Beiträge von dampf19

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    Wenn es wirklich nur die 3 zur Auswahl gibt, dann am ehesten 3.
    Wann kommt eigentlich die V52? Ist doch nur 5 Minuten Arbeit. Achsen dehnen für Meterspur und neue Beschriftung drauf, mehr Unterschiede gibt es ja nicht.

    Optisch machen die aber schon Sinn, da mehr Realitätsnähe wenn es auch Speisewagen und Packwagen gibt. Wenn man so will, machen spieltechnisch auch schon 1.Klasse-Wagen keinen Sinn, da es den Sims erstens Wurst ist und zweitens das 1.Klasse-Abteil das gleiche kostet wie die 2.Klasse und drittens die 1.Klasse-Wagen, wegen der größeren Anteile, weniger Kapatazität haben als die 2.Klasse.


    Würde aber nicht besonders erbaulich aussehen, wenn im ganzen Zug nur immer die gleichen 2.Klassewagen eingereiht wären. Außerdem war es, vor dem Krieg zumindest, sogar Vorschrift, daß direkt hinter der Lok kein mit Reisenden besetzter Wagen laufen darf. Deshalb hatten damals manche Züge sogar 2 Packwagen, einer vorne und einer hinten, damit beim Kopfmachen immer hinter der Lok ein Packwagen ist, und der nicht immer ans andere Ende rangiert werden musste.
    Fazit: Nur 2.Klasse-Wagen und keine anderen Wagentypen würde nicht gut aussehen (auch wenn es das vereinzelt gab). Schon gar nicht in der Vorkriegszeit, wo der Packwagen hinter der Lok obligatorisch war.

    Das sind aber ausschließlich H/V Signale. Wenn das Signalsystem um den Bahnhof nicht einheitlich ist, dann bringt das setzen der Signale noch nichts.

    Nicht unbedingt! Um das zu begründen, muß ich etwas weiter ausholen:


    Also das älteste Stellwerksystem, das es heute noch gibt, ist das mechanische Stellwerk. Formsignale, und Weichen werden mit Hilfe von Seilzügen umgestellt. Die Seile werden mit Hilfe von Spannwerken straff gehalten. Die Spannwerke befinden sich im Untergeschoss des Stellwerks. In Obergeschoss befindet sich dann die Hebelbank, hier werden Signale und Weichen mit Hilfe von Muskelkraft umgestellt. Fehlt im Stellwerk ein Untergeschoss, stehen die Spannwerke im Freien neben den Gleisen.


    Jeder Bahnhof verfügt in der Regel über mehrere Stellwerksbezirke, die jeweils für nur einen Teil der Weichen und Signale zuständig sind (weil alles auf Sicht gestellt wird, und die Hebelbank auch eine noch übersichtliche Größe haben sollte). Entsprechend gibt es in jedem kleineren Durchgangsbahnhof, für jede der beiden Weichenstrassen am Ende, je 1 Stellwerk. Bei größeren Bahnhöfen können es auch entsprechend mehr sein.


    ***** Zu diesem Stellwerkstyp passen ausschließlich Flügelsignale. *****



    Dann gibt es elektromechanische Stellwerke. Hier werden Weichen und Flügelsignale mit einem Elektromotor umgestellt oder Lichtsignale aufgestellt. Drahtseile, unterirdische Leitungsführungen aus Blech, Spannwerke, Rollenhalter, Druckrollenkästen und Hebelbank entfallen. Statt dessen findet man Kabelkanäle aus Beton, in denen Stromkabel verlegt sind. Der Fahrdienstleiter legt nur Schalter um, Muskelkraft ist nicht mehr erforderlich.


    ***** Bei diesen Stellwerkstyp kann es sowohl Lichtsignale aus auch Flügelsignale geben, und zwar gemischt! *****



    Kommen wir zum modernsten Typ, dem Drucktastenstellwerk (ja es gibt da noch verschiedene Untertypen, ist erstmal egal).
    Die ersten wurden Ende der 50er Jahre in Betrieb genommen (passen also immer noch zur Dampflok). Hier gibt es ein beleuchtetes Gleisbildstellpunkt und die kompletten Fahrstrassen mit mehreren Weichen werden nur mit 2 mit Druckknöpfen gestellt. Man braucht für einen kompletten Bahnhof nur noch ein einziges Stellwerk, es können sogar kleinere, benachbarte Bahnhöfe einbezogen sein. Ein Drucktastenstellwerk kann also mehrere mechanische Stellwerke ersetzen.


    ****** Im Bereich eines Drucktastenstellwerkes gibt es Ausschließlich Lichtsignale und motorische Weichenantriebe ******


    Bei jedem der 3 Stellwerkstypen kann es im Übrigen Handweichenbereiche geben. Also Bereiche, zum Beispiel Abstellgruppen, Übergabegleise, in denen die Weichen vor Ort per Hand gestellt werden und nicht vom Stellwerk aus gestellt werden können (was nicht ausschließt, daß bestimmte Handweichen vom Stellwerk aus verschlossen werden können).


    Und jetzt kommt's: Obwohl das Drucktastenstellwerk mehrere Stellwerksbezirke zu einem zusammenfasst, kann es sein, daß bestimmte Stellwerksbezirke nicht einbezogen sind, vielleicht weil für den betreffenden Gleisbereich in absehbarer Zeit eine Stilllegung geplant ist oder weil er beim Bau des Drucktastenstellwerks nicht Teil des DB-Netzes war oder nach wie vor nicht ist, oder weil es sich bei reinen Abstellgruppen schlicht nicht lohnt, obwohl sie ursprünglich mit einem mechanischen Stellwerk ausgerüstet wurden.


    Es ist also durchaus möglich, verschiedene Signalsysteme miteinander zu mischen, wenn man weis was man tut und eine betriebliche "Ausrede" dafür hat (natürlich nicht wahllos). Die DB-Strecke kann meinetwegen auf Drucktastenstellwerk umgerüstet sein, und daneben verläuft eine Hafenbahn oder eine Privatbahn, die nach wie vor ein mechanisches Stellwerk unterhält. Oder eine abzweigende Nebenbahn, auf der noch Flügelsignale stehen, während die Hauptstrecke bereits auf Drucktastentechnik umgerüstet ist. Auch der nächste Bahnhof kann noch ein mechanisches Stellwerk aufweisen, während der übernächste vielleicht ein elektromechanisches hat, und der darauf folgende wieder ein Drucktastenstellwerk.



    Außerdem gibt es Vorsignalwiederholer nur als Lichtsignal. Vorsignalwiederholer werden aufgestellt, wenn aufgrund der Streckenverhältnisse vom Vorsignal aus die Sicht zum Hauptsignal nicht vorhanden, oder zwischendurch unterbrochen ist. Zur der Zeit als mechanische Stellwerke gebaut wurden, gab es das noch nicht.
    Wo auf einem Streckenabschnitt mit Flügelsignalen nachträglich ein Vorsignalwiederholer angebracht wird, ist dieser daher immer Lichtsignal, obwohl das eigentliche Vorsignal und das Hauptsignal Flügelsignale sind. Ein Vorsignalwiederholer sieht aus wie ein Vorsignal, lediglich die Vorsignaltafel fehlt. Und er hat seitlich ein weißes Kennlicht, welches bei Vorsignalen auf einen verkürzten Abstand zum Hauptsignal hinweist.


    Man kann da also gestalterisch einiges machen, wenn man weis, unter welchen Bedingungen unterschiedliche Signalsysteme kombiniert sein können.

    @MrShadow Also für mich als "Einfachen Spieler" ist es durchaus nicht egal, ob die Modder alle Mods noch mal neu machen, oder ob kleine Änderungen im Script reichen. Nachdem ein Großteil der Mods aus TF noch immer nicht nach TPF konvertiert sind, viele Modder aus TF nicht mehr aktiv sind und andre aus urheberrechtlichen Gründen nichts dran machen dürfen und immer weniger neue Mods rauskommen, bin ich froh über jeden Mod den ich übernehmen kann.
    Die Modder haben irgendwann keinen Bock mehr Ihre Mods ständig grundlegend zu überarbeiten. Und ohne Mods kann man TPF im Prinzip vergessen.
    Also ich als "Einfacher Spieler" lege großen Wert drauf, daß man die Mods ohne oder nur mit wenig Aufwand an TPF2 anpassen kann, es kommt mir ja schließlich zu gute, wenn es Mods gibt. Ich habe gar nichts davon, wenn das Anpassen so aufwendig wird, daß die Modder Reihenweise keinen Bock mehr haben diesen Aufwand zu betreiben.

    Ich glaube, das kann bis zum Release von TPF2 nicht mehr alles implementiert wären, aber vielleicht eine gute Idee für TPF3.
    Ich habe ja schon vor längerer Zeit vorgeschlagen, daß BWs mit Kohle versorgt werden sollten, bevor die Loks eingesetzt werden, ölgefeuerte Loks natürlich mit Schweröl und Diesellok mit Treibstoff. Des weiteren sollten E-Loks erst fahren können, wenn die Oberleitung mit Strom versorgt wird, wahlweise mit Wasserkraftwerken (Windkraftwerke gibt es ja noch nicht lange), die dann an einem Fluß zu errichten sind oder Kohlekraftwerken, die dann regelmäßig mit Kohle zu beliefern sind.

    Also wenn der öffentliche Verkehr ausgebaut wird, nehmen zwar die Staus ab, weil die Leute dann das Auto nicht mehr benutzen, aber die Emissionen steigen? Hab ich das richtig verstanden? Das ist doch unlogisch - Privat-PKW erzeugen doch auch Emissionen! Eher sogar mehr als der öffentliche Verkehr (pro Person gerechnet). Und wenn die Autos im Stau stehen, nehmen die Emissionen im realen Leben doch noch mehr zu!


    Der Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes sollte also die Emissionen eigentlich senken.


    Einzig Fußgänger und Radfahrer (und Pferdebahnen und Pferdekutschen freilich auch) erzeugen keine Emissionen (es sei denn sie essen Gemüse aus einem Gewächshaus, daß mit fossilen Energieträgern beheizt oder beleuchtet wird). Dann tragen Sie zumindest zum Treibhauseffekt bei.
    Für den Fall, daß ich mich nicht verhört habe @tomdotio: Die Privatautos bekommen doch bis zum Release hoffentlich auch noch "Emissionen" verpasst?

    @Klaus ah, ach so
    nein, leider nicht, aber ich denke das sie wieder rot ist da es ja ein Graffito war und keine offizielle Lackierung...

    Wenn das Photo echt war (nicht mit Photoshop oder so bearbeitet) ist ja die neurote Lackierung bloß Folie und die ursprüngliche, blaue Lackierung sieht noch total Top aus.
    @Grotheske Normalerweise würden hier Gleisperrsignale reichen. Allerdings gab es früher auf der Frankfurter Hafenbahn auch Flügel-Hauptsignale obwohl hier eigentlich nur reiner Industrie-Anschluß-Verkehr war (von Sonderfahrten der Historischen Eisenbahn mal abgesehen).
    Inzwischen stehen an der betreffenden Stelle nur noch Lichtsperrsignale.
    Die Vorsignale kann man sich an dieser Stelle aber wirklich sparen, zumal hier, den Bildern nach zu urteilen, wohl eh nur mit Rangiergeschwindigkeit gefahren wird, da es sich ja anscheinend hier nur um die Gleisanlagen einer Hafenbahn handelt.

    Wer will denn schon Autos sehen. Die stinken, verpesten die Luft und sind hässlich. Und sie sind eine üble Konkurrenz für die Eisenbahn. Und wenn die Leute die Aussicht genießen wollen, können sie auch auch mit dem Zug fahren.
    Was kommt als nächstes? Lärmschutzwände entlang aller schiffbaren Flüsse?

    Die brauche ich nun überhaupt nicht. Bis tief in die 70er gab es so etwas höchsten an Autobahnen (wo sie auch Sinn machen) aber nicht an Eisenbahnlinien.
    Wenn ich das zu entscheiden hätte, würde ich ein Gesetz erlassen, daß alle Schallschutzmauern entlang von Bahnlinien anzureisen sind, da sie den Fahrgästen die Aussicht versperren und Passanten und Trainspottern den Anblick der vorbeifahrenden Züge vorenthalten.
    Bei mir auf der Karte wird es keine Schalschutzmauern geben, selbst wenn es in TPF2 abgestraft wird keine zu bauen. Bin sowieso mal gespannt, wie sich der Dampflok-Einsatz auf das Spiel auswirkt, wenn Emissionen eine Rolle spielen.
    Bei mir bleiben Dampflokomotiven im Spiel, so lange es welche im Kaufmenue gibt!

    Richtig, kann ich bestätigen.
    Der P-Triebwagen ist nur eine Straßenbahn. Der Pt-Triebwagen ist eine U-Bahn, allerdings für ein schmaleren Lichtraumprofil. Der Ptb-Triebwagen ist ein Pt-Triebwagen mit "Blumenkästen", so daß er auf Strecken mit dem normalen Lichtraumprofil der U-Bahn fahren kann, ohne daß der Spalt zwischen Zug und Bahnsteig zu groß wird.
    Anfangs wurden normale M-Triebwagen (eigentlich Mv-Triebwagen) der Straßenbahn so umgebaut, daß sie auch auf U-Bahnstrecken fahren durften, neben den "richtigen" U-Bahnen U1 und U2. Das war die Zeit, als zwischen Heddernheim und Oberursel-Hohemark der Mischbetrieb U-Bahn/Straßenbahn/Eisenbahn (auf dem gleichen Gleis) noch zu beobachten war, da es entlang der Straßenbahn/U-Bahn-Linie noch Industrieanschlüsse gab.
    Mv-Triebwagen waren M-Triebwagen, die aufgrund breiterer Radreifen sowohl auf den Eisenbahngleisen nach Hohemark, als auch auf Straßenbahngleisen in der Stadt fahren konnten. Diese erhielten "Blumenkästen", also Konsolen an den Türen, um auf U-Bahnstrecken den Spalt zwischen Zug und Bahnsteig zu überbrücken.
    Die U-5 verlief anfangs fast nur oberirdisch und endete an der Konstabler Wache im U-Bahntunnel auf einem eigenen Gleis, wobei sie zunächst ein schmäleres Lichtraumprofil hatte und deshalb nicht auf der U4-Linie bis zum Hauptbahnhof weiter fuhr. Hier wurden dann Pt-Züge eingesetzt.
    Später wurde die U5 zum Hauptbahnhof verlängert, wobei dann das Lichtraumprofil der U5 an das der übrigen U-Bahnlinien angepasst wurde. Dazu wurden die Pt-Züge zu Ptb-Zügen umgebaut, daß heißt im Wesentlichen bekamen sie, wie zuvor die M-Triebwagen "Blumenkästen" verpasst, da sie ja schmäler als andere U-Bahnen waren. Die Blumenkästen waren zur Überbrückung des Spaltes zwischen Zug und Bahnsteig auf den hohen U-Bahn-Bahnsteigen, enthielten aber auch eine bei Bedarf ausfahrbare Treppe, um außerhalb des Tunnels auf normalen Straßenbahnhaltestellen den Fahrgastwechsel zu ermöglichen, was man ja zuvor schon mit den Mt-Triebwagen so gemacht hat.
    Heute hat die U5 überall Hochbahnsteige erhalten, so daß nur noch normale U-Bahnen dort eingesetzt werden.