Ich würde auch vorschlagen, dass komplett funktionsfähige Zweikraftlokomotiven ermöglicht werden können, welche auf elektrifizierten Strecken elektrisch und auf nicht elektrifizierten Strecken mit Dieselantrieb fahren.
Da fallen mir jetzt aber erstmal nur die Nordhausener Meterspur-Straßenbahnen ein, die tatsächlich einen zusätzlichen Dieselantrieb haben, um auf dem Netz der Harzer Schmalspurbahn, außerhalb des elektrifizierten Straßenbahnnetzes weiterfahren zu können.
Bekannter ist da wohl die E80, die es ja auch als TF-Mod gibt. Die hat aber keinen Dieselantrieb , sondern Akkumulatoren, um auch auf nicht überspannten Gleisen weiterfahren zu können. Die Industrie wollte ja mal auf Basis des 628 einen Akkutriebwagen mit Stromabnehmer entwickeln, der den Strom aus der Oberleitung entnimmt, sofern vorhanden, und dabei auch die Batterien auflädt, um dann über nicht elektrifizierte Strecken die Fahrt mit Akkubetrieb fortzusetzen. Leider hat die DB daran kein Interesse gezeigt, so daß es nicht dazu kam. Das wäre auch wirtschaftlicher gewesen als normale Akkutriebwagen, wie ETA 150 beispielsweise, da ja keine extra Ladestationen erforderlich gewesen wären, weil man über den Fahrdraht hätte aufladen können.
Dann gibt es noch diese graue E-Lok der Frankfurter Straßenbahn, die auch eigentlich eine Akkulok war, d.h. sie konnte ebenfalls den Strom wahlweise aus dem Fahrdraht oder dem Akku beziehen. Leider steht die Lok jetzt schon Jahre (angeblich immer noch) abgestellt in Bommersheim, da der Güterverkehr (und damit der interessante Mischverkehr Straßenbahn/Eisenbahn, bzw. später U-Bahn/Eisenbahn aufgegeben wurde. Die Diesellok steht jetzt in Speyer im Museum und die Dampflok im Straßenbahn-Museum in Schwanheim.
Aber sonst wüsste ich eigentlich von keinen Fahrzeugen mit "Hybridantrieb".
Zu den Materialien schlage ich vor, dass man diverse Güter zum Antrieb, zur Wartung und zum Bau entweder kauft oder selbst herstellt, einlagert, weiterverarbeitet, transportiert und verwendet werden müssen, um den Betrieb zu ermöglichen. Falls irgendwo Arbeiter oder Materialien fehlen, könnte es dort zu Betriebsstörungen kommen.
Ich habe ja mal vorgeschlagen, daß die Bahnbetriebswerke mit Kohle zu beliefern sind, um den Betrieb aufzunehmen und am Laufen zu halten. Beim Einsatz ölgefeuerter Lokomotiven wäre dann Schweröl und beim Einsatz von Diesellokomotiven Kraftstoff zu liefern.
Um elektrische Lokomotiven einsetzen zu können, sollte es nicht ausreichen, die geplanten Einsatzstrecken nur zu elektrifizieren. Es sollte auch die Stromversorgung des Fahrdrahtes sichergestellt sein. Dazu sind Wasserkraftwerke oder Kohlekraftwerke zu errichten. Wobei letztere natürlich nur so lange Strom liefern, solange sie von Güterzügen mit Kohle oder Öl beliefert werden.