Hallo Leute, ich habe beschlossen 7 Kurzgeschichten bis Halloweeen zu veröffentichen.
Wer lust hat, kann diese gerne lesen. Viel Spaß![]()
Die Geschichte für Montag kommt ein wenig verspätet
Die anderen Geschichten werden hoffentlich auch ein wenig länger![]()
Ich rannte um mein Leben. Meine Muskeln schmerzten und meine Beine drohten zu versagen. Trotzdem rannte ich weiter und weiter. Das Biest verfolgte mich immer weiter, es klebte mir förmlich an den Versen. Egal was ich tat, es war mir nicht möglich, es abzuschütteln. Ich, spürte, wie mich die Kraft in den Beinen verließ, doch ich rannte weiter. Ich durfte nicht stehen bleiben, wer weiß, was dieses… Ding sonst mit mir machen würde. Diese Situation war so surreal! Ich renne nachts über einen Waldweg und werde verfolgt von einem riesigen, schwarzgrauen Zottelofen Biest!
Vor mir kam eine Weggabelung. Ich bog nach rechts ab, in Richtung Ort. Ich vermochte es nicht, mich umzudrehen, doch ich hörte weiterhin die Schritte hinter mir. Ich rannte um mein Leben! Dieses Biest durfte mich bloß nicht bekommen, dann wäre es aus mit mir.
Die Bäume des Waldes tauschten nur so an mir vorbei, und langsam verschwamm meine Sicht. Ich hätte keine Kraft mehr.
Warum verfolgte mich dieses Wesen überhaupt? Ich war schließlich einfach nur ein normaler Schüler. Was wollte es bitte von mir? Ich wusste nur noch, dass ich mir nachdem ich mit meinen Freunden abends etwas unternommen hatte, zu einem Laden am Stadtrand auf meinem Nachhauseweg ging und mir dort eine Limo kaufte. Als ich mich gerade auf den Weg machen wollte, hörte ich in einiger Entfernung hinter mir das Brüllen eines Monsters. Ich drehte mich vor Schreck um und erblickte ein sicherlich drei Meter großes Ungetüm, welches mich mit gelb leuchtenden Augen anstarrte. Vor Schreck rannte ich los, in der Hoffnung irgendwie diesem Ungetüm entkommen zu können. So rannte ich nun schon seit guten 15 Minuten, immer auf dem Weg zu meinem Heimatort. Noch immer hörte ich die Schritte hinter mir, und wieder ertönte dieses scheußliche Gebrüll.
Endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit, erblickte ich die Tankstelle am Ortseingang. Wie auf eine magische Weise fühlte ich neue Energie und rannte so schnell ich könnte zur Tankstelle, die zum Glück rund um die Uhr geöffnet hatte. Keuchend stürzte ich in die Tür und vor zur Theke.
„ES IST HINTER MIR HER!“, schrie ich voller Verzweiflung die Kassiererin an, die mich erschrocken anstarrte. Dann sackte ich zu Boden und mir wurde schwarz vor Augen.
Das dumpfe Klingeln einer kleinen Glocke holte mich zurück. Vielleicht war es auch das Wasser, welches mir die Kassiererin zu Abkühlung ins Gesicht spritzte. Verschwommen sah ich, wie ein verschwitzten, aber glücklich schauender junger Mann den Laden betrat. Als er mich sah, änderte sich schlagartig seine Mine. „Endlich habe ich sie eingeholt.“, keuchte er.
„Sie haben mich verfolgt?“, fuhr es aus mir heraus. „Warum?“
„Nun, sie hatten ihr Handy bei uns im Laden vergessen.“, antwortete der Mann freundlich.
„Und… und was ist mit dem Monster?“, fragte ich immer noch unsicher.
„Was für ein Monster?“
„Na das, das mich verfolgt hat!“, rief ich aufgebracht. „ich habe es gesehen und Brüllen gehört!“
„Ach so, das was sie gesehen haben ist sicherlich die Werbetafel an der Rückseite unseres Ladens. Dort wird neuerweise Werbung für einen Energydrink gemacht. Und das Gebrüll kann ich auch erklären.“, meinte er, und zog sein Handy aus der Hosentasche. „Hier, das ist mein Klingelton.“, sagte er und spielte das Gebrüll ab. „Mein Kollege hat mir zweimal angerufen, weil er wissen wollte, wo ich hingerannt bin.“
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Mein Herz schlug nach wie vor stark, als ich auf dem Weg nach Hause war. Ich fühlte mich erschöpft. Als nächstes würde ich mich einfach nur hinlegen und sehr lange schlafen.
Ich weiß, das Ende ist vielleicht ein wenig... holprig. Aber hey, ich bin nur Hobbyschreiber. Rückmeldung ist gerne gesehen. Ich hoffe, ich kann ein paar Leuten hiermit eine Freude machen![]()