Beiträge von n00b

Willkommen in der Transport Fever Community

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Das Team der Transport-Fever Community


    Irgendwo ist ein winziges Stück nicht elektrifizierte Strecke. Kandidaten sind die kleinen Stücke vor Bahnhöfen, die direkt an Weichen anschließen, bzw. Stückchen zwischen zwei Weichen.


    Dort, wo beim Überfahren mit dem Tool rote Schienenstränge markiert werden, ist alles in Ordnung. Interessant sind deren Enden.


    Obacht, der fehlende Übergang ist mit der Maus oft schwierig zu treffen. Es reicht oft nicht aus, nur zu gucken, man muss evtl. wirklich nah ranzoomen und die Vollständigkeit bzw. Lücke der Oberleitung entdecken. Und dann mit der Maus sehr genau zirkeln.

    Da in einem Haus mehr als ein Sim wohnt, ist es wahrscheinlich, dass immer jemand unterwegs ist. Dann kann man das Haus nie upgraden, und die Stadt muss aus Einzelhäusern gebaut werden. Einzelhäusern kann man nur schwer wirtschaftlich mit Bussen versorgen, also gibt's mehr Autoverkehr, und alle stecken am Ende im Stau...


    klingt nicht so gut.

    Gerade für ein Simulationsspiel würde ich mir wünschen mehr solche Angaben zu haben um nicht willkürlich einfach Strecken zu bauen und hoffen dass die Leute dann meinen Zug nehmen...


    Aber genau das tun sie. Ja, die Simulation ist sowas von simpel: Leute wollen von grünen Wohngebäuden entweder zu blauen Industriegebäuden, zu roten Geschäften oder zu gelben Freizeitlocations. Diese Verbindung musst du mit Verkehrsmitteln so schaffen, dass deine Verkehrsmittel schneller sind, als die privaten Verkehrsmittel (zu Fuß gehen oder das Auto nehmen). Wenn das gelingt, fahren die Leute mit dir dort hin, wohin sie gebracht werden.

    Ich spiel auf "einfach". Am Spielstart 1900 pflanze ich in die größten Städte je eine gut verlaufende Buslinie - die erzeugt mir für den Spielstart ausreichend Gewinn, so dass ich parallel den Kredit abbezahlen als auch mein Gleisnetz starten kann. Man muss manchmal die ersten zehn, fünfzehn Jahre ein klein wenig warten, bis das Konto sich wieder auffüllt, wenn man was baut - das war's auch schon.


    Mit 500 Millionen um 1980 herum habe ich jetzt nahezu unbegrenzte Mittel, jedenfalls nichts, wo ich mir bei Bauvorhaben irgendwelche Gedanken machen müsste. Ich reiße aber auch keine kompletten Städte ab, insbesondere nicht die hochpreisigen Zentren. Wenn ich was schönbauen will, ist es immer sehr hilfreich, wenn schon Landschaft, Geländekontur und AI-Stadt vorhanden ist und ich planen muss, wie ein Vorhaben am schlauesten umgesetzt werden könnte.

    Sehe ich grundsätzlich ähnlich: Da ist noch Luft nach oben, etliche Dinge sind noch viel zu fummelig (auch wenn man sich dran gewöhnt und einschätzen kann, was das Spiel z.B. beim Bauen erlaubt, und was nicht - was wiederum ein gutes Beispiel für Betriebsblindheit der Entwickler ist, denn wenn man den Code selbst schreibt, der einen beim Bauen einschränkt, wird man die selbst gesetzten Grenzen kennen und/oder anders bewerten).


    Wenn eines festzustellen ist: UG ist Anregungen, Kritik und Verbesserungswünschen zugänglich und versucht, das umzusetzen, was möglich ist und ins Konzept passt. Der QA-Prozess wäre verbesserungswürdig, andererseits findet man auch nicht alles selbst, bzw. es gibt wichtigere Dinge, die unbedingt gelöst werden müssen, und beim Rest könnte man abwarten, was das größte Feedback erzeugt. Offensichtlich war z.B. die US-Skybox eher ein Kandidat für "das Spiel funktioniert, es sieht aber vielleicht doof aus - abwarten, ob das stört, wir fixen erstmal andere Bugs". Prioritäten setzen. Dasselbe mit der Mikado: Startjahr = Endjahr, d.h. Neue-Fahrzeug-Ankündigung kommt wie gewohnt, aber das Fahrzeug fliegt direkt wieder aus dem Regal - ein Klassiker für: "Hast du mal versucht, das Modell zu kaufen, nachdem die finalen Parameter gesetzt wurden? - Nö, noch keine Zeit gehabt."


    Das ist menschlich, Fehler passieren. Wichtig ist, wie man mit ihnen umgeht. Freitag Release, und Montag den Patch für die wichtigsten Dinge nachschieben, dabei nichts unabsichtlich wieder kaputt machen. Nicht unbedingt schön, fehlerfrei wäre besser, aber funktioniert.

    Es ist wohl eher kein Fehler, sondern genau so gewollt.


    Habt ihr untersucht, ob Passagiere deswegen verschwinden, weil ihr Wohnort oder ihr Zielort umgebaut werden? Meine Theorie: Wenn der Zielort umgebaut wird, gibt es keinen Grund mehr für das Spiel, den Passagier weiterreisen zu lassen. Und um intern aufzuräumen, wird der Sim dann aus dem Zug entfernt, zurückgesetzt und fängt eine neue Fahrt an. Aus demselben Grund könnte Fracht abhandenkommen, wenn das Ziel-Industriegebäude umgebaut bzw. abgerissen wird.


    Man könnte das Problem "fixen", indem einfach der Counter im Zug nicht reduziert wird, aber am Zielhalt keiner mehr aussteigt. Dann sieht es optisch nicht aus, als ob Passagiere abspringen - und es würde gemeckert, wenn an der Endstation angeblich noch einer drinsitzt, aber nicht rauskommt (bei hundert Passagieren im Zug wird niemand merken, dass nur 95 aus dem Bahnhof rennen).

    Wenn ich raten müsste, würde ich sagen: Beim Spielstart durch den Seed Pech gehabt, der steuert einmalig pseudo-zufällig die Verteilung von allem auf der Karte, auch der Industrien. Die wachsen auch nicht nach.

    Ich glaube, die einteilige Variante erfordert nochmal das Abändern des Wagenkastens - anstatt die existierenden beiden Wagen einfach passend neu zu kombinieren. Den Extra-Aufwand kann man vermutlich andernorts besser investieren.

    Der Witz ist (und jetzt nicht lachen, wahrscheinlich ist gedanklich auch bei UG noch keiner drauf gekommen, das zu untersuchen und zu implementieren): Das Spiel wurde insbesondere lobend erwähnt, weil kein automatisch generiertes Haus wie das andere aussieht. Irgendwelche Details unterscheiden sich immer. Warum nicht auch bei Bahnhöfen? Da gibts doch so viele Details, die man dynamisch platzieren/weglassen könnte: Uhren, Dächer, Mülleimer. Oder verändern/tauschen: Dach- und Ziegelfarbe, Fenster, Türen, Bodenbelag. Genau dasselbe beim Rollmaterial: Wäre toll, wenn ich z.B. statt der drei Hbis-Wagen (Repaints vom Hbi) nur einen im Menü drin hätte, und das Spiel würde sie mir dynamisch variieren, ebenso bei den ganzen anderen Güterwagen (Container, Schüttgut etc).


    Ja, ich habe unumstritten sehr viel Spaß mit der Vielfalt der Mods. Aber ich jammere nicht rum, wenn ich mir meine Savegames totgemoddet hätte und sie nach einem Update nicht mehr spielen kann. Man weiß, wenn man hier etwas genauer mitliest, schon so einigermaßen, welche Mod-Eingriffe eher problematisch sind (beispielsweise das Modden von Straßen und der Hauptverbindungs-Patcher), weil sie auch in der Vergangenheit schon problematisch waren. Unproblematisch sind Fahrzeuge, Wegpunkte und Bahnhöfe.

    Ich spiele das USA-DLC noch nicht, deswegen kann ich das Vorkommen der dortigen Bahnhöfe nicht bewerten/kritisieren. Grundsätzlich: Ja, ein US-Setting hat US-aussehende Bahnhöfe verdient.


    Aber dran denken: Das Europa-Original kommt mit insgesamt drei Bahnhöfen: Zwei Versionen des Personenbahnhofs (alt und neu), und genau einem für Güter. Ebenso bei den Signalen (ein Flügelsignal, ein Lichtsignal), und den Straßenhaltestellen: Häuschen, kleiner und großer Bus-/Trambahnhof je in alt und neu.


    Und mehr ist zum normalen Spielen auch nicht nötig. Die zahlreichen tollen Bahnhofs-Mods bringen auch immer nur ein bis fünf Gleise mit, und verdecken durch die exorbitanten Dachkonstruktionen den Blick auf die auch immer toller werdenden Türanimationen der zahlreichen Fahrzeugmods.


    Aber was ist der Fokus von UG? Wenn deren Anliegen wäre, im Spiel opulente Abwechslung an Roll- und Baumaterial liefern zu wollen, weil deren zwanzig Designer sonst nichts zu tun hätten, und der eine Entwickler baut den Simulator-Viewer - dann würde die Erwartung der Spieler gerechtfertigt sein, viele verschiedene Modelle zu sehen. Ganz offensichtlich ist das aber nicht der Fokus, sondern ich verstehe das Originalspiel als Simulation von Städtewachstum durch Transportimpulse - und zum Transportieren benötige ich keine zehn E-Loks, die alle maximal 140 fahren, eine Leistung von plusminus 2000 kW und eine Zugkraft von plusminus 130kN haben und Züge mit sechs bis zehn Wagen mit einer Kapazität von 100 bis 200 Personen bewegen - dazu brauche ich genau EINE Lok. Ich brauch auch nicht zehn Repaints eines Wagens zum Transport von immer derselben Anzahl Personen zum gleichen Preis - ein einziger Wagen tut's auch.


    Der Punkt ist: Das Spiel bietet mit dem Ablauf der Spieljahre unterschiedliche Transportmittel an, die der Spieler einsetzen kann. Die Limitierung auf "Das Spiel bietet nur genau EINE neue, moderne Lok ab z.B. 1950 mit ihren Leistungs- und Preisdaten" sorgt dafür, dass der Spieler abzuwägen hat, wo dieses neue Transportmittel sinnvoll einzusetzen ist, und wo nicht. Man wird vermutlich keine BR 103 vor einen Vorort-Zug mit zwei Donnerbüchsen packen - außer es wäre wirtschaftlich (wobei die BR103 realistisch korrekt merklich hohe Betriebskosten aufweist, die sie in echt auch hatte).


    Nur mal als Beispiel für spieltechnisch sinnlose Mods: Die Koef III. Höchstgeschwindigkeit 45 km/h, Startjahr 1958. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand diese Lok schon gewinnbringend und sinnvoll auf einer Linie eingesetzt hat. Es wäre also sinnlos, sie als spielrelevantes Element durch UG selbst herzustellen. Parallel kommt die V100 mit 90 km/h raus, lange vorher bis 1957 gibts die Class A4 mit 145km/h, und in der Zeit die Re4/4 mit 125km/h.


    Und was hat UG definitiv gelernt in der Zeit seit dem Release: Es gibt eine grandiose Modding-Community, die keine Zusatzwünsche, auch keine Exoten, offen lässt. Auf diesem Terrain in Konkurrenz treten zu wollen wäre ein eher sinnloser Wettlauf.


    Das Hauptproblem, was ich empfinde: Es gibt zu wenig Kommunikation an die breite Masse seitens UG (das wichtigste dabei: Erwartungsmanagement, damit keine bösen Enttäuschungen entstehen), und es gibt auf der anderen Seite eine zu selbstgerechte Konsumentenhorde, der man es mit Nichts recht machen kann, und die einen sehr eingeschränkten, subjektiven Blickwinkel mit großem Getöse vertritt: "Was soll das blöde USA-DLC, wer braucht das schon! Gebt mir lieber meine Kreuzungsweichen". Und keiner versteht, dass UG zwar mutmaßlich das Spiel schon sehr gut verkauft hat, aber weiteres Geld nur durch neue Verkäufe reinkommt. Und neue Verkäufe kriegt man nach dem initialen Release nur durch weitere Kaufimpulse. Oder anders ausgedrückt: Wenn das Geld alle ist, gibts keine neuen Features mehr - auch keine Kreuzungsweichen.

    Ihr überseht bei der Förderung nach mehr Bahnhöfen und mehr Fahrzeugen nur eins: Das hat mit dem von UG gelieferten Spiel nix zu tun.


    In einem Spiel geht es für die Masse an Spielern um Wiedererkennbarkeit:


    Was fährt da für ein Bus? Ah, der blaue, der ist gerade neu gekommen. Ah, der grüne, der ist lahm und alt, den sollte man austauschen.


    Was ist das für ein Bahnhof? Ah, Güter.


    Was als ist da für ein Gleis? Ah, das schnelle.


    Alles Andere ist Sahnehäubchen und betrifft in keiner Weise die Spielmechanik, nur das Aussehen. Ist damit außerhalb des Scopes von UG.

    Die PrntScrn-Taste legt den gesamten Bildschirm in die Zwischenablage (ausgenommen Sondergrafikflächen wie Videoplayer). Alt+PrntScrn speichert das aktive Fenster. Strg+PrntScrn erlaubt eine Bereichsauswahl mit der Maus (gerade entdeckt ... freu). Die Zwischenablage fügt man dann in ein Grafikprogramm ein. Irfanview wäre z.B. geeignet als schlichter Viewer/einfacher Editor.

    Die Signale zumindest am Start (etwa 1:00 im Video) und in der Mitte (5:00) zeigen als "grün" ein rotes Licht sowie zwei schräg nach rechts steigende weiße Lichter. Das ist die Fahrtfreigabe nur für Rangierfahrten - da die Rangierfahrt auf das Streckengleis führt, ist es eine Sperrfahrt (das Gleis wird wegen der Rangierfahrt dafür betrieblich gesperrt, so lange bis der Zug einen angrenzenden Bahnhof erreicht hat und das Gleis wieder frei meldet).


    Vermutlich wäre das ganz langweilige, aber hier vollkommen korrekte Ausfahrsignal nur mit grünem Licht angebracht.

    Dafür, dass man bei den meisten Bahnhöfen im Spiel vom Zug und insbesondere den geöffneten Türen wegen der Dächer über den Bahnsteigen und der eingeschränkten Kameraposition fast nichts sieht, ist das schon... dekadent geil. :P