Auf der DB herum hacken ist im Moment in Mode. Manche Sachen sind merkwürdig und die Informationspolitik von Seiten der Bahn teilweise katastrophal. Da kommt man in Fulda mit etwas Verspätung an und mein Anschlusszug steht am Bahnsteig gegenüber mit offenen Türen. Ich bleibe natürlich sitzen weil der Umstieg erst in Göttingen vorgesehen ist. Blöd nur wenn mein Anschluss als erstes los fährt. Da fehlte einfach mal die Durchsage das in Fulda ein Umstieg nach Berlin noch möglich ist, aber nicht mehr in Göttingen. Die Zeit hätte locker für den Umstieg gereicht. Und wenn ich nicht mögliche Ausweichrouten kennen würde dann würde ich durch fehlende Information der Zugbegleiter dann eine Stunde später am Ziel ankommen, anstatt 40 Minuten später mit einer leicht modifizierten Route.
In Berlin steht man dann am Bahnsteig und der Zug verspätet sich nach Durchsage dann 10 Minuten. Fünf Minuten später dann nach Durchsage 15 Minuten. Das ging alle fünf Minuten so weiter bis wir bei 35 Minuten waren. Nach 45 Minuten kam der Zug dann auch einmal. Sollen sie doch gleich sagen das durch ein Blitzschlag gerade die Strecke zwischen Ostbahnhof und Hauptbahnhof blockiert ist und die Abfahrt sich auf unbestimmte Zeit verzögert.
Über Ungereimtheiten bei der Preisgestaltung muss man nicht drüber nachdenken.
Die maroden Strecken sind dann der Ausdruck des Versagens der Politik. Infrastrukturmaßnahmen kostet nun einmal Geld und passen mit einem Börsengang nicht zusammen. Dazu gehört auch der lange Ausfall der Berlin S-Bahn mit verkürzten Garnituren und einem eingeschränkten Fahrplan wegen defekter Bremsen. Besonders toll sind auch große Tiefwasserhäfen ohne ausreichend dimensionierten Bahnanschluss weil sie mit der Neubausstrecke nicht in die Gänge kommen. Geldverschwendung sondergleichen. 