Du weißt ja sicher, wie es in der DDR lief: Planwirtschaft ja, Planerfüllung meistens nur getürkt. In meinem VEB gibt es jedenfalls gerade Lieferschwierigkeiten, da keine Devisen für Material aus dem kapitalistischen Ausland vorhanden sind ![]()
Beiträge von Jan
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So, der erste Halbzug der Nullserie (1987) ist jetzt auf der Teststrecke:
Aber fertig ist sie noch nicht. Ich muß noch eine Normalmap machen und die Seriennummern draufschreiben. Wenn mir jemand Informationen zu dem verwendeten Font geben kann, wäre ich außerordentlich dankbar.
[Blockierte Grafik: http://www.train-fever.net/index.php/Attachment/21491-schrift-nullserie-jpg/]
Zum Schluß muß ich noch MatConfigs erstellen für die noch kommenden Lackierungen. Und dann natürlich die Lackierungen selbst.
Und schließlich muß ich noch etwas mit Specular/Reflection experimentieren.
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Es sieht ja ganz gut aus. Der Shader spinnt halt rum. Wenn ich das Spiel lade, ist es abartig hell, aber sobald ich die kamera bewege, dunkelt es sofort ab. Dann scheint alles normal zu sein. Manchmal dunkelt er zu weit ab.
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Sooo, wieder was geschafft. Es läuft zur Zeit recht schleppend. Um ehrlich zu sein, ist mir die Lust vergangen. Die letzten Meter sind immer so frickelig und öde, da muß man sich zwingen, weiterzumachen. Heute hab ich alle Fenster eingebaut und den Innenraum gemacht. Hab ein paar Fotos der Innenräume der Nullserie gefunden, aber die sind so grünstichig, daß ich es aus dem Gedächtnis aufhellen mußte. Ich hoffe, ich hab diesen grünlichgrauen Farbton halbwegs getroffen. Die Türen haben jetzt auch von innen fenster, was man ja nur sieht, wenn sie sich öffnen und natürlich auch den Griff mit Knopf (selbstverständlich nur als Textur).
Der Stromabnehmer wurde ebenfalls überarbeitet, da ich noch sehr gute Nahaufnahmen entdeckt habe, die mich zum Handeln zwangen. Aber nur per Textur, keine Modellveränderungen.
Mein Shader im Spiel spackt gerade ziemlich rum, deshalb ist es oft unter- oder überbelichtet - keine Ahnung warum.
Als nächstes muß ich die Klingellampen und den Wagenbodenunterbau machen. Dann eine neue Textur für die Schaku und schließlich die Beschriftungen. Und hier brauch ich mal Eure Hilfe. Ich bräuchte die verwendete Schriftart, falls die jemand von Euch zufällig weiß?
Der Musterzug hatte die Alte DIN 1451 Mittelschrift bzw in der DDR war es TGL 0-1451:
Aber die Nullserie hat nun eine andere Schriftart (die 7 hat kein Serif mehr, die 2 ist so merkwürdig nach unten geschwungen und 0 und 9 sind sehr bauchig):
Die späteren Serien verwenden wieder eine andere Schriftart, die vermutlich bis heute benutzt wird (die 4 ist oben geschlossen, weshalb es keine DIN 1451 oder Preussische sein kann - Arial Narrow in Fett kommt dem aber halbwegs nahe):
Falls irgendjemand eine Information zu den letzten Beiden Typen hat, wäre ich außerordentlich dankbar.
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Es geht voran! Es war ein ziemlicher Akt, ordentliche Bilder von den Scheinwerfern zu kriegen und ich mußte sie noch etwas verändern, aber ich glaube, das paßt jetzt so. Ich hatte auch irgendwann zwischendurch die Dachluke verloren. Keine Ahnung, wie das passieren konnte, aber in einer Version fehlte sie plötzlich und ich mußte ein älteres Save-File öffnen und sie wieder importieren.
Es war auch ziemlich schwierig, die richtigen Farbwerte zu finden. Die Koladosen-Lackierung ist leicht, da gibt es RAL-Werte der DB, aber die Hauptstadtlackierung war nach TGL-Norm der DR und für das Weinrot wurden zwei Farben gemischt, TGL 0775 und TGL 0002 und natürlich gibt es nirgendwo das korrekte Mischungsverhältnis. Schließlich hab ich so lange experimentiert, bis es in Blender und im Spiel (unterschiedliche Monitore!) so überzeugend aussah, daß es auch den erfahrensten S-Bahn-Experten den ich auftreiben konnte aus den Socken haute. Das war auch der Mensch, der mich mit den TGL-Werten und einigen RGB-Kombinationen versorgte, von denen ausgehend ich mischen konnte.
Hier die beiden Ladies nebeneinander. Rechts der Musterzug in Werkslackierung und links die Nullserie in Hauptstadtschema. Die Farbwerte weichen voneinander ab und das ist auch so beabsichtigt. Das erste Viertel des Musterzuges ist 1979 ausgeliefert worden und das Farbschema war eine Empfehlung des Herstellers. Erst 1984 wurde das Hauptstadtschema eingeführt, die Ähnlichkeit ist also entweder zufällig oder die neue Farbgebung wurde nach Inspiration des Musterzuges gewählt. Letzteres würde mich nicht wundern, denn auch das Koladosen-Schema war ja ursprünglich die Hersteller-Empfehlung und wurde nach der Leipziger Frühjahrsmesse 1987 für alle 485er eingeführt. Wie auch immer, das Hauptstadtschema hatte jedoch einen helleren Elfenbeinton (der fast wie weiß aussieht) und ein abgedunkeltes bordeauxrot.
Und keine Angst, die populäre Koladosenlackierung liefere ich natürlich auch. Aber erstmal mach ich die Textur des Triebwagens fertig, dann folgt der Beiwagen und dann kümmere ich mich um die restlichen Farbschemata.
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Das hab ich mir gedacht! Das Mockup fehlt natürlich: http://home.snafu.de/mat/img/br481_modell.jpg
Haha, nein ich mecker nich. Im Gegenteil, ich lobe hiermit Deine Präzision - daß Du sogar den schwarzen Balken berücksichtigst, ist sehr vorbildlich! Die Mockup-Lackierung bleibt dann eine Übung für die Repainter.
Nachtrag:
Sag mal, der Faltenbalg sieht ja großartig aus, wie viele Fake-Bogies hast'n Du da reingepackt - das müssen ja wahnsinnig viele sein?
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Zitat von DofD
Ich hoffe ja auf eine baldige Antwort aus Hamburger richtung

Ist auch verdient. Die Fischkopp-S-Bahn hat ja mindestens so viel Tradition, wie die Buletten-S-Bahn. Mit Revyn112 sind wir ja immerhin zu zweit hier. Aber wer macht die ganzen Altbauzüge? Felix?Zitat von Unrockstar-HHRevyn aber bitte ohne die ganzen Mängel wie das Original.. Bitte sei hier mal NICHT Vorbildnah
Sonst müssen wir noch Notfallfahrpläne modden 
Ja oder? Die S-Bahn Berlin GmbH ist irgendwie die DB "in a nutshell". Radreifen, Klimaanlage, Heizung. Die 481 erinnert mich irgendwie an den ICE
Aber zurück zum Thema: Bin ja mal gespannt welche Lackierungen Revyn112 für seine Klobrille so liefert.
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Weiß jemand, wie ich ein mesh einer anderen Baureihe wiederverwenden kann aber mit meiner eigenen Textur? Ich möchte zwischen der 270 und der 485 natürlich so viel wie möglich teilen der Performance wegen. Gerade so Sachen, wie Drehgestell, Schaku usw. sind ja identisch. Allerdings müßten die Texturen anders sein. So möchte ich z.B. das Mesh der Schaku der 270 direkt benutzen (ohne der 485 ein eigenes Mesh zu geben), aber eine andere Textur drüberlegen.
Die mtl-Datei wird aber in der msh-Datei definiert, d.h. ich müßte für die 485 eine eigene msh-Datei anlegen. Aber wie sag ich dem Spiel, daß er die br485_scharfcoupl.msh nehmen, aber mit der br270_scharfcoupl.msh.blob kombinieren soll? Geht das überhaupt? Oder muß ich das gesamte mesh kopieren, nur um eine andere Textur draufzulegen?
Nachtrag, 05:15 Uhr:
Mann mann mann, es ist doch zum verrückt werden! Ich hab jetzt geschlagene 6 Stunden an dem blöden UV-Unwrap gehockt. Und das nachdem ich schon vorher eine Stunde versucht hab, die UV-Map der BR 270 zu modifizieren. Aber die neue Nase hat so einen gigantischen Knoten verursacht, daß da nichts zu machen war. Also von vorne angefangen. Ich bin fast verzweifelt. Zum Glück war ein Großteil der Seams noch da.Das ist echt der schlimmste Teil der ganzen Modderei. Und die Türen muß ich da jetzt auch noch reinbekommen. Aber das mach ich morgen. Ich weiß noch nicht, wie ich die ordentlich ausrichten soll. Beim Musterzug war es einfach. Wenn die Tür nicht 100% richtig skaliert war, brauchte ich das layout nur einen Müh zu verschieben und der Übergang von weiß auf rot hat exakt gepaßt. Aber jetztr hab ich zwei Übergänge: rot-anthrazit-rot oder weiß-weinrot-weiß (je nach Lackierung) und wenn ich einen Übergang hinkriege, oist sicher der andere verschoben - außer ich krieg die Tür hundert Prozent richtig skaliert und ausgerichtet.
Hat jemand einen Tip für mich, wie man das richtig präzise hinbekommen kann? Bisher hab ich es so gemacht:
- Body layouten, etwas Platz lassen.
- UV-Layout exportieren und gleich wieder als Textur importieren.
- Dann seh ich wo Platz ist und kann die Tür nach dem UV-Layout ausrichten/skalieren.
- Dann UV-Layout wieder exportieren und mit dem anderen UV-Layout mergen
- Zweite Tür auf das UV-Layout der ersten Tür skalieren und ausrichten
- UV-Layouts wieder mergen und lostexturierenDas ist leider nicht sehr präzise - die zweite Tür ist meistens etwas größer oder kleiner und daß beide Türen exakt zum Body pasen ist auch meistens nicht der Fall. Nach mehreren Iterationen dieser Vorgehensweise hab ich dann irgendwann ein Ergebnis, das bei einem Farbübergang präzise genug ist, daß es im Spiel top aussieht. Aber mit zwei Farbübergängen seh ich echt schwarz.
Ich wäre wirklich für Ratschläge dankbar, mir wird ganz schlecht beim Gedanken an die Türen.
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Sehr geil! Ich kanns kaum erwarten! An so ein rundes Ding trau ich mich nicht ran. Da bin ich ja auch von @fred1690 beeindruckt, daß der gleich so ein schwieriges Ding so cool hingemeistert hat. Da hab ich echt Respekt vor. Die Rundungen an der BR 485, an der ich gerade arbeite, haben mich schon ziemlich Nerven gekostet. Vor allem im vergleich zu der eher einfachen BR 270.
Und ich hab so das Gefühl, daß sich @felix123123123 auch ziemlich auf das Teil freuen wird.
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Ja. Aber dann spare ich vielleicht 20 Polygone. Das macht den Kohl nun wirklich nicht fett. Dafür sieht es als Normalmap nicht sehr zufriedenstellend aus, ich habs schon ausprobiert. Der Body hat übrigens unter 3500 tris, also nicht die Welt. Der meiste Kram steckt in den Drehgestellen und der Schaku. Das löse ich aber noch mit LODs.
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Download: BR 270 / BR 485 (Berliner S-Bahn)
Hallo,ich war ein böser Junge. Ich hab in den letzten Tagen intensiv meinen BR-270-Musterzug getestet und ihm endlos dabei zugeschaut, wie er im Kreis fährt. Nun möchte ich endlich auch seine Serienversion im Kreis fahren sehen und hab mit dem Bau begonnen.
Zunächst dachte ich, es ist nicht so schwierig, den Musterzug in die Serienversion umzubauen, aber ich hab mich geirrt. Und wie ich mich geirrt habe. Mein erster Versuch, die Front umzugestalten schlug fehl und so hab ich die gesamte Front gelöscht und von vorn angefangen.
Die Frontpartie teilt sich nicht mehr in drei Flächen (schräg unterhalb der Lampen, gerade im Bereich der Lampen, wieder schräg im Bereich der Windschutzscheibe), sondern nur noch in zwei, was dem Wagen eine spitze Schnauze verleiht. Die Rundungen an den Seiten sind sehr viel ausgeprägter, was die Fensterfläche der Frontscheiben verkleinert und die Stange verkürzt. Die Rundung zum Dach ist sanfter und weiter nach hinten gezogen, die Dachluke leicht angeschrägt. Das ist soweit alles bekannt, wenn man häufiger in Berlin S-Bahn fährt. Was ich aber nicht sofort gesehen hatte war, daß sich die Fahrerkabine nach vorn hin verjüngt, also schmaler wird (von oben gesehen). Dies ist beim Musterzug nicht der Fall.
Hier ist mein Resultat bisher:
Die Türen und Führungsleisten oben sind auch schon angepaßt sowie die Leitungen an der Scharfenbergkupplung. Hier habe ich die Leitungen von der Kupplung getrennt, da es ja ohnehin schon eine Gruppe (Fake-Bogie) ist. So kann ich die Schaku selbst mit der BR 270 teilen und hab nur jeweils eine eigene Leitungskonfiguration. Drehgestelle, Radsätze und Stromabnehmer sind ebenfalls geteilt.
Ich muß noch die Anbauten unterm Wagenkasten ändern und dann natürlich texturieren. Ich plane die Hauptstadtlackierung der Nullserie und die Koladosen-Lackierung der Serie. Ob ich die klassische Berlin-Lackierung selbst mache oder den Repaintern überlasse, weiß ich noch nicht.
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Sie ist soeben veröffentlich worden und steht für Euch im Downloadbereich bereit. Frohe Weihnachten!
Nachtrag 2.1.2015
Ich hab eben ein Update eingestellt.
Version 1.1
- Optimierungen an der Polygonzahl
- Korrekturen an Textur (unter anderem Farbe Türgriffe, Farbe Fenster)
- Korrekturen an Material (Reflektionsgrad angepaßt) -
Zitat von Grimes
Die [...] Alpha Ebene der normal Map regelt die Reflexion quasi den Glanz.
Hmmm... hab das mal getestet. Sehe keinen Unterschied. Hab zuerst mal 50% probiert und dann sogar 100%, aber es ist kein Unterschied zu sehen. Hab beim Beiwagen extra kein Alpha gemacht für einen besseren Vergleich, aber beide "glänzen" absolut identisch. Hmmm...
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Zitat von Lord_Creepah
@Jey_Bee: Es gab doch mal in München ein Experiment, bei welchem auf der einen Seite des Zuges ausgestiegen und auf der anderen eingestiegen. Ich glaube, das ist das "spanische Prinzip"
Den Versuch gab es in Ost-Berlin auch. Damals wurde der S-Bahnhof Warschauer Straße umgebaut und hat einen "spanischen Bahnsteig" bekommen:Zitat von stadtschnellbahn-berlin.deAlles anzeigenAm 20. Dezember 1986 wurde im S-Bahnhof Warschauer Straße ein dritter Bahnsteig C in Betrieb genommen
(sogenannte "spanische Lösung": Gleis mit zwei Bahnsteigkanten), damit
die aus den neuen Wohngebieten Marzahn und später Hohenschönhausen
kommenden Zuggruppen hier wenden konnten: Denn es trafen von
Berlin-Lichtenberg bisher bereits zwei Zuggruppen aus Richtung
Berlin-Mahlsdorf, drei aus Richtung Berlin-Marzahn und zwei aus
Wartenberg ein, ferner zusätzlich in Warschauer Straße je eine Zuggruppe
aus den Richtungen Berlin-Grünau, Königs Wusterhausen und Flughafen
Berlin-Schönefeld, insgesamt zehn. Von diesen konnten sechs bis
Friedrichstraße, zwei bis Alexanderplatz fahren und jetzt Dezember 1986
zwei weitere in Warschauer Straße wenden. Damit war die Stadtbahn völlig
ausgelastet.Quelle: http://www.stadtschnellbahn-be…hnhof/bahnhof.php?bhf=493
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Hehe das war kein Vorwurf! Ohne Eure ausführliche Beratung und Hilfestellung würden meine Werte noch viel extremer aussehen

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Also ich denke, ich nehme Jey_Bee's Vorschlag an und verwende einen Faktor von 48-128. Pro Tür. Nein, Spaß beiseite. Also bei einer BR 480 oder BR 481 würde ich ohne zögern einen faktor von 2.0x wählen, da sich die Türen dort weit öffnen. Auch wenn die Berliner so verbohrt sind, daß sie nichtmal ordentlich aussteigen lassen, bevor sie sich in den Wagen drängen. Da ist meistens Verstopfung an den Türen - Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was ich jeden Tag im Berufsverkehr erlebe.
Bei der BR 485 (somit auch beim 270-Musterzug) gehen die Türen nicht vollständig auf. Mit etwas gutem Willen passen 2 Mann durch, aber in der Realität ist das meistens nicht der Fall. Vielleicht nehme ich einen Faktor von 1.5x pro Tür?
Zu den Kosten hab ich mir ein paar Mods angesehen. Schauen wir uns mal vergleichbare Triebzüge und Eure Vorschläge an. Alle nachfolgenden Werte beziehen sich auf einen Wagen (man muß also für Halbzug/Dreiviertelzug/Vollzug entsprechend multiplizieren):
Typ Kaufpreis Betriebskosten Sitzplätze BR 420 440.000 200.000 64 BR 424 360.000* 165.000* 113* BR 472 360.000 195.000 65* BR 628 325.000 225.000 80 NS Mat '64 430.000 250.000 72 Merk 350.000 200.000 51* Lord_Creepah 350.000 200.000 51* BR 270 Muster 325.000 170.000 51* * Durchschnittswert bei Unterschieden zw. Trieb- und Beiwagen
Man sieht, daß die BR 424 etwas aus der Reihe tanzt mit ihrer vergleichsweise hohen Kapazität und geringen Betriebskosten. Mein Musterzug war in der Realität recht teuer, da er ja ein Prototyp war und viele Macken und technische Probleme hatte. Da er aber sonst von allen die schwächsten Werte hat, habe ich die Kosten entsprechend niedriger angesetzt.
Ich denke, das kann man so stehen lassen?
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Danke, Kiwi!
Ich hab jetzt auch das Soundset fertig. Hab gestern nacht gut 2 Stunden daran gefrickelt. Aber es soll im Spiel ja später nicht nerven, daher wollte ich fragen, ob sich einige von Euch bereit erklären würden, eine geschlossene Beta zu machen? Ich würde dann einen Downloadlink per PN an die interessierten schicken. Ich hab noch keine Kauf-/Betriebskosten und das Start-/Endjahr ist noch nicht eingetragen, aber sonst müßte alles soweit schick sein. Irgendjemand Interesse?
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Danke für Deine Antwort, aber wie berechne ich denn den Unterhalt nach Betriebskosten zur Kapazität?
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Es ist vollbracht! Nach 22 Tagen ist er fertig - mein erster Mod. Und ich gebe zu, ich hab ordentlich die Nase voll vom Modden. Aber kommen wir gleich zu den Screenshots:
Mein erster Halbzug verläßt zum ersten Mal das Depot:
Hier haben wir die Kurzkupplung zwischen Triebwagen und Beiwagen (links) und die Scharfenbergkupplung zwischen Beiwagen und Beiwagen (rechts):
Und nun noch ein paar technische Details:
Da die Drehgestelle am Beiwagen keine Motoren und Getriebe haben, hab ich zuerst ein abgespecktes Drehgestell gebaut, mich dann aber entschieden, die Motoren als eigene Objekte zu definieren, damit ich den Drehgestell-Rahmen bei beiden Wagen verwenden kann. Nun wird das Drehgestell sowohl am Trieb- als auch am Beiwagen verwendet. Der Triebwagen hat nur zusätzlich noch die Motoren. Stromabnehmer sind auch nur an einem Drehgestell pro Wagen (auf beiden Seiten), die sind somit auch als eigenes Objekt wiederverwendet, die Radsätze sowieso.
Die Scharfenbergkupplung sowie die Kurzkupplung sind ebenfalls am Beiwagen wiederverwendet und natürlich die Türen. Ich hab faktisch nur eine linke und rechte Tür, die jeweils 8 mal am Trieb- und Beiwagen eingesetzt ist.
Mehr kann ich an Meshes nicht sparen, außer ich entferne Details. Ich habe aber vor, stattdessen noch weitere LODs zu machen.Bei der Kapazität habe ich mich entschlossen, @Jey_Bees Vorschlag zu folgen und mich strikt an die Vanilla-Spieldynamik zu halten, auch wenn das bedeutet, daß die 270 gegen andere Mods ziemlich abstinken wird. Das heißt, der Triebwagen hat eine Realkapazität von 44 (Sitz-) Plätzen, der Beiwagen 58, was im Spiel dann letztendlich 11 und 14 Plätze sind. Jeder Spieler kann ja für sich entscheiden, ob er die Werte höher setzen will - ich für meinen Teil kann ja die anderen Mods in meinem Spiel entsprechend heruntersetzen für mehr Spielspaß.
Für die Ladegeschwindigkeit bin ich dem Spielprinzip gefolgt und habe pro Tür einen Faktor vergeben, also für Trieb- und Beiwagen je 4.0x, was für den Halbzug (die kleinste mögliche Traktion) 16.0x ergibt.
Bei Kaufpreis und Unterhalt bin ich völlig ratlos. Zum einen lassen sich die Kosten in der DDR absolut nicht mit Rest-Deutschland vergleichen, eine Anlehnung an Originalwerte ist also ausgeschlossen. Zum anderen hab ich das Spiel erst einmal komplett durchgespielt und absolut kein Gefühl dafür was eine gute Balance ist. Ich bin für Vorschläge offen!
Als Soundset hab ich bisher nur Vanilla genommen, arbeite aber noch an einem 485er Soundset. Ob es was taugt, kann ich nicht sagen, mir fehlt auf jeden Fall noch die Klingel, denn der Musterzug hatte noch keinen Dreiklang wie die Serienfahrzeuge (und heute alle Berliner S-Bahnen), sondern die alte Bimmel aus den Altbaufahrzeugen.
Ich plane, daß die Lady pünktlich zu Weihnachtem, am 24.12. hier im Downloadbereich verfügbar ist.