Beiträge von ManniTF

Willkommen in der Transport Fever Community

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Das Team der Transport-Fever Community


    Auch scheint es mir, das Personen in TPF1 kürzere Wege und seltener auf Straßen unterwegs waren als in TPF2.

    Ohne exakte Vergleiche erstellt zu haben: in TPF2 sind schlicht zu viele Sims gleichzeitig unterwegs, das war in TPF1 bedeutend realistischer gelöst. Ich habe Anteile von über 90% aller Einwohner einer Stadt, die zum gleichen Zeitpunkt mit dem ÖV unterwegs sind bzw. an einem Bahnhof/einer Haltestelle warten. Rechne ich den Individualverkehr dazu, dann sind wahrscheinlich 100% der Einwohner gleichzeitig unterwegs. Niemand wohnt, arbeitet oder kauft ein. Natürlich geht das auch auf die Performance des Spiels.

    Links oben das Layer Verkehr aktivieren und dann auf die Schlösser klicken. Dort kannst du auch die Emmissionen sichtbar machen.

    Gefunden. Danke Dir!



    Das kann nur derjenige beantworten, der dort den Bahnhof platziert hat.

    Das bin ich! ;)



    Das sich das Wohnviertel dorthin ausbreitet und nicht plötzlich ein neues Gewerbegebiet entsteht war absehbar.

    In TPF2 wohl ja. In TF und TPF1 wäre das gar nicht klar. Da haben sich i.a.R. irgendwann Gewerbegebiete mit Wohnanteil gebildet. So wie in der Realität ja auch.



    Es scheint sogar so als wären die Wohnhäuser von Anfang an zu nah am Bahnhof.

    Nein. Siehe Screenshot. Aber ich spiele, nachdem ich nur Schlechtes gelesen habe, ohnehin mit der no-emissions-Mod. Sollten die Emissionen überhaupt eine Rolle auf die KI bzgl. der Stadtentwicklung spielen, dann entfällt das sogar.



    Für mich ist Spielen im Sanboxmodus schon die Außerkraftsetzung sämtlicher Spielmechaniken sodass es dann auf ein paar einzelne gesperrte Straßen auch nicht mehr ankommt.

    Da sind wir uns völlig einig. Ich sehe nur einen Unterschied darin, ob man eine Spielmechanik wissentlich benutzt/ausnutzt, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder ob man die Spielmechanik manipuliert.

    Mit gesperrten Straßen habe ich auch schon in TPF1 "gearbeitet" (da gab es eine Mod), hier jetzt ebenfalls (s. die Büsche vor dem Bahhofsgebäude). Diese Mods (sowie die privaten Straßen) hindern aber nur die KI an einer Stadtausbreitung an bestimmten Stellen. Sie ändern nicht die Spielmechanik.

    Und genau darum ging die Diskussion gestern: dass in TF und TPF1 sich die Städte v.A. an verkehrsgünstigen Stellen entwickeln und man so, ganz ohne Cheat, das Stadtwachstum beeinflussen und steuern konnte. In TPF2 gibt es eben nur noch von Beginn bis Ende ein Zentrum und von da entwickelt sich die Stadt, völlig Wumpe, was in und wo in dieser Stadt für Verhältnisse herrschen, wo es Verkehrsinfrastruktur gibt usw.

    Du hast am Bahnhof auch direkt Wohngebäude, deren Grundstückswert ist aufgrund der hohen Emmissionen dort niedriger.

    Und wieso stehen dann da Wohnhäuser und nicht Gewerbe und Insustrie? ;)



    Straßen sperren würde ich wegen derer hohen Unterhaltskosten nicht als cheaten bezeichnen.

    Jede Manipulation der Spielmechanik ist cheaten.

    Da ich aber nicht weiß, wie man Straßen sperrt, weiß ich auch nichts um die Kosten. Die im Sandbox-Modus darüberhinaus ja auch egal sind.

    In TPF2, kann man dies verbieten (alle Straßen auf Priuvat strellen)

    Kann man? Wo und wie?

    Aber das ist ja letzlich nur ein Cheaten. Es ändert doch am grundsätzlichen Muster des Städtewachstums nichts.


    ---


    Wie absurd diese "KI" in TPF2 ist, zeigt sich jetzt schon nach 10 Jahren.


    1850, direkt nach Bau der ersten Strecke

    (außerdem, hier nicht zu erkennen: es gibt eine Buslinie als Rundstrecke), das Zentrum (die teuersten Häuser/Grundstücke) ist ungefähr mittig:



    10 Jahre später, es wurden keinerlei Straßen oder Häuser manuell verändert (lediglich ein paar Kollisionsbüsche direkt vor das Bahnhofsgebäude gesetzt), es kam keine neue Linie dazu. Die teuersten Grundstücke sind jetzt nicht mehr mittig, sondern kleben allen Ernstes am hintersten Stadtrand. Es sind übrigens Gewerbegebäude.


    Sollte da irgendeine sinnvolle Logik hinter stecken, dann bin ich wohl zu blöd, sie zu kapieren.

    Ich kann es natürlich nicht wissen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass der Städtebau-Algorithmus so komplex ist und das berücksichtigt. Vor allem würde es keinen Sinn machen, wenn das früher so war und jetzt nicht mehr.

    Ich finde auf die Schnelle nur TF-Screenshots, aber da ist es eindeutig zu sehen:


    1873: einen Bahnhof in die Pampa gesetzt:



    gleiche Stelle im Jahr 1945: man sieht deutlich, dass die KI das Stadtzentrum zu dem Punkt mit den besten Verkehrsanbindungen verschoben hat



    Spiele jetzt erst seit ein paar Tagen TPF2, daher bin ich noch vorsichtig mit meinen Aussagen, habe aber lange TF und TPF1 gespielt. Und nicht nur der Städte-Algorithmus scheint primitiver geworden zu sein. So, wie ich das i.M. sehe, ist Alles, was nicht Schönbau ist, komplett runter gefahren worden. Industrien produzieren einfach in die Mülltonne, Städte brauchen nur noch 2 Waren, Städte können nicht mehr groß werden...

    Das PAX-Aufkommen in den Städten ist schon im Jahr 1855 dermaßen gigantisch, dass es einfach komplett unlogisch ist (und auch das war es in TF und TPF1 nicht, da musste man am Anfang um jeden einzelnen Passagier "kämpfen", jetzt stehen ein paar gespielte Wochen nach Start einer Linie >100 PAXe alleine an einer einzigen Bushaltestelle in einer 500-Einwohner-Stadt und wenn man alle zusammen zählt, sind >75% aller Einwohner an einer Haltestelle/Bahnhof oder in einem Fahrzeug).


    So wie ich das i.M. sehe, ist TPF2 nur noch ein reines Schönbau-Spiel und alles Andere ist auf geringst mögliches Alibi-Niveau herunter gefahren worden. Aber das wird jetzt OT, sorry!


    Nachtrag:

    Weil Bushaltestellen an zentralen Orten sind. Und an zentralen Orten entstehen größere Häuser. (Sprich: Korrelation, heißt aber nicht gleich Kausalität.)

    Nö. Bushaltestellen sind da, wo ich sie baue. In der Mehrzahl übrigens nicht an zentralen Orten, denn man schafft ja Verbindungen aus der Fläche ins Zentrum. Und da, wo die verkehrliche Anbindung attraktiv ist, entstehen Sekundär-Zentren. Ist in der Realität übrigens genauso ;)



    Bei Bahnhöfen kommt hinzu, dass der Algorihtmus in TPF1 einfach hinter der zweiten Straßenanbindung weitergebaut hat. Dadurch wurde der Bahnhof schnell umbaut, was in TPF2 nicht so einfach passiert.

    Keine Ahnung, woher Du weißt, wie der Algorithmus in TPF1 funktioniert, wenn Du es noch nie gespielt hast. Im Übrigen verstehe ich Deine These auch nicht. Was aber fest steht: in TPF2 wird der Bahnhof, wenn er denn nah genug am Zentrum liegt, sehr schnell völlig eingeschlossen:



    Aber das Problem bei TPF1 ist, dass einfach ohne Erlaubnis Straßen gebaut werden...

    Wo ist der Unterschied zu TPF2?

    In TPF 1 haben sie sich an den Bahnhöfen entwickelt.

    Auch an Bushaltestellen, wenn die Linien sinnvoll waren. Also grundsätzlich an verkehrsgünstigen Standorten. Man konnte auf diese Art und Weise (mit Geduld) Städte in jede gewünschte Richtung und Größe entwickeln, ganz ohne Schönbau oder Modding. Und man konnte logisch nachvollziehen, warum Städte wuchsen oder nicht und warum sie da wuchsen, wo sie es dann taten.

    Ob da ein Bahnhof ist oder eine Bushaltestelle ist egal, auch wenn Gebiete für den ÖV attraktiver wären, spielt das für den Stadterweiterung-Algorithmus keine Rolle. Es wird einfach ausgehend vom Stadtmittelpunkt nach außen gebaut.

    Das wäre dann ja die nächste herbe Enttäuschung des Spiels und eine weitere Verschlechterung gegenüber TPF1 und TF.


    Sehe ich das also richtig, dass man nur begrenzt große Städte haben kann, dass man Null Einflussmöglichkeiten hat, wie sie sich entwickeln, dass ein Bahnhof, den man anfangs am Besiedlungsrand baut, immer am Besiedlungsrand sein wird, während die Stadt an anderen Stellen sinnlos wächst?


    Oder hat jemand seit dem letzten Post noch etwas heraus finden können?

    Sorry, aber was ist mit WiSim gemeint ?

    Auch sorry! Ich meine das Freie Spiel.


    Nachtrag: Ich glaube, bei TPF ist "Sandbox" anders definiert, als in anderen Spielen. Hier kann man ja anscheinend trotzdem mit Einnahmen/Kosten usw. spielen. Ok, interessant...

    Sorry für die Verwirrung, für mich ist Sandbox, dass man einfach schönbauen kann, ohne auf Geld achten zu müssen.

    Danke Euch Beiden für die schnellen Antworten!



    Wen du die Mod Sandkastenmodus aktivierst kannst du wen du auf das Datum klickst einfach die Zeit ändern.

    Aber man kann mit dem Sandboxmode das Datum beliebig ändern.

    Ich möchte aber die WiSim spielen, nicht die Sandbox. Und da geht es leider nicht. Oder übersehe ich eine Möglichkeit?



    Für sowas gibts glaub ich diese Mod: https://steamcommunity.com/sha…iledetails/?id=2075070872

    Super, exakt das, was ich gesucht habe! :)

    Hallo zusammen!


    Nach einer längeren Abstinenz bin ich trotz der immer langweiligeren WiSim-Features des Spiels wieder hier gelandet. Hat halt doch einen gewissen Suchtfaktor das Spiel ;)


    Und habe direkt drei Fragen zu den selbst erstellten Maps:

    1. ich habe mir eine Map gebastelt und wollte sie gerade beginnen, zu spielen, da sehe ich, dass das Startdatum der 10.10.1850 ist. Ich habe mir die [map].sav.lua angeschaut und da ist mir der Parameter "time" aufgefallen. Ich habe den versuchsweise auf einen kleinen Wert bzw. -9999 gesetzt. Aber das hat lediglich zur Folge, dass das Startdatum jetzt der 5.10.1850 ist :/ (mir ist schon klar, dass ich einfach das Datum eine Weile auf 0 stellen kann, um dann 10 Monate zu überbrücken, ich häte es aber gerne gewusst, woran das liegt und ob es da Stellschrauben gibt)
    2. gibt es eine Möglichkeit, ein Spiel auf einer mit dem Startdatum 1850 selbst erstellten Map auch in einem späteren Jahr, bspw. 1990, zu beginnen?
    3. wie bekomme ich, wenn ich ein Spiel mit einer selbst erstellten Karte starte, den Minus-Wert bei "Einnahmen" in der Statusleiste weg? Der steht bei Start bei dieser Karte bei -80Mrd =O


    Ich danke schon einmal für Antworten!

    Mir ist auch noch ein Wunsch eingefallen und er ist doch tatsächlich eher ein Schönbau-Wunsch :whistling: :
    Warum müssen die Straßenstummel, über die Bahnhöfe mit dem Straßennetz verbunden sind, eigentlich Straßen mit mehr oder weniger deutlich ausgeprägten Bürgersteigen sein? Da fährt doch eh nie ein Auto und sowohl der Anschluss an eine Straße als auch das Verhalten der Passanten/Passagiere sieht ziemlich dämlich aus. Ein reiner Gehweg würde nicht nur besser aussehen, sondern auch die gleiche Funktionalität wie jetzt haben, nur logischer.

    Ich zitiere mich mal selbst ;):whistling: :

    Ich muss hier mal eine Lanze für UG brechen: die KI ist schon ziemlich gut gelungen, wenn man sich den Stadtbau mal genauer anschaut.
    [...]
    Dass dabei mal Häuser "falsch" gebaut werden - geschenkt!


    Schade, dass der Schweriner Bahnhof andere Bahnhsteigbreiten hat...

    Nochmal, die Spielmechanik ist im Grunde ganz einfach: ein einzelnes Gut wird nur dann transportiert, wenn die gesamte Warenkette aller Güter von der Quelle bis zum Konsumenten komplett steht. Wieviel Umladestationen dazwischen sind, ist dem Spiel egal. Es darf nur ein Transportweg nicht zu lange dauern (20 Minuten, glaube ich, gilt auch noch in TPF).


    Fang doch nicht mit einer der komplexesten Warenketten des Spiels an (damit auch eine der teuersten in der Einrichtung), sondern nimm doch z.B. erst einmal Treibstoff oder Lebensmittel. Natürlich kosten Leerfahrten Geld, aber wenn Du Dir die Industrien nicht selbst setzt (was das Spiel natürlich langweilig macht), sind diese i.a.R. nicht zu verhindern.