Beiträge von pdca_cycle

Willkommen in der Transport Fever Community

Wir begrüßen euch in der Fan-Community zu den Spielen Transport Fever und Train Fever, den Wirtschaftssimulatoren von Urban Games. Die Community steht euch kostenlos zur Verfügung damit ihr euch über das Spiel austauschen und informieren könnt. Wir pflegen hier einen freundlichen und sachlichen Umgang untereinander und unser Team steht euch in allen Fragen gerne beiseite.

 

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Wir wünschen euch viel Spaß und hoffen auf rege Beteiligung.

Das Team der Transport-Fever Community


    Die werden (wenn es nicht schon so ist) genau mit dem gleichen Mist anfangen wie Amazon, personalisierte Preise z.B.. Das heißt, wohnst du in der falschen Gegend bzw. kommt deine IP aus der falschen Gegend, oder suchst du vom falschen Gerät aus, oder zur falschen Zeit, musst du auf einmal viel mehr zahlen.

    Im Prinzip gibt es das schon längst, nur auf erträglichem Niveau:

    • geographisch: länderspezifische Preise
    • zeitlich: Angebote
    • gerätebezug: Unterschied zwischen Mac, Linux und Windows-Version? (Weiß nicht, ob es das schon mal gab)

    Ich glaub aber kaum, dass sie es noch weiter runterbrechen werden, also dass jemand in Berlin zeitgleich mehr zahlt jemand in Hamburg. Warum? Weil dann der Typ in Hamburg seinen Berliner Kumpels dann das Zeug als Geschenk kauft. Das bringt also langfristig nichts außer nen ruinierten Ruf.

    Aus dem Thread Neue Transportsimulation von Urban Games:

    Das Problem ist doch eben genau dies, Amazon Google und Co. umgehen jegliche Gesetzte ohne mit der Wimper zu zucken, egal ob es um Steuern oder Daten geht.


    Und das wird sich voll kaum ändern, schließlich sind diese Konzerne von niemanden (Kunden zählen nicht, denen ist es (auf die ganze Masse bezogen) egal was Konzerne für Verbrechen verbrechen) abhängig

    Das ist Quatsch, das kannst du an VW sehen, wie denen der A... auf Grundeis geht, wegen den möglichen Strafen in die USA. Ein EU-Beispiel wären die Strafen für falsche CO2-Bilanzierung. Dort kostet jede Tonne glaub 100 Euro. Und hab da mal 1.000.000 Tonnen zu wenig abgerechnet, was nicht so viel ist. Das geht richtig ins Geld.
    Ähnliches für illegale Datenauswertung und Verstöße gegen europäische Datenschutzbestimmungen (also Strafen je Datensatz) und das Problem ist gelöst, weil das für Großkonzerne richtig teuer wird. Wer dann nicht zahlt, dessen Dienst wird EU-weit geblockt, fertig. Die Bevölkerung muss nur die Politik dazu bringen entsprechende Regeln einzuführen. Daran hängt alles.

    Reichweite, schlicht und ergreifend Reichweite. Die Leute im Mediamarkt oder Supermarkt kenn ich persönlich. Viele aus meiner Stadt ebenfalls. Aber bei Steam oder Amazon oder... Das sind wildfremde Firmen die sonstwo hocken.

    Mal angenommen du zahlst bei MediaSaturn mit EC-Karte: Wo bitte ist der Unterschied zwischen Metro trackt dein Kaufverhalten vs. Valve trackt dein Kaufverhalten?


    Verglichen mit den Bewegungsprofilen, die unsere Handys hinterlassen, ist Steam doch eher Kindergarten. Da machen mir die Leute, die mit Fitnesstracker rumrennen oder sich nen Smarthome mit diesem ganze Internet-of-Things-Quatsch basteln mehr Sorgen. Denn die Daten, die da an die Konzerne gehen, sind weit brisanter als so'n Steam-Profil. Von den Sicherheitslücken rede ich lieber gar nicht erst.


    Leider werden wir das Tracking nicht mehr los. Die Frage ist nur, wo man die Grenze zwischen erlaubt und nicht mehr erlaubt ziehen wird. Und das ist langsam notwendig.

    Das einzige was für mich ein NO GO bleiben wird, wenn möglich, ist der STEAM Workshop. Man schaue sich Cities Skylines an. Der Workshop ist da eine absolute Katastrophe. Eurotruck 2 auch nicht gerade besser. Also damit tut sich UG und uns echt nix Gutes.

    Leider gibt es mittlerweile bei fast allen Spielen, denen die Workshop-Integration fehlt, diverse User, die nach eben dieser schreien (anders kann man den Ton bei Steam ja nicht nennen).


    Bei TF war einfach das Problem, dass bestimmt 50% der User, die das Spiel gekauft haben, vom TFMM oder TFGM exakt nix wissen. Daher ist der Steam-Workshop eigentlich nur die logische Konsequenz. Im Prinzip ist das mittlerweile auch einer der wensentlichsten USPs (unique selling point) von Steam.

    Mich reißt die Fahrzeugliste auch nicht vom Hocker, aber ich gehe davon aus, dass man wieder den US-Fuhrpark mit dem Euro-Fuhrpark kombinieren kann (Ich weiß, dass das für einige ne gruselige Vorstellung ist). Damit haben wir mehr als doppelt so viele Fahrzeuge als zum TF-Start! Und diesmal gibt es wohl auch noch mehrere Farbvarianten pro Fahrzeug. Das ist für den Durchschnitts-Nutzer wahrscheinlich wirklich ausreichend.
    Da noch 10 Fahrzeuge mehr zu machen, befriedigt die Hardcore-Fans auch nicht, also kann man das auch lassen. Das wird wohl die Community in Kombination mit dem Steam-Workshop rausreißen. Wenn das Modsystem stimmt...

    @EAT1963 und @Bandion: Rein Interesse halber: Was genau habt ihr denn von TPF erwartet? Bzw. was fehlt euch denn noch?


    Insgesamt ist doch TPF so ziemlich genau das, was die Community wollte: TF mit besserer Mod-Unterstützung, besserem Gleis-/Straßenbau, Schiffen /Flugzeugen und (wahrscheinlich) besserer Performance. Mehr kann man für die Teamgröße und die Entwicklungszeit kaum erwarten. Das sieht bisher nach: "Alles richtig gemacht" aus.

    Generell würde ich sagen: Es ist nicht unbedingt das Problem, dass die Daten erhoben werden. Das Problem sind die Auswertungen, für die sie herangezogen werden. Hier braucht es einfach irgendwann gesetzliche Grenzen, was erlaubt ist und was nicht. Dass dir Amazon beliebte passende Artikel anzeigt ok. Es kann aber z.B. nicht angehen, dass man höhere Preise zahlt, nur weil man ein Gerät eines bestimmen Herstellers verwendet (Adaptive Pricing Intelligence) oder dir eine Zahlungsoption nicht zur Verfügung gestellt wird, weil deine Nachbarn statistisch gesehen schlechte Schuldner sind. Da fehlt derzeit leider der öffentliche Druck auf den Gesetzgeber, dass er hier ein paar Riegel vorschiebt. Facebook, Google und Co. kann man schon kräftig in den Hintern treten, wenn die Politik das wöllte.


    Zum Thema Tracking und Co gibt's übrigens eine schöne kleine interaktive Webserie von Arte, BR und anderen: Do Not Track

    In der Wirtschaft wir der Wert durch den Preis ausgedrückt und da TPF nun mal ein Produkt ist, ist Wert und Preis das gleiche.

    Der erste Teil stimmt. Der zweite Teil ist leider kompletter Blödsinn. Wert und Preis sind nicht das Gleiche.

    So mag das vielleicht ein BWLer in seinem beschränkten Horizont sehen

    Aber auch nur BWLer, die in der Grundlagenvorlesung VWL nicht anwesend waren.^^ Dein Beispiel, ist in der Ökonomie bekannt als "Klassisches Wertparadoxon".

    Findet ihr nicht, dass die Diskussion nicht ein wenig lächerlich ist? Das Spiel wird irgendwo zwischen 20-30 Euro kosten und irgendwann im Sale für 5 auftauchen, so wie fast alle Spiele von Indy-Developern.
    Warum? Weil es nicht genug Gamer in dem Bereich gibt, die wie bei CoD oder GTA dem Publisher/Entwickler 60 Euro für ne Nutzungslizenz hinterherwerfen. Da ist's dann halt ein Unterschied, ob ich 10 Lizenzen für 60 Euro verkaufe oder 1000 für 6 Euro. Im ersten Fall gilt das Spiel auch gleich noch als Flop - auch schlecht. Und wenn ich in Fall 1 dann durch Hype/Zufall viele verkaufe, kann das auch so schief gehen wie bei No Man's Sky. Auch nicht so toll, wenn ich längerfristig in der Branche bleiben will.


    Ja, es gibt Ausnahmen, aber die bestätigen bekanntlich die Regel.


    Also wenn hier 5 meinen, sie würden 200 Euro für das Spiel hinblättern, ist das gut und schön, aber nicht relevant. Wenn ihr das unbedingt wollt, dann kauft das Spiel halt 10-Mal oder 1-mal und schickt UG mit dem Restgeld nen Kuchen (oder Stollen).

    Vielleicht lassen sich die Mods nicht schnell konvertieren oder es gibt andere Probleme.
    Dann warten wir alle verdammt lange auf die gleiche Modvielfallt die wir jetzt haben.

    Die Game Engine sollte die Gleiche (nur optimiert) sein, bin daher noch optimistisch, dass es zumindest bei Fahrzeugen "nur" angepasster lua-Skripte bedarf und nicht alles neu modelliert werden muss. Langfristig dürfte es es durch den Steam-Workshop aber wohl insgesamt mehr Mods geben als bisher.


    BTW: Ich hoffe, du bekommst die BR (ET) 403 in TransportFever zum laufen. :rolleyes: Die Mod ist einfach geil!

    Die Abstände zwischen Brückenpfeilern scheint UG ja deutlich vergrößert zu haben. Da passen bestimmt 8 Gleise durch, wenn die nicht sogar automatisch noch größer werden. Sehr schön!


    Komplett offen und spannend ist für mich auch noch, was es bei der GUI Neues geben wird: Mehr Unternehmensstatistiken? Vielleicht mal mit paar Charts? Fenster, die man nach dem Öffnen z.T. nicht erst vor Gebrauch in den eigenen Sichtbereich schieben muss? Aber mal sehen, was noch so in den Entwicklerblogs kommen wird...


    Aber eigentlich hoff ich ja nur noch, dass das mit dem Release in diesem Jahr wirklich klappt. Zwischen Weihnachten und Neujahr hab ich Urlaub, da wäre TransportFever genau das Richtige. ^^

    Ob nach TPF noch was kommt, hängt hauptsächlich vom Markterfolg des Spiels ab denk ich. An sich sind sie in ihrem Genre quasi konkurrenzlos. Wenn das Spiel qualitativ passt, sollte das eigentlich hinhauen.

    Z.b 16tons Entertainment.
    Spiele Entwickler von der Spielreihe Emergency. Welches mittlerweile Bei Teil 5 (Ohne Add Ons/ Nebenreihen) ist und sie haben noch ein paar andere Spiele und sind nicht allzugroß.

    Schlechtes Beispiel. Die gibt's zwar schon lange aber Emergency 2016 soll laut Steam-Kritiken ne Katastrophe sein. Zudem soll es da auch intern einige Probleme geben. Besseres Beispiel ist vielleicht Piranha Bytes.


    Aber die Grundidee stimmt schon: Nische suchen, Community aufbauen und halten, klein bleiben, sich nicht auf Browser- und Handygames einlassen. Dann kann man als Spieleentwickler längerfristig überleben. Wobei vieles auch Glückssache ist. Denn nur ein gutes Spiel zu machen reicht nicht, wenn es am Ende keiner kauft. Beispiel: Dontnod hätte die Entwicklung von Life is Strange fast nicht überlebt, weil die Verkäufe von Remember Me zu schlecht waren und das lag sicher nicht daran, dass das Spiel mies gewesen wäre - eher das Gegenteil ist der Fall.


    Gut genug Off-Topic :)

    Ich glaube 90 Prozent sind dabei ^^ 80 Prozent wenn man etwas zahlen müsste dafür :D

    Ist Early-Access nicht immer kostenpflichtig? Wäre mir gerade in den Fall aber eh wurscht, TrainFever war für seine 20 EUR im Verhältnis zur Spielzeit schon ziemlich preiswert und die Gefahr, dass UG das Ding jetzt voll gegen die Wand fährt, sehe ich jetzt auch nicht. Sowas passiert oft erst im dritten Teil (Siehe Gothic-Reihe).^^

    Ach was soll man sagen:

    • Modulare Bahnhöfe (inkl. Kopfbahnhöfen)
    • Steam-Workshop-Integration
    • Kreuzungsweichen
    • Schönere Grafik, sogar mit Lokführern, die im Zug sitzen. ^^

    Da fehlen eigentlich nur noch paar mehr Statistiken für den Management-Part (also nicht mehr diese leicht lieblos wirkende Tabelle wie in TrainFever) und ich bin glücklich. :rolleyes:


    Skeptisch bin ich nur noch bei den Flugzeugen, ob man da das Ziel mit den realistischen Dimensionen einhalten kann. Ein Flughafen hat eben gut und gerne auch mal 3 km Startbahn (die man dann sicher für den A380-Mod brauchen wird. :D ) und da könnte das ein wenig seltsam werden. Wenngleich die Modelle wirklich super aussehen. Die gute alte Comet mag ich jetzt schon.


    Sollte sich UG für eine Early-Access-Phase entscheiden - ich bin dabei.

    Ich bin absolut pro Zeitumstellung, ich sag euch auch warum: Unser Leben ist stark nach Zeit getaktet. Die richtet sich aber Null nach dem Sonnenstand, der aber für unseren Biorhythmus wichtiger ist. Also 08:00 Uhr am 30.06. ist gleich 08:00 Uhr am 30.12., egal wie die Sonne steht. Da wir keinen fließende Anpassung machen (was das sinnvollste wäre), ist die Zeitumstellung der Versuch, das zumindest so ein wenig auszugleichen. Würde wir dauerhaft bei der Sommerzeit bleiben, würde es im späten Herbst/Winter erst sehr spät hell (etwa 09:00 Uhr), d.h. der Großteil der Bevölkerung fährt dann im Dunkeln zur Arbeit. Ich würde wetten, dass das zu mehr Unfällen führt und die Leute alle morgens noch müder auf Arbeit rumhängen als so schon.
    Bei dauerhafter Winterzeit, würden aber gleichzeitig im Sommer viele rumjammern, weil es zu früh hell wird (inkl. Vogelgezwitscher etc.) und abends beim Grillen zu früh dunkel.
    Ich glaub ne Zeitumstellung braucht es so oder so. Ob die Leute die jetzt machen, indem sie früher/später anfangen mit Arbeiten (erklär das mal dem Arbeitgeber) oder ob man zentral an der Uhr dreht, kann man sich noch überlegen. Hat alles so seine Nachteile.


    Dass in Afrika und in Asien kaum ein Land ne Zeitumstellung macht, ist übrigens auch recht einfach zu erklären: Viele dieser Länder liegen näher am Äquator und da sind die Unterschiede im Sonnenstand im Jahresverlauf deutlich geringer, d.h. Zeitumstellung ist das weniger effektiv.

    Wenn die Kinder als erstes lernen sollen, wie sie diese Sperren umgehen können, ist das auch ne Art Erziehung. Ob man damit aber sein pädagogisch angedachtes Ziel erreicht, ist eher fraglich.