Lumi25
Also ... erst mal, der folgende Post stellt keine gesetzten Fakten dar, sondern soll lediglich erklären, wie dieser Unterschied zu Stande kommen kann.
1. Da steht @3,70Ghz weil das der Name ist, unter dem der Prozessor in der dortigen Datenbank eingetragen ist. Viele Prozessoren (insbesondere von Intel) tragen heute den Takt im Namen, selbst wenn sie unter einem anderen Takt betrieben werden. Du kennst ja den unterschied zwischen einem "Namen" und der tatsächlichen Gegebenheiten. Taktangaben bei allen CPUs der letzten Generationen sind nur noch Richtwerte um etwas auf ein Datenblatt schreiben zu können ... die tatsächlich erzielten Taktraten kommen auf das jeweilige System und deren Umstände an.
2. Ein möglicher Turbo von 4,7Ghz heißt somit nicht, das er ihn tatsächlich erreicht oder auch in jedem Fall hält. Heutige Prozessoren können jeder Zeit (egal ob Intel oder AMD) den Takt nach aktueller Lastart, -dauer und herschender Temperatur ändern. Das gilt bei voller Auslastung als auch bei der Single-Core Performance.
3. IPC von AMDs Ryzen 3000 ist höher als die von Intel. Mit Ryzen 2000 hat AMD bereits sehr nahe an Intel aufgeschlossen gehabt und nun sind sie vorbei gezogen. 
4. Der Benchmark von Computerbase speziell für die beiden Prozessorn ist alt ... oder haben die letztes Jahr sämtliche Prozessoren öfters mal fein säuberlich diese durch ihren Parkur gejagt? Das im Hinterkopf könnte man jetzt zum einen Performance Steigerungen durch bessere Treiber/Bios/Firmeware/Software in den Raum stellen. Zum anderen die Sicherheitslücken erwähnen, dessen Softwareseitige Schließung die alten Prozessoren sehr stark an Performance einbüßen lassen. Aber gerade bei so beliebten Prozessoren dürfte die Masse an Samples von zu beginn eher dazu führen, das solche nachträgliche Performanceeinbußen auch eher nicht im gezeigten Durchschnittswert auftauchen. Kann aber sein.
5. Die verlinkte Seite spiegelt keinen Test eines einzelnen bzw. wenigen Leuten wieder, sondern einer (breiten) Masse. Tausende bei den beiden Prozessoren. Dazu kommt es auf die Gewichtung der Benchmarkwerte und welche überhaupt zu tragen kommen. Wenn ich mir z.B. die Cinebench R20 Singlecore anschaue (einfach mal erster Treffer bei Google genommen: >hier<) sind 497 zu 474 (-3,6%), Computerbase zeigt dafür 501 [3600X] zu 491 [8700k] (sind -2%) an und andere Quellen werden noch mal andere Werte alleine nur für den gleichen Benchmark ergeben. Entsprechend unterschiedlich fallen dann natürlich vergleiche mit anderen Benchmarks aus.
6. Zum Thema 9900k ... da Intel aktuell keine Erwähnenswerten Verbesserungen in ihrer Architektur schafft, wohl aber den Corecount und damit die Größe und Dichte der zu kühlenden Elemente erhöht bzw. die nötige Kühleistung höher wird ... kann ein 9900k nur höher takten, wenn man entsprechend bessere Kühlung hat und ihn jenseits der Spezifizierten 95W TDP betreibt. Das dürften gar nicht so viele vor haben. Im Singlecore ist es natürlich nicht so schlimm, die 5Ghz erreicht der Prozessor aber auch hier nicht immer. Ich sehe den tatsächlich auf gleicher Ebene, tendenziel sehr geringfügig höher ... aber alles andere dürften aufgrund von Bevorzugung der jeweiligen Architektur entstehen. Ob da nun +2% oder -1% steht spielt keine Rolle. Beim R20 (Computerbase) sinds 522 [9900k] vs 501 [3600X] bzw. bei dem ersten Suchergebnis von Google 500 [9900k] vs 497 [3600X]. Nix anderes sagt die von mir verlinkte Seite aus. 
Noch mal zur Erinnerung:
Der Post stellt keine gesetzten Fakten dar, sondern soll lediglich erklären, wie dieser unterschied zu Stande kommen kann. Und das auf dem gleichen Niveau, wie dein Post deine Erwartungshaltung wiederspiegelt. =)
Am Ende muss jeder selbst entscheiden, welchen Benchmarks er mehr vertraut bzw. für ihn relevanter hält. Ich z.B. hab mich auch gegen einen Ryzen 3000 entschieden, gerade weil die Singlecore Leistung in den letzten Jahren kaum ansteigt.
Und mein i7-4820k mit 4,3Ghz nur ~20% geringere FPS liefert als wenn ich nen neue Rechneneinheit (Motherboard, CPU, RAM, M.2 SSD) für tausend Euro kaufen würde. 
MFG PMV