Beiträge von n00b

Willkommen in der Transport Fever Community

Wir begrüßen euch in der Fan-Community zu den Spielen Transport Fever und Train Fever, den Wirtschaftssimulatoren von Urban Games. Die Community steht euch kostenlos zur Verfügung damit ihr euch über das Spiel austauschen und informieren könnt. Wir pflegen hier einen freundlichen und sachlichen Umgang untereinander und unser Team steht euch in allen Fragen gerne beiseite.

 

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Das Team der Transport-Fever Community


    Ich erinnere mich noch, wie ich für meinen ersten PC ein RAM-Upgrade gekauft habe. Drin waren 4 MB (ja, NUR Megabyte! Das war normal damals, hatten alle Rechner so.), und es war Platz für weitere vier RAM-Module der zweiten Bank. Und ich war mir uneins darüber, ob ich "nur" weitere 4 MB reinpacke auf 8 MB, oder die "große" Lösung: 16 MB draufpacken auf 20 MB.


    Ich hab dann TAUSEND MARK für die 16 MB ausgegeben! Das war SOOO schweineteuer. Und ich habe es NIE NIE NIE bereut! Der Rechner war so verdammt schön schnell danach! Keine Probleme mehr mit XMS/EMS-Speicher für Spiele (außer der übliche DOS-Krampf mit Low-Memory für Spiele, die es noch nicht besser konnten), kein Gezicke mehr mit Windows 3.11-Auslagerungsdateien... Vernünftiges Arbeiten war möglich!


    Deshalb: Wenn ihr die Wahl habt, normal-viel Speicher aufzurüsten, oder absurd viel - nehmt absurd viel! Das wird viel schneller zu klein, als euch lieb ist - aber die Zeit bis dahin ist deutlich problemloser. Und heutzutage kostet es auch keine tausend Mark (oder 500 Euro) mehr.

    Ich denke, schnell und weit fahren mit vielen Fahrgästen - das ist das Geheimnis.


    Meine Beobachtung außerdem: Städte, die nicht direkt per Straßenverbindung benachbart sind, mögen Zugverbindungen besonders gern (PS: ich habe nichts gegen die Hauptstraßenpflicht und bastel da auch nicht dran rum, außer der Straßenverlauf ist punktuell suboptimal, wie z.B. eine 20-km/h-Kurve auf der Landstraße).

    Meine Kritik am Balancing: Dieser Bus ist leider absurd billig zu fahren. 30K Betriebskosten für 20 Passagiere ist 1500 pro Passagier. Und mit 100km/h schlägt er auch von der Geschwindigkeit her alles, was fährt (schnellere Straßen gibts nicht).


    Die üblichen Werte von Bussen liegen deutlich darüber:


    Saurer Tüscher30K13P2307
    Mercedes Benz O660036K15P2400
    MAN SL19240K16P2500

    Ich möchte behaupten, dass man, wenn man ab Spielstart sich in den größeren Städten der Karte zu allererst auf eine funktionierende Buslinie stürzt (nix Überland, nur lokal), man pro Stadt problemlos 100K pro Jahr verdienen kann. Das liefert dann ausreichend Stoff für den Gleisbau und Zugbetrieb. Oder?

    @Artan: Es gibt in Trainfever nur Signale oder Wegpunkte. Keine "Vorsignale".


    Da es unwahrscheinlich ist, dass du an einem Gleisstrang mehrfach Wegpunkte aufgestellt hast, müssen es also Signale sein.


    Und du behauptest, dass du einen hohen Takt benötigst. Kannst du beschreiben, mit welchem Wagenmaterial du fährst, wieviele Züge auf so einer Linie fahren, wie hoch der Takt ist, und wie viele Passagiere pro Zug mitgenommen werden?

    Ja, dreigleisigen Bahnhof bauen und in der Mitte wenden reduziert die Fahrwegblockade der äußeren Linie.


    Ebenso gehen Überholungen im Bahnhof prima, wenn man die nicht haltende Linie über ein nie zum Halt genutztes Gleis durch- oder außen dran vorbei führt. Die Linienführung nutzt ein Punktesystem zur Wegfindung: An gar keinem Signal vorbei ist "besser" als an einem vorbei, das in Fahrtrichtung steht. Ganz schlecht ist, an einem Signal vorbei, das entgegen der Fahrtrichtung steht (auch wenn es kein Einbahnsignal ist). Dasselbe gilt für das Durchfahren von Bahnhöfen: Wenn kein Halt notwendig ist, aber ein Gleis außenrum führt, wird dieses bevorzugt.


    Ich kann den Wunsch nach Wahlfreiheit des Gleises nachvollziehen, aber zielführend wäre die Diskussion erst, wenn das zugrundeliegende Problem mal genauer illustriert werden würde: @Auge und @Artan Macht mal Screenshots eurer Linien, der Problembahnhöfe und beschreibt den Verkehrsstau, den ihr erlebt.


    Es wurde schon erwähnt, dass TF nicht OTTD ist. Das bedeutet für mich einerseits, dass man TF nicht mit den Feature-Erwartungen von OTTD spielen sollte. Die können nicht erfüllt werden. Es bedeutet allerdings auch, dass man TF nicht mit der Spielweise von OTTD spielen sollte - denn die ist von den Features von OTTD geprägt, TF ist aber ein anderes Spiel, hat eine andere Spielmechanik und muss deswegen anders behandelt werden.


    Nur als wichtiges Beispiel für diesen Unterschied: In OTTD wird man Bahnhöfe immer als RoRo-Bauwerke anlegen wollen: Die Züge kommen von der einen Seite rein, verteilen sich auf ein beliebiges freies Gleis, und verlassen den Bahnhof auf der gegenüberliegenden Seite. Dies optimiert die Gleisfreigabe für nachrückende Züge und ist nachweislich die schnellste Methode.


    In Trainfever kann man dieselbe Bauweise auch versuchen. Allerdings mit deutlichen Nachteilen: Entweder ist der Wendekreis, um in die entgegengesetzte Richtung weiterzufahren, nur mit der minimalen Geschwindigkeit von 46 km/h befahrbar, was den Zug auf dem Rückweg deutlich aufhält (alternativ auf dem Hinweg, oder auf beiden Wegen, wenn man den Bahnhof querstellt), außerdem muss zusätzliche Strecke gefahren werden. Oder der Wendekreis ist deutlich größer, dann muß viel mehr zusätzliche Strecke gefahren werden. In beiden Fällen würde ich behaupten, dass das schlichte Wenden im Bahnhof insgesamt schneller funktioniert, als die Variante RoRo von OTTD.


    Ich habe bislang hier im Forum noch keine TF-Situation erlebt, die durch Linienoptimierung, und vor allem durch Signaloptimierung, nicht deutlich zu verbessern gewesen wäre. Dazu muss man aber sein OTTD-Wissen vergessen.


    Also bringt bitte eure Details hier ein, damit die Diskussion fruchtbar geführt werden kann.

    Insbesondere ist der reale Preis, den man für Fahrzeugmaterial bezahlt, irrelevant in Bezug auf das Spiel. Die Preise im Spiel unterliegen kaum irgendeiner Inflation, keinen Wirtschaftskrisen und Rohstoffengpässen, sondern orientieren sich eher daran, was je nach Schwierigkeitsgrad an Ticketpreisen für Einkommen sorgt.


    Was mir beim Originalspiel ohne Mods recht schnell aufgefallen ist, ist beispielsweise der gefühlt hohe Preis für Betriebskosten der Baureihe 103 - allerdings durchaus gerechtfertigt, denn diese Loks haben auch real erwähnenswert viel Geld verschlungen, weil sie wartungsintensiv waren.


    Solche realen Geschichten sollte man, wenn man sie kennt, in die Fahrzeugpreise einfließen lassen. Ansonsten ist das Orientieren an den anderen Preisen von Mods bzw. den Preisen der Originalmodelle aus dem Spiel sicher nicht falsch, damit man nicht komplett aus dem Rahmen fällt.

    Es gibt derzeit nur die drei Standardlängen im Spiel, etwas anderes ist nicht machbar. Der kleinste derzeitige Bahnhof mit einer Personenkapazität von nur 36 Personen ist diese winzige Holzplattform hier: Bridesburg station Auch die erfordert 180 Meter gerades Gleis.


    Eventuell wird in einem kommenden Update die Möglichkeit zu kürzeren Bahnhöfen und/oder besser kombinierbaren Varianten von Bahnhöfen noch eingebaut - derzeit ist davon aber nichts verfügbar.

    Es wäre unrealistisch, zu erwarten, dass alle Kerne maximal ausgelastet sind.


    Zum einen ist die Kernbelegung eben abhängig von der Anzahl parallel zu erledigenden Aufgaben: Neben dem Hauptprogramm gibts noch zwei weitere Threads. Weiterhin ist die Kernnutzung aber abhängig von der Menge an Arbeit, die zu erledigen ist - hier absolutes Gleichgewicht herzustellen wird recht schwierig sein, irgendwas ist immer zu langsam, also warten die anderen Threads und senken die Auslastung ihres Kerns.

    Was die Liniennutzung angeht, hat Gruppierung keinerlei Einfluß.


    Aber bei der Linienplanung hast du den Nach- oder auch Vorteil, dass sich das Spiel bei gruppierten Haltestellen einfach genau eine aus der Gruppe aussucht.


    Für maximale Kontrolle über die Haltestellenbenutzung einer Linie ist das nachteilig, weil die Busse eventuell einmal im Kreis um den Block fahren, um dann die Haltestelle auf der anderen Straßenseite zu benutzen. Das kriegst du weg, indem du die Haltestellen einer Straße, die sich automatisch gruppieren, trennst. Dann kannst du exakt definieren, wo der Bus zu halten hat.


    Umgekehrt bietet Gruppierung Vorteile bei der Linienführung. Beispielsweise kann man einen Verladehof nicht einfach so abreißen, sonst bricht die Liniennutzung zusammen. Aber man kann einen neuen Verladehof danebenbauen und ihn mit dem alten gruppieren. Dadurch zählt er zur gleichen Haltestelle. Danach kann man den alten Verladehof abreißen, die LKW fahren zum neuen - der hat ja dieselbe Haltestellenbezeichnung in der Linie.


    Ähnliches passiert, wenn man in zwei Städten je eine Bushaltestelle mit dem Bahnhof gruppiert. Man könnte dann nicht nur Züge auf der Linie fahren lassen, sondern auch Busse. Bzw. die Fahrzeuge von dem einen auf das andere umstellen (beides parallel fahren zu lassen ist vermutlich keine so gute Idee - ich habs noch nicht ausprobiert).

    Mit normalen Haltestellen links und rechts der Fahrbahn verdoppelt sich schon mal die Anzahl verfügbarer Haltepunkte von einer auf zwei. Wenn man Busse verwendet, kann man auch Busbuchten erzeugen, indem man abwechselnd ein Stück vierspurige Straße (lang genug, um das Maximum von 60 Fahrgästen aufzunehmen) mit kurzen Stückchen zweispuriger Straße abwechselt. KEINE BUSSPUR - die zwingt alle Busse auf ihre Spur, dadurch müssen die Busse hintereinander warten - ohne Busspur fahren die Busse, die nicht an der Haltestelle anhalten, links dran vorbei.


    Oder man macht sich mit Straßen einen selbstgestalteten Bus/Trambahnhof mit zweispurigen Straßen und sorgt dafür, dass die Linien sich nicht zu sehr in die Quere kommen. An Haltestellen von zweispurigen Straßen warten bis zu 80 Leute, weil der Gehweg breiter sein kann.

    Es ist vorteilhaft, in großen Städten nicht nur einen Bahnhof irgendwo in der Mitte zu haben. Da Bewohner von anderen Städten in dieser Stadt nie zu Wohnhäusern fahren, sondern zu einem der drei Ziele "Industrie", "Geschäft" oder "Freizeit", ist es eine gute Idee, einen Bahnhof neben den Wohngebieten zu bauen (damit die Einheimischen gut wegkommen in andere Städte), und einen neben dem Industriegebiet (für auswärtige Arbeiter). Eventuell noch einen beim Geschäfts- und Freizeitbereich (wenn der von einem der erstgenannten Bahnhöfe nur schlecht erreichbar ist).


    Und das ist mit A1, A2 etc. gemeint. Eine Stadt hat mehr als einen Bahnhof, und die Bahnstrecke bzw. Linie fährt die der Reihe nach ab, bevor der Weg zur nächsten Stadt angetreten wird.


    Sieh es als Linienweg: A-Stadt Ost - A-Stadt Hbf - A-Stadt West -(längere Strecke)- B-Stadt Ost - B-Stadt Hbf - B-Stadt West. An jedem Bahnhof hält dein Nahverkehr, und der Fernverkehr fährt nur zwischen Hbf und Hbf.