Das Rangieren/Umfahren macht schon Sinn für eine WiSim, aber nicht in dem Umfang wie Rina es beschrieben hat.
Meine Idee wäre das ganze unsichtbar zu gestalten.
Wenn jetzt eine Linie in einem Bahnhof wenden soll müsste einer der vier Punkte erfüllt sein.
- Der Zug ist Pendelzug fähig
- Es steht eine Lok zur Verfügung welche den Zug zurück ziehen kann. Diese Lok käme aus einem Pool welcher so aufgebaut ist wie ein Depot. Diesen Pool könnte man je nach dem wies umgesetzt wird auf eine Linie, einen Bahnhof oder für die ganze Welt beschränken. Ein wenden würde dann wie folgt aussehen: Lok1 verschwindet vom Zug und wird dem Pool hinzugefügt. Am anderen Ende erscheint eine Lok aus dem Pool.
- Es bestehen Gleise, mit denen der Zug umfahren werden kann. Dargestellt dadurch das die Lok am einten Ende verschwindet und am anderen wieder auftaucht. (Die Wagen kehren aber nicht mehr um)
- Es hat eine Wendeschleife durch die der Zug fahren kann.
Die Wendezeiten wären dann je nach Methode unterschiedlich. Ein Pendelzug kann sofort weiter fahren, wenn eine zweite Lok ran muss dauert es ein wenig länger und ein Umfahren dauert am längsten. Die Wendeschlaufe dauert natürlich so lange wie der Zug dafür benötigt.
Was bringt das denn nun für WiSim?
Der Spieler muss abwägen wie der Zug wendet und was für ihn am praktischen ist. Macht er denn Zug Pendelzugfähig (hier könnte man Pendelzugfähiges Material ein wenig teurer machen im Unterhalt.) oder kauft er ein paar weitere Loks, welche dann denn Zug übernehmen und wenn ja wie viele. Lohnt es sich da zu sparen und in kauf zu nehmen das der Zug eventuell ein wenig warten muss bis eine Lok frei wird etc. Oder erbaut die Gleise zum umfahren oder eine Wendeschlaufe. Oder er passt die Linien so an das kein Wenden notwendig wird.
Das ganze ist dann ein Abwägen ob die höheren Baukosten, die höheren Betriebskosten oder die Zeiteinbussen das kleinere Übel sind.
So bringt das ganze ein wenig mehr Schwierigkeit in das Wirtschaftliche ohne gleich ein Eisenbahn Simulator zu werden.
Das ganze wäre auch wesentlich einfacher umzusetzen, als wenn die Lok wirklich den Zug umfährt/vom Abstellgleis kommt und andere Züge blockiert etc, da keine Berechnungen stattfinden um die Lok zum Zug zubringen, da sie ja einfach auftaucht.