Beiträge von Mengi

Willkommen in der Transport Fever Community

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    Jetzt muß ich mich doch mal wehren. Ich bin weder blauäugig noch sonderlich naiv. Das kann man sich nach 30 Jahren Selbstständikeit, so angenehm es manchmal sicherlich wäre, leider auch gar nicht bewahren. Ich wollte es nur einfach halten und habe nach einer einfachen Erklärung fürs stark aufkommende denglische gesucht.


    Wenn man es in die Richtung diskutiert, wie Du gax, dann ist ein Spielforum total der falsche Platz. Selbstverständlich wird die Welt absichtlich in eine bestimmte Richtung geschoben und selbstverständlich liegt es nicht nur an der Blödheit der handelnden Akteure; aber diese weit umsich greifende Blödheit hilft ungemein.


    Es spielen neben der Blödheit und der erwähnten Fernsteuerung aber auch noch extrem egoistische Motive eine Rolle und das stete Denken: "Nach mir die Sintflut" und das leider bei allen Menschen. Jetzt könnten wir auch noch in dieses komplexe Thema einsteigen, aber ich denke, da treffen wir uns mal beim Bier und machen einen 3-tägigen Workshop draus, denn das werden wir hier nicht mal im Ansatz klären können.


    Also, wann und wo?


    Liebe Grüße


    Mengi

    Hallo Jaster12,


    das wird dir so niemand hier beantworten können, zumal du an der völlig falschen Stelle postest. Hier sollen Tricks und Tipps verraten werden. Deine Frage gehört in die Rubrik Probleme mit dem Spiel. Also vorher schauen und dann posten.


    Dann zu Deinem vermeindlichen Problem. Wie wäre es mal mit ein paar mehr Infos. Welchen Takt bietest Du deinen Bewohnern an? Wird die 20 Minuten Regel eingehalten? Sind die roten, gelben und blauen Gebiete vernünftig an die Wohnorte der Bewohner (grün) angebunden? Am besten Du stellst mal ein paar Screenshots ein, damit wir sehen können was auf Deiner Map bzw in Deiner Stadt so los ist und was Du sehr wahrscheinlich nicht berücksichtigt hast. Nehem dir auch mal die Tutorials vom Kiwi zur Brust. Die findest du unter Downloads / Sonstiges. Wenn Du die mal gelesen hast, dann kannst Du dir wahrscheinlich die ein oder andere Frage selber beantworten.


    Also Bilder her und vor allem erst mal selber suchen und lesen.


    Gruß Mengi

    Sprachen entwickeln sich weiter und das ist gut so, weil es ein wesentlicher Bestandteil der allgemeinen menschlichen Weiterentwicklung ist. So weit so gut. Um was es hier aber geht, zumindest habe ich das so verstanden, ist die absichtliche und/oder gedankenlose sprachliche Verblödung. Die dann letztendlich soweit geht, dass Du diese Generation nicht mehr oder fast nicht mehr verstehst. Es gibt Postings / Beiträge in diesem und in allen anderen Foren, die man inhaltlich nicht mehr versteht, selbst wenn man den Text 10 mal liest und zumindest eine Idee davon hat, was der Autor meinen könnte. Ob wir damit den Aufstieg zur globalen Menschheit schaffen wage ich sehr zu bezweifeln. Und darüber hinaus, wage ich auch zu bezweifeln, dass "kreative" Köpfe in irgendwelchen Agenturen tatsächlich in der Lage sind Sprachen nachhaltig zu verändern, dafür ist der dadurch erreichte Nutzen viel zu gering. Sprachen entwickeln sich weiter, weil sie es müssen und nicht weil man Phantasieprodukte an satte Konsumenten verkaufen muß. Das zumindest lehrt die Geschichte.


    Ich für meinen Teil finde die allermeisten denglischen Bezeichnungen doof, weil Sie eben nicht von den Menschen als Notwendigkeit der interkontinentalen Kommunikation geschaffen wurden und/oder daraus enstanden sind, sondern lediglich Bezeichnungen sind, die beim Käufer Emotionen auslösen sollen und das geht offenischtlich mit Kunstwörtern besser, als mit Wörtern der eigenen Sprache oder des eigenen Sprachstammes. Erst Recht dann, wenn es immer weniger gibt, die das sich ernsthaft um einen klaren sprachlichen Ausdruck bemühen.


    Aber, und das ist das Schöne daran, das kann jeder finden wie er will. In diesem Sinne


    herzliche Grüße vom Mengi

    Hallo Leute


    Wer sich über diesen, leider immer mehr um sich greifenden Schwachsinn der denglischen (deutsche Schreibweise) Wörter aufregt, dem empfehle ich unbedingt mehrmals wöchentlich die Werbung im Deutschen Fernsehen anzuschauen. Ich vermute ohnehin schon seit Jahren, dass man in diesen dafür verantwortlichen Werbe- und Marketingagenturen eh nur noch arbeiten darf, wenn man sich nachweislich mit Alkohol und harten Drogen die Birne komplett weich gespült hat. Anders kann ich mir diesen, bei mir zumindest, schmerz verursachenden Schwachsinn nicht erklären.


    Und wenn wir schon dabei sind, @ StefanD: Die Schlussformulierung "Hochachtungsvoll" heißt frei übersetzt L.m.a.A! und sollte daher im Deutschen Schriftgebrauch nicht mehr verwendet werden. Es sei denn, du meinst es so, dann ist das in Ordnung ;-))


    Liebe Grüße


    Mengi

    @ Nuex: Das bzw. den Kern "Deines" Problems hatte ich schon lange erkannt, gebe aber gerne zu mich unglücklich ausgedrückt zu haben. Natürlich wird der Individualverkehr von der KI bevorzugt, dass ist doch der Sinn der ganzen Simulation. Wenn bei den Autos auch die "20 Minuten Regel" gelten würde, gäbe es keine Staus und das Spiel wäre gewonnen bevor es begonnen hätte. Der ÖPNV mit all seinen Widrigkeiten und Umständlichkeiten kann nicht auf Augenhöhe mit dem Individualverkehr sein. Weder bei TF noch sonst irgendwo. Aber genau das ist das, was Du in letzter Konsequenz forderst. Wo soll denn dann noch die Schwierigkeit sein ein funktionierendes Verkehrssystem aufzubauen, wenn die Jungs mit den Autos auch in 20 Minuten an Ihrem Ziel sein müssen? Dann sind wir beim Show fahren für Modellbahnfreunde und dafür kaufe ich mir ganz persönlich keine Wirtschafts- und Aufbausimulation. Und mal ganz nebenbei, tausende Pendler stecken jeden morgen nach München rein in ewig langen Staus und rechts fahren die S- Bahnen halb voll vorbei. So ist der Mensch (der Sim) nun mal ;-))


    Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen und mittlerweile bestätigen, dass sich in meiner Spielwelt nach all den Umstellungen und TRy & Error Versuchen keine Staus (mehr) bilden, auch nicht 2020. Von daher kann die KI den Individualverkehr bevorzugen wie sie will, das wirkt sich in meinem System mittlerweile fast nicht mehr aus. Es sei denn der Papa pennt, dann kommen die Jungs gnaz schnell wieder nach vorne.


    Gruß Mengi

    Sorry, Hunter da hast Du Recht. Demnach ist das Auto, wenn mal Staus da sind klar im Vorteil, was ich eigentlich auch ausdrücken wollte. Hier könnte Dein Vorschlag, wenn man mal davon absieht das Staus vorher verhindert werden sollten, wirklich helfen der da lautet, die 20 Minuten Regel auch auf Bewohner im Auto anzuwenden.


    Gruß Mengi

    Hallo Nuex,


    die Bewohner von XY (warum eigentlich immer SIM?) berechnen sich Ihre Fahrzeit zu Ihrem Ziel quasi vorher und wenn dabei dann im Ergebnis raus kommt, dass Sie rein theoretisch mit dem Auto schneller sind, dann nutzen Sie das Auto.


    Beispiel: Von Stadt A nach Stadt B sind es 7 Km. Per Pedes dauert das genau 1 Stunde, denn die Kollegen dort laufen ca. 7 km/h. Somit fällt diese Möglichkeit raus, denn es dauert ja länger als 20 Minuten. Fährt der Bewohner jetzt z.B. aber mit einem Bus die gleiche Strecke der 50 Km/h schnell fährt, schafft er es, ohne Berücksichtigung der sonstigen Parameter, rein rechnerisch 7 mal schneller, also (60 Minuten : 7) in knapp 9 Minuten. Somit passt eigentlich alles, allerdings kommen hier die Wartezeiten an den Haltestellen, die Be- und Entschleunigung des Buses und die Dauer der Stopps an den Haltestellen zum Be- und Entladen dazu. Dies alles führt dazu, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit des Busses deutlich niedriger ist, als seine Höchstgeschindigkeit. So weit so gut.


    Was beim Bus, genau wie beim Auto aber nicht berechnet wird, sind Standzeiten die aufgrund anderer Ereignisse verursacht werden und dazu gehört neben ständig über die Straße laufenden Fußgänger offensichtlich auch der Stau. Da die Autos darüber hinaus, im Gegensatz zum Bus aber auch ansonsten nicht irgendwo halten müssen und dadurch keine Fahrzeit verlieren können, sind diese wenn der ÖPNV nicht optimal ausgebaut ist rein rechnerisch immer im Vorteil. Selbst dann, wenn diese weitere Strecken fahren müssen. Eigentlich genau wie im echten Leben.


    Die Kunst ist es, dem durch eine ausgetüftelte Planung und der Verwendung von mathematischen Berechnungen erfolgreich entgegen zu wirken. Wenn die Fahrzeit deines ÖPNV rein rechnerisch für eine gewisse Strecke schneller ist, als die Fahrt mit dem Auto, dann nimmt der Bewohner den Bus, die Bahn oder die Tram. Egal ob auf der Strecke ein Stau ist oder nicht. Wichtig ist dabei nur zu erkennen, dass Du als "Planer" den Stau selber verursacht hast, weil Du in der Vergangenheit die falschen Entscheidungen getroffen hast. Es ist somit Deine Aufgabe die Schwachstellen zu finden und auszumerzen, da Du dadurch den Stau zumindest mal deutlich reduzierst. Wenn man darauf keinen Bock hat, dann nutzt man das Tool TF-Edit und stellt für die PKW`s eine dramatisch langsamere Höchstgeschindigkeit ein. Und schon passt der Schuh wieder.


    Im Übrigen stehen alle notwendigen Erklärungen zur Optimierung des ÖPNV zu 95 % in Kiwis Handbüchern und die restlichen 5 % findet man hier im Forum. Vielleicht ist es vom Kiwi nicht ganz so toll wenn er in seinen Posts dann ab und zu nur einen Knochen hinwirft, aber er setzt eigentlich richtigerweise voraus, wenn einen das Thema volle Pulle interessiert, dass man dann auch seine Tutorials ausführlich gelesen hat. Darüber hinaus hatte er mehrfach angeboten, wenn man darin etwas nicht versteht, nachzufragen. Wenn das aber keiner konkret macht, dann kann er auch nichts konkret beantworten.


    In diesem Sinne, habt euch lieb,


    liebe Grüße


    Mengi

    @ Goethit: Eine Haltestelle alle 7 bis 8 Gebäude ist völlig ausreichend. Wendepunkte an den Streckenenden brauchst Du nicht, dass kostet nur unnötig Fahrzeit. Wenn Du die Gebiete, wie in diesem Thread bereits ausführlich beschrieben und erklärt, mit einer Ringlinie verbindest und die eine Linie rechts rum und die andere links rum fahren lässt, dann deckst Du alles ab und garantierst Deinen Bewohnern einen schnellen Transport in alle erforderlichen bzw. gewünschten Richtungen. Ob sich dann noch eine zusätzliche Querverbindung rechnet, darüber scheiden sich die Geister. Mein Rat, einfach ausprobieren und sich notieren, was, in welcher Kombination, in welchem Zeitraum am meisten Ertrag gebracht hat. Der beste Weg bei einer Simulation ist meiner Meinung nach immer noch Try and Error. Also try ;-)

    Es ist mir bekannt, dass der ÖPNV bundesweit grundsätzlich subventioniert wird. Trotzdem werden Strecken, die vom geneigten Publikum nicht genutzt werden, stillgelegt. Daher gibt es in der Realität keine reinen Show Strecken. Aber noch mal, wer darauf Bock hat soll das doch machen. Das ist völlig OK. Wenn aber gegen die Spiellogik (Programmierung) gespielt wird, dann darf ich mich nicht darüber ärgern, wenn der Individualverkehr meinen ÖPNV zum Erliegen bringt. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es in einem solchen Fall Quatsch ist nach einem Patch zu rufen. Das würde denen, die sich der Wirtschaftssimulation stellen möchten nicht gerecht werden und das es eine Wirtschaftsimulation ist, daran besteht doch hoffentlich kein Zweifel, auch wenn sich tolle Modellbaueffekte gestalten lassen. Übrigens mir gefallen diese Bilder der Anlagenbauer außerordentlich gut, aber ich persönlich möchte ganz bewußt die Programmierung der Programmierer überlisten und dafür benötige ich Strategien, die mit "schön Bauen" nun mal nichts zu tun haben bzw. erst mal nichts zu tun haben können. Das schöne Bauen kommt, wenn die KI quasi kapituliert. Denn dann ist das Konto zum Bersten gefüllt und alle Baumaßnahmen sind locker und leicht aus der Portokasse zu stemmen. Der Unterschied ist lediglich der Weg zum Geld. Das wars auch schon! Ach ja, und wenn in der Realität das Autofahren durchschnittlich 3 oder gar 4 mal so lange dauern würde wie der ÖPNV, dann würde sicherlich auch viel mehr Leute umsteigen und der Steuerzahler müßte gar nicht mehr so viel Kohle dazu geben. Aber wer Gesetze erlässt, bzw. Bestimmungen in die Vertragswerke einfügt, dass z.B. umgestürzte Bäume durch einen Sturm zu Schadensersatzzahlungen seitens der Beförderungsunternehmen führt, der muß sich nicht wundern, wenn der Steuerzahler diesen Schwachsinn ausgleichen muß. Aber das ist ein anderes Kapitel und hat mit TF sicherlich mal gar nichts zu tun.


    Schönen Sonntag wünscht Euch


    Mengi

    Was viele bei Train Fever vergessen ist, dass es sich bei dem Spiel um eine Verkehrssimulation und keine Modebahnsimulation handelt, die nach "Zeit" programmiert ist.
    Zeit kann man auflösen nach Weg*Geschwindigkeit, die Ursache für den Individualverkehr.


    Genau das ist das Thema. Ich habe mich sehr intensiv mit den beiden Tutorials vom Kiwi beschäftigt und Fakt ist, wenn man den Großteil der darin geschrieben steht umsetzt, dann funktioniert das Spiel auch wenn man schön baut. Ich habe in allen Städten > 1000 Einwohner eine Nutzung des ÖPNV von durchschnittlich 84 % (geht bestimmt noch ein bißchen besser). Da ist dann das Thema Individualverkehr fast kein Thema mehr. Auch Pleite gehen ist völlig unmöglich und ich spiele ohne Timeles- und Costmod.


    Ich habe mittlerweile auch klar den Eindruck gewonnen, dass die Staus absichtlich aufkommen, um dem Spieler quasi aufzuzeigen, dass er die Wirtschaftssimulation TF eben nicht korrekt ge- bzw. bespielt hat. Im Ergebnis, ob Absicht der Programmierer oder nicht, ein Stau kann vermieden werden und Staus zeigen klar, dass erhebliche wirtschaftliche und logistische Fehler im Spiel bzw. in der Simulation vom Spieler gemacht worden sind.


    Somit ist es aus meiner persönlichen Sicht heraus auch ganz schön dreist, den Entwicklern das nicht verstehen der komplexen Abläufe dieser Wirtschaftssimulation vorzuwerfen. Es geht in der Spiellogik erst mal darum einen nachhaltigen und wirtschaftlich funktionierenden öffentlichen Nah- und eventuell auch Fernverkehr aufzubauen und nicht um das besonders schöne Bauen von Bahnhofsszenarien. Nichts gegen die Kollegen die das machen, aber dann sollte man sich auch nicht beschweren, wenn einem die KI mal so richtig die Nase lang macht und der Individualverkehr förmlich explodiert. Und mal ganz ehrlich, Strecken die von den Bewohnern so gut wie gar nicht benutzt werden und dadurch hohe Millionenverluste p.a. einfahren würde es in der Realität wohl nicht sehr lange geben


    Im Übrigen ist das "Spiel" von den wirtschaftlichen Abläufen schon ziemlich nah an der Realität, viel näher als es dem ein oder anderen bis dato aufgefallen ist. Fakt ist, wer ohne Cheats spielt muß sich ab dem mittleren Level schon Gedanken machen, wie er die Simulation auf einer mittleren Karte erfolgreich meistert. Wer das aber macht, der bekommt tolle Szenarien aufgebaut, die dann auch richtig Spass machen. Ach ja und Geld zum schön bauen hat man dann auch in Hülle und Fülle, auch ganz ohne Cheats.


    Achtung: Das hier ist nur meine Meinung, also locker bleiben beim Lesen.


    Liebe Grüße Mengi

    So, da ich die Idee des Mods (viel mehr Realismus) aber im Besonderen die geplante Umsetzung für sehr gut erachte, und im Mod einige Neuigkeiten enthalten sein werden, die den Spielspass sicherlich stark erhöhen und nicht jeder der englischen Sprache umfangreich mächtig ist, habe ich mir die Mühe gemacht den Text in großen Teilen zu übersetzen.


    Die Einleitung schenke ich mir auch wenn diese sicherlich interessant ist und beginne bei den Erläuterungen zum künftigen Inhalt des Mods bzw. zu den vielen geplanten Änderungen (Major Mod Features):


    Komplette Änderung des Balancings zwischen Anschaffungskosten und Unterhaltungskosten der im Spiel enthaltenen Fahrzeuge. Allerdings so ausgewogen, dass der Spielspass erhalten bleibt und Extreme in die eine, wie in die andere Richtung vermieden werden. Dazu zählen auch Änderungen bei den eingetragenen Fahrzeugdetails.


    Es gibt z.B. keine Situationen mehr im Spiel in denen eine Lok Ihre eingetragene Spitzengeschwindigkeit nicht erreichen kann, weil die dazu gehörigen bzw. verfügbaren Wagen eine deutlich geringere Geschwindigkeit eingetragen haben.
    Es gibt keine erheblichen Geschwindigkeitsunterschiede mehr zwischen Lastwagen (Opel Blitz 95 km/h) und zum selben Zeitpunkt verfügbaren Bussen (25 km/h)
    Lokomotiven sind jetzt grundsätzlich unterschieden in Personen und Güterzuglokomotiven und besitzen auch deren Fahreigenschaften. Personenzüge schnell, Güterzüge langsam.
    Alle Güterwagen wurden in Ihren Kapazitäten angepasst, grundsätzlich wurde Ihre Ladekapazität verringert, damit man entsprechend lange und vor allem gut gefüllte Güterzüge einsetzen kann (realistischere Optik).
    Die Kosten für die infrastrukturellen Baumaßnahmen (Tunnel, Brücken, Hochgeschwindigkeitsstrecken, Lokschuppen, etc.) wurde deutlich erhöht. Der generelle Gedanke dabei war, dass Eisenbahnstrecken grundsätzlich sehr teuer zu bauen sind aber dafür sind sie hinterher günstiger zu unterhalten)


    Weitere wichtige Änderungen:
    Durch diesen Mod gibt es zukünftig nur noch universelle Loks. Diese benötigen zukünftig keine Oberleitung mehr. E-Loks fahren also auch ohne Oberleitung. Ich weiß, dass das für viele problematisch ist, aber folgende Gründe waren für mich entscheidend.
    - Mit dem Verlegen der Oberleitung kommt es immer wieder zu Problemen, weil ein winzig kleines Stück fehlt und die Züge dadurch nicht fahren.
    - Leider wird im Spiel nicht angezeigt wo dieses Stück fehlt und man muß ewig danach suchen.
    - Nach 1920 gibt es fast nur noch gute elektrische Loks zu kaufen und das treibt einen schon sehr früh (viel zu früh) dazu alles auf Elektrifizierung umzustellen.
    - Aufgrund des geringen Angebots von guten nicht elektrifizierten Loks im Spiel macht die Unterscheidung eigentlich im weiteren Verlauf des Spiels nach meiner Meinung gar keinen Sinn.
    - Damit aber der Optik genüge getan wird, können die Oberleitungen selbstverständlich nach wie vor verbaut werden, allerdings ohne Funktion.
    - Damit sich die eingesparten Kosten für die Oberleitung nicht zum finanziellen Vorteil entwickeln, habe ich die Anschaffungskosten für die E-Loks entsprechend angehoben.


    Vorhandene Lokomotiven, Busse und Lastwagen zu Beginn des Spiels.


    Meiner Meinung nach gibt es einfach nicht genug verschiedene Lokomotiven zu Beginn des Spiels (1850 bis 1900). Daher habe ich 4 zusätzliche Loks ins Spiel gebracht. Dies sind (Zitat)


    Aussig Teplitzer Eisenbahn class IIIa – 0-C-0 bronze repaint of Prussian G3


    Borsig II – a blue repaint of the Borsig ( btw, can anyone point me to the source engine, Borsig made, like, over 9000 locomotives )


    Prussian Class G4 – a black/red repaint of G3


    Bavarian Class C V – a tael repaint of class A 3/5


    Insgesamt habe ich die Fahrzeuge für die ersten 50 Jahre überarbeitet und im Ergebnis bietet sich jetzt dem Spieler eine deutlich größere Auswahl an Fahrzeugen in den ersten 50 Jahren.


    Um das Spiel übersichtlicher zu machen, bzw. um es klarer zu strukturieren, habe ich es in 3 Zeitalter gegliedert:


    1. Früh: 1850 bis 1899
    2. Mittel: 1900 bis 1949
    3. Spät: 1950 bis Heute


    Um diese Gliederung deutlicher hervorzuheben bzw. anschaulicher zu machen hat dies folgende Auswirkungen:


    Im frühen Zeitalter dominieren die Züge. Busse, LKW`s und Straßenbahnen sind nicht in der Lage große Mengen an Mensch und Material zu transportieren.
    Im mittleren Zeitalter sind Züge immer noch die erste Wahl, aber Lastwagen werden langsam zu einer echten Alternative.
    Im dritten Zeitalter sind alle Transportmöglichkeiten gleich stark.


    Frachtfahrzeuge:


    Für jede zeitliche Etappe habe ich neue Frachtfahrzeuge ins Spiel integriert.


    Ein Set von kleinen Frachtautos ab 1850, ein Set von verbesserten LKW`s ab 1875
    Ein Set von normalen Frachtautos ab 1900, neue verbesserte LKW`s ab 1925
    Ein Set von großen Frachtautos ab 1950, noch größere und stärkere ab 1975


    Wenn Du das Spiel erst 1900 startest, bekommst Du gleich die besseren Fahrzeuge angezeigt. Die verbesserten Fahrzeuge sind schneller und können mehr Fracht aufnehmen. Diese sind in deinem Fahrzeug-Auswahlfenster gelb markiert, damit du diese schnell erkennst. Transportfahrzeuge sind ab sofort deutlich langsamer als Fahrzeuge für den Transport von Passagieren. Die aktuellsten Transportfahrzeuge im Spiel sind max. zwischen 115 und 140 Km/h schnell. Die früheren Frachtfahrzeuge sind deutlich langsamer.


    Motto: Schnelle Passagiere, langsame Fracht!


    Offensichtlich ist die Fracht in TF gewichtslos. Dies, so denke ich, ist ein wesentlicher Punkt, den die Programmierer übersehen haben. Dieser Punkt nimmt aber einen wesentlichen, weil dynamischen Aspekt des Bahnverkehrs aus dem Spiel. Frachtzüge sind normalerweise sehr schwer und daher auch langsam, was je nach Anforderung der Strecke aber eine größere Auswahl an Güterzuglokomotiven als an Personenlokomotiven notwendig macht. Gewichtslose Fracht, macht hier aber entsprechende Überlegungen überflüssig.

    Ich habe daher in meinem MOD versucht dies auszugleichen. Ich habe den Güter- und Personenwagen einfach verschiedene Gewichte zugeschrieben. Dabei bin ich nach folgender Regel vorgegangen: 1 Frachteinheit (Güter) entspricht 5 Tonnen Gewicht des Güterwagens (Beispiel: 3 Güter = 15 Tonnen Wagengewicht). 1 Passagier entspricht einem Gewicht von 0,5 Tonnen des Personenwagens (Beispiel: 10 Passagiere = 5 Tonnen Wagengewicht).


    Im Ergebnis führt dies dazu, dass im späten Spielverlauf die Güterwagen ein Gewicht von 45 Tonnen und die Personenwagen von 10 Tonnen haben. Gut, dass die Personenzüge ohnehin Ihre eingetragene Geschwindigkeit erreichen, hier sollte es keine Probleme geben, Berge werden jetzt aber für die Frachtzüge zu einem deutlich größeren Problem und auch das Mischen von verschiedenen Transportmitteln wird jetzt deutlich schwieriger und bedarf einer entsprechende umfangreichen Planung.


    Weitere Hinweise: Hochgeschindigkeitsstrecken sind mit diesem MOD sehr teuer und ihr solltet euch gut überlegen, wo ihr diese hinbaut. Einige Lokomotiven und Wagen sind jetzt verfügbar und können von euch gekauft werden. (Denkt an einige Elemente des RE 450) Der TGV wurde von mir komplett überarbeitet. Er kann nicht annähernd seine Höchstgeschindigkeit erreichen.


    Aktueller Status des MODs: Der MOD ist zu 95 % abgeschlossen und wird aktuell von mir ausführlich getestet. Ich muß noch ein Repaint erstellen und einige Fahrzeugskripte korrigieren bzw. schreiben.


    Weitere Planungen: Ich bin auf der Suche nach weiteren fahrzeugen, die ich in den MOD implementieren möchte. Hauptsächlich größere Dampf- und Dieselloks. Weitere Pläne sind, soweit ich dazu komme, z.B. das Verbessern der Antriebsanimationen bei den Dampflokomotiven.


    Bitte schreibt mir eure Eindrücke, Verbesserungsvorschläge und /oder Meinungen zum meinem Mod. Ich freue mich von euch zu hören.

    Hi uzurpator
    I`am looking forward to download your Mod. For me it sounds absolutly sophisticated how you explained the upcomming changes. I`am sure, that it`ll be a great upgrading of the game sence and it helps to make the game much more (sensible) playable.


    If you need someone to test the Mod please let me know.


    Thanks for your fantastic work.


    Nice regards .


    Mengi

    Das Wort Toleranz kommt aus dem Lateinischen und bedeutet frei übersetzt erdulden und nicht etwas toll finden. Aber ich muß zugeben, dass Erdulden von machen Menschen ist alles andere als einfach. Bei manchen Statements, mal völlig unabhängig von wem, sitze ich ob der inhaltlichen Dreistigkeit vor dem Rechner und schaffe es gerade noch mit dem Kopf zu schütteln. Genau so ein Fall ist das hier auch wieder.


    Respekt vor der Beherrschtheit des ein oder anderen Schreibers.


    Liebe Grüße


    Mengi