Beiträge von Rauschpfeiff

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    da ist ja noch mein Soundset aus TPF1-Zeiten drin oder? wenn mir jemand verwertbare Soundfiles dafür bereitstellt kann ich das da gerne einpflegen.


    Dein Soundset mit den angedeuteten Schaltvorgängen usw. finde ich ansonsten übrigens weiterhin überaus gelungen und weiterhin "gültig" :)

    Nur die Pfeife hat halt nicht viel vom Uerdinger :D
    Welche Kriterien gelten denn für die Verwertbarkeit von Soundfiles?

    Sag mal, was ganz anderes:

    Jetzt, wo's funktionierende Pfeiftafeln gibt, wär's da denkbar, daß du vielleicht die VT95 (und irgendwann in ungewisser Zukunft die VT98 :D) mit einer realitätsnäheren Pfeife ausstatten würdest?

    Die jetzt "verbaute" ist etwas ... naja, sagen wir mal ... mild ;)

    Und das, wo sehr kurze Zugfolgen in TPF2 sogar besonders erstrebenswert sind.


    Ich hab's noch nicht ausprobiert, aber ich verstehe das Problem noch nicht so ganz:

    Man soll doch die Alternativterminals selbst definieren können? Was spricht denn dann dagegen, Bahnhofsteile einzurichten, die durch Zwischensignale abgedeckt sind, und die Weichen zu den alternativen Terminals hinter das Zwischensignal zu legen und so trotzdem kurze Zugfolgen zu ermöglichen? Ein totales Gleisbelegungswirrwar ist doch ohnehin nicht realistisch. Einen großen Bahnhof kann man doch jeweils in Gleisgruppen einteilen, die bestimmte Relationen abdecken. Gerade da bringen die Alternativterminals doch auch wirklich einen großen Nutzen, weil man mehrere Linien auf Gruppen von 2-3 Bahnsteiggleisen verteilen kann. Ich wüsste gar nicht, wieso ich bei einer solchen Konstruktion nochmal Zwischensignale vor Bahnsteiganfang legen sollte.
    Die Verteilung der Züge in die Gleise dieser Richtungsgruppen kann doch problemlos, ohne dadurch einen großen Abstand zu erzeugen, hinter den Zwischensignalen erfolgen.

    Mein Haupt-Vorbild waren aber die schwedischen Saltsjöbanan zwischen Stockholm-Slussen und Saltsjöbaden.



    Arrrrr, wusste ich's doch, daß es in Richtung SL geht! :D Ich hatte mir nur die Falschen nochmal angesehen, also die alten Pendeltåg-X1 und die passten von der Front her nicht, deshalb hab' ich nix gesagt.

    Ich würde auch sagen: Lass den armen Kerl doch erstmal bei den Basics bleiben :)


    Mir würden auch noch zwanzigtausend Extrawünsche einfallen, aber es sollten ja auch erstmal die größten Lücken gefüllt werden und da ist der grundlegende Bahnsteigbau doch erstmal wichtiger, oder? Immerhin geht's hier auch um freiwilliges Engagement :)

    Aber, um das nicht unter aller Viele-Breie-verderben-den-Koch-Dynamik untergehen zu lassen: Danke, danke und danke² lieber lennardo97 nochmal für deine Arbeit :)


    Ich hatte nicht damit gerechnet, daß das so schnell weitergehen würde und dann kommst du hier plötzlich mit so einem Blumenstrauß an guten Neuigkeiten um die Ecke :)

    Mit aktivierten Alterungseffekten sieht das Ganze so aus:


    WOW! Ich bin (fast) sprachlos :D

    Könntest du dir denn vorstellen, den Kies-03-Bahnsteig evtl. auch völlig "nackt" einzustellen, also ohne Kanten und Lampen, damit man ihn auch mit ergänzenden alternativen Kanten als Asset versehen könnte, bei Bedarf?
    Wenig Aufwand, viel Flexibilität :)

    Von mir auch nochmal etwas ausführlicher zum Thema Bahnsteige, genauer: Schüttbahnsteige.

    Bisher hab' ichs immer so gehandhabt, daß ich die Schüttbahnsteige aus dem Set "Sunshine Valley Station" von [3.19]Icemaster auf Steam (Link) verwendet habe. Die haben jedoch den Nachteil, daß sie je nach Winkel ziemlich "ausfransen". Dazu verwende ich seit dessen Erscheinen die Bahnsteigassets aus dem Set "Lagerhaus 2 Modelle mit Plattformen und Rampe" von PeugeotRacer, um einen passenden Hausbahnsteig, bzw. eine Bahnsteigkante hinzuzufügen. Das Ergebnis sieht dann so aus. Mehr schlecht als recht, aber halbwegs passabel bis auf Weiteres.

    Die DR-Lampen in einer westdeutschen Szenerie mögen mir die DR-Puristen bitte verzeihen, ich fand sie einstweilen aber am Schönsten für den Zweck, mangels Alternative :)



    Auch das grafische "Ausfransen" an den Kanten sieht man hier sehr gut. Manchmal habe ich das etwas notdürftig mit Gras kaschiert:




    Der neue österreichische Schüttbahnsteig (bitte nehmt mir auch das nicht übel) ist für mich keine gute Alternative, weil er die Schwellenkanten "frisst", zu groß wirkt und sich vom Schotterbett kaum abhebt.


    Jetzt fände ich's natürlich super, wenn du vielleicht darüber nachdenken könntest, eine Art "ausgereiften" Schüttbahnsteig zum Set hinzuzufügen, der an den Kanten ansehnlich bleibt, möglichst die "Kies 03"-Textur als Option, evtl. neben ein paar Alternativen, gepflastert bis Matsch, beibehält, weil man so am flexibelsten ist und man damit gute, fließende Übergänge zum Vorplatz usw. gestalten kann ... und, idealerweise, eine Bahnsteigkante als Asset, die an den "Roh"bahnsteig anschließt und sich gut mit ihm verbindet, möglicherweise durch eine Anschlusskante in ebenfalls variabler Bahnsteigtextur, die leicht angewinkelt ist und deshalb quasi im Bahnsteig verschwindet. Auf die Art und Weise könnte man einseitige Kanten machen, wie auf vielen älteren Bahnhöfen bis in die 90er üblich ... und zweiseitige Kanten für mittelgroße Bahnhöfe. In Kombination mit passenden Gleisübergängen wären damit eigentlich von der Epoche II bis IV schon die meisten Bahnsteigkonfigurationen in einer befriedigenden Weise abgedeckt.

    Dazu bräuchte man ja lediglich den "Rohbahnsteig", der sowohl als Schütt- als auch als gepflasterter Kantenbahnsteig verwendbar ist, je nach verwendeter Kante ... und halt die Kante mit Anschlussüberhang, die ans Gleis ansnapt, so wie es PeugeotRacer bei seinen Bahnsteigassets umgesetzt hat, was schon sehr nutzerfreundlich war.


    Durch die Kombi aus Rohbahnsteig mit 4 Texturen (Kies 03, Erde, Asphalt, Pflaster) und Kanten mit Anschlussüberhängen in diesen 4 Texturvarianten könnte man von Haltepunkt bis Mittelknoten bahnsteigtechnisch von 1920 bis 1990 so ziemlich alles abdecken. In Sachen Höhe reicht ja die niedrige Höhe der Bahnsteige, die du auf meinen Fotos siehst, vollkommen aus. Für Höheres, also im S-Bahn oder Großstadt-/Fernverkehrsbereich reicht ja ein asphaltierter oder gepflasterter Bahnsteig mit fertiger Kante in variabler Höhe.

    Das wäre ein Rundumschlag mit überschaubaren Mitteln.
    Was hältst du davon? Konnte man mir halbwegs folgen? :D

    Kopfsteinpflaster-Bahnsteige und genieteten Bahnsteigdächer


    Genau das. Und wenn man bedenkt, daß dieser Stil das Bild der Bahn bis weit in die 90er geprägt hat, beschränkt sich die notwendige Verwendbarkeit ja nicht auf die Zeit vor 1945, wenn man halbwegs realistisch bauen will :)

    Oh, wie toll, daß du weitermachst! :)



    Was mir vor allem fehlt, sind klassische Epoche-IV-Elemente: Die Bahnsteiglampen der Zeit, die Wartebuden, die aufgestellt wurden, wenn die alten Bahnhofsgebäude meistens geschlossen waren. Auch die Fernsprecher fehlen noch.

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    Eine schmale Bahnsteigkante als snap-Asset für Schüttbahnsteige wäre auch nicht schlecht, so wäre man freier in der Gestaltung. Ich benutze dafür momentan die etwas breitere Bahnsteig"kante" von PeugeotRacer, aber nur nur 'ne flache Kante mit passenden Schüttbahnsteigen wäre Zucker.

    Auch die klassischen, leicht angeschrägten Bahnsteigdächer und beschriftbare weiße Schilder fehlen zumindest mir persönlich mir momentan noch, weil sie jahrzehntelang das Bild mittelgroßer Bahnhöfe bestimmt haben:

    [Blockierte Grafik: https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/67799.jpg]



    Hier nochmal die Mischung aus vier Elementen: Schüttbahnsteig (perfekt durch passende Bahnsteigkante zu ergänzen), Beleuchtung, Wartehäuschen, weißes Schild:

    [Blockierte Grafik: https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/5368.jpg]


    Und nochmal, weil's so schön war:


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    Bildquellen: Eisenbahnstiftung.de

    Briefschlitz dort haben wo normalerweise keiner sein sollte


    Ach was, das war einfach ein besonderer Service: 1987 hatte der Beauftragte für Schienenwegkreuzungspädagogik Bundesbahnoberrat Dr. Ortwin Überspanner versuchsweise an wenigen repräsentativ ausgewählten Übergängen ein Beschwerdepostfach für Autofahrer eingerichtet, denen die Schranke immer zu lange unten ist. Aus der Beschwerdehäufigkeit und dem Abstand zum Einschaltrelais (Überspanner-Koeffizient) sollten dann die Parameter für den perfekten Bahnübergang ermittelt werden. Leider hat sich Dr. Überspanner bei der Begehung einer seiner Testanlagen im März 1988 den Finger am Briefschlitz geklemmt und sich daraufhin frühpensionieren lassen. Sein Nachfolger Dr. Leberecht Leckmichimarsch setzte in der Folgezeit andere Prioritäten (Topfpflanzen, Boonekamp, versuchte Privatisierung von Schrankenanlagen) und die Briefschlitze wurden überspachtelt und gerieten in Vergessenheit.