkehrsadern das Land zerteilen und der Bau von Brücken im naturfressenden Gigantismus endet. In diesem Sinne wollte Tati eine weitere Version des Films drehen, in dem Gozilla diese Brücke mit samt des Zuges auffrisst. Stattdessen drehte Tati "Mein Onkel" und wurde damit berühmt.

    Bundesbahn 1957: Rampe München-Bad Reichenhall


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    Ein Film von der langen Steilrampe von München nach Bad Reichenhall