Beiträge von dampf19

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    zum Thema Post- und Packwagen. Es ist wohl richtig, daß man die in TPF2 nicht am Personenbahnsteig beladen kann, wie zumindest in kleineren Bahnhöfen oft üblich. Heute übliche Bahnhofsarchitektur sieht vor, zwischen 2 jeweils Gleisen ein Bahnsteig, damit nicht auf beiden Seiten ausgestiegen wird. Bei größeren Bahnhöfen, zum Beispiel am Hauptbahnhof Frankfurt (vor dem Umbau der Gleisanlagen), war es aber keineswegs selten, daß ein Gleis auf beiden Seiten einen Bahnsteig hatte. Einer davon war der Bahnsteig für Reisende, und der andere ein Gepäckbahnsteig. Und diese Situation kann man in TPF2 durchaus nachempfinden, indem man die Gleise jeweils zwischen einen Personenbahnsteig auf der einen Seite, und einen Güterbahnsteig auf der anderen Seite setzt. Und dann kann der Packwagen durchaus Güter be- und entladen.


    Wobei der Personenbahnsteig in TPF2 eigentlich zu schmal ist (es gibt bei der DB vorgeschriebene Mindestmaße, die auch abhängig von der Art des Personenzugangs und des Bahnsteigtypes (Mittelbahnsteig, Außenbahnsteig, Hausbahnsteig) ist, aber vielleicht findet sich ja mal ein Modder, der sich der Sache annimmt (soll ich dazu mal einen LexikonEintrag machen, oder sind die Maße allgemein bekannt?).

    Andererseits ist der Güterbahnsteig für einen Gepäckbahnsteig im Personenbahnhof eigentlich zu breit.

    Dashalb habe ich auch den Begriff "Nachempfinden" und nicht "Nachbauen" verwendet. Aber prinzipiell geht es halt schon.

    Ist ja merkwürdig, die sollen doch froh sein, wenn man ihnen die Arbeit erspart. Da wird immer argumentiert, man hätte keine Zeit mehr die Mods zu konvertieren, und man soll nicht immer nur "fordern", sondern selbst was machen. Und wenn man ihnen dann die Arbeit abnimmt, und es selber macht, ist es auch nicht recht.

    Das erste Mal haben sie ihre Werke ja auch mit uns geteilt, warum jetzt plötzlich nicht mehr?

    Ich habe mir jetzt die Mühe gemacht, den TF-Wasserkran von eat1963 nach TPF2 zu konvertieren, incl. Umstellung von Wegepunkt auf Asset und tga-Texturen auf dds-Texturen. Bisher warte ich noch auf Antwort, ob ich das hochladen darf. Als Creator in der neu geschriebenen Mod.lua ist weiterhin eat1963 angegeben - ich habe lediglich in der Beschreibung angemerkt, daß das Script von mir konvertiert wurde.

    Dachte eher er freut sich, daß ich ihm die Arbeit erspart habe, das selber konvertieren zu müssen, aber bisher keine Antwort.


    Theoretisch könnte man das allerdings auch als Mod zum Mod gestalten (müsste man probieren ob das funktioniert - vielleicht stören die alten (dann ungelöschten) Lua-Dateien ja auch die Funktion). Wenn ein "Mod zum Mod" funktioniert, bräuchte man keine Erlaubnis.

    Ist das eigentlich auch bei den von Dir konvertierten Bahnhöfen möglich, wenn die Modder sich nicht melden sollten, unerreichbar sind, oder keine Hilfe bei der Konvertierung wollen (aus unerklärlichen Gründen)?

    Eingereicht bei der Modwerkstatt heißt wohl: Bahnhof ist fertig an die Modwerkstatt übergeben worden, aber die denken gar nicht dran, den der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen?


    Nachtrag: Wieso unterliegen jetzt plötzlich auch Texturen dem Urheberrecht? Es gibt doch Repaints - was bedeutet, daß Texturen ersetzt werden.

    Bei der DB genauso. Zugbildungsvorschriften waren nicht bindend - sondern nur "Sollte"-Empfehlungen. Daher gab es reichlich Ausnahmegenehmigungen, und von denen hat die DB extensiv gemacht, so daß bunt zusammengewürfelte Züge eher die Regel waren, als die Ausnahme.

    So, meine erste echte TPF2-Welt ist eröffnet.


    Bald schon Geschichte: Der Rückgang des Reiseverkehrs auf dieser Nebenstrecke macht den Zug inzwischen unrentabel. Inzwischen gibt es einen preußischen Akkutriebwagen als Ersatz, der völlig ausreicht, und der auch weniger Emissionen verursacht.



    Nochmal der gleiche Zug bei Durchfahrt durch den Übergabebahnhof Stahlwerke und Raffinerie


    Ein schwerer Güterzug verlässt den Übergabebahnhof Stahlwerk. Wie bekannt sein dürfte, sind bei Ausfahrten, die ausschließlich vom Güterverkehr genutzt werden, Sperrsignalen ausreichend, wobei ein einziges, gemeinsames Gruppenausfahrsignal für die gesamte Gleisharfe gilt. Die Sperrsignale sind aus TF und selbst konvertiert, die gab es ja nie für TPF (obwohl sie meines Erachtens wichtiger sind als Vorsignale).



    Brunkau Hauptbahnhof mit Güterzug und Hauptquartier


    Parallelausfahrt aus Brunkau


    Der eine kommt, der andere geht.


    Personenzug in Heyerhof. Im Vordergrund typisch BW: Die Gleise sind von Kohlenstaub so weit bedeckt, daß nur noch die Schienenköpfe sichtbar sind.


    Schnellzug in Heyerhof

    Was spricht eigentlich gegen separate Linien je Abladepunkt? Wenn ich mich nicht täusche kostet eine extra Linie pauschal nichts (gerne korrigieren, wenn ich das übersehen habe) und die Leerfahrten würden entfallen.

    Separarate Linien sind aber ineffizient, wenn 2 mögliche Abladestellen sowieso auf dem Weg liegen. Das spart Fahrzeuge, senkt damit die Instandhaltungskosten und vermeidet doppelte Wege. Ein Feature "fahre gleich zurück falls Du leer bist" würde aber Sinn machen und sollte mal auf den Wunschzettel für TPF3.

    Ich spiele effizient und wirtschaftlich, aber mit möglichst viel Schönbau, wo ist da der Widerspruch?

    Betimmter Dinge müssen einfach sein, selbst wenn man im Spiel theoretisch ohne sie auskommt. Ich kann theoretisch Bahnhöfe ohne Umsetzgleise bauen, ohne pleite zu gehen und Drehscheiben und Bekohlungsanlagen weglassen (was in der Realität natürlich nicht möglich wäre), aber solche Investitionen müssen einfach sein, sonst sieht es nach nichts aus - auch wenn es das Spiel nicht verlangt.

    Gibt auch kleinere Formsignale, das sind aber Sonderbauten.

    das ist dann der fall wenn man ein Normales Signal nicht sehen würde.

    In Goslar steht ein kleines weil man es sonst wegen dem Bahnsteigdach nicht sehen würde.

    Ja und im Rüsselsheim auch, ist hinlänglich bekannt. Hättest Du meinen Beitrag gelesen, hättest Du gesehen, daß ich genau das geschrieben habe! Aber wie Du richtig erkannt hast "sind aber Sonderbauarten" mit entsprechend kürzeren Signalflügeln, die bei regulären Abmessungen sonst ins Lichtraumprofil ragen würden.

    Ein 6m Flügelsignal mit regulären Flügeln ist mir nicht bekannt als Regelbauart oder Sonderbauart. Und die Sonderbauarten, die man verwendet, wenn das Signalbild durch ein Bahnsteigdach verdeckt wäre, sind keine 6m hoch, sondern deutlich niedriger (4m? oder noch weniger?).

    Vielleicht komme ich darauf zurück - aber ich habe noch ein paar andere Ideen und wenig Zeit. 6m Masten bei Formsignalen? Meines Wissens gibt es regulär nur 8 m, 10 m und 12 m.

    Daneben gibt es natürlich Sonderformen, die erheblich niedriger sind als 6m und die auch gekürzte Signalflügel haben, weil reguläre Flügel sonst ins Lichtraumprofil ragen würden.

    Schmalmasten sind keineswegs immer im Bahnhof, sondern nur dann, wenn der Gleisabstand so eng ist, daß ein normaler Mast nicht zwischen die Lichtraumprofile passen würde. TPF hat einen festen Gleisabstand und ich habe jetzt nicht nachgemessen, ob er so eng ist, daß ein Schmalmast Sinn macht (oder im Gegenteil zwischen zwei Gleisen obligatorisch wäre).


    Wie gesagt, ich habe leider sehr wenig Zeit und noch ein paar andere Ideen, die ich mal umsetzen wollte (abgesehen von den Zäunen) - aber wenn ich mal die Zeit finden sollte, was mit Signalen zu machen, komme ich gerne auf das Angebot zurück, Deine Mods umzubauen (zumindest für mich ist das einfacher, als alles komplett neu zu machen, von wegen Urheberrecht).

    Ich mache eigentlich auch "Schönbau", aber mit KI und mit funktionierndem Wirtschaftssystem. Gegen Ende des 19.Jahrhunderts wäre ich fast pleite gegangen, zumal es immer weniger Güter- und Reiseaufkommen gab, die Kosten für die Infrastruktur aber ziemlich hoch wurden. Mittlerweile mache ich wieder ordentlich Gewinne, nachdem ich neue Bahnhöfe abseits der Städte gebaut habe und vermieden habe, daß Städte getrennte Güterbahnhöfe im Industriegebiet haben und zum Teil von 3 Seiten von Bahnlinien umgeben sind und Dampf-Straßenbahnen durch elektrische Straßenbahnen ersetzt wurden.

    Mit dem "ohne Kosten"-Mod zu spielen macht einfach nicht so viel Spaß, wenn man sich keine Gedanken zur Rentabilität machen muss.

    Aber ohne "Schönbau" ist es auch öde, es muss auch nach was aussehen.

    Ich hab auch mal wieder etwas weiter gebaut, noch sieht man nicht viel davon dass die Bahnstrecke hier mitten durch die Stadt verläuft, aber das wird sich hoffentlich bald ändern.

    In TPF1 würde ich Dir Recht geben, aber ich fürchte in TPF2 wird das nichts, es sei denn, Du hast einen "Anti-Emissionensmod" aktiv. Bei mir hat die KI alle Häuser abgerissen, die auch nur ein bisschen der Bahnlinie nahe gekommen sind.

    Licaon Interessant, wußte ich noch gar nicht. Bisher wußte ich nur, daß Industrieloks wegen der einseitigen Radsatzabnutzung in bestimmten Zeitabschnitten gedreht wurden, wenn der Industrieanschluss in einer starken Kurve lag. Aber auf dem Staatsbahnnetz solle sich eigentlich die Anzahl, der Rechts- und Linkskurven im Mittel ausgleichen. Gut, wenn die Lok vorwiegend auf bestimmten Strecken eingesetzt wird, kann es natürlich schon mal vorkommen, daß Kurven in einer bestimmten Richtung überwiegen. Ich weis allerdings auch, daß die Lokführer der E 69 sich geärgert haben, wenn die Loks nach einem AW-Aufenthalt gedreht zurückkamen, weil die Streckensicht in der anderen Fahrtrichtung weniger gut war, gerade weil die Kurven, auf der Strecke Murnau-Oberammergau, eine bestimmte Vorzugsrichtung haben (was ja eigentlich im Widerspruch zu dieser Aussage steht).


    Wenn das alles aber so ist, dann wundert es mich, daß heute bei Neuanlagen trotzdem keine Drehscheiben mehr gebaut werden, bzw. vorhandene mehr und mehr verschwinden.

    Aber jetzt, wodurch es sagst: Die S-Bahn 141 vom Karlsruher Wendezug war ja auch manchmal verkehrt herum am Zug, das könnte die Erklärung sein.

    Licaon Ursprünglich wurden aber wahrscheinlich Drehscheiben nur für Schlepptenderlokomotiven gebraucht. Mag sein, daß es in Österreich schon in den 30er Jahren ehemalige Dampflok-BW gab, die zu reinen E-Lok BW umfunktioniert wurden. Aber E-Loks haben 2 Führerstände (oder einen Mittenführerstand wie die E60 und ähnliche Loks) und brauchen daher keine Drehscheibe - klar hat man in vorhandene Anlagen später auch E-Loks abgestellt.

    Aber da E-Loks nicht gedreht werden müssen, macht es eigentlich keinen Sinn, von Anfang an als E-Lok BWs geplante Anlagen mit Drehscheibe auszurüsten. E-Lok BW würde man eher mit Schiebebühne und Rechteckschuppen planen, es sei denn, es waren mal ursprünglich Dampflok-BW - und sei es auch nur in der frühen Länderbahnzeit mal ein Dampflok-BW gewesen.

    Neue Häuser zum Selbst-Schönbau? Darauf warten ich, die TPF2-KI reißt nämlich alle KI-Häuser in Bahnhofsnähe ab, sobald der Bahnbetrieb aufgenommen wird.

    Entweder das, oder ich brauche demnächst den "Keine Emissionen"-Mod . So macht es jedenfalls keinen Spaß - ich kann ja noch nicht mal Dampf-Straßenbahnen einsetzen, ohne daß die Stadt schrumpft, in TPF 1 sind die Städte gewachsen wenn es einen Bahnanschluss gab, in TPF 2 schrumpfen sie bis die Linie unrentabel wird. Und alles vorzeitig elektrifizieren? Ohne mich, die richtige Eisenbahnatmosphäre kommt nur auf, wenn extensiv Dampflokomotiven eingesetzt werden.

    Was ein Paketverteilzentrum mit Schienenanschluss? Darauf wäre ich niemals gekommen, ist aber eine Klasse Idee. Schade, das es in echt sowas niemals geben wird.

    So etwas hat es doch früher gegeben. In Bremen wurde erst 1990 ein neues Paketverteilzentrum mit Gleisanschluss gebaut.

    Auch Briefpost wurde ja lange Zeit mit der Post befördert - die meisten Schnellzüge führten einen Postwagen mit, der ein fahrendes Briefverteilerzentrum war (außen gab es einen Briefschlitz, so daß man sogar beim Halt am Bahnsteig als Normalbürger noch Briefe einwerfen konnte). An jedem größeren Bahnhof gab es ein Postamt mit eigenem Zugang zu allen Bahnsteigen, damit die gelben Bahnsteigkarren direkt zum Postwagen fahren konnten um während des Postsäcke einzuladen. Die blauen Bahnsteigkarren waren der Bahn, die fuhren zum Gepäckwagen, die gelben der Post. Früher gab es bei der Bahn ja auch etwas, was man beim Flugzeug "Vorabend Check-in" nennt, das ist ja alles abgeschafft worden, weshalb die Züge ja auch keine Packwagen mehr mitführen.

    Zusätzlich hatte das Bahnpostamt oft auch noch zusätzlich eigenene Anschlussgleise für Paketpost oder ähnliches.

    Leider ist der Vertrag Bahn - Post ausgelaufen und nicht verlängert worden und die gesamte Infrastruktur mittlerweile abgerissen.