Ohne viele Worte:
Das Modell ist zwar technisch nicht kompliziert, aber es ist doch am Rand dessen, was man in TPF2 sinnvoll bauen kann - es ist einfach viel zu groß.
Über die Größenverhältnisse von dem Kutter und dem Vanilladepot brauchen wir nicht zu reden. Daß die im Spiel integrierten Stampf- und Rollbewegungen bei so einem langen Schiff völlig überdimensioniert sind, ist auch unvermeidlich - eine Stampfbewegung um ein Zehntelgrad ergibt bei einem 260m langen Schiff schon 22 Zentimeter Amplitude an Bug und Heck. Die Schaumspur um das Schiff herum könnte zehnmal so groß sein und die Kelvinschen Wellen um das Schiff herum sind irgendwo, wo sie nichts zu suchen haben, auch wenn die Boundary Box und auch die Wasserlinie korrekt definiert sind. Daß das Schiff Kurven fährt, um die es ein Jetski beneidet, ist dann auch unvermeidlich.
Trotzdem ist es Glück, daß das Modell so weit gekommen ist, wie es ist und daß der Anstrich nicht ganz von vorne beginnen mußte. Daß für Gimp eine 8192²-Textur nur mit Mühe zu verarbeiten ist, war klar; er hat zum Herausheben von markierten Teilen und für andere Aktionen schon sehr lange gebraucht. Aber wie knapp er am Limit war, habe ich auf die harte Tour herausgefunden, als er überraschende Speicherprobleme bekam und alle Ebenen en bloc zerschossen hat. Ok, ich hatte zum Glück kurz vorher gespeichert. Aber seitdem gibt es eine .xcf für die Normale, eine für den Anstrich und je eine für die grüne, rote und blaue Ebene der MGA, das hält das Problem ein wenig im Zaun. Aber gleichzeitig Musik hören kann ich trotzdem nicht, dafür reicht mein alter Rechner nicht aus, vielleicht sollte ich mal ein paar Euro in einen neuen RAM-Riegel investieren.
Aber aufgegeben wird nicht. Die Anstriche werden noch weiter detailliert, es wird eine sechste .xcf dazu kommen, die dann die Alterung enthalten wird. Und Zombies müssen auch noch verteilt werden, so leer kann das Schiff nicht bleiben.