Ich lese die aktuellen Diskussionen zu Transport Fever 3 und Paradox nun schon eine Weile mit.
Ehrlich gesagt verstehe ich viele Sorgen durchaus. Jeder hat seine eigenen Erfahrungen mit Publishern, DLCs oder Entwicklungen in der Spielebranche gemacht.
Aber mir fällt gerade auf, dass der Ton in der Community zunehmend aggressiver wird und sich die Leute teilweise gegenseitig „die Köpfe einschlagen“.
Ich selbst bin eher der praktische Spieler-Typ:
Ich spiele Transport Fever, weil mir das Spiel gefällt.
Ich suche Mods, löse Crashs, baue Karten und freue mich auf neue Inhalte.
Wer Entwickler ist, wer Publisher ist oder welche Firmen im Hintergrund stehen, ist für mich erst einmal zweitrangig — solange am Ende ein gutes Spiel entsteht.
Auch die ganzen Diskussionen über mögliche DLC-Preise verstehe ich nur bedingt. Momentan wissen wir doch noch gar nicht, was überhaupt kommt, was es kosten wird oder ob es einem persönlich gefällt.
Und selbst wenn später DLCs erscheinen:
Dann entscheidet doch am Ende jeder selbst, ob ihm der Inhalt den Preis wert ist oder eben nicht.
Wenn mir etwas zu teuer ist oder mir nicht gefällt, dann kaufe oder spiele ich es einfach nicht mehr.
Ich kritisiere ja auch nicht VW dafür, dass ein Porsche teurer ist als ein Golf. Jeder entscheidet selbst, was er möchte und was es ihm wert ist.
Natürlich darf und soll man kritisch bleiben. Aber vielleicht wäre es gut, wenn wir als Community erst einmal abwarten, wie sich Transport Fever 3 tatsächlich entwickelt, statt uns schon vor Release gegenseitig zu zerlegen.
Am Ende sitzen wir doch eigentlich alle hier, weil wir die gleiche Spielreihe mögen.