Deutsche Bahn beendet Coworking-Abenteuer

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  • Berlin (pte016/23.10.2024/12:30)

    Kaum Nachfrage nach kostenpflichtigen mobilen Arbeitsplätzen und Meeting-Räumen im Bahnhofsumfeld: Die defizitäre Deutsche Bahn (DB) stellt ihr Angebot "everyworks" in dem Bereich zum 31. Dezember komplett ein und will sich künftig auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, wie der staatliche Konzern heute, Mittwoch, mitgeteilt hat.

    Bundesweite Auswirkungen

    Der Schritt erfolgt laut dem Konzern im Rahmen des "Gesamtprogramms zur Sanierung von Infrastruktur, Eisenbahnbetrieb und Wirtschaftlichkeit". Betroffen seien mobile Arbeitsplätze in Berlin, Hannover und Mannheim sowie Standorte im Bahnhofsumfeld in Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt, Hamburg, München-Ost und Kassel-Wilhelmshöhe.

    Bis Ende 2027 soll der Konzern sukzessive saniert werden. Ziel sei, "die Leistungsfähigkeit der Schiene wiederherzustellen, das Kundenerlebnis deutlich zu verbessern und die finanzielle Tragfähigkeit der DB abzusichern". Auf diese Weise soll die DB pünktlicher, verlässlicher und profitabler werden. Aktuell werden hunderte Bahnhöfe modernisiert. Pro Jahr würden 100 Bahnhöfe und Verkehrsstationen fertiggestellt.

  • Hallo


    Verstehe ich das richtig, dass die DB Arbeitsplätze in (leerstehenden?) Büroräumen als Coworkinspaces feilgeboten hat? Nie 'was von gehört. Vielleicht ist die fehlende Bekanntheit auch einer der Gründe für den Misserfolg. 🤷‍♂️


    [edit]

    Artikel zum Thema in der taz.


    Wenn ich die dortige Einlassung zur Sanierung richtig verstehe, wollen sie das positive Betriebsergebnis mit Einsparungen erreichen, wie der Einstellung von nicht gewinnbringenden Diensten (zum Beispiel eben Coworkingspaces).

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    Zitat

    Bis Ende 2027 soll der Konzern sukzessive saniert werden.

    In nicht einmal dreieinhalb Jahren? Prust!!! Ja sicher doch. 😀😆😆🤨🥱 Hach ja, ich schmeiß mich weg.


    Tschö, Auge

    2 Mal editiert, zuletzt von Auge ()

  • Meiner Meinung nach sollte die DB mal nur auf Bahn machen und all diese anderen Kinkerlitzchen sein lassen, wie z.B. Investitionen im Ausland in Projekte, die nichts mit Bahn zu tun haben.

    Und überhaupt, wieso Ausland? Der Laden heisst "Deutsche Bahn". Wollen die mit China konkurrieren, das sich ja auch überall einmischt, bevorzugt in Schwellenländern mit naiven Beamten?

    Was stimmt nicht mit diesen teilprivatisierten ehemaligen Staatsbetrieben? Einfach mal bei den Leisten bleiben, Schuster.