Beiträge von Kirsche

Willkommen in der Transport Fever Community

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    Wie gesagt, bei dem weiteren Zugpersonal haben GDL und EVG etwa gleich viele Mitglieder. Also hat die GDL das gleiche Recht wie die EVG. Und was ist an zwei Tarifverträgen so schlimm? Das gibt auch kein böses Blut, es entscheidet sich doch jeder aus freien Stücken für seine Gewerkschaft.
    Und die Verhandlungsangebote der DB haben alle eine Einigung mit der EVG vorausgesetzt.
    Mit den Streiks soll die Bahn einfach an den Verhandlungstisch gezwungen werden, was diese ja bisher (außer unter der oben genannten Bedingung) verweigert.
    Und streiken ist ein Jedermannsrecht. Sollen die Lokführer jetzt nachts zwischen 1 und 2 Uhr streiken, das wäre sinnfrei.
    Aber jedesmal mit der Allgemeinwohlkeule zu kommen ist Heuchelei von der Politik. Der Staat war es doch der die Bahn zu einem privatwirtschaftlich geführten Unternehmen machen wollte und die Beamten abschaffen. Von allen Dingen immer nur die Vorteile rauspicken funktioniert nicht.
    Und die Unterstellung wir wären gierig und machtbesessen verbitte ich mir!
    Wer keine Ahnung hat von unserer Tätigkeit und den Arbeitsumständen soll die Klappe halten!


    Mach die Lokführerausbildung und arbeite 1-2 Jahre in dem Beruf, dann darfst du dir anmaßen derartige Kommentare zu äußern.

    Wie soll ich die einseitigen Medieninformationen denn noch erläutern? Ich habe doch bereits erklärt was es mit den immer wieder genannten 140.000 Mitgliedern auf sich hat und das diese Zahl für die zu verhandelnden Berufsgruppen völlig irrelevant ist.
    Und meine etwas erregte Ausdrucksweise bitte ich zu entschuldigen. Aber wenn man zehn Jahre lang von der Transnet über den Tisch gezogen und verraten wurde, dann brodelt es verständlich wenn immer wieder solche Falschinformationen von den Medien verbreitet werden.

    Die DB schafft die Beamten ja ab. Die 15-20% der Lokführer die nicht in der GDL sind, sind die letzten verbliebenen Beamten.
    Die DB ist zwar privatrechtlich geführt, aber 100%iges Staatseigentum.
    Im Aufsichtsrat sitzen doch immer die Marionetten der aktuell "gewählten" Regierung. Also ist das doch alles Heuchelei wenn die Politik sich echauffiert.


    Und noch etwas zu den immer wieder in den Medien breitgetretenen Mitgliederzahlen. Das ist die typische Propaganda der Bahn durch die Medien. Und die Medien sollten sich was schämen so einseitig und falsch zu berichten. Natürlich hat die EVG bei der Bahn 140.000 Mitglieder, aber das ist Hauptsächlich Ortspersonal wie Fahrdienstleiter, Weichenwärter, Werkstättler und die Bahnbauer. Für die will die GDL ja auch garnicht verhandeln. Die GDL will nur für die Berufsgruppen verhandeln in denen sie mindestens genauso viele Mitglieder wie die EVG hat. Und das betrifft nunmal Lokführer und Zugpersonal. Die GDL hat auch nichts dagegen beim Zugpersonal nur einen Tarifvertrag für ihre Mitglieder abzuschliessen, das gibt es in vielen anderen Eisenbahnunternehmen auch. Aber die Bahn und ihre Arschkriechergewerkschaft EVG lehnen das ja grundsätzlich ab.

    In etwa 30% des Zugpersonals (außer der Lokführer) werden von der GDL vertreten. Die EVG hat auch nicht mehr Mitgleider in dieser Sparte. Und genau darum geht es ja. Also hat jede der beiden Gewerkschaften das Recht für diese Gruppe zu streiten. Außerdem ist es doch ohne Probleme möglich zwei Tarifverträge für eine Berufsgruppe zu verhandeln. In anderen Eisenbahnunternehmen gibt es das auch. Nur die DB lehnt das ja grundsätzlich ab. Die DB verlangt auch als Verhandlungsgrundlage das die GDL sich mit der EVG einigt.
    Die Einigungsbedingungen der EVG sehen aber so aus, daß die GDL sich freiwillig davon verabschieden soll wen anders als die Lokführer zu vertreten.
    Erkläre das mal den 30% des Zugpersonals die in der GDL sind.

    Ich bin zwar schon lange nicht mehr bei der DB, aber immer noch Lokführer.
    Ich finde die Streiks vollkommen gerechtfertigt. Was die Pressesprecher der Bahn von sich geben ist nichts als Propaganda, teils Lügen und teils so verdrehte Tatsachen das sie gezielt die GDL schlecht aussehen lassen. Und die Medien berichten äußerst einseitig, immer im Sinne der Politik.
    Wir haben damals bei der Bahn 10 Jahre lang zum Wohle des Unternehmens (Rendite für geplanten Börsengang) verzichtet. Es gab etliche Nullrunden, Urlaubskürzungen, Zuschläge wurden gestrichen, etc...
    Das was die GDL die letzten Jahre erstreikt hat, ist vielleicht grade mal die Hälfte von dem auf das verzichtet wurde vorher.
    Wer keine Ahnung von der Arbeit eines Lokführers hat, sollte sich nicht anmaßen die Forderungen der GDL zu beurteilen.
    Es steht außerdem jedem arbeitenden Bürger in diesem Land zu, sich gewerkschaftlich zu organisieren und für bessere Bedingungen zu streiten und streiken.
    Weil sich ein Großteil lieber ausbeuten läßt und der brave Sklave von Dienst ist, müssen sich das noch lange nicht alle gefallen lassen.

    Bei Gütern sollte sie komplett entfernt werden, weil sonst Güterzüge so gut wie garnicht vernünftig gefahre werden können.
    Außerdem ist es auch unrealistisch. Es läßt ja auch niemand LKW's Kohle transportieren, nur weil die alle 15min was bringen anbringen.
    Bei Passagieren sollte man das anhand der Entfernung anpassen.
    Innerhalb der Stadt vielleicht 10min, im 5km Radius 15min, 10km Radius 20min, usw...

    Was ist dir lieber, das Spiel ein einziges mal auf Steam zu aktivieren oder ständig mit den teilweise gravierenden Problemen von Kopierschutzprogrammen zu leben?
    Und mal ehrlich, die heutige Gesellschaft ist doch geprägt von egoistischer Selbstbedienung. Wenn auf eine verkaufte CD/DVD zehn illegale Kopien kamen, dann kann man die Hersteller schon verstehen.
    Und wie gesagt, es ist nur die Aktivierung auf Steam erforderlich, danach mußt du nie wieder online gehen, außer du willst mal einen Patch installieren.


    PS: Ich bin mir sehr sicher, das bei meiner Vorbestellung explizit bei Amazon auf eine Steamaktivierung hingewiesen wurde.

    Ich habe mal mit nein gestimmt. Wobei ich auch fast jeden Tag beruflich mit allen Zuggattung unterwegs bin, neben dem selbst fahren.
    Den Nahverkehr versuche ich wo es geht zu meiden, vor allem in der Freizeit. Das liegt aber weniger an den Zügen als in dem was da so mitfährt.
    In Fernzügen (EC/IC/ICE/TGV) bin ich hin und wieder gern unterwegs, das kann manchmal sehr entspannend sein. Vorausgesetzt es herrscht nicht grade Berufsverkehr.
    Da kann man gut lesen oder mal auf dem Netbook belustigt Volker Pispers ansehen.

    Das Problem sind weniger die Kosten der Züge. Diese sind bei mir die absolute Haupteinnamequelle.
    Das Problem sind die 20min Regel und die Tatsache das die Leute lieber das Auto nehmen wenn sie nur 1min schneller sind als mit der Bahn.
    Und aufgrund der unrealistischen Entfernungen zwischen den Städten und bei den S-Bahnen nicht ganz so realistischem Beschleunigungs- und Bremsverhalten, haben Züge keine Chance ihren Geschwindigkeitsvorteil auszuspielen.
    Vor allem im späten Spiel (bin 2122) bin ich nur noch damit beschäftigt alte Fahrzeuge auszutauschen und in den Städten die Linien zu optimieren.
    Für Neubauten bleibt überhaupt keine Zeit mehr.
    Da die Bahnhöfe auch meist am Stadtrand sind ist der Straßenweg oftmals kürzer, da bleibt nur die Verbindung zu kappen.
    Ich kann ja gern mal ein Savegame hochladen zum anschauen.

    Das Ruckeln zum Monatswechsel liegt an der Bilanzberechnung, würde ich mal behaupten.
    Mit X3 kann man TF nicht vergleichen, X3 hat nur einen Kern genutzt, TF unterstützt schon mehrere, nur eben ohne optimale Ausnutzung.

    Wenn du mit 41 Fahrzeugen schon solche Probleme hast, dann warte mal ab bis du in meine Regionen vorstößt. Bei ca. 300 Straßenfahrzeugen und etwa 30 Zügen kommt so richtig Spaß auf. Am Monatsanfang hängt das Spiel dann generell 3-5 Sekunden und 1-2 Sekunden alle paar Tage. 60 FPS sind außerdem nur bei senkrechter Draufsicht möglich.
    Dafür bin ich steinreich und kann ohne Sorgen auf der Karte wüten. ;)

    Seit ca. einem Jahr besitze ich einen i5 3550, 8GB RAM und eine Radeon 7850 mit 2GB.
    Damit bin ich bisher zufrieden. Ich hole mir ca. alle 3 Jahre aktuelle Mittelklassekomponenten.
    Das oben genannte System ist sehr sparsam und kann daher auch sehr leise laufen (geringe Abwärme).
    Unter Volllast zieht mein Rechner grade mal 120-140W aus der Steckdose, im Normalbetrieb 70-80W.


    Die Frage ist natürlich, wieviel du ausgeben willst/kannst?
    Einen PC der unteren Mittelklasse, wie meiner zur jetzigen Zeit, kannst du dir (ATI oder NVIDIA egal) für ca. 600€ auf jeden Fall zusammenbauen.
    Dieser ist mit Sicherheit um ein Zigfaches schneller als dein jetziger und wird dir auch noch die nächsten 2-3 Jahre keine Probleme bereiten.

    Ich meinte nicht das du sie in die Länge ziehen sollst. Vielmehr einfach in die Mitte ein Segment einsetzen. Zumindest mit dem Lokkasten sollte das gut funktionieren. Die Drehgestelle dürften die meiste Arbeit darstellen.