Beiträge von dampf19

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    Ich würde auch vorschlagen, dass komplett funktionsfähige Zweikraftlokomotiven ermöglicht werden können, welche auf elektrifizierten Strecken elektrisch und auf nicht elektrifizierten Strecken mit Dieselantrieb fahren.

    Da fallen mir jetzt aber erstmal nur die Nordhausener Meterspur-Straßenbahnen ein, die tatsächlich einen zusätzlichen Dieselantrieb haben, um auf dem Netz der Harzer Schmalspurbahn, außerhalb des elektrifizierten Straßenbahnnetzes weiterfahren zu können.
    Bekannter ist da wohl die E80, die es ja auch als TF-Mod gibt. Die hat aber keinen Dieselantrieb , sondern Akkumulatoren, um auch auf nicht überspannten Gleisen weiterfahren zu können. Die Industrie wollte ja mal auf Basis des 628 einen Akkutriebwagen mit Stromabnehmer entwickeln, der den Strom aus der Oberleitung entnimmt, sofern vorhanden, und dabei auch die Batterien auflädt, um dann über nicht elektrifizierte Strecken die Fahrt mit Akkubetrieb fortzusetzen. Leider hat die DB daran kein Interesse gezeigt, so daß es nicht dazu kam. Das wäre auch wirtschaftlicher gewesen als normale Akkutriebwagen, wie ETA 150 beispielsweise, da ja keine extra Ladestationen erforderlich gewesen wären, weil man über den Fahrdraht hätte aufladen können.
    Dann gibt es noch diese graue E-Lok der Frankfurter Straßenbahn, die auch eigentlich eine Akkulok war, d.h. sie konnte ebenfalls den Strom wahlweise aus dem Fahrdraht oder dem Akku beziehen. Leider steht die Lok jetzt schon Jahre (angeblich immer noch) abgestellt in Bommersheim, da der Güterverkehr (und damit der interessante Mischverkehr Straßenbahn/Eisenbahn, bzw. später U-Bahn/Eisenbahn aufgegeben wurde. Die Diesellok steht jetzt in Speyer im Museum und die Dampflok im Straßenbahn-Museum in Schwanheim.
    Aber sonst wüsste ich eigentlich von keinen Fahrzeugen mit "Hybridantrieb".



    Zu den Materialien schlage ich vor, dass man diverse Güter zum Antrieb, zur Wartung und zum Bau entweder kauft oder selbst herstellt, einlagert, weiterverarbeitet, transportiert und verwendet werden müssen, um den Betrieb zu ermöglichen. Falls irgendwo Arbeiter oder Materialien fehlen, könnte es dort zu Betriebsstörungen kommen.

    Ich habe ja mal vorgeschlagen, daß die Bahnbetriebswerke mit Kohle zu beliefern sind, um den Betrieb aufzunehmen und am Laufen zu halten. Beim Einsatz ölgefeuerter Lokomotiven wäre dann Schweröl und beim Einsatz von Diesellokomotiven Kraftstoff zu liefern.


    Um elektrische Lokomotiven einsetzen zu können, sollte es nicht ausreichen, die geplanten Einsatzstrecken nur zu elektrifizieren. Es sollte auch die Stromversorgung des Fahrdrahtes sichergestellt sein. Dazu sind Wasserkraftwerke oder Kohlekraftwerke zu errichten. Wobei letztere natürlich nur so lange Strom liefern, solange sie von Güterzügen mit Kohle oder Öl beliefert werden.

    Also mir gefällt die 110 mit den Dostos überhaupt nicht. Die kann nicht mit Dostos

    Wieso nicht? Haben doch die gleiche Kupplung. Und ausschließlich Dampfheizung haben diese modernen Dostos ja wohl auch nicht, zumal auch moderne Dieselloks, wie die 218, elektrische Heizung haben.


    Oder soll das ein Wendezug sein? Die E10 hat natürlich keine Wendezugsteuerung, kann aber natürlich sein, daß man die später nachgerüstet hat. Im Dampflokzeitalter hatte sie jedenfalls noch keine, zumal sie als Schnellzuglok ja so etwas nicht braucht. Die ganzen D-Zug Wagen haben eh keine Steuerleitung. Steuerwagen im Fernverkehr kamen erst in etwa mit Beginn der Interregio-Zeitalters auf.
    Mit anderen Worten: Ist nicht meine Epoche, aber ich wundere mich nur, weshalb das nicht gehen sollte.

    Wobei die dann auch für mehrere Linien als Ersatzzüge bereitgehalten werden könnten (ich meine der gleiche Zug kann je nach Bedarf mal (automatisch) als Verstärkung für die Linie 1, 2 oder 3 usw. eingesetzt werden (soweit diese von seinem Depot aus erreichbar sind).
    Diese Züge müssten dann als Verstärker markiert werden können, damit TPF2 nicht alle im Depot befindlichen Züge automatisch als Verstärker einsetzt.

    Das kann man ja jetzt schon haben: Einfach ins Kaufmenue, neuen Zug kaufen, der Linie zuweisen, und wenn der Andrang nachlässt, kann man ihn ja wieder verkaufen. Dann hat man seinen Verstärkungszug.

    Na hoffentlich nicht! Fast alle Dampflokomotiven der DB sind ja noch nicht konvertiert. Oft sogar die für den Betrieb wichtigsten. Noch nicht mal die 50er.
    Aber eventuell muß der Konverter angepasst werden. Ich hoffe das @Merk sich zeitnah drum kümmert - damit man TPF2 dann auch wirklich nutzen kann.

    Gehe mal davon aus, daß alle TPF1-Mods auch in TPF2 funktionieren, und sei es auch nur mit einem Konverter a'la Merk. Wäre das nicht so, würde UG seine Kunden verkraulen. Die wissen selber; daß das Spiel nur von den Mods lebt und dürften auch mitgekriegt haben, daß die Modder langsam die Motivation verlieren, ihre Mods ständig umzuschreiben. Ein Großteil der Mods ist ja bisher noch nicht mal von TF auf TPF konvertiert.
    So dumm sind die nicht, daß sie TPF2 so programmieren, daß die alten Mods nicht mehr funktionieren. Ich für meinen Teil will nur Fahrzeuge der Deutschen Bundesbahn einsetzen - und das geht ohne Mods schon mal gar nicht.
    Wenn Du mich fragst gehört unbedingt eine P8 und eine BR50 ins Grundspiel - jedenfalls eher als noch mehr SBB-Material.

    Ist ja merkwürdig. Ich habe schon den Eintrag gelöscht, weil ich dachte, der gehört da wahrscheinlich gar nicht hin (war vielleicht auskommentiert). Ich denke, ich muß noch mal die ganzen Dateien neu runterladen und schauen ob die fehlende mesh da tatsächlich drin ist.
    Gut zu wissen, das es die Datei tatsächlich gibt. Hätte ja sein können, daß die Straßenbahnoberleitung eine Funktion der Gleise ist und daher nicht extra (zusätzlich zu den Gleisen) geladen werden muss.
    Ok ich sehe gerade, die Oberleitung wurde erst nachträglich hinzugefügt. Vielleicht habe ich noch die alte Version der TF-Variante. Das Skript vom Mod zum Mod überschreibt dann das TF-Script und sucht nach einer Oberleitung, die in meiner (älteren) TF-Version noch gar nicht existiert. Das Vorschaubild zeigt das Krankenhaus tatsächlich ohne Oberleitung. Das wird wohl der Grund sein. Mal schauen.


    PS: Ich habe gerade die neue Version vom Februar 2016 heruntergeladen: Da war tatsächlich das fehlende oberleitung.mesh dabei!


    Hurra, jetzt funktioniert es tatsächlich!


    Stimmt, da war doch was: Die Straßenbahn-Oberleitung in TF war ja gar nicht von Anfang an dabei. Die wurde erst viel später in einem Upgrade nachgereicht. Ist mir jetzt wieder eingefallen!


    Dann hat wohl Schwarzfahrer seine Mods später angepasst - habe gar nicht mitgekriegt, daß es da noch mal ein Update gab.


    Das war mir jetzt auch ganz entfallen, daß beim Release von TF gar keine Straßenbahn-Oberleitung dabei war: Folglich auch nicht in den älteren Mods berücksichtigt werden konnte.


    Danke @'KarlCharlson: Der Beweis, daß die oberleitung.msh tatsächlich existiert hat mich auf die richtige Spur gebracht - dachte die ganze Zeit, daß wohl mit der Lua-Datei irgendetwas nicht stimmen kann.

    Es geht um das Herz-Jesu-Heim!
    Und
    Ja ich habe die Ladereihenfolge beachtet
    Ja ich habei auch alles gelesen
    Ja ich habe auch die Modvorstellung angesehen


    Spiel stürzt ab, wenn ich die Straßenbahn-Version laden will (Bus-Version funktioniert).


    Lua error:
    cannot open res/models/mesh/station/bus/herz_jesu_heim/oberleitung.msh: no such ......


    Diese mesh ist offenbar auch nicht vorhanden, weder im TF-Ordner noch im TPF-Ordner. In der noch verpackten Sicherheitskopie fehlt sie auch, scheint nicht vorhanden zu sein (wieso hat das überhauptje funktioniert?).

    ...Und als „Schönbauer“ würde es alle Möglichkeiten auf ein realistisches Signalsystem nehmen.

    Es sei denn das Tool berücksichtigt alle Richtlinien der DB, die für das Setzen der Signale bei der DB gelten. (Abstände Blocksignals, Standort Ausfahr- und Einfahrsignale unter Berücksichtigung der Verringerung/Vergrößerung des Abstandes bei Steigung/Gefälle nach Berechnungsformel der DB usw.).



    Wenn es so gedacht ist, wie das STRG+Ziehen-Tool in OpenTTD, dann ist es super. Man drückt STRG, klickt auf ein bestehendes Signal und zieht mit der Maus in die Richtung, in die die Signale gebaut werden sollen. Dann werden sie in einem fixen Abstand platziert.

    Diese Methode wäre doch geeignet einem Hauptsignal ein Vorsignal zuzuordnen, so daß es dessen Stellung vorankündigt (und nicht nur ein Vorsignal, das schmückendes Beiwerk ist, wie bei den entsprechenden Mods in TPF1).

    Das beste Feature ist wohl, daß man jetzt den Ablauf der Zeit im Spiel relativ zur Realzeit beliebig beeinflussen kann, bis hin zu 1:1!


    Etwas bedenken habe ich, wenn das Städtewachstum negativ von der Größe der Bahnhöfe beeinflusst wird, wegen der Lärmbelastung. Am Stadtrand kann die Wohnbebauung ja weiter wachsen, weiter entfernt vom Hauptbahnhof und abseits der Hauptstrecke. Andererseits sollte die Bahnhofsnähe auf die Absiedlung von Geschäftsgebäuden eher einen positiven Einfluss haben, was ja der Realität entspricht. Schließlich bringen Durchreisende viel Laufkundschaft. Gewerbegebiete werden die Nähe eines Güterbahnhofes (in der Realität) bevorzugen (ok heute zwar eher nicht mehr so sehr, weil man alles mit LKW macht, aber früher schon). Da im Gewerbegebiet nur gearbeitet wird, dort aber meist niemand wohnt, bzw. schläft, sollte die Lärmbelastung dort keine Rolle spielen - das ist nur in Bereichen mit Wohnbebauung sinnvoll.


    Ansonsten @Licaon: Deine Argumente finden Punkt für Punkt meine volle Zustimmung. Sehe ich alles genauso.

    Auch TPF 1 hatte keine Performance-Probleme im (zugegeben langweiligen) Vanilla-Modus.
    Kleinere Karten und weniger Mods verbessert die Performance durchaus. Aber wenn man sich natürlich für die Karte "Größenwahnsinnig" entscheidet und darauf alle Mods installiert, die es je gab, dann braucht man sich nicht wundern, wenn auch der beste PC irgendwann in die Knie geht.
    Auch eine völlig neue Engine wird früher oder später an ihre Grenzen kommen.
    Bei einer völlig neuen Engine habe ich die Befürchtung, daß dann viele Mods ohne Anpassung nicht mehr funktionieren könnten. Und ohne Mods verliert das Spiel seinen Reiz. Es zeichnet sich ja jetzt bereits ab, daß die meisten Modder schon jetzt keinen Bock mehr haben, alle Mods aus TF für TPF anzupassen, für TPF2 sieht es dann wohl noch düsterer aus, falls die Mods aus TPF1 nicht mehr funktionieren sollten.
    Also besser Performance-Einbrüche im Late-Game auf schwachem Rechner - als mit einer ganz neuen Engine möglicherweise Inkompatibilität existierender Mods zu erkaufen.

    Bei dem Mod ist eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h angegeben.
    Die Lok hat eine Höchstgeschwindigkeit von 200km/h - bis 1978 auch dann, wenn ein Scherenstromabnehmer montiert war. Danach dürften ohnehin bereits alle 103 auf Einholmstromabnehmer umgerüstet gewesen sein (die sie im Ringtausch von 111 erhielten, die mit Einholmstromabnehmer ausgeliefert wurde und dann die Scherenstromabnehmer der 103 bekamen).


    Von den Vorserienloks hatten 2 bereits einen Einholmstromabnehmer und 2 einen DSB54b-Scherenstromabnehmer. Der unterschneidet sich von der Regelausführung durch die breitere Wippe.

    Deine Erklärung @Marcolino26 ist gut - für mich bereits bekannt.
    Deshalb baue ich auch kein Signal mehr in der Nähe von BÜs.
    Für die neuen und anderen die das noch nicht wussten super erklärt.
    Danke dir
    Zargom

    Das entspricht aber nicht den Prinzipien, wie man das in der Realität geplant hat (zumindest früher als noch Flügelsignale Standard waren und der Schrankenwärter die Schranken noch per Hand runtergekurbelt hat).
    Aus Kosten- und Personaleinsparungsgründen hat man ganz bewusst Blockstellen genau dort eingeplant wo auch beschränkte Bahnübergänge sind. So konnte man getrennte Gebäude für die Blockstelle und für den Schrankenwärter einsparen - und man brauchte nicht 2 verschiedene Beamte zum Signalstellen und zum Bedienen der Schranken.
    Ich achte beim Bau auf diese Prinzipien der echten Bahn, Signale kommen 200m vor die Schranken, dazwischen kommt das Gebäude für die Blockstelle, von der gleichzeitig due Schranken bedient werden. Dann ärgere mich regelmäßig über offene Schranken beim Passieren des Zuges. Die hier vorgeschlagene "Lösung" des Problems bedeutet nur den Teufel mit Behlzebub auszutreiben, oder vom Regen in die Traufe zu kommen. Ganz blöd wird es, wenn der Bahnübergang direkt vor dem Bahnhof ist. Auf das Einfahrsignal zu verzichten, damit sich die Schranke rechtzeitig schließt ist ja wohl keine akzeptable Lösung des Problems.

    In der beschreibung stand nichts von Salon Wagen. es wurde als TEE Schürzenwagen deklariert

    So etwas wie TEE-Schürzenwagen gab es nie, weil bis Mitte der 60er Jahre ausschließlich Triebwagen im TEE-Verkehr eingesetzt wurden. Danach gab es genügend Neubauwagen um im hochwertigen TEE und F-Zugverkehr nicht mehr auf Vorkriegswagen angewiesen zu sein.


    Der Avümz hatte zwar eine Schürze, war aber 26,4 m lang (also deutlich länger als ein Schürzenwagen), klimatisiert und wurde 1962 (zunächst in blau-beige) in Dienst gestellt.


    Erst Mitte der 60er wurde der Rheingold zum TEE hochgestuft und in der Folge rot-beige umlackiert. Der Mod von @Grimes stellt diesen dar.


    Es gab zwar so etwa ab 1970 rot-beige Schürzenwagen, aber das waren ausnahmslos Salonwagen, keine normalen Reisezugwagen.


    In den 50er Jahren gab es mal stahlblaue Schürzenwagen im Fernschnellzug "Rheingold", die aber später durch Neubauwagen ersetzt wurden. Im blauen Enzian (Gegenzug) liefen in den 50ern zwei spezielle stahlblaue Schürzenwagen mit: Der Kanzelwagen (Umbau mit End-Kanzel zur optischen Angleichung an den Henschel-Wegmann-Zug) und ein ehemaliger Salon-Presse, der vor allem länger war als normale Schürzenwagen.


    Beide Wagen waren übrigens noch bis weit nach dem Jahr 2000 betriebsfähig und zuletzt bei der Historischen Eisenbahn Frankfurt im Einsatz.


    Der umgebaute Kanzelwagen war zwischenzeitlich bei der DB sogar mal oceanblau-beige lackiert, während andere Schürzenwagen (außer einigen Speisewagen) diese Lackierung nicht mehr erhielten. Die blauen Schürzenwagen dürften bis 1960 eine chromoxidgrüne Lackierung erhalten haben. Die meisten Schürzenwagen waren flaschengrün lackiert, in den 60ern dürften sie nach und nach ebenfalls die neue chromoxidgrüne Lackierung erhalten haben. Zu dieser Zeit waren sie aber bereits weitgehend in den Nahverkehr abgewandert (außer den Speisewagen, die bis in die 80er Jahre im Fernverkehr eingesetzt waren).