Mir hat vor ein paar Wochen Windows-11 als Zwangsbeglückung einen neuen Editor verpaßt. Das Kontextmenü ist seitdem völlig anders, und die Endung ".txt" muß man bei jedem Speicherversuch manuell unterdrücken, weil das Programm sehr ungern als ".mdl" oder ".mtl" speichert. Dafür ist jede Menge sinnloser Schnickschnack wie irgendsoeine Suchmaschine oder KI dazugekommen.
In Summe finde ich dieses Update rundherum lästig und nicht im geringsten hilfreich. Sollte außer mir noch jemand altmodisch gesinnt sein und lieber den traditionellen Editor wiederhaben wollen, ist das aber nach wie vor möglich.
1. Startmenü - Einstellungen - System - Optionale Features. Auf "Hinzugefügte Features" klicken, dann "Editor" eintippen.
Wenn er das Programm findet: gleich zu Punkt 3.
Wenn er das Programm NICHT findet: erst Punkt 2, dann 3.
2. "Features anzeigen", im Fenster "Optionales Feature hinzufügen" "Editor" eintippen. Mit Haken markieren, "Weiter" und "Hinzufügen" anklicken.
3. "Apps" - "Erweiterte Einstellungen für Apps" - "Aliasse für die App-Ausführung". In der Liste steht irgendwann "Editor (notepad.exe)", der Schalter wird ausgeschaltet.
Beim ersten Starten des alten Notepads quengelt Windows herum, daß es eine neue Version gebe. Wissen wir, wollen wir nicht, kann weggeklickt werden.
Bei mir ist seitdem alles, was vorher mit dem neuen Notepad verknüpft war, wieder mit dem alten verknüpft.