Beiträge von dampf19

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    Von der 57 wurden zwar auch immerhin 2600 Maschinen gebaut, aber die verschwanden auch recht früh.


    Die DB hatte 1950 nur noch 650 Stück, von der 50er über 3000.


    1968 waren die 57 fast völlig verschwunden - von der 50 gab es aber immer noch so viele, daß die DB sich gezwungen sah, bei der Umzeichnung auf Computernummern die Baureihenbezeichnungen 050, 051, 052 und 053 nur für die BR 50 zu reservieren (weil die Ordnungsnummer ab 1968 nur noch 3-stellig war). Die 50 war auch Anfang der 70er noch deutschlandweit anzutreffen, fuhr Güterzüge, Personenzüge und Eilzüge nicht nur auf Hauptstrecken, sondern (wegen ihres geringen und verstellbaren Achsdruckes) auch auf Nebenstrecken.
    Die letzten wurden erst um 1975 herum ausgemustert.


    Ich würde natürlich auch keine 57 verschmähen (gäbe es davon Einen Mod) - aber fürs Lategame ist die 50er eindeutig zu bevorzugen.


    Was die LokalbahnMaschinen betriff, wäre das natürlich auch nett so etwas zu haben wie BR70, BR98.3, BR98.8, BR 98.10, BR98.11, jedoch sind die beim üblichen Städtewachstum in TPF schnell nicht mehr leistungsfähig genug. Hier braucht man in der Tat sehr bald starke Loks wie BR94, BR58, BR50 und BR44 im Güterverkehr und 23, 38.10, 39, 41, 50, 78 im PersonenVerkehr. 01, 03, 05, 18 - das sind halt schnelle Maschinen für weite Strecken, in TFP nicht genug Auslauf bekommen.


    Im Grunde könnte man die Bundesbahn Zeit nur mit P8 und 50 betreiben ohne, daß es unrealistisch wirkt.


    Deshalb habe meine Rede das diese beiden Baureihen eigentlich ins Grundspiel gehören.

    Also die 01 nutze ich noch immer von TF, da gibt es noch keine neue. Eigentlich braucht man ja in TPF nicht wirklich Schnellzugloks - dafür ist auch die größte Karte zu klein. Die 50er (die wichtigste Lok wie ich finde - aufgrund der großen Stückzahl, der späten Ausmusterung und der universellen Verwendbarkeit) gibt es einstweilen nur für TF. Die P8 (die 2.wichtigste Lok) gab es noch nie als Mod, auch nicht bei TF. Eigentlich gehören diese beiden Loks ins Grundspiel (ohne Mods). Aber nunja, die Entwickler sind Schweizer, die haben ihre Priorität halt bei der SBB und nicht bei der DB.

    Jetzt das bitte das folgende nicht als Kritik an den Moddern oder "Forderung" missverstehen!


    Also ein paar Fahrzeuge fehlen tatsächlich - wie die P8, die Personenzuglok schlechthin (aber die interessiert Dich wahrscheinlich gar nicht, da die letzten 1974 ausgemustert wurden).


    Also ich hatte eigentlich immer das Gefühl, daß es hier viel zu viele supermoderne Fahrzeuge gibt und zu wenig alte. Die modernen vermisse ich gar nicht weil ich spätestens im Jahr 2000 ein neues Spiel anfange. Aber gerade bei Straßenbahnen gibt es doch richtig viel neumodischen Kram - kam mir immer so vor (erstaunt, daß jemand ausgerechnet bei dem überrepräsentierten modernen Kram Lücken sieht).


    Mir persönlich wäre es eigentlich lieber, wenn die Modder ein paar Lücken bei den älteren Fahrzeugen auffüllen - aber die modden ja letztlich nur das, was sie selber gerne hätten.


    So muss ich halt einstweilen ohne P8 auskommen und Du ohne diesen supermodernen Kram. Wenn Du Zeit dazu hast modde halt selber.

    Wahrscheinlich wird es im Script nur eine neue Variable geben, die man auf True (Wendezug) oder False (kein Wendezug) setzen kann. Wobei es dann reicht, wenn das erste und das letzte Fahrzeug im Zug ein True enthält, um das Drehen zu unterdrücken. Das wäre dann für die Moder fast kein Aufwand.
    Wobei dann Wendezugfähige Lokomotiven und Steuerwagen jeweils ein true erhalten - dann erkennt das Spiel den Wendezug und unterdrückt das Drehen.

    Drehen und Ausladen oder Ausladen und Drehen - ist doch egal - beides nicht realistisch. Wenn schon, dann Lok abkuppeln, vorziehen bis RA-10-Tafel oder zumindest nächste Weiche zu einem Durchgangsgleis, Umsetzen ans andere Zugänge über beliebiges freies Gleis, zurücksetzen zum Zug, Ankuppeln und in Gegenrichtung weiterfahren (Lokwechsel gibt es zwar auch, aber gerade auf kleineren Bahnhöfen wurde eher umgesetzt als gewechselt).

    Was sie zumindest als "Fake-Wagen" interessant macht.


    Aber sie machen tagsüber auch Überführungsfahrten (teilweise sogar über Nebenstrecken an Heckeneilzüge angehängt) - sie fahren also keineswegs nur nachts - wenngleich sie tagsüber leer überführt werden.


    Und speziell Liegewagen fahren fahren auch tagsüber, weil man die Abteile mit wenigen Handgriffen zu normalen Sitzabteilen umgestalten kann. Züge mit langem Laufweg führten oft neben Sitzwagen auch Liege- und Schlafwagen während der Tagesstunden. Reisebüro-Sonderzüge (Touropa, Scharniere, Hummel) bestanden meist fast nur aus (eigenen) Liegewagen - auch wenn sie tagsüber fuhren.


    Was den Packwagen angeht: Ich weis ja nicht wie die DR-OST das gehandhabt hat, aber bei der DB gab es nicht nur "reinrassige" Züge. Gerade beim Packwagen griff man oft auf Bauarten zurück, die nicht zu den Sitzwagen "passen".


    Die zu den Donnerbüchsen gehörigen Packwagen waren noch viele Jahre länger im Einsatz als die bauartentsprechenden Sitzwagen. Noch lange nach der Ausmusterung der Donnerbüchsen-Sitzwagen sah man die zugehörigen Packwagen zusammen mit 3-achsigen Umbauwagen der DB im Zugverband.


    Ich weis nicht ob die DR-OST das anders gehandhabt hat - aber die Donnerbüchsen gibt es doch auch in der Beschriftung der DR-Ost. Das könnte doch auch für Euch Ostbahner ein geeigneter Packwagen sein, wenn der eigentlich dazu passende Packwagen nicht gemoddet wird?

    @lange Normalerweise hat die DB ein einheitliches Lichtraumprofil - da passen alle Fahrzeuge rein. Es gibeweist natürlich an bestimmten Stellen ein verengtes Lichtraumprofil wo nur bestimmte Fahrzeuge rein dürfen (z.B. nur S-Bahnen) allerdings können prinzipiell auch im S-Bahntunnel mit Sondergenehmigung auch andere Fahrzeuge fahren, ohne an Bahnsteig kanten oder ähnlichem Krazer zu bekommen. Zum Beispiel ist die Tunnelstrecke der Frankfurter S-Bahn eigentlich nur für S-Bahnen erlaubt - dennoch fuhr da auch mal eine E94 durch!


    Okay, die Schweizer haben ein kleineres oberes Lichtraumprofil, deshalb dürfen E-Loks mit deutschem Stromabnehmer nicht in die Schweiz. Der Rheingold-Aussichtswagen lief aUS Schweizer Gebiet als "permanente Lademassüberschreitung", deshalb wurde et ja auch nach Verkauf an das Reisebüro "Mittelthurgau" tiefer gelegt.


    England hat sowie ein kleineres Lichtraumprofil, weshalb die DB für den Güterverkehr mit England spezielle "Fährbootwagen" im Bestand hatte, die schmäler waren.


    Aber wenn man auf der Karte nicht gerade einen internationalen Verkehr nachstellen will, macht das für mich wenig Sinn, so etwas zu implementieren - da alle DB-Loks auch in den deutschen Regellichtraum passen.


    Etwas anderes ist es mit dem zulässigen Achsdruck. Natürlich braucht eine Nebenbahn keinen so stabilen Unterbau wie eine Hauptbahn. Die DB unterscheidet A, B und C-Strecken.


    Das könnte man sehr gut in ein Spiel integrieren. Je nach gewünschter Bedeutung der Strecke und dem entsprechenden zulässigen Achsdruck könnten Nebenbahnen billiger gebaut werden, mit der Einschränkung, dass dort bestimmte schwere Lokomotiven nicht fahren dürfen und die Güterwagen beim Befahren eines solchen Streckenabschnittes eine geringere Ladekapazität erhalten.


    Will man viele Güter mit schnellen oder schweben Loks transportieren: höhere Kosten beim Gleisbau, wenn sich das nicht lohnt: billiger Gleisbau aber jeder einzelne Güterwagen darf weniger Fracht mitnehmen und man muss auf den Achsdruck der Lok achten.
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    Mal wieder was von mir aus meiner neuen Map. Letztes Mal war Thema "Großstadtbahnhof Arzberg" - heute gibt's zur Abwechslung mal das Thema "Güterzüge"Auf der neuen Strecke vom Stahlwerk zur Baustofffabrik wird jetzt neuerdings Schlacke in O-Wagen abtransportiert. Die 86 wird bald zu schwach werden für das steigende Güteraufkommen.


    Noch bringt die 58 Maschinen und Werkzeuge zum alten Arzbacher Güterbahnhof. Hier kommen unter anderem Tiefladewagen zum Einsatz


    Die E60 hat inzwischen den alten Gütertriebwagen der LAG ersetzt und bringt Lebensmittel und Getreide für die Chemiefabrik nach Arzbach (wo es auf den Güterzug zur Chemiefabrik umgeladen wird). Auf dem Rückweg werden Werkzeuge und Maschinen abgeholt.


    Während der Kesselwagenganzzug Rohöl aus der Ölquelle bei Arzbach zur Raffinerie bringt fährt der leere Stahlzug von der Maschinenfabrik zurück zum Stahlwerk . . .



    . . . wobei die Maschinenfabrik hier zu sehen ist. Im Hintergrund der Kesselwagenganzzug, der gerade von der Chemiefabrik zurückkehrt.



    Unter dem imposanten Brückenbauwerk für die Kesselwagenganzzüge zur Chemiefabrik begegnet ein Leerzug zur Maschinenfabrik einem mit zwei 50ern bespannten Stahlzug, der gerade von der Fabrik zurückkehrt.



    Eine 86 bringt gerade einen Erzganzzug mit Erz zur Kohlenmine, wo es ein gemischter Güterzug gemeinsam mit der Kohle das letzte Stück zum Stahlwerk bringt. Inzwischen fahren da modernere Selbstentladewagen mit 50er bespannt. Eine 44 wäre da für die mittlerweile sehr schweren Züge noch besser geeignet, aber die haben wir ja nicht. Die TF44 ist ja leider wegen der hochliegenden Windleitbleche, die sie eindeutig als DDR-Lok kennzeichnen, für eine DB-Karte ungeeignet.




    Auch landwirtschaftliche Produkte müssen transportiert werden und die Lebensmittel zu den Verbrauchern in den Städten.


    Wie dieser zum Beispiel, wo gerade ein Güterzug im Güterbahnhof ankommt. Ein etwas älteres Foto, denn die 4-achsigen Preußen sind schon ausgemustert und durch modernere Wagen ersetzt.



    Stimmungsvoll: Wannentender-50 mit O-Wagen-Ganzzug in einem Bahnhofsvorfeld.

    Normal wird mit den hinteren Pantograph gefahren, wenn der defekt ist mit dem vorderen, also genau umgekehrt wie @Argument geschrieben hat.


    Das sind dann auch die Fälle, bei denen beobachtet werden kann, daß, auch im Personenverkehr, der vordere Stromabnehmer gehoben ist.


    Außerdem auch, wenn der erste Wagen ein Steuerwagen ist, was dann vorkommt wenn der Steuerwagen defekt ist, so daß trotz Steuerwagen die Lok umgesetzt werden muss. Siehe Ausnahmen-Liste von @unimatrix34.


    Beide Stromabnehmer gehoben? Das ist der Regelfall bei Loks, deren Pantograph nur ein Schleifstück hat, wie beim SBS9, SBS10 und beim SBS 39 (von denen später einige nachträglich mit Doppelwippe nachgerüstet wurden).


    Das nur ein Stromabnehmer gehoben wird gilt nur für Loks mit Doppelwippe. Loks mit einfacher Wippe gibt es inzwischen aber nur noch bei Museumsbahnen - alle noch aktuell eingesetzten Loks haben Doppelwippe.


    Loks mit nur einem Stromabnehmer?
    Abgesehen von neueren Bauserien des 420 gab es das bei Rangierloks (E60, E63, E80) und Lokalbahn-Loks (E69).



    Edit: Mir ist noch ein weiteres Beispiel eingefallen, wo auch um Personenverkehr der vordere Stromabnehmer gehoben sein kann: Wenn Zuglok beispielsweise eine 181.2 ist! Die hat zwar 2 Pantographen - aber nur einer davon ist für das deutsche Stromsystem geeignet. Daher ist in Deutschland immer derselbe Stromabnehmer gehoben, und der kann mal vorne und mal hinten sein, je nachdem wie die Lok gerade steht. Der andere Stromabnehmer wird nur in Frankreich benutzt - und das ist dann natürlich innerhalb von Frankreich immer derselbe. Die E410, die bekanntlich 4 verschiedene Stromsysteme verarbeiten konnte, hatte sogar 4 Stromabnehmer - für jedes Stromsystem ein eigener. Daher war innerhalb Deutschlands auch immer ein und derselben Stromabnehmer gehoben - egal ob der gerade vorn oder hinten war.
    Neuerdings gibt es auch Loks mit "Schweizpaket" - damit kenne ich mich zwar nicht aus, sicher ist aber, daß dann innerhalb Deutschlands auch nur ein und derselbe Stromabnehmer gehoben ist und in der Schweiz der jeweils andere. Zwar benutzt die Schweiz das gleiche Stromsystem, aber das Fahrdraht-Zickzack ist in der Schweiz enger. Schweizer Pantographen könnten daher in Deutschland "entgleisen" und deutsche Stromabnehmer würden in der Schweiz nicht gleichmäßig genug abgenutzt und überschreiten wohl auch das Schweizer Lichtraumprofil.

    Und ich bin als Gegner von Schallschutzwänden nie auf die Idee gekommen mich mir diesem Modell mal zu befassen - daher bin ich nie auf die Idee gekommen, das die eigentlich unsichtbare Gleise sind (die durchaus Sinn machen). Danke für den Tipp.

    @Yoshi Genau deshalb ist ja UG gefragt, damit ein entsprechendes Event eingebaut werden kann, welches der Modder dann bei Bedarf einbinden kann.
    Du hast ja selbst Soundevents zur Sprache gebracht (in Tunneln und auf Brücken - also warum nicht auch an P-Tafeln?).
    Notfalls geht das auch wenn die Asset-P-Tafel und der zugehörige Soundefekt zwei verschiedene Mods sind, die dann getrennt eingebaut werden, d.h.ein besonderes Gleisstück, das dann dort extra eingesetzt werden muss wo eine P-Tafeln steht (wenn es anders nicht geht).

    Unsichtbare Gleise sind natürlich noch besser. Wo sind die zu finden? Bei den Schallschutzwänden? Die habe ich mir nie gezogen - daher weis ich das nicht. Schallschutzwände kommen mir nicht auf die Karte und bis in die 60er /70er gab es so etwas hässliches an den Gleisen ohnehin nicht.