Beiträge von dampf19

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    Nachdem, was ich in da alles an Wagenzusammenstellungen im Rahmen meiner Recherchen für die "Trainspotting Videos" gesehen hatte, erschien mir das als gar nicht mal so unrealistisch. Ich sah sogar irgendwo ein Bild, in dem bei einer Zugbildung alle Farben vorkamen: von grün über silber, mint und rot bis zur IC Lackierung.

    Das ist korrekt. Es gab in der Tat Zugzusammenstellungen, wo alle möglichen Farben vorkamen.

    Auch bei Nahverkehrszügen, die hauptsächlich aus Silberlingen bestanden, gab es natürlich auch grüne Wagen, neben oceanblau-beigen und bereits mintfarbenen Silberlingen. Nur waren dann die grünen keine Vorseriensilberlinge, denn die können dann höchstens oceanblau-beige gewesen sein, zumal es von denen nicht viele gab. Das waren dann andere Wagenbauarten, die in diesen Zügen eingereiht waren, die immer noch grün waren.

    Tatsächlich gab es noch sehr lange Wagen in grün, aber das waren dann allesamt keine Silberlinge (es sei denn, es wären Wagen aus Luxemburg ein gereiht gewesen, die hatten ja grüne n-Wagen, aber die könnten allenfalls im Grenzgebiet zu Luxemburg DB-Gleise gesehen haben).

    ©

    Maximus Die Scene in Bild 5 würde realistischer aussehen, wenn das Signal nicht so dicht an der Weiche stehen würde. Vorbildgerecht wären hier 200m.


    PeterLustig Ein Wendezug mit oceanblau lackiertem Karlsruher Kopf und ein grüner Vorseriensilberling?

    Meines Wissens waren alle Vorseriensilberlinge bereits alle oceanblau-beige lackiert, als der oceanblau-beige Anstrich beim Steuerwagen eingeführt wurde. Daher wirkt diese Zusammenstellung etwas anachronistisch.

    Ja, und gleichzeitig könnten Bauteile zwischen den Baureihen ausgetauscht werden. Bei der DB sind nach dem Krieg sehr viele 50er verblieben, so daß man die 52 frühzeitig ausmustern konnte. Aber die Ersatzteile wurden in 50ern weiter verwendet. Kessel, Führerhäuser, Tender, Sanddome..

    Es gab 50er, die am Ende einer 52 ähnlicher sahen, als einer 50.


    Die Baureihen 41, 03, und 03.10 hatten alle 3 den gleichen Kessel, der untereinander austauschbar war (Es gab Detailunterschiede). Der alte Kessel wurde bei der DB später in durch einen geschweißten Neubaukesssel ersetzt. Den erhielten Ende der 50er alle 03.10 aber keine einzige 03. Die Öl-gefeuerten 41 (später als 042 geführt), bekamen alle den neuen Kessel, die kohlegefeuerten behielten teilweise den alten Kessel.


    Die 01-Familie, also die 01, die 02 und die 01.10 teilte ebenfalls die gleichen Kesselbauart, und das war meines Wissens auch der gleiche, der auch bei bei der BR 44 verwendet wurde. Auf jeden Fall hatten aber 44 und 85 den gleichen Kessel und wohl auch das gleiche Fahrwerk. Das gilt auch für BR 64 und BR 24, die ebenfalls Kessel und Fahrwerk gemeinsam hatten.

    Für die 01-Familie gab es dann ab Mitte 50er auch einen geschweißten Neubaukesssel, den erhielten alle 3-Zylinder Loks (also die 01.10 - ab 1968 als BR 011 und 012 bezeichnet - 011 waren die kohlegefeuerten und 012 die öl-gefeuerten Maschinen). Die 4-Zylinder-Maschinen (02) wurden in 2-Zylinder-Loks umgebaut und in die BR 01 eingereiht. Die 2-Zylinder 01 erhielt teilweise den neuen Kessel, teilweise behielt sie den Altbaukessel, wobei sogar die Altbaukessel-Loks diejenigen mit Neubaukesssel überlebt haben.

    Bereits bei den Preußischen Staatseisenbahnen wurde eine Vereinheitlichung der Bauteile angestrebt, so daß zum Beispiel auch Kessel bei Länderbahnloks austauschbar waren (BR 38 und 78) obwohl das noch keine Einheitsloks waren.


    Im Grunde können es sich Dampflok-Modder mit diesem Wissen einfach machen, weil man ja die meisten Bauteile nur 1 Mal modden muss, die man für mehrere Baureihen verwenden kann, und trotzdem sind noch Varianten innerhalb einer Baureihe mit vorhandenen Baugruppen möglich.

    Ein Wannentender für eine BR 52 kann auch für die Baureihen 42, 50 und 38 verwendet werden, evtl. mit kleinen Anpassungen, je nachdem ob man die Variante mit geschlossenem oder offenem Führerhaus darstellen will.

    Der Tender 2'2' T34 war mit den Baureihen 01, 03, 03.10, 39, 41 und 44 gekuppelt.

    Der (genietete) Tender 2'2'T32 mit 01, 02, 03, 04, 41, 43 und 44 gekuppelt.

    Der Tender 2'3T38 hing an 01.10, 06 und 45.


    PS: Da sich hier anscheinend nicht jeder mit Dampflokomotiven auskennt - um Mißverständnisse zu vermeiden:

    Die 43 hat nichts mit der 043 zu tun!

    Die 42 hat nichts mit der 042 zu tun!

    Die 043 ist eine öl-gefeuerten 44, die 43 eine 2-Zylindervariante der 44, die früh ausgemustert war.

    Die 42 ist eine Kriegslokomotive die früh ausgemustert war, die 042 ist eine öl-gefeuerte 41.

    Weiter geht's am "langen Abschnitt". Die Bebauung hat zu



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    Minute 19:20

    Geht doch. Einfach RA10-Tafel aufstellen, wo der Zug hält, und Einfahrsignal 200 m zurück (100m, wenn es eine Nebenbahn sein soll) - fertig!

    Die RA-10 muss dann natürlich schon sein, wenn es realistisch wirken soll.

    Juhu, ich kann auch mal meckern :P Auf dem BÜ-Häuschen steht Km 18,8 aber direkt dahinter an der Strecke 67,7. Immer diese Fehler :D
    Ne alles prima, schöne Bilder:thumbup:

    Kannst Dir ja für TPF3 mal wünschen,daß das Spiel automatisch die Streckenlänge berechnet und dann automatisch die Kilometersteine und Bü-Häuschen, mit der richtigen Beschriftung, an die richtige Stelle setzt. Leider ist das beim gegenwärtigen Spiel nicht besser hinzukriegen.

    Interessante Bildkomposition in der Vorschau ^^

    - Eine Dampflok (BR23) die egtl nur vor Personenzügen zu finden war, als Güterlok (die sollte dringend mal zur Revision so schwarzer Qualm ist nicht normal)

    - ...

    Auch Personenzugloks wurden gelegentlich vor Güterzügen eingesetzt, sei es, um eine Lücke im Umlaufplan zu schließen (lange Standzeiten vermeiden), oder um Eilgüterzüge schneller zu machen. Selbst die 01 kam gelegentlich vor leichten Güterzügen zum Einsatz, auch wenn diese Verwendung völlig untypisch war.

    Bekannt sind zum Beispiel Fischzüge, die mit P8 bespannt waren, um den frischen Fisch aus der Nordsee so schnell wie möglich zu Verbrauchern in Süddeutschland zu schaffen, bevor er verdirbt. Da brauchte man eine schnelle Lok, und keine langsame Güterzuglok. Auch der umgekehrte Fall kam natürlich vor. Besonders die 50er, eigentlich als Güterzuglok konzipiert, kam oft vor Personen- und Eilzügen zum Einsatz. Besonders im Mittelgebirge hat sich das gelohnt, auf kurvenreichen Strecken, die eh keine hohen Geschwindigkeiten zulassen. Wegen ihrer kleinen Treibräder konnte die 50 schneller beschleunigen als zum Beispiel eine 01, welche ihre Höchstgeschwindigkeit auf bestimmten Strecken gar nicht ausfahren konnte. Bei kurzen Haltestellenabständen kann eine 50 kürzere Reisezeiten herausholen, als eine Schnellzuglok.

    Ein weiteres Beispiel ist die BR 41,auch eine Güterzuglok, die aber auf kurvenreichen Mittelgebirgsstrecken sogar Fernschnellzüge gezogen hat.


    PS: Der schwarze Qualm liegt wohl eher daran, daß der Heizer nicht gut ist, oder der Lokführer mit geschlossenem Regler fährt.


    Moderator-Edit: Vollzitat gekürzt (Maverick2002)


    Wieso sind da 2 Leute auf der Lok? So schnell fährt die V36 doch gar nicht, daß da 2 Leute auf der Lok sein müssen.

    Zumindest nicht in der Kanzel. Der maschinentechnische Begleiter, der die Lok bedient, wenn der Lokführer im Steuerwagen sitzt, braucht nicht in der Lok, oder gar der Kanzel, zu sein, wenn die Lok zieht.

    PeugeotRacer Warum hat er kein TPF2? Ich fürchte, an den 17,99 kann es nicht liegen, sondern eher an seinem Rechner, welcher vielleicht die Mindestanforderungen für TPF2 nicht erfüllt.

    Ich konnte auch eine Weile TPF2 nicht zum Laufen bringen, musste erst ein neues Betriebssystem aufspielen. Jetzt geht es zwar, aber nur in der niedrigsten Auflösung, weil die Grafikkarte nicht reicht. Hatte sogar schon eine neue Grafikkarte bestellt, konnte sie dann aber nicht mehr bezahlen, weil der Corona-Lockdown alle Pläne, deren Verwirklichung Geld vorraussetzt, zunichte gemacht hat.

    Möglicherweise hat ja Freahk ähnliche Probleme.

    Die vermisse ich in TPF2 auch sehr, wenn wir von der gleichen Unterführung reden. Habe ich in TPF1 sehr oft benutzt, zumal ja bei niveaugleichen Übergang immer der häßliche Hubble entsteht.

    Klaus : Ich habe sowieso nie verstanden, weshalb das Paket "Deutsche Hauptsignale" heißt, Bayern gehört doch auch zu Deutschland, und die Bayrischen Ruhe-Halt-Signale standen in einigen Bahnhöfen noch mindestens bis 1976, zum Beispiel in Freilassing.

    Überhaupt hatte doch früher jede Länderbahn in der jetzigen BRD ein eigenes Signalsystem.

    Die sogenannten "Deutschen Formsignale" wurden ja erst mit der Gründung der DRG eingeführt, wobei die Mastblende in rot-weiß eh erst eine Nachkriegserfindung ist (soweit ich weis, zumindest gab es die nicht am Anfang). Vor der Krieg gab es das nicht, da war der gesamte Gittermast rot-weiß lackiert.

    Was es auch noch früher gab, waren 3-flüglige Signale (HP3).

    Wenn man ein Paket "Deutsche Formsignale" macht, gehören die ja auch alle mit rein (zumindest die bayerischen, die ja noch sehr lange nach Gründung der DRG verwendet wurden). Ansonsten sollte man es lieber DB-Formsignale nennen.

    Also bei der DB gab es ab den 60er Jahren, von bestimmten Ausnahmen abgesehen, nur noch Wittebleche. So habe ich die Loks in Erinnerung. Eine 01 mit Wagnerblechen brauche ich nicht, zumindest nicht für die Nachkriegszeit (auch wenn die Museumslok 01 118 noch bis zur Abstellung 2019 Wagnerbleche hatte).

    Loks, die sowohl mit Wagner- als auch mit Witteblechen noch nach 1960, teilweise bis zur Ausmusterung Mitte der 60er, unterwegs waren, waren nur BR 24 (sogar in 2 verschiedenen Ausführungen der Wagnerbleche), BR 39 (BR 24 und BR 39 teilweise bis zur Ausmusterung) und ganz wenige BR 50 bis in die frühen 60er. Die "Tenderlokvariante" der BR 24 (BR 64) hatte gar keine Windleitbleche. Alles andere kenne ich aus eigener Anschauung nur mit Witteblechen. Auch die P8 hatte ab den 60ern nur Wittebleche, während die "Tenderlokvariante" der P8 (BR 78), gar keine Windleitbleche hatte, zumindest nicht die Loks der DB. Meines Wissens hatte auch die "Tenderlokvariante" der BR 44, also die BR 85 Wittebleche.