Du hast sicher mit vielem Recht, doch hinsichtlich der Performance bin ich eher auf der Seite von PMV. Dass ein Spiel ohne "Limit", bei dem die Bevölkerung, Linien etc. immer mehr wachsen, irgendwann den Rechner an die Grenze bringt, ist für mich logisch, egal wie viel man optimiert. Die einzige Lösung wäre da wirklich eine Limit an Objekten, Städten usw. wie in Sim City, was ich aber klar schlechter finden würde.
Nur zur Erinnerung, das erste Railroad Tycoon hatte eine Limite von 32 Bahnhöfen
Die Deluxe 40... also bereits dort wurde getrickst. Wiederum andere Games liefen früher generell nur auf dem neusten Rechner (Stichwort Flugsimulationen als 3D Grafikkarten noch ein Fremdwort war). Heute sind wir verwöhnt. Sicher, für den Kaufpreis erwarte ich auch ein lauffähiges Produkt. Nur, TF läuft ja auch. Die Optionen von UG wären wohl wirklich gewesen, die grosse Karte wegzulassen und das Spiel analog Railroad Tycoon auf eine bestimmte Anzahl Jahre zu beschränken. Dann würden aber wieder andere Reklamieren. So "offen" wie das Spiel nun ist, wird die Performance immer schwächer werden. Wenn ich da an Civ5 denke...die ersten Runden - kein Problem. Im Endgame, Katastrophe. Es fällt dort etwas weniger auf, weil es halt nicht Echtzeit ist.
Was den spielerischen Gehalt angeht, fehlt evt. wirklich etwas Tiefgang. Wie Du sagst, die ersten Jahre sind gut/spannend, aber ab einem bestimmten Punkt macht man Kohle bis zum Abwinken (jedenfalls auf einfach) und es wird wirklich zur virtuellen Modellbahn. Ganz soooo schlecht finde ich das aber nicht. Natürlich lebt das Spiel aber von den vielen Mods. Es macht einfach Spass, wenn ich auf meiner Karte die Schweizer Fahrzeuge und die Berner Dörfer/Städte sehe 